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GESUND


Healthy Life - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 08.09.2021

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Herbst und Winter ? das ist immer auch die Erkältungszeit. Zwei bis drei Infekte hat jeder Erwachsene im Schnitt pro Jahr

T opfit und kerngesund durch den Herbst zu kommen – das ist für die meisten ein Wunsch, der nicht in Erfüllung geht. Denn in den kalten Monaten haben Infekte und Erkältungskrankheiten Hochsaison. Durch den Temperaturwechsel und die Kälte ist das Immunsystem jetzt schon angeschlagen, zudem strapaziert die trockene Heizungsluft die Schleimhäute. Sie sind weniger wehrhaft und Erreger können schneller eindringen. Zwei bis drei Infekte hat jeder Erwachsene im Schnitt über das Jahr verteilt, bei Kindern können es sogar bis zu acht sein, weil sie ihr Immunsystem erst noch aufbauen. Auch wenn, im Gegensatz zu einer Grippe- oder Corona- Infektion, der Verlauf meist harmlos ist, können die begleitenden Symptome einer Erkältung unangenehm sein. Mit Hausmitteln lassen sie sich allerdings gut lindern.

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NICHT ZU VIEL VERWENDEN

Nasensprays und -tropfen zur Abschwellung können bei ...

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... zugeschwollener Nase Linderung bringen und die Atmung erleichtern. Aber Vorsicht: Wendet man sie zu lange an, kann das die Schleimhäute schädigen und sogar zu Abhängigkeit führen. Maximal drei Tage sollte man die Präparate verwenden. Sonst können sich die Schleimhäute an die abschwellend wirkenden Inhaltsstoffe gewöhnen und brauchen ständig Nachschub. Ein chronischer Schnupfen entsteht. Ungefährlich sind Meersalzsprays und Nasenduschen mit einer Salzlösung.

Die Erkältung naht

Es fängt oft mit einem Kratzen im Hals an, die Nase läuft, wir fühlen uns matt: Jetzt müssen nicht gleich ganz schwere Geschütze aufgefahren werden, um den Infekt abzuwenden oder zumindest seinen Verlauf zu mildern. Bei manchem tut es auch eine ordentliche Hühnersuppe, wie es moderne Studien bewiesen haben. Omas Hühnersuppe kann das Immunsystem stärken und Symptome lindern. Auch Kräutertees mit Eukalyptus, Latschenkiefer oder Teebaum tun gut und stärken den Körper.

Nase voll

Die Nasenschleimhaut ist meist die erste Barriere, die Erkältungsviren überwinden. Der Körper reagiert mit einer Entzündung und kurbelt die Durchblutung der Schleimhäute an – sie schwellen an, es kommt zu einer Sekretbildung. Jetzt ist es wichtig, möglichst viel zu trinken, damit das Nasensekret flüssig bleibt und gut ablaufen kann. Unterstützend helfen kann auch ein Dampfbad mit Kamille. Dafür ein bis zwei Handvoll getrocknete Kamillenblüten mit heißem Wasser übergießen und den Dampf etwa zehn Minuten inhalieren. Bewährt haben sich auch Nasenspülungen mit Kochsalzlösung (das passende Gerät und Salzmischungen gibt es in der Apotheke).

Halsschmerzen

Erst kratzt es nur im Hals, dann wird das Schlucken zur Qual: Die Rachenschleimhaut ist entzündet, die Schmerzen können bis zu den Ohren ausstrahlen, die Halslymphknoten schwellen an. Jetzt gilt es zusätzliche Reize (wie etwa Zigaretten und Alkohol) zu vermeiden.

Im Zweifel zum Arzt

Viel frische Luft ist hingegen gut – auch eine hohe Raumfeuchtigkeit. Außerdem hat sich Gurgeln als hilfreich erwiesen – mit Salzwasser (dafür einen Esslöffel Salz in einem Liter Wasser auflösen). Und: Eine Lymphdrainage regt den Lymphfluss an – einmal täglich von oben nach unten sanft seitlich den Hals entlangstreichen.

Husten

Husten nervt, schmerzt und kann uns nachts wach halten. Kalte, aber auch überheizte Luft reizt die Bronchialschleimhäute nur noch mehr. Sie gilt es zu vermeiden. Ansteigende Armbäder können helfen, Schleim zu lösen: Ins Waschbecken Wasser laufen lassen (33 Grad) und die Unterarme bis zum Ellenbogen hineinlegen. Dann langsam in 15 Minuten die Temperatur auf 39 Grad erhöhen. Danach ausruhen. Bei trockenem Reizhusten kann Honig antimikrobiell und reizlindernd wirken. Vor dem Schlafengehen ein bis zwei Esslöffel auf der Zunge zergehen lassen. Übrigens: Den Honig nicht erhitzen (auch nicht in heißer Milch), das zerstört die heilenden Enzyme.

Kopf- und Gliederschmerzen

Kopf- und Gliederschmerzen gehören zu den klassischen Folgen einer Erkältung und tragen dazu bei, dass wir uns abgeschlagen und elend fühlen. Jetzt sollten PC, Fernseher und Handy Pause haben – und wir uns ausruhen! Gegen Verspannungen helfen warme Bäder, der Kopf wird an der frischen Luft klarer, eine kühle Kompresse auf Stirn oder Augen lindert zudem. Ein paar Tropfen Pfefferminzöl, auf den Schläfen einmassiert, helfen auch gegen den Schmerz – das wussten schon die alten Römer.

Fieber

Fieber tritt bei Erkältungen seltener auf als bei Grippe – und hat die gute Funktion, Viren und Bakterien effektiv zu bekämpfen. Wadenwickel können es senken, wenn die Hände und Füße warm sind. Wenn das Fieber länger als einen Tag über 39 Grad ist oder über 40 Grad ansteigt, sollte ein Arzt konsultiert werden.

CORONA, GRIPPE ODER ERKÄLTUNG?

DIE UNTERSCHIEDE

ERKÄLTUNG

Halsweh, Schnupfen, Mattheit – das sind klassische Symptome für eine beginnende Erkältung. Sie verläuft langsamer und milder als eine Grippe, Fieber ist eher selten.

GRIPPE UND CORONA

Corona- und Grippe-Infektionen haben gemeinsame Symptome wie Husten, Fieber, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen (mehr bei Covid-19). Vor allem der Verlauf unterscheidet sie: Die Grippesymptome treten typischerweise schlagartig auf. Innerhalb von Stunden fühlen sich Patienten sehr krank, haben oft Fieber. Eine Corona-Infektion verschlimmert sich über Tage, auch Atemnot tritt auf. Weiteres wichtiges Indiz: ein gestörter Geschmacks- und Geruchssinn – auch schon vor Ausbruch der anderen Symptome.

Abstand, Maske, Hygieneregeln

Die Corona-Maßnahmen haben auch andere Infektionskrankheiten eingedämmt: 2020 ist die Zahl der Erkrankungen an Masern, Darminfekten und Atemwegserkrankungen um 35 Prozent gesunken.