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GEWÄSSER- ENTSTEHUNG: WIE DIE EISZEIT DEINE SPOTWAHL BEEINFLUSST


karpfen - epaper ⋅ Ausgabe 40/2020 vom 19.06.2020

Hinsetzen, Ohren spitzen: Sebastian Redlich ist Geographie-Lehrer. Und seinen Schulstoff macht er sich am Wasser zunutze!


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Vor über 11.000 Jahren war an dieser Stelle noch ein tonnenschwerer Gletscher, von Karpfen keine Spur. Heute sitzt hier Basti, denn er hat sich sein Wissen über Gletscherbewegungen und ihre Auswirkungen zunutze gemacht!


FOTO: S. REDLICH

Nur die wenigsten würden wahrscheinlich vermuten, dass die Eiszeiten noch heute Einfluss auf uns Angler haben. Doch insbesondere in Norddeutschland profitieren wir nach wie vor von den Auswirkungen der äußerst kalten Klimaperioden. Bis vor etwa 11.000 ...

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... Jahren schoben sich mehrfach riesige Eispanzer aus Skandinavien mit einer Eisdicke von über 500 Metern wie eine überdimensionale Planierraupe über die Erdoberfläche des heutigen Norddeutschen Tieflands.Grob gesagt wurde das Land großflächig „platt“ gemacht, zum Teil ausgeschabt, an den Rändern der Gletscher mit Hügeln sowie Geröllablagerungen versehen und auf ganzer Fläche mit teils tonnenschweren Felsen (Findlingen) übersät.Man muss sich das mal durch den Kopf gehen lassen: Hätte es diese enormen Naturgewalten nicht gegeben, würden viele Gewässer wie die Seen der Mecklenburgischen Seenplatte, die heute einen klasse Fischbestand aufweisen, gar nicht existieren.

BEZUG ZUR PRAXIS

„Hm, interessant, aber was bringt mir das jetzt am Wasser?“, könntest Du Dich jetzt fragen. Lass es mich an einem Beispiel erklären. Mit einem Freund war ich an einem uns unbekannten See unterwegs, der mir durch seine Lage und längliche Form verriet, dass er wohl durch Gletscher schliff entstanden sein muss. Da es noch zeitig im Jahr war und die Wassertemperaturen noch um die Zehn-Grad-Marke schwankten, der See aber deutlich über zehn Meter tief ist, wollten wir natürlich in dem Seebereich fischen, der sich rasch aufwärmte - klar, wir mussten einen flachen Seeteil finden.


„OHNE DIE EISZEIT WÜRDE ES DIE MECKLENBURGER SEENPLATTE SO NICHT GEBEN!“


Langgezogene, oft tiefe Seen (meist in Brandenburg und Mecklenburg) weisen an ihren spitzen Ausläufen Flachwasserzonen auf. Wer das weiß, hat automatisch einen heißen Spot für das Frühjahr in der Hinterhand!


FOTOS: S. REDLICH

FACHCHINESISCH EINFACH ERKLÄRT

► Exogene Kräfte: „Erdäußere“ Kräfte, die Landschaften formen können - Wind, Regen, Sonne, …
► Endmoränen: wallartige Materialansammlungen, die die Gletscherzungen bei ihrem mehrfachen Vorstoßen vor sich abgelagert haben.
► Grundmoränen: Bestehen aus Materialien wie Steinen, Kiesen und Sanden, die der Gletscher unter sich abgelagert hat.
► Findlinge: Steine und mitunter tonnenschwere Felsen, die Gletscher auf ihrem Weg mit sich führen und an anderer Stelle abgelagert haben. Oft aus Skandinavien „importiert“.
► Jungmoränengebiet: Landschaften, die durch die letzte („junge“) Eiszeit bis vor 11.000 Jahren überprägt wurden.
► Altmoränengebiete: Landschaften, die durch eine ältere Eiszeit überformt wurden und somit deutlich länger exogenen Einflüssen unterlagen.
► Flint-Steine: Umgangssprachlich oft als „Feuersteine“ bezeichnet. Sie deuten darauf hin, dass Gletscher Material abgelagert haben.

