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Gesundheit: Neue Therapien machen’s möglich Krebs überleben – die Chancen waren noch nie


Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 6/2020 vom 31.01.2020
Artikelbild für den Artikel "Gesundheit: Neue Therapien machen’s möglich Krebs überleben – die Chancen waren noch nie" aus der Ausgabe 6/2020 von Funk Uhr. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 6/2020

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Die Krebs-Medizin hat sich rasant weiterentwickelt, OP-Techniken wurden verfeinert, neue Therapien erforscht. Zudem hat man herausgefunden, dass es eine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge z. B. Chemotherapie und OP angewandt werden. Zwei renommierte Onkologen erläutern hier die neuesten Erkenntnisse.

1 Diagnose Darmkrebs: Erst Chemo, dann OP

„Bei Darmkrebs, der früh erkannt wird und nicht gestreut hat, liegt die Heilungschance bei 80 Prozent“, sagt Prof. Dr. Claus Rödel, Direktor der Klinik für ...

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... Strahlentherapie und Onkologie am Uniklinikum Frankfurt/M. Bei Enddarmkrebs beginnt die Standard-Therapie derzeit mit einer Kombi aus Strahlen- (Foto u. l.) und Chemotherapie (sog. Radiochemotherapie), danach folgt die OP. Um eventuelle Mikrometastasen zu erwischen, erhält der Patient danach wieder eine Chemo. Jetzt zeigte eine Studie mit Beteiligung des Uniklinikums, dass eine andere Reihenfolge noch besser wirken kann: zuerst die Radiochemotherapie, dann eine Chemotherapie und zuletzt die OP. Hierzu sollen weitere Studien folgen.

2 Schwarzer Hautkrebs: Immunzellen aktivieren

„Mithilfe der sogenannten Immuntherapie kann bei diesem gefährlichen Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, die Überlebenszeit im Vergleich zu früher deutlich verlängert werden“, weiß Dr. Liersch von der Gemeinschaftspraxis Hämatologie und Onkologie in Münster. Um wie viel, hängt vom Stadium ab, in dem der Tumor diagnostiziert wurde. Bei dieser innovativen Therapie werden Immunzellen medikamentös so verändert, dass sie Krebszellen erkennen und bekämpfen, so Dr. Liersch. Dadurch bleiben gesunde Zellen verschont. Die Immuntherapie kann jetzt auch bei aggressivem Brustkrebs angewandt werden, an dem vor allem Frauen unter 50 erkranken. Das Ziel: den Tumor unter Kontrolle bringen. Eine Immuntherapie kann allerdings mehrere Jahre dauern. Auch hier gibt es Nebenwirkungen, etwa Hautirritationen – aber keinen Haarausfall wie bei der Chemo, die ja ein Zellgift ist. Dr. Liersch: „Um die Ergebnisse weiter zu verbessern, kombiniert man zum Beispiel auch die Chemotherapie mit der Immuntherapie oder aber mit einer sogenannten zielgerichteten Therapie.“ Diese ist ebenfalls eine Neuentwicklung – hier sollen Medikamente, die an oder aber in der Tumorzelle wirken, das Krebswachstum wirksam hemmen.

3 Brustkrebs: Den Tumor gezielt überwärmen

Auch die gezielte Überwärmung (med. Hyperthermie) von Tumorgewebe ist ein neuer Ansatz. Dadurch werden Krebszellen empfindlicher, reagieren dann z. B. besser auf die Bestrahlung. Es gibt verschiedene Methoden. Ganz neu ist die onkologische Oberflächenhyperthermie (Foto). Sie ist noch kein Standard, wird aber angewandt, wenn sich z. B. bei Brustkrebs Tumorzellen nah an der Haut befinden. Vorteil: Man muss die Brust nicht berühren und es können größere Bereiche behandelt werden.

FORTSCHRITT
Haarausfall tritt bei einer Chemo auf, nicht aber bei der neuen Immuntherapie


UNSERE EXPERTEN

Prof. Dr. Claus Rödel
Krebs-Experte, Universitätsklinkum Frankfurt am Main

Priv. Doz. Dr. Rüdiger Liersch
Hämatologe und Onkologe aus Münster

Am 4. Februar ist Weltkrebstag

Auch wenn die Therapien Fortschritte machen – Krebs ist immer noch die zweithäufigste Todesursache. Daran erinnert der Weltkrebstag am 4. Februar. Er möchte mit dem Motto „Ich bin und ich werde“ zum Nachdenken anregen. Achten Sie auf Veranstaltungen vor Ort in Ihrer Tagespresse.