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GESCHICHTE: DER KÖNIG VON MALLORCA


Terra Mater - epaper ⋅ Ausgabe 3/2018 vom 10.04.2018

Vor 150 Jahren entdeckte ein junger Habsburger die Schönheit des Mittelmeeres, und die Balearen wurden seine zweite Heimat. Landstriche, die ihn besonders berührten, erwarb er kurzerhand, um sie für die Nachwelt zu bewahren. Doch ausgerechnet seine Liebe zu dieser Inselwelt sollte sie für immer verändern.


Artikelbild für den Artikel "GESCHICHTE: DER KÖNIG VON MALLORCA" aus der Ausgabe 3/2018 von Terra Mater. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Terra Mater, Ausgabe 3/2018

ERZHERZOG LUDWIG SALVATOR IM ALTER VON 28 JAHREN


Die Bucht von Palma, wie Ludwig Salvator sie sah. Die Aquarelle auf den folgenden Seiten stammen alle aus dem Werk des ebenso unermüdlichen wie talentierten Dokumentaristen.


„Puerta de Jesús“ (Palma)


DIE WACHPOSTEN WERDEN HALTUNG ANGENOMMEN HABEN , ...

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DIE WACHPOSTEN WERDEN HALTUNG ANGENOMMEN HABEN , natürlich werden sie das, auch wenn es bereits die siebenundzwanzigste oder gar achtunddreißigste Kutsche gewesen sein mag, die an diesem 18. August vor dem Portal der Wiener Hofburg hielt. Am Abend feierte hier Kaiser Franz Joseph I. Geburtstag im Familienkreis, und schon den ganzen Tag über war Gast um Gast eingetroffen. Und nun also der nächste. Der Kutscher trug die Uniform des Hofes, auch die Wappen an den Türen wiesen das Gefährt als offiziell aus – der Mann aber, der dann aus der Kutsche stieg, trug eine zerknitterte Leinenhose, die er mit einer Kordel zusammengebunden hatte, ein fleckiges, verschwitztes Hemd, grobes Schuhwerk. So stieg Ludwig Salvator von Österreich-Toskana, der Cousin des Kaisers, die Treppen hinauf, um seine erweiterte Familie zu treffen. Und wie jedes Jahr würde er am folgenden Tag möglichst schnell wieder aus der k. u. k. Welt verschwinden.

Die Geschichte von Ludwig Salvator ist die eines Aussteigers. Eines blaublütigen Freigeistes, eines sanften Rebellen, eines Exzentrikers mit Macken und Marotten. Es ist auch die Geschichte eines großherzigen Weltenverstehers, der seiner Zeit voraus war und doch nur in genau jener Zeit hatte leben können. Die eines Mannes, der sich bis ins Alter die Neugierde eines Kindes bewahrte. Dessen Freude über die Schönheit der Schöpfung so groß war, dass er sie nicht für sich behalten konnte und wollte. Und der dadurch – ohne die Konsequenzen zu erahnen – eine Insel im Mittelmeer zum Epizentrum des europäischen Massentourismus machte.

„Ölbäume bei Andratx“ (im Westen der Insel)


Wenn nicht gerade ein Pflichttermin anstand, hielt sich Ludwig Salvator fern vom Pomp des Wiener Hofes. Sehr fern. Der rastlos Reisende war 1871 nach Mallorca ausgewandert, das damals kaum jemand kannte. Er hatte Bücher über die Insel geschrieben, über die Fauna und Flora und über die Menschen, die dort lebten, über ihre Arbeit, ihren Alltag, ihr Leben und ihr Sterben. Irgendwann hatte der dynastisch unbedeutende Erzherzog (in der Thronfolge stand er an 17. Stelle) begonnen, Ländereien im Nordwesten der Insel zwischen Deya und Valldemossa zu kaufen; das machte ihn zum ersten ausländischen Großgrundbesitzer der Balearen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war dieser ungewöhnliche Spross der Habsburger der ungekrönte König Mallorcas.

