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GESUNDHEIT: Auch ohne Beschwerden: Hin zu dieser Krebs-Vorsorge!


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TV neu - epaper ⋅ Ausgabe 22/2019 vom 23.05.2019

Stimmen Sie nicht voreilig zu, wägen Sie Pro und Contra ab


Artikelbild für den Artikel "GESUNDHEIT: Auch ohne Beschwerden: Hin zu dieser Krebs-Vorsorge!" aus der Ausgabe 22/2019 von TV neu. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TV neu, Ausgabe 22/2019

Es ist ein kleines Röhrchen, das man bequem zu Hause mit einer Stuhlprobe füllt und beim Hausarzt abgibt – eine Sache von wenigen Minuten. Der Test kann auf Darmkrebs hinweisen und damit Ihr Leben retten. Ab 50 ist der Test eine gesetzliche Kassenleistung. Warum also sollte man darauf verzichten?

Bei Darmkrebs ist Früherkennung wichtig

Der einzige Haken: Wird mit dem sogenannten iFOB-Test Blut im Stuhl festgestellt, könnte es sich auch ...

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... um Hämorrhoiden handeln. Doch um sicherzugehen, folgt anschließend eine Darmspiegelung. Nur dank dieser Früherkennung ist der tückische Darmkrebs, bei dem man lange ganz ohne Beschwerden bleibt, zu 90 Prozent heilbar. Die Argumente für den Test überwiegen hier also eindeutig das Kontra. Dennoch sollten Sie natürlich immer abwägen, denn nicht alle Tests, die angeboten werden, sind unbedingt gut und sinnvoll.

Keine Angst vor einem positiven Test-Ergebnis

Umstritten ist beispielsweise der Prostata-Check für Männer ab 45 (wird von den Krankenkassen bezahlt). Der Urologe tastet dabei rektal die Prostata ab. Tieferliegende Tumore lassen sich so zwar nicht aufspüren. Aber: Bei tastbaren Verhärtungen etwa wird danach eine ultraschallgestützte Biopsie durchgeführt. Nicht zu empfehlen ist dagegen der sogenannte PSA-Test (Bluttest, IGeL-Leistung, ca. 20 Euro). Laut Krebs-Informationsdienst in Heidelberg war bisher nicht nachzuweisen, dass Männer länger leben, wenn sie diesen Test regelmäßig machen lassen.
Frauen ab 20 haben Anspruch auf einen Pap-Abstrich. Dabei handelt es sich um einen Abstrich der Schleimhaut von Muttermund und Gebärmutterhalskanal. Laut Statistik hat jede Frau, bei der er jährlich erfolgt, irgendwann ein positives Ergebnis. Das schürt zwar Ängste – aber durch den Abstrich steigt auch die Chance, Krebsvorstufen zu erkennen und zu behandeln, be- vor Gebärmutterhalskrebs entsteht. Ein wichtiges Thema ist auch Brustkrebs. Ab 30 übernimmt die Kasse einmal jährlich die Kosten fürs Brust-Abtasten. Und Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO bescheinigen: Eine Mammografie alle zwei Jahre zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr – in dieser Zeit Kassenleistung – senkt die Brustkrebssterblichkeit um 40 Prozent. Ein Ultraschall (ca. 80 Euro) erhöht die Diagnosesicherheit noch um 30 Prozent. Sinnvoll ist zudem ab 35 das Hautkrebs-Screening (Kassenleistung). Damit wird zwar der gefährliche schwarze Hautkrebs oft nicht erkannt, aber in der Regel Basaliome (weißer Hautkrebs) oder Krebsvorstufen.

Echte Vorsorge ist mehr als Früherkennung

Was viele unterschätzen: Neben der Früherkennung zählt auch die persönliche Vorsorge. Eine Lebensweise mit vitalstoffreicher Ernährung, viel Bewegung, genügend Schlaf und Stress-Ausgleich hilft ebenfalls, das Krebs-Risiko zu senken.

Unsinnig: Ultraschall der Eierstöcke

Er ist bei den meisten Frauen sehr gefürchtet, weil etwa 60 Prozent der Patientinnen nach der Diagnose „Eierstockkrebs“ nicht überleben. Aktuelle Studien zeigen: Eine Früherkennungsuntersuchung mit Ultraschall (ca. 25 bis 50 Euro, IgeL) bringt leider kaum etwas, weil der Krebs zu schnell wächst. Bei Völlegefühl oder Unterleibsschmerzen beispielsweise hat der Tumor häufig schon gestreut.


Fotos: iStock (2)