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GESUND & FIT: GROSSER RATGEBER


Geliebte Katze - epaper ⋅ Ausgabe 11/2020 vom 13.10.2020

Service, Neuigkeiten und Hintergründe aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Verhalten sowie jede Menge Tipps und Informationen rund um die Katzenhaltung erwarten Sie hier


Artikelbild für den Artikel "GESUND & FIT: GROSSER RATGEBER" aus der Ausgabe 11/2020 von Geliebte Katze. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Geliebte Katze, Ausgabe 11/2020

Fellfarbe: Weißer Faulpelz

Eine Studie aus Amerika will nachgewiesen haben, dass weiße Katzen tendenziell scheuer, ruhiger aber auch fauler sind als ihre andersfarbigen Artgenossen.

Juckreiz: Ist es etwa ein Hautpilz?

Hautpilzinfektionen sind besonders hartnäckig. Einer der häufigsten Erreger trägt den Namen Microsporum canis und führt zu brüchigem Fell, Hautschuppungen, Juckreiz und kreisrunden, haarlosen Stellen. Gefährdet sind ...

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Hautpilzinfektionen sind besonders hartnäckig. Einer der häufigsten Erreger trägt den Namen Microsporum canis und führt zu brüchigem Fell, Hautschuppungen, Juckreiz und kreisrunden, haarlosen Stellen. Gefährdet sind alte oder generell immungeschwächte Tiere. Bei der Th erapie werden nicht nur Medikamente gegen den Pilz verabreicht: Auch regelmäßige Tauchbäder gehören dazu. Ein Scheren des Fells, besonders bei Langhaar-Katzen, kann den Erfolg der Behandlung unterstützen.

Hatschi!: Wenn Mieze ständig niest

Auch Katzen kitzelt es mal in der Nase. Da zieht sich das Schnäuzchen zusammen und … hatschi! Ein herzhafter Nieser ab und zu - bei ansonstem normalem Wohlbefinden - ist sicherlich kein Grund zur Sorge. Niest die Katze jedoch häufiger und/oder in Kombination mit schleimigem, eitrigem oder blutigem Nasenausfluss, kann eine ernstere Ursache dahinterstecken. Dazu zählen vor allem Erkrankungen der oberen Atemwege, aber auch anhaltende Reizungen durch chemische Stoffe (Putzmittel, Zigarettenqualm etc.), eine Pollen- oder Hausstauballergie, Zahnerkrankungen oder Fremdkörper im Nasengang (etwa ein Halm Katzengras).

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Vom Kitten bis zum Senior: Bestens versorgt in jeder Lebensphase

Nach der Geburt werden Kätzchen mit der Milch ihrer Mutter bestens versorgt. Falls die Muttermilch nicht verfügbar ist, muss man sie durch einen Milchaustauscher für Kätzchen ersetzen. Ab der vierten Lebenswoche wird mit Kätzchennahrung zugefüttert. Spätestens mit der 32 GELIEBTE KATZE | NOVEMBER 2020 Zufütterung muss auch immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Da die Kätzchen Energie und Nährstoffe für ihr Wachstum benötigen, sind Kittenoder Juniorfutter besonders reich an Proteinen, Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Das Juniorfutter erhalten die Kätzchen, bis sie ausgewachsen sind. Es lohnt sich, Kätzchen bereits in jungen Jahren an verschiedene Futterkonsistenzen und Geschmackssorten heranzuführen.

Füttern nach der Kastration

Futter-Roulette
Kitten sollten mehrere Marken kennenlernen


Die meisten Katzen werden hierzulande kurz vor ihrer Geschlechtsreife in einem Alter zwischen fünf und neun Monaten kastriert. Nach der Kastration sinkt der Kalorienbedarf von Katzen individuell unterschiedlich um 20 bis 35 Prozent. Damit die Katze nun nicht dick wird, muss man die Futtermenge verkleinern oder eine kalorienärmere Nahrung reichen. Die Kastration erhöht außerdem die Anfälligkeit der Katze für Harnsteine. Viel Wasser, Bewegung und spezielles Futter für kastrierte Katzen beugen diesem Risiko vor.

