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Glossar Teil 1


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Digital Fernsehen - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 10.06.2022

Überblick Glossar

4K

Es entspricht weitgehend dem UHD-Format, hat aber ein etwas breiteres Bild mit einer Auflösung von 4 096 × 2 160 Pixel. 4K ist ein Kino-Format.

8K

8K ist viermal so scharf wie UHD. Sein Bild besteht aus 7 680 × 4 320 Pixel. Erste Testausstrahlungen in dieser neuen Auflösung laufen bereits.

Artikelbild für den Artikel "Glossar Teil 1" aus der Ausgabe 5/2022 von Digital Fernsehen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Digital Fernsehen, Ausgabe 5/2022

8PSK

Das digitale Modulationsverfahren 8PSK kommt bei der Satellitenübertragung in den Standards DVB-S und -S2 zum Einsatz. Es arbeitet mit acht Phasenlagen. Im Vergleich zur QPSK-Modulation findet es mit rund einem Drittel weniger Bandbreite das Auslangen.

16K

Ein 16K-Bild besteht aus 15 360 × 8 640 Pixel. Seine Zukunft liegt noch in weiter Ferne.

16APSK

Amplitude Phase Shift Keying (Anplitudenphasenumtastung). Bei diesem digitalen Modulationsverfahren wird mit 16 Phasenlagen gearbeitet. Im Vergleich zu 8PSK benötigt es dabei rund ein Viertel weniger Bandbreite. 16APSK kommt bei digitalen ...

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Amplitude Phase Shift Keying (Anplitudenphasenumtastung). Bei diesem digitalen Modulationsverfahren wird mit 16 Phasenlagen gearbeitet. Im Vergleich zu 8PSK benötigt es dabei rund ein Viertel weniger Bandbreite. 16APSK kommt bei digitalen Satellitenübertragungen in DVB-S2 abseits des Direktempfangs zum Einsatz.

32APSK

Dieses digitale Modulationsverfahren besitzt 32 mögliche Zustände. Es wird vereinzelt für Satellitenübertragungen in DVB-S2 für geschlossene Benutzergruppen genutzt und fordert hohe Signalstärken.

AAC

Das digitale Audioformat Advanced Audio Coding, kurz AAC, sorgt bei gleicher Datenrate für eine bessere Audioqualität als MP3. Es überträgt das gesamte Frequenzspektrum. Außerdem unterstützt AAC Mehrkanal-Übertragungen. AAC kommt bei breitbandigen Audiospuren ab etwa 96 kBit/s zum Einsatz, wo es für besonders hohe Klangtreue sehr gutes Audio sorgt. Über Satellit findet man es bei UHD-Sendern und vereinzelt bei Radioprogrammen.

AC3

Adaptive Transform Coder 3, ist unter anderem unter dem Namen Dolby Digital bekannt. AC3 arbeitet mit Datenkompression und kann bei Bitraten zwischen 32 und 640 kBit/s eingesetzt werden. Für Mehrkanal-Übertragungen, Stichwort 5.1, kommen gewöhnlich 284 oder 448 kBit/s zum Einsatz. Normales Stereo kommt in AC3 gewöhnlich mit 192 oder 224 kBit/s. AC3 ist bei TV-Sendern weit verbreitet. Es wird auch von einigen Radiosendern für Raumklang-Übertragungen genutzt.

AC3 Plus

AC3 Plus ist auch als DD Plus bekannt und die Weiterentwicklung von AC3. Dolby Digital Plus unterstützt Datenraten von 32 kBit/s bis 6,144 MBit/s und unterstützt bis zu 7.1 Kanäle. AC3 Plus kommt in abgespeckter Form bei einigen UHD-Kanälen über Satellit sowie etwa beim österreichischen DVB-T2 und auf Blu-rays zum Einsatz.

AKM

Autoren, Komponisten und Musikverleger registrierte Genossenschaft mbH. Sie ist eine Verwertungsgesellschaft, die in Österreich die Rechte der öffentlichen Aufführung, Senderechte und die Rechte von Autoren, Komponisten und so weiter vertritt. Die AKM ist mit der deutschen GEMA vergleichbar.

Apogäum

Das Apogäum einer elliptischen Erdumlaufbahn beschreibt jenen Punkt, an dem der Abstand des Satelliten zur Erde am größten ist.

Azimut

Gibt die Ost-West-Richtung in Winkelgraden an, mit der die Antenne zum Satelliten schaut. Der Azimut wird in Winkelgraden angegeben.

Beam

Auch Ausleuchtzone oder Footprint. Er gibt das Zielgebiet an, in dem das ausgestrahlte Satellitensignal mit geringem Antennendurchmesser empfangen werden kann.

