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Gemüse A–Z


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LandIDEE Balkon & Terrasse - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 23.02.2022

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Bildquelle: LandIDEE Balkon & Terrasse, Ausgabe 1/2022

EINE GRÜNE OASE

Platznot macht erfinderisch. Samenzüchter und Gärtner haben sich einiges einfallen lassen, damit sich Gemüse auch auf dem Balkon kultivieren lässt

ANSPRUCHSVOLL Auberginen

Sorten: Die Sorte Money Maker ist frühreif und trägt viele Früchte. Sie benötigt weniger Wärme als andere Sorten. Ophelia ist eine kompakte Züchtung, die für den Balkon hervorragend geeignet ist.

Standort: Auberginen lieben die Sonne und brauchen viel Wärme. Sie müssen vor Regen und Wind geschützt aufgestellt werden.

Pflege: Jungpflanzen Ende Mai in einem großen Kübel mit mindestens 10 bis 20 Liter Erde auspflanzen. Der Erde Kompost zugeben. Frühzeitig eine Rankstange in die Erde stecken, um die Pflanze beim Wachsen zu stabilisieren. Wässern Sie die Erde regelmäßig. Da sie im Topf schnell austrocknet, können Sie Flaschen mit Wasser füllen und in die Erde stecken. Färben sich die unteren Blätter blass und gelblich, ...

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... mit Bio-Dünger für Gemüse düngen. Beschränken Sie die Zahl der Früchte an einer Pflanze auf acht, so reifen sie besser aus.

Ernte: Hat die Aubergine eine glänzende, dunkle Farbe angenommen, ist sie erntereif. Die Haut sollte auf Druck leicht nachgeben. Schneiden Sie die Früchte immer mit einem Messer ab. Wenn Sie die Frucht aufschneiden, sollte das Fruchtfleisch hell und nicht grünlich sein.

Erbsen MIT RANKHILFE

Sorten: Nori sind aromatische Zuckererbsen, die sehr kompakt wachsen und ideal für den Balkon sind. Delikata-Zuckererbsen sind resistent gegen Echten Mehltau und Fusarium.

Standort: Erbsen benötigen einen sonnigen Platz, möglichst an einer Hauswand. Diese kann den Erbsen als Rankhilfe dienen und ihre gespeicherte Wärme an die Erbsen abgeben.

Pflege: Befüllen Sie einen Kübel im Schichtverfahren mit Blähton und 20 Liter humoser Erde. Der Blähton verhindert Staunässe, die Zuckererbsen nicht mögen. Gruppieren Sie drei bis vier Pflanzen im Abstand von drei bis fünf Zentimetern in der Erde um eine Rankhilfe (Bambusstäbe oder Ast). Erbsen zählen zu den Schwachzehrern und brauchen wenig Nährstoffe. Sollten die Nährstoffe in der Pflanzenerde nicht ausreichen, geben Sie etwas Bio-Gemüsedünger hinzu. Zuckererbsen dürfen nicht überdüngt werden: Dies führt zu starken Blattwuchs anstelle von Ertrag.

Ernte: Sobald Sie die Früchte in den Hülsen spüren, können Sie mit der Ernte beginnen. Zuckererbsen unmittelbar vor dem Verzehr ernten, da sich ihr Geschmack schnell verändert.

WÄRMELIEBEND Gurken

Sorten: Libelle ist eine kleine, knackige Delikatessgurke, Piccolino F1 eine bitterfreie, rein weiblich blühende Salatgurkensorte.

Standort: Gurken benötigen sehr viel Wärme und Sonne. Platzieren Sie die Pflanzen auf dem Balkon an der südlichen Wand, wo sie vor Wind und Regen geschützt sind.

Pflege: Mitte Mai werden die Pflanzen in Kübel mit mindestens 20 Liter Fassungsvermögen gesetzt. Gartenerde vor dem Einpflanzen mit Kompost anreichern. Da Gurken Starkzehrer sind, müssen sie etwa alle zwei Wochen gedüngt werden. Tägliches Gießen ist im Sommer Pflicht. Die Pflanze benötigt eine Rankhilfe, damit sie nicht abknickt, wenn sie Früchte trägt. Dann die Pflanze im unteren und oberen Bereich ausgeizen. Seitentriebe werden nach der zweiten Blüte abgeknipst.