Nach ihrem ersten Geburtstag bis zum Ende des siebten Lebensjahres ist die Katze in der Blüte ihres Lebens. Sie braucht nun ein Futter, das auf ihre Lebensweise abgestimmt ist: Freigänger benötigen mehr Kalorien und Proteine als Wohnungskatzen, die weniger aktiv sind. Eine passive Lebensweise kann auf Dauer die Entwicklung von Übergewicht, Erkrankungen der Harnwege, Verdauungsstörungen und andere Beschwerden begünstigen.

Ein kalorienarmes, ballaststoffreiches Futter, ausreichend Flüssigkeit und vor allem viel Spielen können diesen Gesundheitsrisiken vorbeugen. Da jede Katze einzigartig ist, sind auch die Nahrungsvorlieben der Samtpfoten individuell höchst unterschiedlich. Auch die Bekömmlichkeit einzelner Futterarten kann sich von Katze zu Katze unterscheiden, ohne dass gleich ein gravierendes Gesundheitsproblem vorliegt.

Ab wann gibt’s Senior-Futter?

Zu viel des Guten
Trockenfutter sollte unbedingt streng rationiert werden, sonst droht Übergewicht


Ab welchem Alter eine Katze zu den Senioren zählt, ist durchaus unterschiedlich, allgemein spricht man jedoch ab einem Alter von elf Jahren von einem Katzen-Senior. Verschiedene Forscher empfehlen, mit der Altersvorsorge bereits ab einem Alter von neun Jahren zu beginnen. Dazu gehört auch eine Ernährung, die auf die Bedürfnisse der älteren Katze abgestimmt ist. Mittlerweile gibt es hierfür diverse hochwertige Futtermittel, die speziell für ältere Katzen entwickelt wurden. Sie können das Altern selbst zwar nicht aufhalten - die Folgen des Alterns aber hinauszögern und die Katze länger vital und voller Lebensfreude erhalten. Um die Essenslust der Seniorin anzuregen, können Sie das Futter anwärmen oder stark riechende Zutaten wie Bierhefe, gebratene Leber, Fisch oder fettes Fleisch beimengen. Bierhefe enthält zudem viel Vitamin B, das appetitanregend wirkt. Sowohl Unter- als auch Übergewicht bergen Gesundheitsrisiken. Daher sollten Sie Ihre Katze einmal wöchentlich wiegen und ihr Gewicht protokollieren.

Die Verdauung älterer Katzen ist träger. Ihr Futter sollte daher leicht verdaulich sein und verdauungsfördernd wirken. Am besten sind Mischungen aus unverdaulichen Ballaststoffen, wie Zellulose, und fermentierbaren Stoffen wie Pektin, Laktose oder rohe Kartoffelstärke. Die Ballaststoffe regen durch ihr Volumen den Darm zur Tätigkeit an und binden Wasser, sodass der Darminhalt gleitfähiger wird. Von den fermentierbaren Stoffen ernähren sich nützliche Darmbakterien, die die Abwehrkraft der Katze stärken.

Anti-Aging mit Proteinen

Ich mag kein Blatt
Im Alter lässt die Sinnesleistung merklich nach - und damit auch der Appetit


Bei minderwertigen Proteinen entsteht im Stoffwechsel sehr viel Harnstoff als Abfallprodukt, hochwertiges Protein wird hingegen fast „rückstandsfrei“ verwertet. Für junge, gesunde Katzen stellt auch eine große Menge Harnstoff kein Problem dar - der Organismus älterer Katzen hingegen kann von größeren Harnstoffmengen überfordert sein. Das liegt oft daran, dass bei älteren Katzen unbemerkte Schäden der Entgiftungsorgane Nieren oder Leber vorliegen. Auch bei bereits bekannten Nierenoder Leberschäden muss die Proteinversorgung gewährleistet sein. Es ist dann umso wichtiger, dass die Katze nur hochwertiges Protein zu sich nimmt.