BER

Bit Error Rate; Die Bitfehlerrate beurteilt anhand eines Zahlenwertes die Signalqualität und gibt an, wie viele Fehler pro Zeiteinheit erkannt werden. Je geringer der BER-Wert ist, umso besser ist der Empfang.

Billag

Die Billag ist in der Schweiz jene Firma, die die Rundfunkgebühren eintreibt.

Breitengrad

Der Breitengrad gibt an, wie viele Grade man südlich oder nördlich vom Äquator entfernt ist.

Brennpunkt

Die Sat-Schüssel bündelt die Satellitensignale zu einem gemeinsamen Brennpunkt. Nur wenn der LNB exakt im Brennpunkt montiert ist, ist bestmöglicher Empfang gewährleistet.

C-Band

Sat-TV-Frequenzbereich von 3,4 bis 4,2 GHz. Er kommt primär außerhalb Europas zum Einsatz. Der Bereich wird künftig teilweise auch vom 5G-Mobilfunk genutzt, was den Satellitenempfang im C-Band erschweren wird.

C-Band-LNB

Der C-Band-LNB ist für den Empfang des Frequenzbereichs von 3,4 oder 3,7 bis 4,2 GHz ausgelegt. Er ist rund viermal größer als übliche LNBs für das Ku-Band.

DAB

Digital Audio Broadcasting, heute auch als DAB alt bezeichnet. Zur Datenkomprimierung kam das MUSICAM-Verfahren zum Einsatz.

DAB

Plus DAB Plus ist eine Weiterentwicklung von DAB und heute international allgemeiner Standard für terrestrisches Digitalradio.

DAB

Plus verwendet einen MPEG-4-Audiocodec, der rund doppelt so effektiv wie das alte MUSICAM ist. Womit in einem Multiplex auch doppelt so viele Programme übertragen werden können.

cd/m²

Candela pro Quadratmeter ist die Maßeinheit für die Leuchtdichte und gibt an, wie hell eine Fläche von unserem Auge empfunden wird. Somit ist sie ein Maß für die Lichthelligkeit. Sie ist zur Beurteilung der Qualität von Bildschirmen von Bedeutung.

CU

Die Übertragungskapazität eines DAB-Plus-Multiplexes ist in 864 Teile, hier CU oder auch Capacity Units genannt, aufgeteilt. Je nach gewünschter Audiodatenrate und Fehlerschutz sind zur Übertragung eines Programms im Durchschnitt ab rund 54 CUs erforderlich.

dBm

Der Leistungspegel wird in Dezibel angegeben und bezieht sich auf die definierte Leistung, wie etwa von 1 Milliwatt (mW). Negative dBm-Werte weisen auf ein schwächeres als das Bezugssignal hin.

dBµV

Dezibel Mikrovolt. In der Funktechnik sowie beim Sat- und terrestrischen Empfang wird mit dieser Einheit der Eingangspegel angegeben. Die Einheit dBµV drückt aus, um wie viel größer oder kleiner die gemessene Spannung im Vergleich zur Bezugsspannung von 1 µV ist.

DECT

Digital Enhanced Cordless Telecommunications. Internationaler Standard für mit Funk arbeitende Telekommunikationsgeräte, wie Schnurlostelefone. Sie nutzen den Bereich zwischen 1,88 und 1,9 GHz und können den Sat-Empfang stören.

Deklination

Darunter versteht man den Korrekturwinkel der Elevation. Sie hängt vom Breitengrad ab, an dem die Empfangsanlage installiert ist. In unseren Breiten beträgt der Deklinationswert um die 7 Grad.

Digitale Dividende

Im Zuge der Digitalen Dividende 1 wurden laut EU-Vorgaben bereits 2010 die UHF-Kanäle 60 bis 69 dem Mobilfunk zugesprochen.

Digitale Dividende 2

Im Zuge der Digitalen Dividende 2 werden die bislang vom Fernsehen genutzten Kanäle 49 bis 59 an den Mobilfunk abgegeben.

DiSEqC 1.0

Dieses Steuerprotokoll verwaltet bis zu vier Satellitenpositionen und bietet sich für kleine Multifeedanlagen an. Die Di-SEqC 1.0 Parameter sind im LNB- oder Antenneninstallationsmenü zu programmieren. Wobei die Zahlen 1 bis 4 oder die Buchstaben A bis D vorgesehen für die einzelnen Schaltmöglichkeiten vorgesehen sind.

