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Glücksbringer FASTEN


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Hörzu Gesundheit - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 04.03.2022

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Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer

Der Arzt, Radiologe und Bestsellerautor ist Gründer der Grönemeyer Institute, die u. a. auf ambulante und interdisziplinäre Behandlung von Rückenschmerzen spezialisiert sind

Alkoholverzicht im Januar, keine Süßigkeiten von Aschermittwoch bis Ostern, nach 17 Uhr nichts mehr essen: Gefastet wird in den verschiedensten Formen und aus unterschiedlichen Gründen. Nicht nur das religiöse Fasten hat eine jahrtausendealte Tradition – der griechische Arzt Hippokrates hat es bereits um 400 v. Chr. als Heilmittel empfohlen.

Ist die Rede von Heilfasten, geht es um mehr als ein Süßigkeiten-Tabu. Die Leitlinien der Ärztegesellschaft Heilfasten & Ernährung definieren Fasten als freiwilligen Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit. „Während eine Trinkkur reinigend auf Körper, Seele und Geist wirkt und dabei hilft, mentalen und körperlichen Ballast abzuwerfen, schwören andere auf den ...

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... therapeutischen Nutzen bei zahlreichen Beschwerden“, beschreibt der Arzt und Bestsellerautor Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer die ganzheitlichen Wirkungen solcher Methoden.

Schon nach etwa 14 Stunden ohne feste Nahrung beginnt ein Prozess der Zellreinigung. Die Körperzellen bauen schädliche Ablagerungen, alte Proteine, ab. Mediziner nennen das die Autophagie. Zudem produziert der Körper beim Fasten spezielle Bausteine, aus denen er sich mit Energie versorgt.

Erst Hunger, dann Hochstimmung: die Fastenphasen

Zu Beginn der Fastenkur werden bestimmte Kohlenhydrate, sogenannte Glykogene, aus Leber und Muskeln abgebaut, um dem Gehirn Energie bereitzustellen. „Sobald die Glykogenspeicher leer sind, nutzt der Körper im nächsten Schritt Körpereiweiß, um das Gehirn mit Glukose zu versorgen“, so Grönemeyer.

Manche Fastenanfänger plagen sich in dieser Phase mit Hungergefühlen. Macht man aber alles richtig, können sie beim Heilfasten eigentlich gar nicht auftreten. Der Hunger findet hauptsächlich im Kopf statt und ist in der Regel etwa an Tag drei überstanden. Wer allerdings nicht widersteht und etwas Festes isst, treibt den Blutzuckerspiegel in die Höhe. Sobald er absinkt, quält dann echter Hunger. Besser: etwas trinken, sich ablenken, eine Runde spazieren gehen.

Durchhalten lohnt sich, denn im weiteren Verlauf des Fastens wird der Eiweißabbau reduziert und vermehrt Fett zu Ketonkörpern abgebaut. Grönemeyer: „Ketonkörper dienen der lebenswichtigen Versorgung des Gehirnstoffwechsels mit Energie – als einzige Alternative zu Glukose.“ Der Blutzucker kann also eingespart werden. Durch die Ketose macht sich bald eine positive Nebenwirkung des Fastens bemerkbar: das Abnehmen. „Der Fettabbau zur Energiegewinnung wird auf bis zu 95 Prozent gesteigert“, so der Experte.

“Die Trink kur wirkt reinigend auf Körper und Seele.

“Vor allem bei entzündlichen Prozessen ist Fasten effektiv.

Wer es noch nicht selbst ausprobiert hat und bei knurrendem Magen zum Miesepeter mutiert, kann sich schwer vorstellen, wie sich durch den Nahrungsverzicht die Stimmung verbessern soll. Doch es ist nachgewiesen, dass der Pegel an Stresshormonen abfällt und vermehrt das Glückshormon Serotonin und Endorphine ausgeschüttet werden. Als Folge fühlen sich Fastende wunderbar tiefenentspannt und erleben ein wahres Stimmungshoch. Prof. Dr. Andreas Michalsen vom Immanuel Krankenhaus Berlin hat in einer Studie herausgefunden, dass sich Langzeitfasten aufgrund seiner stimmungsauf hellenden und schmerzlindernden Effekte sogar für chronische Schmerzpatienten eignet. Auch werden positive Auswirkungen bei leichten Depressionen untersucht. Jedoch kann Fasten eine schwere Depression verstärken. Betroffene sollten immer zuerst mit einem Arzt sprechen, bevor sie damit beginnen.

Diabetes, Rheuma, Allergien: Verzicht kann sogar heilen

Nicht nur auf seelischer, sondern auch auf körperlicher Ebene profitieren Fastende. So kann sich das Immunsystem regulieren, Blutdruck und Blutzuckerspiegel sinken. Auch zur Vorbeugung von Nervenerkrankungen wie Demenz, Parkinson und Multipler Sklerose könnte Fasten dienen.

Weil sich sogar die Zuckeraufnahme und -verarbeitung im Körper verbessern, kann Fasten einem bestehenden Typ-2-Diabetes entgegenwirken. Und das ist nicht die einzige Dia gnose, bei der Fasten als Therapie infrage kommt: „Insbesondere Krankheitsverläufe, die mit entzündlichen Prozessen einhergehen oder in die das Immunsystem involviert ist, profitieren von einer Trinkkur ohne Essen“, sagt Prof. Grönemeyer. „Sie wird bei Autoimmunerkrankungen, bei Allergien, Neurodermitis oder bei rheumatischen Erkrankungen und Migräne empfohlen.“ Bei Vorerkrankungen unbedingt einen Arzt einschalten!

