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Gesundheit:Gesunde Füße ohneSchmerzen


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TV neu - epaper ⋅ Ausgabe 37/2019 vom 05.09.2019

Neue Hilfe bei Hallux valgus, Fersen sporn & Morton-Neurom


Solange die Füße nur ab und zu schmerzen, nehmen die meisten das einfach hin – und riskieren, dass sich die Beschwerden verschlimmern. Diese Erfahrung hat schon jeder Zweite gemacht. Warum bestimmte Fußprobleme entstehen und was dann hilft, erklärt unser Experte.

Artikelbild für den Artikel "Gesundheit:Gesunde Füße ohneSchmerzen" aus der Ausgabe 37/2019 von TV neu. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TV neu, Ausgabe 37/2019

BALLENZEH Die Großzehe knickt nach außen


Hallux valgus: Ein Mini-Schnitt genügt

„Dem Ballenzeh bzw. Hallux valgus geht ein Spreizfuß voraus – eine ...

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... Verbreiterung im Vorderfuß, die zu Veränderungen an den Sehnen führt, zum Beispiel auch im Bereich der Großzehe“, erklärt Dr. Schneider. Ursache: Ständiges Schuhetragen, meist mit Absatz, und zu wenig Barfußlaufen. Dadurch verkümmern jene Muskeln, die für die Vermeidung eines Spreizfußes so wichtig wären. Die Fehlstellung beim Hallux valgus (s. Grafik) muss häufig operativ korrigiert werden. Dr. Schneider: „Erfahrene Fußchirurgen setzen immer öfter auf schonende, minimalinvasive Methoden, bei denen ein Mini-Hautschnitt ausreicht. Vorteil: Weniger Narben, der Fuß kann schneller mobilisiert werden. Dazu trägt auch eine spezielle Verbandstechnik bei – diese optimiert die Korrektur.

UNSER EXPERTE

Dr.med. Thomas Schneider Orthopäde, Gelenkklinik Gundelfingen

Morton-Neurom: Den Nerv entlasten

Auch das Morton-Neurom wird durch einen Spreizfuß begünstigt. Hier ist ein Nerv überlastet, was sich durch Brennen und Stechen im Vor-oder Mittelfuß bemerkbar macht. Regelmäßiges Fußtraining wirkt vorbeugend – „und damit auch die richtigen Muskeln optimal trainiert werden, ist es ratsam, sich geeignete Übungen vom Experten zeigen zu lassen“, erklärt Dr. Schneider (s. Kasten). „Bei akuten Beschwerden nehmen Einlagen den Druck vom Nerv. Reicht das noch nicht aus, kann dieser auch operativ entlastet werden. Auch das ist inzwischen minimalinvasiv möglich.“

Fersensporn: Botox-Injektionen

Einlagen gehören beim Fersensporn ebenfalls zur Therapie, allerdings mit einem Loch – und zwar an jener Stelle, an welcher der Sehnenansatz im Fersenbereich entzündet bzw.gereizt ist. Zudem ist Fußgymnastik, die auch Dehnübungen beinhaltet, sinnvoll. Nicht mehr wegzudenken ist die Stoßwellentherapie – sie kann vor allem im Frühstadium effektiv sein. Durch Schallwellen werden Stoffwechselprozesse beschleunigt und Schmerzen gehemmt. „Bei chronischen Entzündungen kann der Arzt Kortison oder Botox spritzen“, so Dr. Schneider. „Im Gegensatz zu früher können die Injektionen heute – dank Ultraschallsteuerung – sehr gezielt durchgeführt werden.“

Muskeln stärken

BALANCE-AKT Den Fuß auf eine bewegliche Unterlage stellen, dann den Fuß vor-und zurückrollen. Das mobilisiert die Muskeln auf sanfte Art.

ZEHENÜBUNG Fuß aufstellen. Unter dem Vorderfuß befindet sich eine Münze. Diese mehrmals hintereinander aufheben. Anschließend die Übung mit dem anderen Fuß wiederholen.

MEHR ÜBUNGEN finden Sie unter www.fuss-sprunggelenkakademie.de. Hier gibt es auch Aktivseminare (75 Euro).

UNTEN OHNE Unsere Füße freuen sich jederzeit über die schuhfreie Zeit – nicht nur im Sommer!


Jeder Zweite hat Probleme


Fotos: AdobeStock, iStock(2), Gelenk-Klinik Gundelfingen(2)