Ernte: Bei guter Pflege gibt es fünf Monate lang einen hohen Ertrag. Früchte immer mit einem Messer abschneiden, um die Pflanze nicht zu verletzen.

KINDERLEICHT Kartoffeln

Sorten: Christa ist vorwiegend festkochend, mit länglichen, gelben Knollen. Selma ist festkochend, länglich-oval, mit hellem Fleisch.

Standort: Kartoffeln mögen es warm, ohne pralle Mittagssonne.

Pflege: Wichtig ist, dass das Pflanzgefäß Löcher hat, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Das Gefäß zu einem Drittel mit einer Mischung aus Gemüseerde und Sand (3:1) füllen. Auf die Erdschicht Pflanzkartoffeln legen. Faustregel: Auf zehn Liter Erde im Gefäß kommen zwei Knollen. Sind die Triebe nach gleichmäßigem Gießen etwa zehn Zentimeter lang, Erde daraufgeben, bis nur noch die Blattspitzen zu sehen sind. Diesen Vorgang wiederholen, bis das ganze Gefäß mit Erde gefüllt ist. Erde nur leicht feucht halten.

Ernte: Nach etwa drei Monaten können die Knollen geerntet werde. Werden die Blätter welk, die Knollen mit einer Grabegabel vorsichtig aus der Erde holen. Kartoffeln, die nicht gleich verzehrt werden, lassen sich am besten in einer Holzkiste dunkel und kühl einlagern.

PFLEGELEICHT Knoblauch

Sorten: Gute Kocheigenschaften hat Polish Softneck. Die Zehen haben einen intensiven, pfeffrigen Geschmack. Vivalto ist eine frühe Sorte. Die rosafarbenen Zehen besitzen ein pikantes Aroma.

Standort: Knoblauch ist anspruchslos. Ein halbsonniger, vor Regen geschützter Platz genügt ihm.

  Pflege: Knoblauch Ende März in ein mindestens 25 Zentimeter tiefes Gefäß mit Gemüseerde einpflanzen. Zehen mit der Spitze nach oben etwa fünf Zentimeter tief in die Erde stecken. Erde während der Wachstumsperiode regelmäßig auflockern und wässern. Das Gefäß sollte über Abflusslöcher oder eine Drainageschicht verfügen, sonst können die Wurzeln faulen. Bei nasser Witterung die Pflanzen unterstellen, ein paar Tage in der Sonne machen dem Gemüse nichts aus. Etwa alle sechs Wochen etwas Flüssigdünger in das Gießwasser geben. Durch seinen Geruch vertreibt Knoblauch viele Schädlinge vom Balkon.

Ernte: Wenn sich das Knoblauchgrün braun verfärbt, wird es Zeit für die Ernte. Ziehen Sie die Knollen einfach am Laub aus der Erde heraus.

VIEL WASSER Kohlrabi

Sorten: Azur Star ist eine für Frühjahr-, Sommerund Herbstanbau geeignete Sorte. Rasko überzeugt mit nussigem Aroma auch Rohkostfans.

Standort: Kohlrabi braucht mindestens drei bis vier Stunden Sonne am Tag. Im Sommer auf dem Balkon zieht er Schatten der prallen Sonne vor.

Pflege: Ende März die Jungpflanzen setzen. In einen Topf mit 30 Zentimeter Durchmesser passen höchsten drei Jungpflanzen. Das Gefäß sollte eine Mindesthöhe von zehn Zentimetern haben. Kohlrabi ist ein Mittel-bis Starkzehrer. Darum die Erde mit etwas Kompost vorbereiten. Die Knollen werden zarter, wenn der Kohlrabi schnell heranwächst, daher empfiehlt sich zwei Wochen nach dem Pflanzen die Gabe von Flüssigdünger. Gleichmäßiges Gießen verringert die Gefahr des Platzens und verhindert ein Holzigwerden der Knollen. Kohlrabi benötigen viel Wasser. Die Erde darf nie völlig austrocknen.