SEBASTIAN REDLICH

Basti ist gebürtiger Thüringer, Baujahr 1987. Hier ein Zitat aus seiner Sprachnachricht, die er auf Anfrage zu seiner Person gesendet hat: „Ich bin schon als Kind am Bach mit dem Kescher herumgekraucht. Als ich dann mit 10 den Angelschein machen durfte, tat ich das sofort - ja, und seitdem bin ich am Start!“

Google kann dabei helfen, diese Bereiche zu lokalisieren, aber nicht immer geben Google-Maps-Aufnahmen Aufschluss über potenzielle Flachwasserbereiche. Sei es, weil die Aufnahme bei ungünstigen Licht- oder Windverhältnissen entstanden ist oder weil die Wassertrübung oder eine Algenblüte den Einblick erschweren.
An diesem See halfen nun genau zwei Sachen weiter: Erstens das Wissen, wie dieser See in der Vergangenheit entstanden ist. Und zweitens, woher der Wind kommen sollte.
Häufig haben langgestreckte Seen Norddeutschlands an den Enden, also dort, wo eiszeitliche Gletscherzungen oder deren ablaufende Schmelzwasser schwächer wurden oder auf festeren Untergrund getroffen sind, flach auslaufende Uferbereiche mit teils dichten Schilfgürteln.
Steht nun hier bei milden Temperaturen im Frühjahr der Wind drauf, liegen wir mit Sicherheit goldrichtig. Die Ufer auf den Längsseiten des Sees sind hingegen recht steil abfallend und waren so zu dieser Jahreszeit für uns deutlich weniger attraktiv. Am Ende sollten wir mit unserer späteren Spotwahl Recht behalten und fingen mehrere gute Fische genau in den Flachwasserzonen.

DREI EISZEITEN

Um sich das Ganze deutlicher zu veranschaulichen, ist noch ein bisschen Theorie notwendig. Entscheidend für das Gebiet, in dem sich heute Norddeutschland befindet, sind im Grunde drei Eiszeiten: Die Elster-, die Saale- und die Weichseleiszeit (vgl. Minilexikon). Insbesondere die letzten beiden haben maßgeblich die heutige Landschaft im Norden geformt.
Die Saaleeiszeit ist dabei bis an den Rand des Harzes und teilweise sogar bis nach NRW gekommen, wohingegen die Weichseleiszeit (also die letzte Eiszeit) „nur“ noch bis knapp über Berlin und an die heutige Elbe vorgedrungen ist.

Die Gletscher schoben sich von Nordosten in Richtung Südwesten. Schau Dir mal die tiefen, langgezogenen Mecklenburger Seen auf Google Maps an - viele von ihnen weisen genau in diese Richtung. Viele Seen in S-H und Niedersachsen dagegen sind eher flach und teilwesie verlandet. Das hat den Grund, dass sie von einer älteren Eiszeit geformt wurden. Exogene Kräfte hatten viel Zeit, auf diese Seen einzuwirken und Material abzulagern.


FOTOS: S. REDLICH; ILLUSTRATION: B. GIERTH

Übrigens fließen zum Beispiel die Elbe und die Aller auch heute noch zu großen Teilen in denselben Tälern (sog. Urstromtäler), in denen vor 11.000 Jahren die Schmelzwässer der Gletscher abflossen. Entsprechend alt sind diese Flüsse. Das abfließende Wasser der Gletscher hat dabei immer Sand und Kies transportiert - ein Grund, weshalb man im Elbe- und Allertal viele sandige Böden vorfindet und entsprechend viele „Sandkuhlen“, in denen man angeln kann.
Die unterschiedlichen Eiszeiten sind letztendlich auch der Grund, weshalb sich der Nordwesten Deutschlands doch noch ziemlich vom Nordosten unterscheidet.
Schaut man sich beispielsweise Niedersachsen an, findet man nur wenige Erhöhungen, weil hier viel mehr Zeit vergangen ist (kurzer Erinnerung: die Saaleeiszeit endete vor etwa 126 000 Jahren), in denen exogene Kräfte (vgl. Minilexikon) die Überreste der Eiszeit wie Endmoränen oder Urstromtäler (vgl. Minilexikon) verändern bzw. verwittern konnten. Teilweise drang die heutige Nordsee nach der Eiszeit weiter in das Inland vor und hat dort Schlick abgelagert (heutiges Marschland).
Auch die Naturseen sind hier oft anders: Flache Seen mit viel organischem Material am Grund wechseln sich mit Moor- und Sumpfflächen ab. Diese gibt es auch in MV und Brandenburg, jedoch findet man dort häufiger klare, teils recht tiefe Seen.