DiSEqC 1.1

DiSEqC 1.1 ist eine Erweiterung des DiSEqC 1.0 Protokolls und erlaubt das Steuern von Multifeedanlagen mit bis zu 64 LNBs (Satellitenpositionen) über das Antennenkabel. DiSEqC 1.1 gehört zur üblichen Standardausstattung von Sat-Receivern, nicht aber von den Multitunern moderner TV-Geräte.

DiSEqC 1.2

Steuerprotokoll für Drehanlagen. Per Di-SEqC 1.2 können Drehanlagen manuell auf die vorgesehenen Satellitenpositionen programmiert werden, ein entsprechender Motor dreht die Antenne dahin.

DiSEqC-Motor

Mit einem DiSEqC-Motor kann eine Antenne mit einem Durchmesser bis 1,2 Meter zur Drehantenne erweitert werden. Ihre Steuerung erfolgt über das Antennenkabel. Die nötigen Steuerprotokolle DiSEqC 1.2 und USALS werden von den üblichen Sat-Receivern beherrscht.

DiSEqC-Relais

Kleine Umschaltbox mit zwei bis 16 LNB-Eingängen und einem Receiverausgang. Mit DiSEqC-Relais werden Multifeedanlagen aufgebaut. Ihre Steuerung erfolgt per DiSEqC 1.0 oder 1.1.

DLS

Dynamic Label Segment. Er ist ein kurzer Begleittext bei DAB Plus, der mit dem UKW-Radiotext vergleichbar ist.

DOCSIS

Data Over Cable Service Interface Specification. Es ist ein digitaler Übertragungsstandard für Kabelnetze, der in beiden Richtungen funktioniert und extraschnelle Datenübertragung erlaubt.

DOCSIS 3.1

Data Over Service Interface Specification. Darunter versteht man Spezifikationen für die Datenübertragung in Kabelnetzen. DOCSIS 3.1 nutzt für den Upstream Frequenzen von 5 bis 204 MHz und für den Downstream rund 250 bis 1 700 MHz.

Dolby Vision

Es ist ein weiteres Verfahren zur Steigerung des Dynamikumfangs eines TV-Bildes. Es kommt mit 12 Bit Farbtiefe und vermag bis zu 4 000 Helligkeitsabstufungen pro Farbkanal darzustellen. Dolby Vision basiert auf dynamischen Metadaten. Es ist das derzeit fortschrittlichste HDR-Verfahren.

DVB-C

Digital Video Broadcasting Cable ist der übliche Übertragungsstandard von TVund Radioprogrammen in Kabel-TV-Netzen in Europa.

DVB-S

Der digitale Übertragungsstandard DVB-S war der erste, mit dem digitales Satellitenfernsehen ausgestrahlt wurde. Da DVB-S relativ hohe Übertragungskapazitäten benötigt, kommt es nur für SD-Programme zum Einsatz.

DVB-S2

Derzeit üblicher Übertragungsstandard für HD-Programme über Satellit. Mit ihm werden ferner UHD- und, weitaus günstiger als mit DVB-S, auch SD-Programme übertragen. DVB-S2 ist effizienter als DVB-S.

DVB-S2X

DVB-S2X ist eine Weiterentwicklung von DVB-S2, dem gegenüber es eine höhere Bandbreiteneffizienz bietet. Der Standard erlaubt zudem zusätzliche Übertragungsparameter wie 256APSK, was ihn noch effizienter macht. DVB-S2X spielt für den Direktempfang keine Rolle.

DVB-T2

Aktueller Übertragungsstandard für digitales Antennenfernsehen in Deutschland und Österreich.

Dynamic Label auch Dynamic Label Segment, kurz DLS. Es ist ein kurzer digitaler Begleittext bei DAB/DAB Plus, der dem UKW-Radiotext ähnlich ist. Er zeigt etwa Titel und Kontaktdaten zum Sender an.

Dynamic Label Plus

Auch DL Plus. Es wird ebenfalls zur Übertragung von Titeln, Interpreten und so weiter genutzt. Allerdings besitzt DL Plus eine Filterfunktion. Sie sorgt dafür, dass nur für den Nutzer relevante Texte angezeigt werden.

EId

Ensemble Identifier. Er ist ein vierstelliger alphanumerischer Code, der jedem DAB-Plus-Multiplex zugeordnet wird. Per EId lässt sich jeder Mux eindeutig identifizieren.

Elevation

Die Elevation sagt aus, wie viele Grad sich ein Satellit über dem Horizont befindet und kann mit einen Gradwinkelmesser am Polarmount einer Satellitenschüssel leicht eingestellt werden. Damit gibt sie die Schräge in Winkelgraden an, mit der die Antenne zum Satelliten ausgerichtet ist.

