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Geständnis: Es ist vorbei …


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 25/2019 vom 12.06.2019
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Bildquelle: Lea, Ausgabe 25/2019

Rund 150.000 Ehen werden jedes Jahr geschieden und dazu kommen unzählige Trennungen von Partnerschaften. Die meisten wissen, wie es sich anfühlt, verlassen zu werden – der Schmerz ist groß, man ist plötzlich allein, einsam, oft voller Selbstzweifel. Aber was ist mit denjenigen, die gegangen sind? Gehen die einfach erleichtert ihrer Wege? Oder trauern sie ebenso um die gescheiterte Beziehung? Darf man traurig sein, wenn man derjenige ist, der einen anderen Menschen verletzt hat?

Fakt ist erst einmal, dass sich wohl niemand eine Trennung leicht macht. Selbst die verfahrenste Beziehung ist ja irgendwann ...

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... einmal geschlossen worden, weil man geliebt hat und sich wünschte, den Rest seines Lebens mit dem Partner zu verbringen. Sich davon zu lösen, fällt sicher niemandem leicht. Man gibt schließlich einen Traum auf, scheitert. Andererseits gibt es natürlich auch Partnerschaften, die unges- und sind. Beziehungen, aus denen man einfach ausbrechen muss, um sich selbst zu retten und wieder atmen zu können.

Wir haben einige Frauen gefragt, wie es ihnen ergangen ist, als sie sich getrennt haben. Ob ihnen die Entscheidung schwer gefallen ist. Von absoluter Erleichterung bis zu großem Leid war alles dabei.


„Nähe – Distanz! Ich war gefangen im Liebes-Jo-Jo“


Katherine (45):
„On-off-on-off … fünf Jahre lang habe ich das mitgemacht. Eine super anstrengende Zeit. Ich habe total gelitten. Marc lernte ich im Internet kennen, ein aufregender Typ. Gut aussehend, mitreißend. Wir haben tolle Sachen gemacht: spontane Ausflüge ans Meer, lustige Karaoke-Abende. Aber er hatte ein Problem mit Nähe. Wenn wir uns vier Tage in Folge gesehen haben, brauchte er eine Pause. Ich enge ihn ein, sagte er. Also trennte ich mich. Dann rief er an – mein Herz klopfte, und ich ließ mich wieder ein. X-Mal ging das so. Ich war in einer Spirale gefangen, aus der ich nicht herauskam. Erst mit einer Therapie habe ich es geschafft. Aber manchmal vermisse ich ihn noch.“


„Kein Sex mehr – so wollte ich nicht leben“


Angelika (54):
„Wir hatten lange eine gute Ehe. Thomas und ich meisterten Hausbau, Kindererziehung, Pflege der Eltern. Irgendwann blieb der Sex aus. Thomas hatte keine Lust mehr. Das war kränkend. Kurz vor der Silberhochzeit zog ich aus. Es fiel mir gar nicht so schwer. Ich fühle mich jetzt total frei.“


„Die Schläge werde ich nie vergessen“


Petra (39):
„Fassungslos stand ich in der Küche, nachdem Bernd mir eine Ohrfeige verpasst hatte. Nur eine Sekunde später weinte er. Es täte ihm so leid. Ich verzieh ihm. Doch es blieb nicht bei dem einen Mal. Nach zwei Jahren zog ich aus. Danach habe ich mich lange mit Selbstvorwürfen gequält. Warum nur habe ich ihn nicht viel früher verlassen!?“


„Seine Affären waren mein Versagen“


Roswitha (58) : „Mein Mann hat mich ständig betrogen. Das habe ich lange ertragen, weil ich immer das Gefühl hatte, versagt zu haben. Mein Selbstbewusstsein war im Keller. Heute weiß ich, dass nicht ich an unserem Scheitern schuld bin.“


„Was für ein Egoist! Er verlangte, dass ich für ihn auf Kinder verzichte“


Barbara (41):
„Jan war die Liebe meines Lebens. Ein Traummann! Für mich war schnell klar: Mit ihm möchte ich alt werden. Doch es gab ein Thema, über das wir nicht reden konnten: Kinder. Ich war damals 32 und träumte von einer Familie. Aber das passte nicht in Jans Lebensplanung. Er wollte auf keinen Fall Vater werden. Das gibt sich, dachte ich und spielte auf Zeit. Wenn er genug erlebt hat, wird er seine Meinung schon ändern. Doch das passierte nicht. Er blieb rigoros. Ich wurde immer unglücklicher, hörte meine biologische Uhr immer lauter ticken. Es war schrecklich. Vor allem, weil ich ihn so sehr liebte. Die Kinderfrage stand zwischen uns, wir stritten und diskutierten ständig. Und ich begann, zu überlegen: Was ist mir wichtiger: Jan oder ein Kind? Ich fand ihn total egoistisch. Nur seine Meinung zählte. Was ich mir wünschte, war ihm völlig egal. Es fiel mir nicht leicht, den Schlussstrich zu ziehen. Monatelang litt ich Höllenqualen. Mutter bin ich leider noch immer nicht. Aber ich habe noch die Chance. Mit dem Richtigen wird es klappen.“


„Er war nicht gut zu meinen Kindern. Das war das Aus“


Marlene (41):
„Mit 35 war ich plötzlich Witwe. Ein Unfall. Meine Kinder waren 6 und 8. Irgendwie haben wir die schwere Zeit, den Verlust und die Trauer durchstanden. Dann lernte ich Matthias kennen. Wir verliebten uns. Er machte mir Komplimente, war total fürsorglich. Auch zu den Kindern. Die beiden mochten ihn, alles lief super. Doch irgendwann begann Matthias, die Kinder anzuschreien und zu maßregeln. Natürlich stellte ich mich vor sie. Aber Matthias gab weiter den großen Erzieher. Das killte unsere Liebe. Ich beendete alles.“


Foto: Getty Images