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Gesundheit: Überraschende Wahrheiten über Zucker


Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 27/2019 vom 28.06.2019

Warum sie eine Diabetes-Revolution sind


Es ist mehr erlaubt, als Sie denken

Artikelbild für den Artikel "Gesundheit: Überraschende Wahrheiten über Zucker" aus der Ausgabe 27/2019 von Funk Uhr. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 27/2019

UNSER EXPERTE
Sven-David Müller , Diabetesberater, Ernährungsexperte und Buchautor, www.svendavidmueller.de

BUCH-TIPP
„Diabetiker Revolution: Natürlich den Blutzucker senken“ , Sven- David Müller, 24,95 Euro

Ein Honigbrötchen am Morgen, Kuchen zum Kaffeeklatsch oder Schokolade als Nervennahrung … Ist das etwa mit der Diagnose Diabetes auf einen Schlag tabu? Die Antwort lautet: jein. Denn auch wenn es für Betroffene wichtig ist, die Blutzuckerwerte im Auge zu behalten, ist Süßes nicht – wie oft gedacht – der Feind auf dem Teller. ...

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... „Auch Fette und Eiweiße haben Einfluss auf den Glukosewert im Blut“, erklärt Sven-David Müller, Diabetesberater und Ernährungsexperte. „Entscheidend ist die gesamte Ernährungsweise.“ Und die kann jeder zum Glück steuern.

Kraft der Natur nutzen – Blutzucker sanft regulieren

Es ist tatsächlich eine kleine Diabetes-Revolution! Auch Sven-David Müller ermutigt Diabetiker immer gern, selbst aktiv zu werden. Denn die Blutzuckerwerte kann jeder – neben der nötigen Insulingabe – zusätzlich auf ganz natürliche Art in den Griff bekommen: „Studien zeigen, dass etwa Hafer die Ausschüttung von Insulin reguliert und die Insulinresistenz reduziert. Die Blutzuckerwerte verbessern sich“, so der Experte. Ebenso tragen die Gewürze Zimt und Kurkuma sowie der Mineralstoff Zink zu einem besseren Zuckerstoffwechsel bei. Doch das ist noch nicht alles: „Seit Kurzem steht Zuckerkranken erstmals auch ein frei verkäufliches Naturarzneimittel zur Verfügung, das als zusätzliche Therapie für alle Diabetiker eine große Chance darstellt“, so der Experte. Es basiert auf Extrakten des asiatischen Jambulbaums. Neuesten Untersuchungen zufolge senken diese den Blutzucker und schützen zudem auch noch die insulinproduzierende Bauchspeicheldrüse – und das völlig ohne Nebenwirkungen! „Im asiatischen Raum ist der Jambulbaum seit Jahrtausenden in der Medizin bewährt. Er ist dort eine der meistgenutzten Pflanzen zur Vorbeugung und Behandlung des Diabetes mellitus“, weiß Sven-David Müller. Als Urtinktur wurde die Naturarznei (Glycowohl, rezeptfrei in der Apotheke) nun vom deutschen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen.

Süßes ist in Maßen okay – auf Ballaststoffe kommt es an

Auch was puren Zucker betrifft, hat ein Umdenken stattgefunden – schon deshalb, weil neben normalem Haushaltszucker inzwischen so viele neue Arten auf dem Markt sind. Erythrit und Stevia etwa sind für Diabetiker gut geeignet (weitere Infos s. r.). Auch spezielle Lebensmittel wie Diabetiker- Schokolade oder -Kekse sind nicht nötig, solange man bei Süßem Maß hält. Als Faustregel gilt: Bis zu zwei Teelöffel Zucker pro Tag sind okay. Meiden sollte man Limonade oder Cola, außerdem Weißmehl. Stattdessen ist frisches Obst ideal – sogar besonders zuckerhaltiges wie Bananen und Weintrauben. Es sollten aber nicht mehr als ca. 150 Gramm Obst am Tag sein. „Außerdem profitieren Diabetiker von einer sehr ballaststoffreichen Ernährung, die gesunde, pflanzliche Fette und Öle enthält. Dazu sind Eiweiß aus Fisch, Soja und mageren Milchprodukten sowie viel Gemüse ebenfalls sehr zu empfehlen“, so der Experte. Wer sich so ausgewogen ernährt, nimmt ganz automatisch weniger Zucker zu sich, ohne auf etwas zu verzichten. Es ist also ganz einfach, als Diabetes- Patient selbst etwas zu tun – und mehr erlaubt, als viele denken. Widerlegt ist zudem auch Überzeugung, dass Diabetes eine Erkrankung ist, die nur mit Medikamenten therapierbar ist.

Der Jambulbaum
Die Blätter, Beeren und Samen des feröstlichen Gewächs stecken voller sekundärer Pflanzenstoffe, die für Diabetiker sehr wertvoll sind.

KLEINE SÜNDEN Ein Stück Kuchen dürfen Diabetiker sich mal gönnen


Clever essen – Diabetes verhindern

Übrigens: Selbst wenn Diabetes noch nicht diagnostiziert ist, können die pflanzlichen Extrakte des Jambulbaums nützlich sein. Das gilt vor allem für Prä-Diabetiker, also Menschen mit einer Vorstufe. Ihre Zuckerwerte haben sich zum Beispiel aufgrund von Übergewicht, mangelnder Bewegung, schlechter Ernährung oder Rauchen verändert. Auch hier kann man mit einer Veränderung des Lebensstils und der Naturarznei sanft gegensteuern.

Welcher Zucker ist gut?

Das Angebot an zuckerähnlichen Stoffen wird immer größer. Zu diesen dürfen Diabetiker greifen:

xylit

Auch Birkenzucker genannt, lässt den Blutzucker nur wenig ansteigen. Kaum Kalorien, gleiche Süßkraft wie Zucker.

Tagatose

Kalorienarm, doppelte Süßkraft wie Zucker. Blutzuckeranstieg kaum messbar.

Erythrit

Natürlicher Stoff, kaum Kalorien. Weniger Süßkraft als Zucker, aber keine Auswirkung auf den Blutzucker.

Stevia

Pflanzliche, kalorienfreie Süße ohne Auswirkung auf den Blutzucker, super zum Kochen und Backen geeignet.


Fotos: AdobeStock (4), iStock, Heilpflanzenwohl, svendavidmueller.de