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Geständnis: Hätte mir vor 5 Jahren jemand gesagt


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 30/2018 vom 18.07.2018

… wie mein Leben heute aussieht, ich hätte ihn für verrückt erklärt!


Schicksal oder Fügung: Manchmal geschehen Dinge, die wir nie für möglich gehalten hätten. Diese tollen Frauen haben genau das erlebt und uns davon erzählt

Artikelbild für den Artikel "Geständnis: Hätte mir vor 5 Jahren jemand gesagt" aus der Ausgabe 30/2018 von Lea. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lea, Ausgabe 30/2018

Besser geht‘s nicht: Der Solrød-Strand liegt direkt vor Kristinas Haustür


Kristina (31) lebt heute glücklich in Dänemark

■ „Wenn andere ausgewandert sind, habe ich das immer bewundert“, erzählt Kristina. Dass sie selbst eines Tages nach Dänemark geht, hätte sie sich früher nicht vorstellen können. Kurz zuvor ist die freie Journalistin schon innerhalb von Deutschland umgezogen, von ihrer Heimat nahe dem sächsischen Zwickau nach Stuttgart. Der Grund? „Mein Freund ist von Beruf Fußballtrainer und hat dort eine Anstellung gefunden.“

In Stuttgart arbeitet sie im Filmproduktionsteam bei einem großen Autohersteller – ein Traumjob. Doch nach einem halben Jahr erhält ihr Freund ein neues Angebot – aus Kopenhagen. So zieht das Paar vor zwei Jahren in die Nähe der dänischen ...

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... Hauptstadt. Zum Glück! „Ich liebe Kopenhagen, den Mix aus neuer und alter Architektur, die schönen Cafés, die Natur rundherum“, schwärmt die 31-Jährige, die heute eine sieben Monate alte Tochter hat, fließend dänisch spricht und von ihrer neuen Heimat aus für deutschsprachige Medien schreibt. Von ihrem Leben in Dänemark erzählt sie auch regelmäßig auf ihrem Blog www.kristinavomdorf.com

Christine (48) entwickelt ihre eigenen Kaffee-Kreationen

■ Dass ausgerechnet sie sich voll und ganz dem Kaffee verschreibt, hat Freunde und Familie überrascht. „Ich habe früher ja nicht einmal Kaffee getrunken, weil ich davon immer Bauchschmerzen bekam“, sagt Christine, die bis zur Geburt ihrer Kinder als Finanzbeamtin gearbeitet hat. Die Suche nach hochwertigem, säurearmen Kaffee, der den Magen nicht belastet, lässt sie nicht los. Zudem hat ein handwerklicher Beruf sie schon als Jugendliche gereizt. So wächst mehr und mehr der Wunsch in ihr, genau so ein Produkt selbst herzustellen.

In ihrer Elternzeit taucht die heute 48-Jährige in die Welt des Kaffees ein. „Ich las alles, was ich dazu in die Finger bekam, nahm an Röstseminaren teil, probierte mich durch Sorten aus vielen Ursprungsländern.“ 2009 eröffnet sie die „Kaffeemanufaktur Weidmann“ in Kirchheimbolanden und entwickelt Kreationen mit Namen wie „Maria“, „Wilhelm“ oder „Mathilde.“

Vor zwei Jahren zieht die Rösterei in eine alte Mühle um, dort veranstaltet sie mit ihrem Team auch regelmäßig Führungen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so einen Laden wuppe, dass ich Angestellte habe und in so imposanten Räumen arbeite“, sagt Christine. Mehr Infos unter www.kaffeemanufaktur-weidmann.de

Barbara (65) erfüllte sich ihren Traum vom Modeln

■ Ihre Familie ist nicht begeistert von ihrem Traum, als Model zu arbeiten. Den hegt Barbara schon als Jugendliche. Sie heiratet, bringt vier Kinder zur Welt, wird Friseurin und später Kosmetikerin. Die Jahre ziehen ins Land, die Kinder werden erwachsen, gründen selbst Familien. Jahrelang pflegt Barbara auch ihre kranke Mutter. Zwar arbeitet sie hin und wieder als Komparsin beim Film, doch der Gedanke an Hochglanzfotos und Laufstege rückt in weite Ferne. „Irgendwann dachte ich: Jetzt bin ich zu alt“, erzählt die 65-Jährige, die in Handewitt bei Flensburg lebt und dort ein Kosmetikstudio betreibt.