Ernte: Nach etwa acht Wochen kann der Kohlrabi geerntet werden. Schneiden Sie ihn mit einem Messer direkt am Strunk unterhalb der Knolle ab.

STARKZEHRER Kürbis

Sorten: Der orangerote Hokkaido hat einen süßlichen, leicht nussigen Geschmack. Butternut: Dieser hellgelbe Kürbis ähnelt einer Birne und schmeckt buttrig und mild.

Standort: Der Kürbis gedeiht am besten an einem warmen, sonnigen Ort, wo er vor Wind geschützt ist.

Pflege: Nach den Eisheiligen können Jungpflanzen in einen Topf mit mindestens 20 Litern gut gedüngter Komposterde ausgepflanzt werden. Das Gefäß sollte mindestens einen Durchmesser von 40 Zentimetern haben. Je mehr Platz die Pflanze bekommt, desto höher ist ihr Ertrag. Kürbisse sind Starkzehrer und benötigen viele Nährstoffe. Während der Fruchtbildung brauchen sie regelmäßig Wasser. Um die Anzahl der Früchte zu reduzieren, die Triebspitzen nach drei bis vier Fruchtansätzen abknipsen. So können sich die verbleibenden Früchte gut entwickeln.

Ernte: Wenn der Fruchtstiel verholzt ist, den reifen Kürbis mit einem mehrere Zentimeter langen Stängelstück abschneiden.

Mangold ANSPRUCHSLOS

Sorten: Bright Lights ist ein Stangenmangold mit regenbogenfarbenen Stielen, Lucullus eine starkwüchsige Pflanze, deren Stiele und Blätter verwendbar sind.

Standort: Mangold benötigt einen hellen und sonnigen Platz. Weißstielige Sorten überstehen auch leichte Fröste und können noch im Herbst angebaut werden.

Pflege: Ab Mai kann Mangold gepflanzt werden. Beim Setzen der Jungpflanzen zwischen dem Gemüse 30 Zentimeter Abstand lassen. Die Stiele werden sonst brüchig. Die Pflanze ist anspruchslos: regelmäßiges Gießen ist wichtig und hält die Blätter und Stiele frisch und zart. Die Erde sollte stets feucht sein. Damit keine Staunässe entsteht, sollte der Topfboden vorher mit einer Schicht Tongranulat bedeckt und erst dann mit Erde aufgefüllt werden. An heißen Tagen darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden: direkt in den Boden gießen. Mangold ist ein Mittelzehrer und benötigt alle sechs Wochen etwas Flüssigdünger.

Ernte: Blattmangold wird unten am Stiel abgeschnitten, wenn die Blätter etwa 15 Zentimeter lang sind. Stielmangold wird von außen nach innen geerntet. So kann man bis zum Herbst ernten. Blüht Mangold, werden seine Stiele ungenießbar.

LIEBTS ONNE Paprika

Sorten: Agio F1 ist eine sehr ertragreiche Pflanze. Die milde Gemüse-Paprika Ariane F1 ist ertragreich und sehr robust.

Standort: Paprika benötigen einen sonnigen und warmen Platz an einer Südwand. Vor Wind und Regen schützen.

Pflege: Die Setzlinge können Mitte Mai in einen großen Kübel mit 20 Litern Gemüseerde gepflanzt werden. Die Pflanzen mit einem Stützstab versehen, an dem später auch die früchtetragenden Äste festgebunden werden können. Bei großfruchtigen Sorten die erste Knospe an der Pflanzenspitze entfernen. So wächst der Strauch weiter, der Ertrag wird höher. Das Gemüse zunächst sparsam wässern. Reifen die Früchte heran, steigt der Wasserbedarf. Zwischen Mitte Juni und Ende August sollte die Pflanze mit einem organischen Dünger flüssig gedüngt werden. Lieber häufiger und dafür nicht so hoch dosiert düngen.

Ernte: Die Ernte beginnt bei Topfkulturen etwa ab September. De ausgereiften Früchte mit einem Messer abschneiden, ohne die übrigen Früchte zu beschädigen.