„FINDLINGE, SAND UND ERHEBUNGEN AM UFER DEUTEN AUF HARTEN GRUND HIN.“


ALTE UND JUNGE MORÄNE

Zugegeben, an klaren Baggerseen kann man auch in Niedersachsen fischen gehen.
Nimmt man es aber genau, bedient(e) sich hier sehr häufig nur der Mensch durch seine Abbauarbeiten an den Überresten (Kiese, Sande und Tone) der Eiszeiten oder der ehemaligen Schmelzwasserflüsse.

Die Erhebung am anderen Ende des Sees ist kaum zu erkennen, aber sie macht einen großen Unterschied. Vor ihr ist der Grund des Moorsees nämlich deutlich fester als im restlichen Teil des Gewässers!


Überreste einer alten Moräne als Sand und Geröll können sich im See fortsetzen. Diese schließen nahtlos an den restlichen Boden an. Deshalb liegen harter Sandund weicher Schlamm-Boden teilweise direkt nebeneinander.


STRUKTUREN RICHTIG DEUTEN

► Erhebungen im Gelände, die nah an das Gewässer reichen, können auf festen Untergrund hindeuten, der sich unter Wasser fortsetzt
► Findlinge im, am oder unter Wasser dienen Fischen als Orientierungspunkte und können Nahrung beherbergen
► Schmale, langgezogene, tiefe Seen (in MV und Brandenburg) besitzen meistens in ihren Ausläufen Flachwasserzonen
► Runde bis ovale Seen können ehemalige Todeislöcher sein - beide weisen meist kaum Struktur auf, sind flach und schlammig
► Der Übergang zwischen „neu“ abgelagerten weichen Schichten und festem Eiszeitsediment kann auf wenigen Metern stattfinden - hier finden sich oft viele Kleinstlebewesen
► Der vorherrschende Westwind in Deutschland kann zu Materialverlagerung führen - im östlichen Seeteil kann viel Pflanzenmaterial liegen

In vielen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs hingegen sieht das Ganze schon anders aus. Hier hatten die exogenen Kräfte weniger Zeit, die Landschaft nach der Eiszeit neu zu überprägen (denn die Weichseleiszeit endete ja vor 11.000 Jahren). Somit sind die Auswirkungen der letzten Eiszeit noch deutlich besser sichtbar: Hügeligere Landschaftsabschnitte von alten Grundund Endmoränen, zwischen denen sich Wasser gesammelt hat; lange und teils tiefe Rinnenseen wie der Drewitzer See oder Tollensesee, die die Gletscherzungen oder deren Schmelzwasser im weicheren Gelände ausgeschabt haben (übrigens in deutlich effizienterer Art und Weise ist das in den Norwegischen Fjorden auch passiert); sogenannte Todeisrestlöcher von ehemaligen Eisabbrüchen, die heute badewannenförmige Seen hinterlassen, haben wie den Blanksee bei Lübz; flache, sandige Kuhlen auf sogenannten Sanderflächen, wie der Treptowsee; oder Wasseransammlungen in flachen Senken, die oft sehr lehmigen, tonigen, in Senken oft schlammigen Untergrund haben und schnell verlanden, so zum Beispiel der Goldberger See.
Wer sich Mecklenburg-Vorpommern mal von oben anschaut, wird feststellen, dass viele Seen eine von Nord(-ost) nach Süd(- west) verlaufende Ausrichtung haben - klar, die Gletscher haben sich hier genau in dieser Richtung über die Erdoberfläche geschoben.
Areale, die in einer älteren Eiszeit überformt wurden (wie eben weite Teile Niedersachsens oder West-Schleswig-Holsteins) nennt man in der Geographie übrigens Altmoränengebiet. Jene Landschaften, die von der letzten (also jüngeren) Eiszeit verändert worden sind, nennt man Jungmoränengebiete.