Geboren wurde der Erzherzog am 4. August 1847 als zweitjüngster Sohn Leopolds II., des Großherzogs der Toskana, und seiner Frau Maria Antonia aus dem bourbonischen Haus Neapel-Sizilien. Die Eltern ließen ihn auf den Namen Ludwig Salvator Maria Josef Johann Baptist Dominik Rainer Ferdinand Karl Zenobius Anton taufen, nannten ihn aber meist Luigi. Seine Kindheit verbrachte Luigi in Florenz, im Palazzo Pitti, der Residenz der toskanischen Habsburger. Seine Erziehung war ungewöhnlich liberal, der kleine Ludwig bekam sogar einen Schimpansen geschenkt, den erGorilla nannte. Schon als Kind zeichnete er mit erstaunlichem Talent Bäume, Blütenblätter und Insekten. Möglicherweise hat auch seine spätere Liebe für das Unscheinbare und Kleine in den Gärten des Palazzo ihren Ursprung, den Blick für Dinge und für Details, die andere übersahen.


Für einen Angehörigen des österreichischen Herrscherhauses wurde der junge Luigi ungewöhnlich liberal erzogen. Seine wichtigsten Lehrmeister waren der Garten des Palazzo Pitti und sein Schimpanse, den er Gorilla nannte.


Als er zwölf war, musste sein Vater abdanken. Die Familie flüchtete Hals über Kopf und fand Unterschlupf auf Schloss Brandeis in der Nähe von Prag. Ein Trauma für Luigi. Vom sonnigen Florenz nach Böhmen mit seinen strengen und langen Wintern. Bald litt der junge Erzherzog an Asthma und wurde zur Kur nach Venedig geschickt. Vielleicht spürte er schon damals den Sog der Fremde, jedenfalls studierte er später in Prag alles, was ihm hilfreich sein würde: Botanik und Zoologie, Mineralogie, aber auch Philosophie und Rechtswissenschaften. Und Sprachen natürlich: Bald beherrschte er mehr als zehn.

Es folgten Reisen, von Tunis bis Lappland. Ludwig schaute, staunte und füllte Notizbuch um Notizbuch mit Beobachtungen und Zeichnungen, und wahrscheinlich wird er irgendwann erkannt haben: So will ich leben. Unterwegs. Entdeckend. Zeichnend. Schreibend. Er würde aus seiner Neugier auf die Welt einen Lebensstil machen. Ausbrechen aus den Konventionen, der Heiratsdiplomatie der Habsburger, dem Zeremoniell. Bildungsreisen gehörten im 19. Jahrhundert zum Lebenslauf bestimmter Schichten. Aber die Balearen? Mallorca? Kannte niemand. Als Ludwig Salvator das erste Mal die Insel betrat, mit einer vorsintflutlichen Reisetasche und in jenem abgewetzten Aufzug, der zu einer Art Markenzeichen werden sollte, da wollte er dort sechs oder sieben Monate verbringen. Doch stattdessen begann hier eine lebenslange Liebesgeschichte.

Zwar verließ der Rastlose häufig die Insel, um mit seinen großen Dampfsegeljachten das Mittelmeer zu erforschen, die Welt zu umrunden, im Eisenbahnwaggon den Wilden Westen der USA zu durchqueren oder Weltausstellungen von Paris bis Melbourne zu besuchen. Und um jedes Jahr im August natürlich nach Wien oder Bad Ischl zu reisen, um beim Kaiser den Kratzfuß zu machen. Doch nach Mallorca kehrte er immer wieder zurück. Wenn es stimmt, dass auf jeden irgendwo eine Insel wartet – dann hatte Ludwig Salvator die seine gefunden.

Nach und nach, Tag für Tag, Schritt für Schritt erforschte der Habsburger seinen Sehnsuchtsort. Er stieg auf Berge, wanderte die Küste ab, aß mit Ziegenhirten und übernachtete in Scheunen, oft war er Wochen am Stück unterwegs. Natürlich sprach sich schnell herum, dass dieser zerlumpte Ausländer ein Erzherzog war (sein Erscheinungsbild war derart legendär, dass man schlecht angezogene Leute auf Mallorca noch immerArchiduque ruft). Und dass er merkwürdige Dinge tat. Insekten fangen. Blätter untersuchen. Steine abklopfen. Und was er wohl alles aufschrieb? Ständig zückte er sein Notizbuch, immerzu notierte er etwas. Und obwohl er nicht so aussah, schien er Geld zu haben. Viel Geld. Sehr viel Geld.