SCHNELL REIF Radieschen

Sorten: Die Sorte Eiszapfen kann im Frühling und Herbst angebaut werden. Sie ist robust und wetterverträglich, die Knollen sind lang, weiß und würzig im Geschmack. Sora ist für den Anbau im Sommer geeignet. Die runden, roten Knollen schmecken angenehm würzig.

Standort: Radieschen benötigen viel Licht.. Regen und Wind machen ihnen nichts aus.

Pflege: Aussaat in ein 15 Zentimeter hohes Gefäß mit Gemüseerde. Samen mit dem Finger etwa einen Zentimeter tief in die Erde drücken. Wichtig ist ein ausreichender Pflanzenabstand von etwa fünf Zentimetern. Die Aussaat anschließend leicht mit Erde bedecken und vorsichtig angießen. Da Radieschen Schwachzehrer sind, ist keine Düngung nötig -die Nährstoffe im Boden reichen aus. Wichtig ist, dass die Radieschen regelmäßig und ausreichend gewässert werden. Der Boden darf nicht völlig austrocknen, sonst werden die Knollen holzig und sehr scharf im Geschmack.

Ernte: Im Sommer beträgt die Kulturdauer der Radieschen etwa vier Wochen. Fühlen sich die Knollen prall und knackig an, können sie nacheinander aus der Erde gezogen werden.

MIT ABSTAND Rote Bete

Sorten: Rote Kugel ist eine dunkelrote, zylinderförmige Rübe mit süß-säuerlichem Geschmack. Diese Sorte ist sehr ertragreich. Die weißrote Rübe Chioggia eignet sich auch für Rohkost.

Standort: Rote Bete bevorzugt einen hellen Platz, an dem sie täglich mindestens drei bis vier Stunden Sonnenlicht bekommt.

Pflege: Die Keimlinge ab Mitte April in einen breiten Blumenkasten mit Gemüseerde setzen. Der Kasten sollte mindestens 25 Zentimeter tief sein. Zwischen den Pflanzen einen Abstand von etwa zehn Zentimetern lassen. Rote Bete sind Mittelzehrer. Sobald sich die Rüben bilden, alle drei Wochen organischen Flüssigdünger zum Gießwasser hinzugeben. Die Pflanze benötigt eine regelmäßige Wasserversorgung und mag keine Staunässe. Gleichmäßiges Auflockern der Erde fördert die Größe der Rüben.

Ernte: Die Rüben können ab August geerntet werden. Sie sollten dann ungefähr so groß wie Golfbälle sein. Ziehen Sie die Knollen am Laub aus der Erde. Junge Rüben sind zart und haben einen süßlichen Geschmack. Ihre Blätter können auch als Salat zubereitet werden. Ernten Sie immer nur so viel Rote Bete, wie Sie benötigen. Vor dem ersten Frost müssen alle Rüben geerntet sein.

Salat HÄUFIGE ERNTE

Sorten: Lollo Rosso ist ein roter Pflücksalat mit aromatisch-nussigem Geschmack. Die gelbgrünen Blätter des kompakt wachsenden Pflücksalats Lollo Bionda haben einen kräftigen Geschmack.

Standort: Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Ort. Salat benötigt wenig Platz.

Pflege: Für den Anbau auf Terrasse oder Balkon empfehlen sich Pflücksalate. Vorgezogene Pflanzen können ab April ausgesetzt werden. Balkonkasten oder eine flache Schale bis unter den Rand mit Gemüseerde füllen. Mit den Fingern Löcher in die Erde drücken und die jungen Pflanzen vorsichtig hineinsetzen -die Wurzeln fürfen nicht verletzt werden. Nach dem Pflanzen wässern. In den ersten Tagen die Pflanzen im Halbschatten aufstellen. Damit sich die Blätter gut entwickeln, ist es wichtig, den Salat regelmäßig zu gießen.

Ernte: Etwa zwei bis drei Wochen nach dem Einsetzen erfolgt die erste Ernte. Pflücken Sie immer nur die äußeren Blätter ab. Wenn die Herzblätter geschont werden, kann man über Monate ernten.

