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Glauben Sie an sich: Die bekannte Autorin Andrea Micus verrät in ihrer Buchschule, wie Ihr Vorhaben zum Erfolg wird: Der Traum vom eig enen Buch – so wird er wahr


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 17.01.2019
Artikelbild für den Artikel "Glauben Sie an sich: Die bekannte Autorin Andrea Micus verrät in ihrer Buchschule, wie Ihr Vorhaben zum Erfolg wird: Der Traum vom eig enen Buch – so wird er wahr" aus der Ausgabe 4/2019 von Bildwoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 4/2019

EXPERTIN
Andrea Micus hat mehr als 20 Bücher veröffentlicht und gibt ihr Wissen gerne weiter


Das Leben ist voller Ereignisse: Man hat etwas Schlimmes durchgemacht, eine schwere Krankheit überwunden, Enttäuschungen gemeistert, Unglaubliches mit seinem treuen Tier erlebt, nach vielen Hindernissen einen tollen Partner gefunden … Vielleicht haben Sie dann auch schon gesagt: „Es ist so viel passiert, darüber könnte ich ein Buch schreiben!“ Oft bleibt es leider bei dem Gedanken. Wie schade …

Nicht von Zweifeln abhalten lassen

■ Die Gründe, warum viele ihr Vorhaben nicht in die Tat umsetzen, sind vielfältig: Sie ...

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■ Die Gründe, warum viele ihr Vorhaben nicht in die Tat umsetzen, sind vielfältig: Sie wissen nicht genau, wie das mit dem Schreiben geht, haben nicht den Mut für so ein großes Projekt – und geben auf, bevor sie angefangen haben. Auch weil die Zweifel zu groß sind, ob ihre eigene Geschichte denn andere wirklich interessieren würde …
■ „Dabei besteht gerade für diese Sorge meist kein Grund“, ermutigt auch die Journalistin und bekannte Buchautorin Andrea Micus, die schon einigen Frauen beim Veröffentlichen ihrer anrührenden Schicksale geholfen hat. Darunter auch Yvonne Remmert. Sie hat etwas erlebt, das man keiner Frau wünscht: Als der Arzt ihr sagte „Sie sind schwanger!“, zitterte seine Stimme. Und die heute 41-Jährige weinte in diesem Moment nicht vor Rührung, sondern aus Verzweiflung. Denn zwei Monate zuvor war bei ihr Brustkrebs festgestellt worden. So stand sie vor der quälenden Entscheidung, das Baby abzutreiben. Oder es auszutragen, während der Schwangerschaft die Chemotherapie zu stoppen und damit ihr eigenes Leben zu riskieren. Doch die tapfere Frau entschied sich für ihr Kind – auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Heute ist die kleine Zoe May drei Jahre alt. Den Kampf um ihr süßes Mädchen und ihre Gefühlsachterbahn in dieser Zeit beschreibt Yvonne in ihrem Buch „Als mich das Glück verriet“ – es ist eine ergreifende Story, mit der sie viele Leser bewegt.


„Man benötigt vor allem drei Dinge, um eine Geschichte zu schreiben: gute Vorbereitung, Know-how und viel Disziplin“, so Andrea Micus


Einfach anfangen und bei einem Profi Hilfe suchen

■ Ein großes Publikum wird sicher auch Kerstins Geschichte finden. Jahrelang saß die 50-Jährige im Rollstuhl. Dann kam vor fünf Jahren Hund Marley in ihr Leben. Mit ihm wollte sie spazieren gehen können, das war ihr größter Wunsch. Die LIEBE zu ihrem Tier hat sie dann stark und diszipliniert gemacht. Und schließlich schaffte sie es mit einem beispiellosen Training, wieder laufen zu können. Mit ihrem Marley hat sie eine wunderschöne Zeit erlebt. Vor Kurzem ist er in ihren Armen gestorben. Ihm will sie ihr Buch widmen – und schon bald mit dem Schreiben anfangen. „Ich möchte noch etwas Abstand, dann geht’s los“, sagt sie. „Aber ich brauche Hilfe beim Schreiben.“

■ Für Frauen wie Yvonne und Kerstin ist Andrea Micus da. „Ich führe in meinem Beruf viele Interviews und häufig kommt zum Schluss die Frage: „Ich möchte ein Buch schreiben. Können Sie mir sagen, was ich machen muss?“ Die Autorin lächelt: „Klar kann ich das. Und um möglichst vielen Menschen Anleitung geben zu können, habe ich mir etwas ganz Besonderes einfallen lassen …“


