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Geschichten von nebenan


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 17/2019 vom 16.04.2019

Die lieben Nachbarn … Sechs Erlebnisse von skurril bis dramatisch


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Bildquelle: Lea, Ausgabe 17/2019

So ein bisschen über den sprichwörtlichen Gartenzaun spähen, das wollen wir eigentlich alle ganz gern, oder?


Sie sind mal Fluch, mal Segen: die Menschen nebenan. Während man anderswo neue Nachbarn mit selbst gebackenem Kuchen begrüßt, sind wir Deutschen für ein eher distanziertes Verhältnis bekannt: Bislang zählten wir uns glücklich, wenn wir zumindest keinen Nervbolzen in der Nähe wohnen hatten, sondern Leute, die uns freundlich grüßen. Inzwischen jedoch wollen viele Menschen mehr. Wir sehnen uns nach einem fast schon familiären ...

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... Verhältnis, wo man sich gegenseitig auch mal aushilft, nicht nur mit Zucker und Eiern. Dieser Wunsch nach mehr Verbindlichkeit könnte damit zusammenhängen, dass die Zahl der Single-Haushalte in Deutschland mit rund 18 Millionen so hoch ist wie nie zuvor. Fehlt es uns etwa an Wärme? In einer Umfrage gaben 88 Prozent an, ihre Nachbarn zu bitten, die Post anzunehmen oder die Blumen zu gießen – und leisten das alles auch selbst. Andererseits hatte einer aktuellen Studie zufolge jeder Zweite auch schon mal Streit mit seinen Nachbarn. Ist halt wie mit allen wichtigen Beziehungen: Ab und an kracht’s.


„Ich wollte nur bei ihr telefonieren. Doch meine Nachbarin war völlig aufgelöst“


Pauline (39):

„So doof. Tür zu. Ausgesperrt. Handy auf dem Küchentisch. Okay, ich musste zu Ingrid eine Etage tiefer und den Schlüsseldienst rufen. Wenigstens hier hatte ich Glück, denn Ingrid war zu Hause. Aber sie hatte getrunken, sie lallte. Sie begann, zu weinen und erzählte mir, ihr Mann habe sie verlassen. Oh nein. Ich musste helfen, meine Haustür konnte warten. Ich machte Kaffee, tröstete sie, gab ihr die Nummer einer Seelsorge. Erst dann rief ich den Schlüsseldienst. Seit diesem Abend klingle ich öfter bei Ingrid, um nach ihr zu sehen. Mittlerweile sind wir fast Freundinnen.“


Unfassbar – er wühlte in unserem Müll herum“


Carmen (45):
„Was für eine Frechheit! Letztens lag doch tatsächlich eine offene Mülltüte vor der Haustür und daneben ein Schreiben des Nachbarn mit den Worten: ,Entsorgen Sie Ihren Hausmüll richtig, sonst melde ich Sie dem Ordnungsamt!‘ Ich war stinksauer, mein Herz raste. Am liebsten wäre ich zu ihm gegangen und hätte ihm die Meinung gegeigt.“

Julia (58):
„Wir wohnen im fünften Stock, Ines und Jens mit ihren Dackeln im ersten. Die Hunde sind eigentlich ganz süß und brav, würden sich Jens und Ines nur besser um sie kümmern. Die Tiere sind stundenlang eingesperrt, sie heulen und jaulen lange und laut. Die müssen einfach mal. Können sie dann irgendwann raus, ist es meist zu spät für die Hunde. In ihrer Not machen sie bereits im Treppenhaus hin. Man kann es den Tieren nicht übel nehmen. Aber so geht das nicht. Wir haben das jetzt dem Vermieter gemeldet. Der sagt: Bleibt das so, wird er Ines und Jens kündigen.“


Uns stinkt’s! Die Hunde pinkeln ins Treppenhaus“


„Eine nette Einladung? Nun ja – nicht so ganz …“


Ricarda (54) : „Wir freuten uns, nebenan war ein Pärchen eingezogen. Potenzielle neue Freunde! Wir gingen rüber, stellten uns vor, und sie luden uns gleich zu sich ein. Unsere Überraschung war groß: Das Fest stellte sich als Swingerparty heraus …“


„Pünktlich um 19 Uhr erdröhnt Rockmusik“


Christina (31):
„Was für ein grausamer Lärm! Jeden Abend wieder dröhnende Bässe und markerschütterndes Gejohle. Gut 20 Minuten in Dauerschleife, dann Ruhe. Das fand ich meganervig, und es irritierte mich auch. Hatte das Paar über mir nicht erst ein Kind bekommen? Als ich die Mutter traf, fragte ich sie. Ihre Antwort fand ich sehr amüsant, denn ihr Sohn Henry war ein echtes Rock Baby, das am besten bei Heavy Metal schlief.“


Ich habe Angst, dass die alte Dame das Haus abfackelt“


Maria (62):
„Seit 40 Jahren wohnen wir neben Frau Kellner und kennen sie sehr gut. Aber langsam wird die alte Dame dement. Schon zweimal hat sie mich beim Einkaufen nicht erkannt. Und neulich musste sogar die Feuerwehr anrücken, denn Frau Kellner hatte einfach eine Pfanne mit Öl auf der heißen Herdplatte vergessen. Es gab einen schweren Küchenbrand. Zum Glück ist es noch gut ausgegangen. Aber der Vorfall macht mir große Sorgen. Was, wenn sie das ganze Haus irgendwann abfackelt?“

Meine Gesundheit Der große Medizin-Ratgeber: Viele Symptome, eine Ursache: Verspanntes Zwerchfell

Es ist ein wichtiger Muskel unseres Körpers und viele verbinden mit dem Zwerchfell (griech. Diaphragma = Trennwand) Symptome und Beschwerden wie etwa Schluckauf, Sodbrennen oder Reflux. Aber das Zwerchfell kann – etwa wenn es verspannt ist – auch andere Schmerzen auslösen wie Rippen- und Brustbeschwerden, Kopfweh, Seitenstechen, Atemnot und Rückenschmerzen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte man ganz schnell etwas dagegen tun.

Sanfte Selbstmassage

Bei verstärkter Atemaktivität, etwa beim Joggen, Bergsteigen oder Husten, wird das Zwerchfell überlastet. Bei jeder Einatmung wird der Muskel extrem beansprucht – mit der Folge, dass er sich verspannt. Eine vorsichtige Massage verschafft Linderung: Dazu flach auf den Rücken legen und die Beine aufstellen. Jetzt fährt man mit den Fingern unter die Rippen und drückt dagegen. Wichtig: Das muss dabei nicht stark sein, denn das Zwerchfell reagiert bereits auf leichten Druck. Nun langsam ein- und ausatmen. Trifft man auf eine schmerzliche Verspannung, sollte man ein paar Atemzüge lang in dieser Region bleiben.

Stützendes Korsett

Yoga-Übungen, die den Bauch und Rücken kräftigen und das Zwerchfell lockern, stabilisieren die Körpermitte und tragen so zu mehr Wohlbefinden bei.

Yoga entspannt – und stärkt