Tomaten ERTRAGREICH

Sorten: : Vilma ist die perfekte Balkontomate. Ihre rosaroten Früchte schmecken fruchtig süß und sind auch bei Kindern beliebt. Primabell braucht nicht viel Platz. Die kleine Cherrytomate hat ein würziges Aroma und ist ideal für den Salat.

Standort: Tomaten bevorzugen einen warmen Platz auf einem Sonnenbalkon, an dem sie vor Regen geschützt sind.

Pflege: Tomaten sind frostempfindlich und dürfen erst ab Mitte Mai gepflanzt werden. Pflanzen in einen Topf mit mindestens zehn Liter Gemüseerde setzen. Damit die Pflanze nicht umknickt, wenn sie Früchte trägt, braucht sie einen Stab als Stütze. Tomaten sind Starkzehrer und benötigen regelmäßige Wasser-und Düngergaben. Mit einer Drainage wird Staunässe verhindert. Blätter in Bodennähe entfernen, Pflanze nur von unten gießen. Spezielle Balkontomaten haben den Vorteil, dass man sie nicht ausgeizen muss.

Ernte: Zwischen Juli und September beginnt die Tomatenernte. Ob die Früchte reif sind, erkennt man an der roten Färbung. Das reife Gemüse einfach am Stiel direkt über der Tomate abknicken. Unreife Tomaten sollten noch ausreifen.

WUCHERND Zucchini

Sorten: Die Kletterzucchini Black Forest 1 liefert bis in den Herbst dunkelgrüne, zarte, sehr aromatische Früchte. Piccolo F1 trägt grün-weiß gestreifte, eiförmige Früchte und schmeckt fruchtig-süß.

Standort: Zucchini mögen einen hellen und warmen Platz, an dem sie vor starkem Regen und Wind geschützt sind,

Pflege: Nach den Eisheiligen können die jungen Zucchini-Pflanzen in Töpfe mit einem Fassungsvermögen von mindestens 20 Litern Erde ausgesetzt werden. Wurzelballen der Pflanze in die Erde setzen, anschließend das Gemüse ausreichend bewässern. Als Starkzehrer benötigt die Pflanze viele Nährstoffe: alle zwei Wochen Dünger in das Gießwasser geben. Während der Erntephase braucht das Gemüse viel Wasser, mag aber keine Staunässe.

Ernte: Die ersten Zucchini können, je nach Sorte, im Juli geerntet werden. Schneiden Sie die jungen Früchte mit einem scharfen Messer am Stängel ab. Auch die Blüten sind gefüllt sehr schmackhaft.

Zwiebeln PFLEGELEICHT

Sorten: Die Zittauer Gelbe bringt eine reiche Ernte. Sie hat ein kräftiges Aroma und ist lange haltbar. Stuttgarter Riese ist eine gelbe Zwiebel mit weißem Fleisch und mittlerer Schärfe.

Standort: Zwiebeln benötigen reichlich Sonne und Wärme.

Pflege: Steckzwiebeln werden ab Ende März gepflanzt. Das Gefäß sollte mindestens ein Volumen von zehn Litern haben. Für eine gute Wurzelbildung wird eine Tiefe von 15 Zentimetern empfohlen. Der Pflanzabstand beträgt etwa zehn Zentimeter. Blumenkästen oder Töpfe sollten immer vormittags gegossen werden. Den Boden mäßig feucht halten, sodass das Wasser bis zu den Wurzeln vordringen kann. Wichtig ist, dass die Gefäße einen Ablauf haben. Staunässe mögen Zwiebeln nicht. Nur während der Wachstumsperiode düngen.

Ernte: Wurden die Zwiebeln im Frühling gepflanzt, ist im Spätsommer die Erntezeit. Wenn das Laub abknickt und teils vergilbt ist, werden die Zwiebeln aus der Erde gezogen. Wer seine Zwiebeln lagern möchte, sollte sie an einem luftigen Ort aufhängen und noch einige Wochen nachtrocknen lassen.

TEXT: FRANK NEUBAUER