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GLOSSAR A-Z


Smartphone Schritt für Schritt - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 15.03.2019

Damit Sie wissen, wovon wir reden: Unser Glossar erklärt wichtige Fotografie-Ausdrücke, von A wie Auflösung bis Z wie Zoom.


Auflösung

Unter der Auflösung versteht man die Anzahl der Megapixel einer Kamera. Höhere Werte bedeuten in diesem Fall aber nicht automatisch bessere Fotos. Die Auflösung ist aber ein guter Indikator um Kameras zu vergleichen - wenn auch nicht der einzige.

Bildstabilisator

Auch als „OIS“ (engl.: Optical Image Stabilisation) bezeichnet. Bewegliche optische Elemente helfen, Bilder möglichst ohne „Verwackler“ aufzunehmen. Sinnvoll vor allem bei Aufnahmen ohne Stativ.

Blende

Ganz wichtig für schöne Fotos: Die passende Belichtung. Darum kümmert sich mitunter die Blende, indem Sie den Lichteinfall steuert. Der Wert der Blende wird in f/X.X angegeben. Das Huawei P20 Pro besitzt beispielsweise eine f/1.8-Blende, das LG G7 eine f/1.6-Blende. Je kleiner der Wert, desto mehr Licht lässt der Sensor durch. Auch für die Tiefenschärfe (auch als Bokeh bezeichnet) spielt die Blende eine entscheidende Rolle.

Brennweite

Bezeichnet die Art des Objektivs. Bis etwa 35 Millimeter handelt es sich um ein sogenanntes Weitwinkel-Objektiv. Je größer die Brennweite, desto mehr wird das Motiv vergrößert.

Effekt

Oft nachträglich hinzugefügte visuelle Anpassung des Bildes, beispielsweise durch verschiedene Filter.

Flash

Oft auch „LED-Flash“. Die englischsprachige Bezeichnung für den rückseitig verbauten Kamera-Blitz.

Fokus

Zumeist der schärfste Punkt einer Aufnahme. Den Fokus legen Sie bei Smartphones durch einen Fingertipp auf das Motiv im Kamerafenster fest, die Scharfstellung passiert automatisch. Je besser die Kamera, desto schneller wird der Fokus eingestellt.

Farbbalance/Farbtiefe

Während die Farbbalance die (möglichst ausgewogene) Verteilung der Farben beschreibt, handelt es sich bei der Farbtiefe um eine Information für fortgeschrittene Fotografen. Sie gibt an, mit wie vielen „Bits“ (eine Speichereinheit) die Farbinformationen in einem Pixel gespeichert wurden. Je mehr Bits, desto farbintensiver das Bild.

HDR

Steht für „High Dynamic Range“ und bezeichnet einen eigenen Modus mit deutlich höherem Kontrast. Die Kamera erzeugt drei Bilder (normal-, über- und unterbelichtet) und bastelt diese anschließend zusammen. Die meisten Mittelklasse- und Topklasse-Smartphones besitzen einen solchen Modus.

ISO

Der ISO-Wert gibt Auskunft über die eingestellte Lichtempfindlichkeit. Bei dunkleren Umgebungen muss der ISO-Wert nach oben geschraubt werden. Allerdings neigt das Bild bei zu hohen Werten zu Detailverlusten und dem sogenannten „Bildrauschen“. Darunter versteht man sichtbare Qualitätsverluste durch eine zu körnige Darstellung. Der ISO-Wert lässt sich meist in den „Pro“-Modi der Smartphones einstellen.

Interpolation

Ab und an sprechen wir von „interpolierten“ Bildern. Dabei rechnet die Software Bildinhalte automatisch hinzu, damit etwa Übergänge sanfter werden.

Kontrast

Die Differenz zwischen hellen und dunklen Teilen eines Bildes. Je höher der Kontrast, desto lebendiger das Bild.

Modus/Modi

Voreingestellte Aufnahmearten, beispielsweise „HDR“, Panorama oder auch „Video“

Pixel

Ein einzelner Bildpunkt; der kleinste Bestandteil eines Fotos. Unter „Megapixel“ versteht man eine Million Pixel. Beide Einheiten beschreiben die Auflösung.

SD-Karte

Wird meist als microSD-Karte bezeichnet. Bei beiden handelt es sich um Speicherkarten, die den Festspeicher des Smartphones erweitern. Voraussetzung dafür: Der entsprechende Slot. Früher oft Standard, mittlerweile eher selten anzutreffen.

Tiefenschärfe

Große Blendenöffnungen haben zur Folge, dass der Hintergrund unscharf wird - während das fokussierte Objekt scharf bleibt. Ein Gestaltungselement eines Fotos, das sich in letzter Zeit wachsender Beliebtheit erfreut. Oft auch als „Bokeh“ bezeichnet.

USB

„Universal Serial Bus“. Typ C markiert die neueste Technologie und ist am auf beiden Seiten gleich geformten Stecker erkennbar. Notwendig sind USB-Kabel (oder -Sticks) zur Datenübertragung und zum Laden des Smartphones.

Weißabgleich

Die Software erhebt einen Weißwert und errechnet daran alle anderen Farben. Ist der Weißabgleich schlecht berechnet, ist das Ergebnis verfälscht. Smartphones machen das grundsätzlich bereits automatisch.

Zoom

Vergrößerung des Objektivs durch Veränderung der Brennweite. Das Motiv wird „näher herangeholt“.

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