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Gesundheit: Fenster auf oder zu? Eine aktuelle Studie enthüllt: Ist das Zimmer zu kalt, leidet die Nachtruhe!


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Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 08.02.2019
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Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 7/2019

FRISCHLUFT
Maximal zehn Minuten lüften, dann das Fenster wieder schließen


ZUM GÄHNEN
Ist die Nachtruhe nicht erholsam, quälen wir uns durch den Tag


Er kann gar nicht genug Frischluft kriegen, sie bibbert vor Kälte selbst unter der dicksten Decke – oder umgekehrt. Die Frage „Fenster auf oder zu?“ hat schon so manchen Ehekrach ausgelöst. Für die Frischluft-Fanatiker steht fest: Ein offenes Fenster ist besser für den Schlaf, während die Frostbeulen das Gegenteil behaupten. Aber wer von beiden hat denn nun ...

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... eigentlich recht?

Schlaftemperatur: Kühl ja, aber bitte nicht unter 15 Grad

In gewisser Hinsicht beide. Eine aktuelle Studie aus den Niederlanden zeigt, dass es sich grundsätzlich bei offenem Fenster besser schläft. Die Luft zirkuliert optimal und der Gehalt an Kohlendioxid (CO₂), den wir beim Ausatmen abgeben, ist niedriger. Das wirkt sich positiv auf den Schlaf aus. Gleichzeitig fanden US-Forscher aber heraus, dass die optimale Schlaftemperatur zwischen 15 und 18 Grad liegt. Sinkt das Thermometer darunter, muss der Körper ständig gegen Unterkühlung kämpfen – das macht die Nacht weniger erholsam. Die Raumtemperatur sollte am besten so sein, dass wir weder schwitzen, noch frieren. Also im Winter lieber vor dem Schlafengehen ordentlich durchlüften und dann das Fenster wieder schließen, vor allem bei Minusgraden. Auf keinen Fall die ganze Nacht gekippt lassen. Kühlen wir im Schlaf zu stark aus, haben z. B. Erkältungsviren leichtes Spiel.

Socken im Bett tragen: Sie fördern das Einschlafen

Fühlen sich die Füße wie Eiszapfen an, ist an Schlaf kaum zu denken. Dem können wir mit Bettsocken vorbeugen (im Handel, ab ca. 10 Euro). Es gibt sogar eine Studie, die nachweist, dass man 15 Minuten früher einschläft, wenn man Socken trägt. Sie sollten möglichst kein Bündchen haben, damit die Blutzirkulation nicht abgeschnürt wird. Ideal sind zudem atmungsaktive Naturmaterialien wie z. B. flauschige Alpakawolle. So kommt weiterhin Luft an die Haut und Staunässe, Schweißfüße oder gar Hautpilze haben keine Chance. Und ganz wichtig: Jede Nacht frische Socken anziehen, sonst können sich leicht Keime bilden.

LAVENDEL
Bringt das Nervenkostüm wieder ins Gleichgewicht


Sorgen und Ängste: Auf Pflanzenkraft setzen

Ist das Schlafzimmer gut gelüftet und wohltemperiert, aber trotzdem will es nicht so recht klappen mit dem Schlaf? Dann stecken in vielen Fällen Stress, Nervosität, innere Unruhe, Sorgen und Ängste dahinter. Hört das Gedankenkarussell gar nicht mehr auf, können pflanzliche Medikamente helfen – bewährt hat sich hier zum Beispiel Arzneilavendel (Lasea, Apotheke). Er bekämpft die innere Unruhe, sorgt für Gelassenheit, was dann auch die Schlafqualität verbessert. Dadurch kann man den Alltag wieder viel ausgeruhter angehen.

7,5 Stunden sollten es sein

► Der moderne Mensch macht gerne die Nacht zum Tag und ein Großteil der Deutschen kommt laut einer Umfrage nicht mal mehr auf sieben Stunden Schlaf. Dabei ist die Nachruhe so wichtig. Forscher warnen: Nicht nur die Konzentrationsfähigkeit leidet unter Schlafmangel, er erhöht auch das Risiko, eine Herz-Kreislauf- Erkrankung zu entwickeln. Als ideal gilt eine Schlafdauer von mindestens 7,5 Stunden pro Nacht. War es mal eine Stunde weniger, sollten Sie sich diese in der nächsten Nacht unbedingt extra gönnen.

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