EWF

Über das per DAB Plus verbreitete Bevölkerungswarnsystem können im Katastrophenfall betroffene Regionen äußerst schnell über die Situation vor Ort informiert werden. EWF ist noch in der Erprobungsphase.

FEC

Die FEC, auch Vorwärtsfehlerkorrektor, ist Bestandteil der digitalen Datenübertragung. Sie setzt sich aus dem eigentlichen Nutzsignal, das etwa Bild- und Ton enthält, und FEC-Korrektordaten zusammen. Die Fehlerkorrektur wird in Bruchzahlen angegeben. Sie sagen aus, der wievielte Teil des Gesamtsignals für Korrekturdaten genutzt wird.

Feed

Überspielungsleitung, Videoleitung. Über Feeds werden einzelne Beiträge für Nachrichtensendungen vom Ort des Geschehens zu den TV-Sendern übertragen. Wie etwa Live-Interviews oder Sport.

FIC

Der Fast Information Channel ist einer von drei getrennten DAB-Plus-Datenkanälen. Er enthält unter anderem Infos, wie die Multiplex organisiert ist.

Firmware

Firmware ist die Bezeichnung für die in Geräten wie Digitalradios oder Sat-Receivern aufgespielte Software.

Flash-Speicher

Ein Flash-EEPROM, so die genaue Bezeichnung, ist ein nichtflüchtiger Speicher. Auf ihm ist unter anderem das Betriebssystem gespeichert.

Freenet TV

Kostenpflichtige Plattform, über die in weiten Teilen Deutschlands Privatsender in HD via DVB-T2 ausgestrahlt und vermarktet werden.

FTA

Free to Air. Der Begriff kennzeichnet allgemein Geräte, die ausschließlich für den Empfang freier Programme geeignet sind.

GEMA

Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Von ihr werden in Deutschland die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht verwaltet. Wird etwa Musik öffentlich aufgeführt (Konzert, Radio,…), sind Zahlungen an die GEMA fällig.

Geoblocking

Unter Geoblocking versteht man eine Technik im Internet, mit der Inhalte wie Filme und Musik nur in regional begrenzten Regionen, üblicherweise einzelne Länder, zugänglich gemacht werden.

Geostationärer Orbit

Geostationärer Orbit. Er liegt in 35 786 Kilometer Höhe. Im GEO positionierte Satelliten bewegen sich so schnell, dass sie scheinbar fest über einen Punkt der Erdoberfläche stehen bleiben.

Guard Intervall

auch GI oder Schutzintervall. Es wird in der digitalen Nachrichtentechnik genutzt, um die Störfestigkeit gegenüber Ausbreitungsverzögerungen zu minimieren.

HbbTV

Hybrid broadcast broadband TV; Es ist ein internationaler Standard, mit dessen Hilfe über eine Signalisierung im laufenden Programm Zusatzdienste wie Mediatheken über den hybriden Weg aufgerufen werden können.

HD Austria

Ist mit dem deutschen HD Plus vergleichbar und bietet Zugang zu den HD-Versionen der deutschen Privatsender. Zusätzlich können weitere Pay-TV-Sender dazugebucht werden.

HD Plus

Kostenpflichtige Satellitenplattform, über die in Deutschland die in HD ausstrahlenden Privatsender abonniert werden können.

HDMI

High Definition Multimedia Interface. Digitale Schnittstelle zur Übertragung von Audio und Video zum Beipsiel an den Fernseher. HDMI kann auch HD- und UHD-Signale weiterleiten. HDMI wurde laufend weiterentwickelt und verbessert. Die neue Version 2.1 unterstützt sogar Video in 8K-Auflösung.

HDMI-CEC

HDMI-CEC ist ein Steuerprotokoll für AV-Geräte zur Erleichterung deren Bedienung. Per HDMI-CEC können per HDMI mit dem Fernseher verbundene Geräte, wie ein Blu-ray-Player oder der Sat-Receiver über die TV-Fernsteuerung bedient werden.

HDR

High Dynamic Range. HDR bietet einen größeren Dynamik-, Kontrast- und Farbumfang. Damit sorgt HDR für ungleich brillantere Bilder.

HDR10

Es ist das klassische HDR und kommt mit einer Farbtiefe von 10 Bit. HDR10 überträgt nur statische Metadaten, die die Voreinstellungen für einen ganzen Film enthalten. Damit können diese Parameter nur Mittelwerte enthalten.

HDR

Plus HDR Plus, oder auch HDR10 Plus, arbeitet mit dynamischen Metadaten. Sie enthalten Informationen zu Farb-, Helligkeits- und Kontrasteinstellungen. Diese Daten können je nach Erfordernissen Einstellungen für jede Szene und sogar für Einzelbilder enthalten.