Irgendwann nämlich begann Ludwig Salvator zu kaufen. Er erstand verfallene Herrenhäuser und Landgüter und die Überreste eines alten Klosters. Er kaufte Wälder, Klippen und Buchten, und wenn er mitbekam, dass ein benachbarter Grundstücksbesitzer einem alten Olivenbaum mit der Axt zu Leibe rückte, kaufte er dessen Grundstück ebenfalls. Er tat das nicht, weil er sich im unzugänglichen Nordwesten Mallorcas abschotten wollte vom Rest der Welt, und auch nicht aus Spekulationsgründen: Er kaufte, weil er schützen und bewahren wollte.

„Bei San Calafat“


„Puert da Jara“


„Palma, vom Molinar des Levante aus gesehen“


„Hafen Alcúdia“


Ludwig erhielt aus Wien eine jährliche Apanage – um die Jahrhundertwende waren es 100.000 Kronen, was einer Million Euro entspricht – und darüber hinaus lieh er sich noch Geld bei seiner Familie. Am Ende gehörte ihm ein 16 Kilometer langer Abschnitt an der Nordwestküste der Insel. Das Gebiet ist bis heute nahezu unberührt und als Teil der Serra de Tramuntana Unesco-Weltkulturerbe.

Wenn der Erzherzog nicht forschte oder kaufte, schrieb er Bücher. Über fünfzig teils mehrbändige Werke kamen im Laufe der Zeit zusammen, übereinandergestapelt ergäbe das einen 2,35 Meter hohen Turm. Seine neunbändige Monografie über die Balearen ist über 600 Seiten dick. Ausführlicher hat vor ihm niemand die Inselgruppe beschrieben und nach ihm auch nicht. Gedacht waren seine Bücher eigentlich nur für Freunde und Bekannte, sie erschienen in Auflagen von wenigen hundert Exemplaren.

„Caimari“


„Kapelle von Portals“


„Porto Pi, nahe Palma“


„Bunyola“


Spätestens aber als die „Balearen“-Enzyklopädie auf der Weltausstellung 1878 in Paris mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde – spätestens da war die gelehrte Welt auf diesen Habsburger aufmerksam geworden. Irgendwann überredete ein deutscher Verleger den Erzherzog, seine Werke in höherer Auflage zu veröffentlichen.

Dass er einer breiteren Leserschaft bekannt wurde, passte gut zur Mission des Erzherzogs. Ludwig Salvator war nämlich der Meinung, dass die Pracht der Schöpfung seinen Zeitgenossen viel zu oft verborgen blieb. „Es gibt gewisse Punkte in der Welt, welche durch ein unbegreifliches Missgeschick dem Gedächtnis der Menschen entschwanden und auf Jahrhunderte fast ganz in Vergessenheit gerieten“, schrieb er 1870. „Ihre Schönheit blieb unbeachtet, ihre Vorzüge wurden unterschätzt.“ Um das zu ändern, ließ er auf seinen Ländereien ein Netz an Wegen und Aussichtspunkten anlegen. Bis heute gehört der spektakuläre „Reitweg des Erzherzogs“ zu den beliebtesten Wanderrouten der Insel.

Salvators Landhaus bei Valldemossa entwickelte sich zum Treffpunkt für Seelenverwandte und Bewunderer, für Künstler und Freigeister, die er auf seinen Reisen aufzusammeln schien wie andere Leute Souvenirs. Besucher beschrieben das Haus als eine Art Kommune, über die der Erzherzog wie ein Patriarch wachte.


Ludwig Salvator wurde zur ersten Attraktion Mallorcas – Gäste kamen, um einen Blick auf ihn zu erhaschen. Schnell begriffen Politiker den Tourismus als Chance. Und bald war die unberührte Schönheit der Insel, die der Erzherzog so geliebt hatte, dahin.


Bald waren die Güter des Erzherzogs zu den ersten touristischen Attraktionen Mallorcas geworden. Kreuzfahrtschiffe legten einen Zwischenstopp ein, damit die Passagiere hinauf nach Valldemossa fahren konnten. Einheimische aus Palma organisierten Tagesausflüge zu den Besitzungen Ludwig Salvators, und natürlich hofften die Teilnehmer, einen Blick auf das bunte Treiben der Kommunarden werfen zu können. Irgendwann ließ der Erzherzog an der Straße nach Deià ein Gasthaus eröffnen: Hier konnten all jene drei Tage lang kostenlos logieren, die er nicht kannte und auch nicht eingeladen hatte.