NOCH EIN BEISPIEL

Ok, viel Erdgeschichte und Fachchinesisch, vielleicht bringt ein weiteres Beispiel noch etwas Klarheit, was das alles mit der Praxis zu tun hat: Anders als bei dem vorherigen Beispiel, habe ich im Nordwesten Niedersachsens, wo ich recht regelmäßig fische, die bereits genannten flachen Seen, die sich in abflusslosen Senken nach der Eiszeit gebildet haben. Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass sie seicht und schlammig sind, achte ich auf jede Unregelmäßigkeit im Gelände. Wenn ich hier in der Region an einem für mich unbekannten Natursee ankomme, kann jede Erhebung im Gelände ein Hinweis sein. Finde ich am Ufer viele Flint-Steine (vgl. Minilexikon) oder Sand, ist das schon ein richtig gutes Zeichen. Denn beides deutet auf eine mögliche eiszeitliche Ablagerung hin, die sich im Gewässer fortsetzen kann.


„ERHEBUNGEN IM GELÄNDE KÖNNEN FESTEN GRUND BEDEUTEN!“


Die Gletscher rollten über das Land und schoben Geröll vor sich her. Als sie schmolzen, blieb aufgeschobenes Material liegen - die Endmoräne. Das Schmelzwasser spülte Sand und Kies aus der Endmoräne, deshalb lagern sich davor Sandflächen (Sander) ab. Grundmoräne wird der Teil der Landschaft genannt, die unter dem Eis begraben war. Dort entstanden Seen aus dem Schmelzwasser, welches sich in Löchern und Rissen des ausgeschabten Bodens absetzte.


FOTO: F. PIPPARDT; ILLUSTRATION: B. GIERTH

Auf diese Weise konnte ich an einem der Moorseen in meiner Umgebung den einzigen festen Bodenbereich ausmachen, der mir letztendlich ein effektives Fischen ermöglichte. Dort befindet sich eine mit Laubwald überwachsene, leichte Anhöhe in dem sonst ebenen und morastigen Gelände. Dies ist der Überrest einer alten Moräne aus Sand und Geröll, die sich in den See fortsetzt. Gute Bedingungen für die hier vorkommenden Signalkrebse und verschiedene Muschelarten.
Die Übergänge zu weichem Sediment oder die sich anschließenden leicht schlammigen Bereiche stellen sich als noch besser heraus. Denn hier fand ich - im Vergleich zu den reinen Sandflächen - deutlich mehr Nährtierchen wie Zuckmückenlarven. Ein Schlemmerbuffet für Karpfen, und für mich eine richtig heiße Ecke im Gewässer.
Einen Haken hat die Sache: Im Bereich dieser alten Moräne liegen einige Findlinge (also große Felsen) im Wasser, die natürlich meine Schnur einfangen könnten - Schlagschnur ist dann Pflicht.
Diese Findlinge haben aber auch Vorteile: Sie können den Fischen als Orientierungspunkte dienen oder Nahrung beherbergen.
Die Beispiele machen hoffentlich deutlich, wie sich Kenntnisse über die Landschaftsentstehung unserer Umgebung positiv auf unsere Angeln auswirken können. Es reicht ein gewisses Grundverständnis zur Landschaftsentstehung und vielleicht ein Blick in die Geschichte des Gewässers.
Ich hoffe, dass Dir dieser kleine Exkurs in die Erdgeschichte zukünftig amWasser weiterhelfen wird und Dir am Ende den ein oder anderen Fisch mehr in die Maschen bringt. Ergänzend wäre noch zu sagen: Auch in Süddeutschland kam es zu sogenannten „Vergletscherungen“ aus dem Alpenraum, die ebenfalls die Landschaft geprägt haben.
Allerdings sind dort die Ergebnisse etwas anders - ich sag ja, ein ziemlich komplexes Thema …

An seinem Moorsee hat Basti nach einigem Suchen einen winzigen Bereich entdeckt, an dem der Boden hart ist. Logisch, dass die Fische hier immer wieder langziehen!