Im Ernst? Kuriose Klogeschichten

Dinge, die die Welt nicht braucht: ein Toiletten- Trainings-Kit, damit Miez lernt, aufs Menschenklo zu gehen. Aus Menschensicht liegen die Vorteile auf der Hand: Weniger Geruchsbelästigung, weniger Putzaufwand und kein Katzenstreuverbrauch mehr. Doch ist es wirklich sinnvoll, der Katze die Benutzung einer Menschentoilette beizubringen? Abgesehen davon, dass wir die natürlichen Instinkte unserer Katzen immer respektieren sollten (und dazu gehört nun mal das Verscharren von Kot und Urin): Was passiert, wenn die Katze ins Klo fällt? Für ältere Katzen und die mit Handicap wird die Sache noch risikoreicher.

Routine: Ein Blick aufs Katzenauge

Mindestens einmal täglich sollten Sie sich die Augen und die Augenumgebung Ihrer Katze ganz genau ansehen. Starren Sie der Katze dabei aber nicht direkt in die Augen, sondern tun Sie beispielsweise so, als betrachteten Sie ihre Nasenwurzel oder die Ohren. Entdecken Sie leichte Verschmutzungen, können Sie diese mit einem feuchten Taschentuch zur Nase hin abwischen. Bei Entzündungen am und um das Auge herum sollten Sie immer einen Tierarzt konsultieren. Eigenmächtiges Behandeln, zum Beispiel durch Spülungen mit Kamillentee, reizen das Auge nur noch mehr. Der Tierarzt verschreibt passende Salben oder Augentropfen.

Medizinische Diät: Leberkranke Katzen richtig ernähren

Die Leber ist unverzichtbar für den Stoffwechsel der Katze. Sie wirkt an der Fettverdauung und am Zuckerstoffwechsel mit, ist an der Entgiftung beteiligt und fungiert als Speicherorgan. Genauso facettenreich wie ihre Aufgaben sind auch die Symptome, die bei einer Beeinträchtigung der Leberfunktion auftreten können. Das wohl auffälligste Anzeichen ist eine Gelbfärbung der Haut und der sichtbaren Schleimhäute, auch Ikterus genannt. Erst bei einem Verlust von 70 Prozent des Lebergewebes zeigen sich Funktionsausfälle und damit eindeutige Symptome. Leberdiäten bestehen aus hochkonzentrierten und leicht verdaulichen Makronährstoffen. Der Proteingehalt wird reduziert, der übrige Anteil aus besonders hochwertigen Quellen gewonnen. Komplexe Kohlenhydrate helfen dabei, den Blutzucker konstant zu halten. Somit wird die Leber entlastet. Ein gesteigerter Fettanteil erhöht zudem Akzeptanz und Energiegehalt des Futters.

Saubere Sache: Cat’s Best Katzenstreu

Das Katzenklo ist dann perfekt, wenn sich die Katze darin wohlfühlt. Die Produkte der „Cat’s Best“-Familie sind deshalb auf die Bedürfnisse von Katzen zugeschnitten: wie Cat’s Best Sensitive, das für natürlich antibakterielle Hygiene sorgt. Die Streu wurde speziell für empfindliche Katzen entwickelt und ist durch ihre feine Körnung besonders sanft. Technologisch veredelte Aktiv-Holzfasern nehmen Feuchtigkeit und Gerüche zuverlässig auf. Eine Grundfüllung Cat’s Best Sensitive reicht bis zu 8 Wochen.

Lexikon: Was bedeutet eigentlich FNI?

FNI steht für „Feline Neonatale Isoerythrolyse“. Dabei kommt es durch Blutgruppeninkompatibilität zwischen Kitten und Mutterkatze zu einer Auflösung der roten Blutkörperchen im Körper des Neugeborenen. Hat die Mutter z. B. Blutgruppe B und ihre Kitten Blutgruppe A oder C, führt die erstmalige Aufnahme von Muttermilch im Körper des Kittens zu einer Immunreaktion, bei der die roten Blutkörperchen angegriffen werden. Grund hierfür sind die sogenannten Isoantikörper der Mutter, die gegen jedes Blutgruppen-Antigen wirken, das die Mutter selbst nicht besitzt.


Fotos: istockphoto.com (5), Shutterstock (6)