HE-AAC

High Efficiency Advanced Audio Coding begegnet uns vor allem bei Radioprogrammen über Satellit. Receiver zeigen es als AAC HE an. Es wurde speziell für den Einsatz bei geringen Bitraten von 32 bis 80 kBit/s entwickelt, wo es, im Vergleich zum normalen AAC, für einen besseren Höreindruck sorgt.

HEVC

Der junge Komprimierungsstandard HEVC machte die Satellitenübertragung von UHD erst möglich bzw. effizient. Er arbeitet ungleich wirtschaftlicher als MPEG-4 und benötigt deutlich weniger an Übertragungsbandbreite bei der Übertragung von 4K-Inhalten.

HLG

Hybrid Log Gamma. Dieses HDR-Verfahren verzichtet auf die statische oder dynamische Übertragung von Metadaten und greift somit auch nicht in die Bildeinstellungen des Fernsehers unmittelbar ein. Stattdessen orientiert sich HDR an der Gammakurve des SDR-Videomaterials. HLG kommt häufig bei Sat-TV in UHD zum Einsatz. HLG ist zwar das schlechteste HDR-Verfahren, überzeugt aber dennoch voll und ganz.

hybrid

Zwei verschiedene Technologien werden verwendet, um Inhalte auf den TV-Schirm zu bekommen. Die auf herkömmlichen Weg empfangenen Programme werden mit zusätzlichen Inhalten angereichert, die über den hybriden Weg über das Internet zugespielt werden.

Image

Unter dem Image versteht man das Betriebssystem eines Linux-Receivers, wie etwa OpenATV oder OpenPli.

Inklinierter Orbit

Vor dem Ende ihrer Lebensdauer werden Satelliten nur in ihrer Ost-West-Lage in Position gehalten, in Nord-Süd-Ausrichtung jedoch nicht mehr. Sie beginnen zu pendeln und können so noch für Datendienste und Überspielungen genutzt werden. Damit lässt sich ihr Lebensende etwas hinauszögern.

IP-Radio

Internetradio. Es kann neben separaten Internetradiogeräten auch über alle Geräte mit Internetzgang wie dem PC oder dem Smartphone empfangen werden.

IPTV

Internet Protocol Television. Dabei werden TV-Inhalte auf Basis eines Internet-Protokolls über den Breitbandanschluss übertragen.

ITU

International Telecommunication Union. Die internationale Fernmeldeunion ITU beschäftigt sich weltweit mit den technischen Aspekten der Telekommunikation.

Journaline

Journaline, auch JL. Es ist ein umfassendes, über DAB Plus ausgestrahltes Textangebot, das in seinem Umfang in etwa mit dem TV-Videotext vergleichbar ist. Die Meldungen werden am Display des DAB-Plus-Radios angezeigt.

Ka-Band

Der für das Ka-Band genutzte Frequenzbereich ist nicht wirklich definiert. Ka-Band-Signale auf den diversen TV-Satelliten erstrecken sich im Bereich von etwa 17,8 bis 22,2 GHz. Es gibt keinen LNB, der das gesamte Ka-Band abdeckt.

Ka-Band-LNB

Ka-Band-LNBs gibt es nur für einzelne Teilbereiche des Ka-Band-Frequenzspektrums. Meist werden sie als Flansch-LNB angeboten. Die Vorderseite der Ka-Band-LNBs ist kleiner als vom Ku-Band gewohnt.

Ku-Band

Frequenzbereich von 10,7 bis 12,75 GHz. Er ist der übliche Frequenzbereich für Satelliten-Direktempfang und kommt unter anderem auf Astra und Hotbird zum Einsatz.

LAN

Local Area Network (LAN) ist ein drahtgebundenes lokales Netzwerk, das Kabellängen bis zu 500 Meter erlaubt und im ganzen Haus Netzwerk- und Internetzugänge in gleicher Qualität bereitstellt.

Längengrad

Längengrade verlaufen zwischen den Polen. Sie geben an, wie viele Grad man sich östlich oder westlich des durch London verlaufenden Nullmeridians befindet.

L-Band

Das L-Band von 1 453 bis 1 491 MHz, beziehungsweise Kanal LA bis LW, wurde früher für lokale Digitalradio-Multiplexe genutzt. Ende 2019 wurden in Tschechien die letzten DAB-Plus-Senderstandorte in diesem Bereich abgeschaltet.

LCN

Logical Channel Numbering. Unter der logischen Kanalnummerierung versteht man eine Funktionalität, mit der die gefundenen Programme in vorgegebener Reihenfolge in die Senderliste aufgenommen werden.