20 Prozentdes Buchmarkts sind Biografien oder Schicksale


Sich von der Seele schreiben, was einen bewegt

■ Andrea Micus’ Idee: eine Online-Buchschule. Unter www.buchschule.de vermittelt sie mithilfe von Videos und Arbeitsblättern das Handwerk – damit sich jeder den Traum vom eigenen Buch erfüllen kann. „Denn das persönlich erzählte Leben boomt in den Buchhandlungen“, weiß sie. Die fünf wichtigsten Tipps hat sie für Bildwoche schon mal auf dieser Seite zusammengefasst (s. r.).
■ Was sie bei vielen Schreibwilligen festgestellt hat: „Neben der Lust, etwas zu Papier zu bringen, ist ein Buch auch eine gute Lebensschule. Denn wer schreibt, muss seine Gedanken sortieren. Das bringt Klarheit über so manche Dinge“, erklärt Micus.
■ Aber nicht nur das zählt für die Neu-Autoren. „Mir war es wichtig, endlich gehört zu werden“, sagt zum Beispiel Nina Ziegler (44). Als Kind wurde sie vom Stiefvater missbraucht und misshandelt. Ihre Mutter wusste es – und schlimmer noch: Sie machte mit. „Seitdem jeder in meinem Buch ‚Schmerzenskind‘ lesen kann, was mir passiert ist, fühle ich mich ernst genommen. Das Buch war die beste Entscheidung meines Lebens“, sagt Nina.

Spannenden Details gekonnt herausfiltern

■ Ein Buch als Therapie? „Auf jeden Fall“, bekräftigt Andrea Micus. „Sogar Psychologen raten dazu. Denn es wirkt wie ein Schlussstrich, danach fühlt man sich befreit.“
■ Dennoch werden einige sich wohl fragen, ob ihre Erlebnisse für ein Buch reichen. Nicht jeder hat – zum Glück – eine grausame Vergangenheit oder etwas Ungewöhnliches zu erzählen. Die meisten Menschen führen ein Durchschnittsleben. Da nickt Andrea Micus. „Stimmt, aber auch die Normalität bietet genügend Rohstoff. Man muss nur die richtigen Geschichten herausfiltern und zu einem spannenden Ganzen verknüpfen. Das ist die Kunst. Bei mir können Sie das lernen.“

Diese drei Frauen machen es vor:

MEINHUND MARLEY Der treue Mischling hat Kerstin (50) durch eine schwere Krise geholfen. Und dank ihm schaffte sie es sogar, keinen Rollstuhl mehr zu brauchen. Jetzt will sie mithilfe von Andrea Micus ihre rührende Geschichte in einem Buch aufschreiben.

SCHWEREENTS CHEIDUNG „Sie sind schwanger!“ Für die meisten Frauen ist das eine gute Nachricht – doch Yvonne Remmert (41) hatte damals Brustkrebs. Ein Kampf auf Leben und Tod begann. Ihre ergreifende Geschichte hat sie danach in ihrem mitreißenden Buch verarbeitet.

AUFARBEITUNG Für Nina Ziegler (44) war ihr Buch „Schmerzenskind“ wie eine Therapie: „Seit jeder darin lesen kann, wie schlimm mein Leben gelaufen ist, fühle ich mich ernst genommen. Das Buch war die beste Entscheidung meines Lebens.“

5 wichtige Tipps, damit Ihr Werk gelingt

DETAILLIERTES KONZEPT
Schreiben Sie zuerst Stichpunkte für den Aufbau Ihrer Geschichte auf: Achten Sie auf die zeitliche Reihenfolge, logische Handlungsstränge und Höhepunkte, die Sie herausarbeiten wollen. So vergessen Sie auch nichts.

GUTE DRAMATURGIE
Ein gutes Buch soll den Leser fesseln. Deshalb sollte darin immer etwas passieren. Der „Held“ braucht Gegenspieler, gegen die er kämpfen muss. Er bewältigt dadurch Probleme und entwickelt sich.

GENAUE RECHERCHE
Selbst wer über sein eigenes Leben schreibt, sollte die Fakten korrekt wiedergeben – egal ob es um Ortsentfernungen geht oder darum, welche Blumen zu welcher Jahreszeit blühen.

FLÜSSIGES TEMPO
Die Handlung sollte voranschreiten. Langweilige Details daher weglassen, Interessantes dafür ausbreiten. Vermeiden Sie außerdem Wiederholungen – vor allem von Adjektiven oder Alltagsabläufen.

TIEFGRÜNDIGE DIALOGE
Wenn Figuren sprechen, muss es der Geschichte dienen. So werden Informationen weitergegeben oder Stimmungen ausgedrückt. Auch das erzeugt Spannung.

Schreiben Sie Ihr Schicksal für Bildwoche

WERDEN SIE AUTOR(IN)! Haben Sie schon lange daran gedacht, Ihr Schicksal aufzuschreiben und zu veröffentlichen? Infos zum Thema und zu den Online-Kursen von Andrea Micus finden Sie unter www.buchschule.de, per Mail an: andreamicus@buchschule.de oder unter Telefon: 01 71/380 29 10. Aber es muss ja nicht immer gleich ein Buch sein …

SPANNENDE STORYS Sie haben ein besonderes Schicksal, das Sie anderen erzählen möchten? Dann senden Sie Ihre Geschichte (bis zu vier DIN-A-4-Seiten, mit Foto) an: Redaktion Bildwoche, „Schicksale“, Rotweg 8, 76532 Baden-Baden oder an: kontakt@bildwoche.de, Betreff: Schicksale. Und vielleicht erscheint Ihre persönliche Geschichte dann schon bald in Bildwoche …


Fotos: AdobeStock, Bastei-Lübbe (2), MPR-Andrea Micus (4)/Schruhl /Tom Ojo/Anne Brandt