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Gesund GRILLEN


Healthy Life - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 09.06.2021

10 TIPPS

Artikelbild für den Artikel "Gesund GRILLEN" aus der Ausgabe 3/2021 von Healthy Life. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.
Sommerzeit ist Grillzeit. Aber Vorsicht: Bei falscher Handhabung können schädliche Stoffe entstehen

Endlich wieder Sommer, endlich wieder Grillen! Kaum ein Essen ist so unkompliziert und gleichzeitig so lecker. So grillen Sie besonders gesund:

1. Fett sparen

Bevorzugen Sie mageres Fleisch wie Hähnchen- und Putenbrust oder Rinderfilet. Das spart viel Fett ein. Auch Fisch ist ideal, liefert Proteine und gesunde Fettsäuren. Fischfilets gelingen am besten in einer Grillschale, ganze Fische in einer speziellen Fischzange.

2. Auf Gemüse setzen

Weniger Fleisch ist mehr – das gilt auch beim Grillen. Deshalb gehören auch Grillkäse wie Halloumi und Gemüse auf den Rost. Gut geeignet sind feste ...

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3. Vorsicht, Fett!

Wenn Marinade, Fett oder Fleischsaft in die Glut tropfen, bilden sich krebserregende Stoffe, die mit dem aufsteigenden Rauch aufs Grillgut gelangen. Setzen Sie auf mageres Fleisch und tupfen Sie überschüssige Ölmarinaden vor dem Grillen vorsichtig ab. Gut zu wissen: Bei Gasgrills gibt es dieses Problem nicht – und der Geschmack kann mit dem von Holzkohlegrills mithalten.

4. Bitte keine Bierdusche

Auf eine Bierdusche sollte beim Grillen verzichtet werden. Sie wirbelt Asche auf, die sich dann auf dem Grillgut absetzt. Der Rauch, der beim Ablöschen entsteht, enthält zudem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die krebserregend sind.

5. Verkohltes wegschneiden

Besonders viele schädliche Stoffe stecken in schwarz verkohlten Stellen. Diese sollten immer weggeschnitten und nicht mitgegessen werden.

6. Gepökeltes gehört nicht auf den Grill

Beim starken Erhitzen von Kassler, Fleisch- und Bockwurst, Leberkäse oder Räucherspeck können aus dem enthaltenen Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen. Gepökeltes gehört deshalb nicht auf den Grill.

7. Hygiene zählt

Rohes Fleisch kann krankheitserregende Keime enthalten. Ist das Steak erstmal durchgegart, sind die Bakterien kein Problem mehr. Achten Sie aber darauf, rohes Grillfleisch nicht zusammen mit anderem Grillgut auf einem Teller zu lagern, und reinigen Sie Besteck und Flächen, die mit rohem Fleisch in Berührung gekommen sind, gründlich.

8. Nur an der frischen Luft

Grillen Sie immer nur unter freiem Himmel, damit der Rauch abziehen kann. In Innenräumen besteht Vergiftungsgefahr durch die Gase Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid, die beim Grillen entstehen. Einzig spezielle Elektro-Tischgrills dürfen drinnen genutzt werden.

9. Die richtigen Beilagen

Weißbrot enthält kaum Nährstoffe, Fertigsalate strotzen oft vor Zusatzstoffen, vielen ist außerdem Zucker zugesetzt. Bevorzugen Sie gesunde Grillbeilagen – selbst gemachte Salate, Gemüsesticks, Kartoffeln mit Quark.

10. Zum Dessert: Obst statt Eis

Gesundes Sommerdessert: Rösten Sie Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Ananas oder auch Wassermelone einfach kurz auf dem Grill an – die Früchte entwickeln dadurch ein ganz besonderes Aroma.

Leichte Marinaden

Marinaden verleihen Grillfleisch, Gemüse und Meeresfrüchten Geschmack. Bei Fertigprodukten kann man die Fleischqualität nicht beurteilen. Selber marinieren ist besser: Einfach das Grillgut für ein paar Stunden im Kühlschrank in der Marinade einlegen – zum Beispiel in einem Gefrierbeutel oder in einer Tupperdose.

KRÄUTER-MARINADE

1 Bund Gartenkräuter (gehackt, z.B. Petersilie, Schnittlauch, Majoran)

• 1 Knoblauchzehe (gepresst)

• 3 EL Olivenöl

• 1–2 TL abgeriebene Zitronenschale

• Salz und Pfeffer

ASIA-MARINADE

1 Stiel Zitronengras (angedrückt) • 1 Stück Ingwer (gehackt oder gerieben, daumengroß) • 1 Knoblauchzehe (gepresst) • 3 Stiele Koriander (gehackt) • 2 EL Sesamöl

• 1–2 EL Limettensaft

CHILI-MARINADE 5 TL

Tomatenmark

• 1 EL Honig 2 EL Balsamicoessig

• 2–3 TL Weinessig

• 4 TL Paprikapulver edelsüß

• 1 TL scharfes Chilipulver

• 3 EL Olivenöl