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Geständnis: Beziehungsfalle Weihnachten


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 24.12.2018

Warum es beim Fest der Liebe so oft kracht


Artikelbild für den Artikel "Geständnis: Beziehungsfalle Weihnachten" aus der Ausgabe 1/2019 von Lea. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lea, Ausgabe 1/2019

Ein Scherbenhaufen: Nicht selten kommen an den Feiertagen alte Konflikte wieder an die Oberfläche, Unausgesprochenes wird gesagt. Fest steht aber: Streits sind völlig normal, wenn aber eine Trennung im Raum steht, lag vorher schon einiges im Argen


54% der deutschen Paare streiten sich an den Feiertagen. Interessant: Häufigster Grund für die Auseinandersetzungen sind übrigens nicht etwa die Partner selbst, sondern tatsächlich das Verhalten der lieben Verwandtschaft.

Es könnte alles so schön sein: harmonische Feiertage im sanften Kerzenglanz, frohe Blicke, innige ...

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... Harmonie. Doch die Realität straft das schöne Bild meist Lüge: Mit größter Wahrscheinlichkeit ist die Stimmung eher im Krisel-, wenn nicht im Krisenmodus. Trotzdem erwarten wir alle Jahre wieder und allen Erfahrungen zum Trotz das perfekte Weihnachtsfest. Und werden jedes Jahr neu enttäuscht. Zum einen, gerade weil wir so viel, zu viel, erwarten. Kein Weihnachten der Welt kann den Disney-Vorstellungen entsprechen. Zudem liegen meist Wochen voll Stress hinter uns: Da wurde geputzt, organisiert, mit Terminen jongliert. Das Ergebnis: blank liegende Nerven und nicht selten das Gefühl, mit allem allein dazustehen. Wer’s abkriegt: Meist der, bei dem wir am wenigsten Hemmungen haben – der Partner. Und so werden im Januar mehr Scheidungen eingereicht als in jedem anderen Monat. Was hilft? Statt hoher Erwartungen viel Verständnis. Liebe. Dankbarkeit. Also eigentlich: die Weihnachtsbotschaft einfach ernst zu nehmen.

„Von einem Moment auf den anderen war klar: Ändern würde er sich nie“

Stefanie Jürgens (51): „Ich habe mich wegen einer Weihnachtsgans von meinem Mann getrennt. Nach 27 Jahren. Unglaublich, oder? Er hatte versprochen, sich um die Bestellung zu kümmern. Aber das tat er nicht. Hatte er vergessen. Wie so vieles im Lauf unserer Ehe. Er sagte dann immer: „Tut mir leid, Schatz“, zuckte mit den Schultern und überließ den Rest mir. Wie mich dieses Schulterzucken nervte. Doch an dem Tag wurde mir klar, dass es immer so sein würde. Jedes Weihnachten, jeden Tag, der noch kommen würde. Der Gedanke war für mich unerträglich. Ich wollte das nicht mehr.“

„Patchwork-Weihnachten braucht wirklich niemand“

Martin Jakob (43): „Es klingelte. Der Ex-Mann meiner damaligen Freundin stand vor der Tür. An Heiligabend! Ja, die beiden haben zwei Töchter, aber das ging zu weit. Ein Missverständnis? Nein. Sie hatte ihn eingeladen – ohne mir etwas zu erzählen. Er fühlte sich gleich wie zu Hause, sie fand es toll und die Kinder auch. Nur einer war über. Das war ich.“

„Dann soll er mir doch einfach nichts schenken!“

Sabine Vogel (45): „Was mein Mann mir schenkt, ist lieblos und offensichtlich auf den letzten Drücker gekauft. Mal im Ernst: ein Parfum-Set? Drei Jahre in Folge? Und letztes Jahr die Krönung: ein Stabmixer. Ohne Worte. Bin ich ihm keinen Gedanken wert?“

„Die Kinder konnten ihr Glück gar nicht fassen“

Frauke Neumeier (41): „Ich dachte, ich sehe nicht richtig, als mein Mann mit einem Welpen auf dem Arm ins Wohnzimmer kam. Die Jungs sprangen vor Freude auf und ab. Er hatte mir gar nichts gesagt – und ich war richtig, richtig sauer. So was entscheidet man doch gemeinsam.“

„Nichts, was ich mache, ist gut genug für sie“

Michaela Fischer (39): „Mein Problem? Ist meine Schwiegermutter. Ich werde schon wütend, wenn ich nur daran denke, dass sie mich wie eine Bedienstete herumscheucht. Oder über ihr Geschenk die Nase rümpft. Oder mir erzählt, wie sie den Kartoffelsalat gemacht hätte – nämlich besser. Das Schlimmste ist aber mein Mann, der mir nie zur Seite springt, sondern um seine, Mami‘ herumscharwenzelt. Der merkt nicht mal, was sie jedes Jahr hier abzieht.“

„Er kriegt’s einfach nicht hin, sich mal freizunehmen“

Petra Hartmann (32): „Am Ende sitze ich dann wieder auf dem Sofa und heule. Die Arbeit ist meinem Mann leider immer wichtiger als ich und unser Sohn. Oder warum übernimmt er immer die Feiertags-Schichten? Ich könnte genauso gut alleinerziehend sein. Das nervt.“

„Er ist wie der Grinch mit Sparzwang und ein, zwei Bier zu viel intus“

Lena Stein (55): „Es graut mir schon vor den Feiertagen. Nicht weil ich Weihnachten nicht mag, sondern weil mein Mann es hasst. Er sitzt im Wohnzimmer und verbreitet schlechte Laune. Letztes Jahr war es extrem. Es fing damit an, dass er sich die Bons von den Weihnachtseinkäufen schnappte und mir vorrechnete, wie viel ich ausgegeben hatte. Zu viel natürlich. Nach dem Essen hing er dann vor dem Fernseher, öffnete ein Bier nach dem anderen und ignorierte mich, unsere beiden Kinder und Enkelkinder mehr oder weniger. Ich habe mich noch nie im Leben so für ihn geschämt.“


Foto: stock.adobe.com/icarmen13