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GEMOBBT VON LA MAMMA?


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 27.01.2022

Michelle Hunziker

10 HOT STORIES DIE THEMEN DER WOCH

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Bildquelle: Grazia, Ausgabe 5/2022

Blick nach vorn: Michelle ist sich immer treu geblieben. Passend dazu erklärt sie: ?Ich erziehe meine Töchter zu Feministinnen.?

1 DIE FRAU IST EIN SONNENSCHEIN, man kann es nicht anders sagen. Immer fröhlich, niemals gekünstelt, sondern herzerfrischend. Und es gibt wohl niemandem zwischen Plön und Palermo, der zu einem Chianti mit Michelle Hunziker (44) Nein sagen würde. Nun ja, bis auf eine Frau. Denn seit Michelle und ihr Gatte Tomaso Trussardi (38) vorige Woche in Italien verkündeten: „Nach zehn gemeinsamen Jahren haben wir uns entschlossen, unseren Lebensplan zu ändern“, ist ihr Name plötzlich in aller Munde: Maria Luisa Gavazzeni. Maria Luisa – wer? Die mächtige Clan-Chefin der Trussardis leitet die Geschicke des Modeunternehmens, seit ihr Mann Nicola 1999 bei einem Autounfall ums Leben kam. Durch den Schicksalsschlag soll ihre Beziehung zu ihrem einzigen noch lebenden ...

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... Sohn Tomaso (2003 starb sein Bruder Francesco bei einem Crash in seinem Ferrari) noch enger sein, als man es italienischen Mutter-Sohn-Gespannen ohnehin nachsagt. Viel Platz für eine attraktive, erfolgreiche Schwieger tochter ist da eher nicht.

So gab sich „La Mamma“ laut Insidern von Anfang an temperiert wie Eis am Stiel gegenüber Michelle und duldete die geschiedene Blondine lediglich im Trussardi-Palazzo in Bergamo. Die Hochzeit 2014 mit ihrem introvertierten Sohn konnte Maria Luisa zwar nicht verhindern, aber die Stimmung soll über die Jahre frostig geblieben sein. Und als die Ehe immer mehr ins Schlingern geriet, habe das Familienoberhaupt dem Sohnemann eine Trennung, nun ja, nicht gerade ausgeredet, wie es heißt.

„Wir diskutieren oft und streiten viel“, hatte die gebürtige Schweizerin Michelle vor Weihnachten in einem Interview geklagt. Und: „Ich weine nachts in mein Kopf kissen.“ Das brachte die Leserinnen glatt zum Co-Schniefen. Wie gesagt, kaum eine TV-Schönheit ist beim Publikum so beliebt wie Michelle, dass sie niemals mit „La Mamma“ warm wurde, liegt vor allem – Bingo! – an der Matriarchin. Als starke Frau im Trussardi-Clan soll sie die Blondine als „zu extrovertiert“, „zu selbstbewusst“, „zu selbstständig“ empfunden haben, erzählt man

sich. „Das Geheimnis von Trussardi ist die Anpassung an einen Lebensstil. Ein diskreter Chic“, dozierte Maria Luisa mal im Jahr 2013 in einem Interview mit „Madame Figaro“. Und die von Paparazzi belagerte Michelle ist eben viel, „diskret“ ist aber nicht gerade ein Attribut, das man mit der Frau in Verbindung bringt, deren Karriere 1995 begann, als XL-Werbeaufnahmen ihres Allerwertesten im Stringtanga in Bella Italia für Massenkarambolagen sorgten.

"MICHELLE WAR MARIA LUISA ZU EXTROVERTIERT"

Dabei hätte der in unseren Gefilden durch „DSDS“ und „Wetten, dass..?“ bekannt gewordene Medienprofi durchaus als Gewinn für das Modeunternehmen gewertet werden können. So bezeichnete das Schweizer Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ Michelle etwa als perfekte Botschafterin für das Luxuslabel. „Die Werte, die Michelle Hunziker verkörpert, passen zur Marke. Sie ist authentisch, fröhlich, spontan, schön und verkörpert Italianità. Das ist ein Glücksfall für Trussardi.“ Einschätzungen wie diese handelten Michelle aber nicht etwa Anerkennung, sondern eher noch mehr Ablehnung ein. Auch Schwägerin Beatrice Trussardi (50), die älteste Tochter von Maria Luisa, soll um ihren Einfluss im Unternehmen gebangt haben. Und bei der Hochzeit von Schwägerin numero due, Kreativdirektorin Gaia Trussardi (42), mit dem Schauspieler Adriano Giannini (50) auf Elba 2019 wurde Michelle erst gar nicht gesichtet.

Klingt alles nach Schwiegermonster-Mobbing vom Feinsten. Da wirkt es aus der Ferne fast wie eine Befreiung, dass die Frohnatur den Absprung schaffte. Denn dass Tomaso und sie es hinbekommen werden, weiterhin für ihre süßen Töchter Sole (8) und Celeste (6) da zu sein, davon sind wir überzeugt. „Wir setzen uns dafür ein, das Aufwachsen unserer wunderbaren Mädchen mit Liebe und Freundschaft fortzusetzen“, ließen die beiden denn auch verlauten. Das gelang der Schweizerin im Übrigen auch mit ihrem Ex Eros Ramazzotti (58), denn Tochter Aurora (25) pflegt zu beiden Elternteilen einen super Kontakt. Und Michelle bekommt ausgerechnet jetzt jede Menge (mentale) Unterstützung von dem Musiker, der ihr 1996 das Lied „Più bella cosa“ widmete.

Michelle, deren Vermögen auf zwölf Millionen Euro geschätzt wird, fokussiert sich jetzt in Mailand laut Freunden auf ihr Leben als Working Mom. Ihr Einfluss als Influencerin wächst von Tag zu Tag. Neulich hat sie sogar ihre „Nonna“, also Oma, in eine Insta-Werbestory einbezogen. Und im Herbst freuen wir uns auf eine neue „Wetten, dass..?“-Ausgabe mit ihr. Dies nur abseits ihrer vielen Moderatorinnen-Jobs in Italien, bei denen sie nun wieder Vollgas gibt. „Finanzielle Unabhängigkeit war für mich immer das Wichtigste“, sagte sie mal in einem Interview.

Als „Independent Woman“ ist sie mit dem Schritt der Trennung vor allem eins: sich treu geblieben. Und wer Tomasos Tränen nun im Familien-Headquarter in Bergamo trocknet, ahnen Sie sicherlich auch.