Es kam, wie es kommen musste und wie es heute ist. Die mallorquinischen Politiker erkannten die Möglichkeiten und gründeten 1906 dieSociedad Fomento de Turismo , die Gesellschaft zur Förderung des Tourismus. In Palma eröffneten die ersten Hotels. Am Hafen warteten Kutschen auf Kundschaft. Bauern verkauften ihr Land an Spekulanten. Und Ludwig Salvator? Widmete der Sociedad ein Büchlein. „Dort, wo früher nur ein einfaches Wirtshaus war, erheben sich palastähnliche Hotels“, schrieb er, „öffentliche Anlagen werden geschaffen, Straßen gebaut, ein neuer Modeplatz ist entstanden, mit der Leichtigkeit, mit welcher sich Pilze vermehren.“ Man kann dies als Vision verstehen. Oder als Warnung.

Der Erzherzog, der auf gewisse Weise den Umweltschutz erfunden hat, muss sich der Ambivalenz seines Tuns bewusst gewesen sein: Man kann nicht die Schönheit einer Insel rühmen und gleichzeitig davon ausgehen, dass alles so bleibt, wie es ist. Vielleicht hoffte er, künftige Besucher würden ebenso behutsam mit der Natur umgehen wie er selbst. Am Ende aber führte ausgerechnet sein Einsatz für die unberührte Schönheit Mallorcas dazu, dass diese verschwand.

Doch warum ausgerechnet Mallorca? Möglicherweise faszinierte den Erzherzog die Insel, weil man damals so gut wie nichts über sie wusste. Vielleicht erinnerte ihn ihre Fauna an den Garten seiner Kindheit. Oder es war bloß eine Kleinigkeit, die aus Interesse Liebe werden ließ, eines jener Details, die ihn zeit seines Forscherlebens fesselten. Ein bestimmter Blütenduft, der Klang des Windes in der Krone eines Baumes oder das Licht des Morgens. „In Mallorca ist das Licht immer, überall und gegenwärtig“, schrieb er einmal. „Selbst in mondlosen Nächten schimmert das Gebirge, leuchtet das Meer in kleinen Brandungswellen. Es kommt nicht von der Sonne her, sondern aus der unbegrenzten Weite des Himmels … Man kann es nicht sehen, doch man weiß, dass es da ist.“

Im Mai 1915, als sich Europas Mächte auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs gegenüberstanden, zog sich Ludwig Salvator auf kaiserlichen Befehl vom Mittelmeer nach Brandeis zurück. Zu diesem Zeitpunkt fiel ihm bereits jeder Schritt schwer. Er hatte sich im Orient eine Infektion zugezogen und litt an fortschreitender Elephantiasis. Der Erzherzog, der nun wieder in Böhmen lebte, war ein entstellter, schwer kranker Mann. Am 11. Oktober desselben Jahres starb Ludwig Salvator im Alter von 68 Jahren.

Seinen Wunsch, auf Mallorca beerdigt zu werden, ignorierte der kaiserliche Hof. Der Seefahrer, der das Meer und die mediterrane Wärme liebte, wurde zunächst in der Schlosskapelle bestattet. Später überführte man seine sterblichen Überreste nach Wien, in die muffige Kapuzinergruft, der traditionell letzten Ruhestätte seiner Familie.

Zumindest nach seinem Tod musste er ein Habsburger sein wie alle anderen.

Neuauflage
Der Band „Mallorca – Die schönste Insel der Balearen“ mit Text und Bildern von Erzherzog Ludwig Salvator wurde 2015 neu aufgelegt.

Aktuelles veröffentlicht die Wiener Ludwig Salvator Gesellschaft unterwww.ludwig-salvator.com

EIN STAMMBAUM MIT WILDEN TRIEBEN

Regenten und Revoluzzer, aber auch Philanthropen und Naturschützer: die überraschenden Talente der Habsburger.

Das Zeichen der Habsburger
Der österreichische Doppeladler, das Wappentier der Habsburger-Monarchie, aus der Zeit um 1835. Erst dem gekrönten Kaiser war erlaubt, den Doppeladler im Wappen zu führen.


Foto: Corso in der Verlagshaus Römerweg GmbH, www.picturedesk.com

Fotos: Corso in der Verlagshaus Römerweg GmbH

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Fotos: Ludwig-Salvator-Gesellschaft Wien - Dr. Wolfgang Löhnert, Shutterstock, Verlagshaus Römerweg

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