„Ich bin heilfroh, dass ich mich getraut habe“


Zwei Dinge lassen ihren Traum wieder aufleben: In den Medien verfolgt sie den rasanten Aufstieg des Supermodels Eveline Hall, die den Durchbruch erst mit Mitte 60 schafft und seitdem international gefragt ist. Und: Barbara nimmt an zwei großen Miss-Wahlen teil und landet jeweils auf den vorderen Rängen. „Das hat mein Selbstbewusstsein gestärkt.“

Sie ist 64, als sie sich in der Hamburger Agentur „Elbmodels“ vorstellt und unter Vertrag genommen wird. Seitdem steht sie für Kataloge und Frauenzeitschriften vor der Kamera und freut sich über immer mehr Aufträge. Das Modeln bereitet ihr Freude. Gelassener hat es sie auch gemacht: „Früher taten Absagen mir weh. Heute weiß ich: Manchmal wird einfach ein ganz anderer Typ Frau gesucht.“ Barbara ist heilfroh, sich einen Ruck gegeben zu haben. „Ich kann nur jedem, der von etwas träumt, raten: Trau dich und kämpf drum! Du kannst dabei doch nur gewinnen.“

Kerstin (36) singt jetzt auf der ganz großen Bühne

Fotos: ahornzeit.de, Sven Ehlers, Jan Northoff, Privat (2), Universal Music/NONA

■ Bis 2015 läuft alles in ruhigen Bahnen: Kerstin arbeitet als Malerin und Lackiererin, ihr Beruf lässt ihr wenig Raum für Träumereien. Jedoch: Die Hobbymusikerin tritt in ihrer Heimat Heide auch als DJane auf. „Einmal habe ich ein paar selbst gebrannte CDs von meinem Song , Die immer lacht‘ verteilt. Eine Berlinerin bekam ihn in die Hände und lud ihn bei Youtube hoch.“

Ihr Leben steht Kopf, als das DJ-Duo Stereoact das Stück entdeckt und als Remix veröffentlicht. Der Rest ist Geschichte: „Die immer lacht“ ist bisher mehr als 138 Millionen Mal bei Youtube geklickt worden und zählt zu den meistverkauften Singles in Deutschland seit 1975.

Kerstin steht seitdem im Rampenlicht. „Die ersten zehn Auftritte waren der Horror, weil ich so nervös war“, erinnert sich die 36-Jährige. „Erst nach einem Dreivierteljahr konnte ich den ganzen Rummel so richtig genießen.“ Im August erscheint ihr zweites Album „Mut zur Katastrophe“ – und Kerstin kann es kaum erwarten, die neuen Songs auf der großen Bühne vorzustellen.

Anita (36) hat beim Ironman alles gegeben

■ Den Anstoß gibt der Job: Vor einigen Jahren wagt Radio-Reporterin Anita für einen Beitrag einen Triathlon-Selbstversuch. „Dabei wurde ich im Schulsport immer als Letzte gewählt und war auch später nicht so sportlich.“ Die Kölnerin will’s wissen: Sie trainiert, lernt Kraulen, legt sich ein Rennrad zu – und bewältigt ihre erste Olympische Distanz in Köln in 2:38 Stunden. „Ich war stolz wie Oskar!“


„Ich dachte nur: Ich muss verrückt geworden sein!“


Anita hat Blut geleckt und steckt sich ein neues Ziel: einmal die Langdistanz schaffen, also 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren, 42 Kilometer laufen. Am Stück. „Ich muss verrückt geworden sein“, denkt sie, als sie sich schließlich für ihren ersten „Ironman“ in Frankfurt anmeldet – so heißt der bekannteste Wettbewerb dieser Art.

Im November 2017 beginnt sie ihr Training. Am 8. Juli diesen Jahres ist es schließlich so weit: Anita kämpft sich in 12:42:44 Stunden ins Ziel und ist überglücklich. „Sportlich habe ich etwas erreicht, was ich mir früher nie zugetraut hätte.“ Von den Vorbereitungen und dem harten Wettkampf erzählt sie auch auf ihrem Blog www.ahornzeit.de