Der Klassiker: Heilfasten nach Buchinger

Es gibt zahlreiche Heilfasten-Methoden. Vom Buchinger-Heilfasten und der F.-X.-Mayr-Kur über Molkefasten bis hin zum Saftfasten. Immer werden über einen bestimmten Zeitraum – meist fünf bis zehn Tage, in Kliniken bis zu vier Wochen – maximal 500 Kalorien täglich aufgenommen. Die bekannteste Variante wurde von Dr. Otto Buchinger (1878–1966) entwickelt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. „Buchinger selbst konnte durch den Nahrungsverzicht seine Gelenkentzündungen erfolgreich lindern“, so Grönemeyer.

Begonnen wird mit ein bis drei Entlastungstagen, an denen man die Kalorienaufnahme reduziert und zum Beispiel Reis mit gedünstetem Gemüse oder Haferbrei mit Obstkompott isst. „Diese leicht verdauliche Kost soll den Körper auf den anstehenden Nahrungsverzicht vorbereiten“, sagt Prof. Grönemeyer. Die Fastenphase wird dann mit einer Darmreinigung (mit Bitter-oder Glaubersalz) eingeleitet. Ab jetzt gibt es morgens und nachmittags 250 ml Kräutertee, mittags 250 ml Brühe und abends 250 ml frisch gepressten Obst-und Gemüsesaft. Bei Bedarf kann man die Kräutertees mit bis zu 30 g Honig am Tag süßen. Zusätzlich ist es wichtig, täglich mindestens zwei Liter Wasser und Tee zu trinken.

Die Verzichtphase endet mit dem legendären Fastenbrechen. „Klassischerweise geschieht das in Form eines rohen oder gedünsteten Ap- fels“, so der Experte. „Danach folgt mindestens ein Auf bautag, bevor wieder bedarfsgerecht und wie gewohnt zu kauende Kost auf dem Speiseplan steht.“

Idealerweise veranschlagt man für die Aufbautage halb so viel Zeit wie für die Fastenkur. An diesen Tagen wird der Darm wieder langsam an seine Arbeit und der Stoffwechsel schonend an Energie von außen gewöhnt: mit leicht gewürzten Gemüsesuppen zum Beispiel. Auf viel Fett und Eiweiß sollte man noch verzichten. Bestenfalls wird natürlich auch danach nicht einfach zugeschlagen wie vor der Fastenkur, um sich die neu gewonnene Energie zu bewahren. Viele nutzen eine Fastenkur als Einstieg für eine Ernährungsumstellung – etwa die F.-X.-Mayr-Kur.

Intervallfasten: ideal für den Alltag

Ein paar Stunden (oder Tage) zu hungern und ansonsten normal zu essen hält gesund

Bei der 16:8-Methode isst man ein paar Stunden lang wie gewohnt, dann folgt durch Weglassen einer Mahlzeit eine längere Essenspause -Intervallfasten liegt im Trend.

Ein Vorteil im Vergleich zu anderen Fastenmethoden ist, dass man nicht über mehrere Tage oder gar Wochen hungern muss, sondern dauerhaft im Alltag fastet, ohne sich allzu sehr umstellen zu müssen – so lange, wie man mag.

Mit der 5:2-Methode schraubt man an zwei aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche die Nahrungszufuhr auf Null (maximal 500 Kalorien) herunter. Trinken aber nicht vergessen! An den anderen fünf Tagen isst man wie gewohnt.

Gewichtsverlust Wer z. B. abends um 17 Uhr zuletzt etwas isst und dann gegen 9 Uhr frühstückt, gibt seinem Körper genügend Zeit, um in Ruhe Fett abzubauen. Denn während dieser Pause bleibt der Insulinspiegel niedrig.

Zellerneuerung Bei der 16:8-Diät hat der Körper nachts weniger mit der Verdauung zu tun und man schläft besser. Außerdem wird während der Hungerphasen die Autophagie aktiviert: Die Zellen entsorgen selbst ihre kaputten Bestandteile. Intervallfasten soll sogar lebensverlängernd wirken – bisher fehlen aber noch Studien an Menschen dazu.

Gesunder Stoffwechsel Untersuchungen zeigen außerdem, dass sich Zuckerstoffwechsel und Gedächtnisleistung verbessern, Entzündungen vorgebeugt wird und der Blutdruck sinkt.

Dos and Don’ts für Heilfasten-Neulinge

Wer darf fasten? Auch auf eigene Faust? Was tun bei einer Fastenkrise? Die wichtigsten Tipps

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1 Check beim Arzt

Fasten dürfen zwar alle, die sich gesund fühlen, nicht schwanger sind und keine Medikamente nehmen. Dennoch sollte man sich vorher vom Arzt grünes Licht geben lassen. Bei Krankheiten wie Diabetes, Rheuma oder sogar Krebs kann Fasten sogar heilsam sein – dafür sollte man aber in eine Klinik gehen.

2 Nicht aufgeben

Bei Hunger nicht gleich abbrechen. Er tritt meist am zweiten Tag auf und vergeht wieder. Statt aufzugeben lieber ein Glas Buttermilch oder einen Joghurt zu sich nehmen und dann weiterfasten. Viele Menschen frieren. Dagegen hilft mittags ein Leberwickel und abends ein in der Gradzahl ansteigendes Fußbad (von 33 Grad bis 40 Grad).

3 Nicht zu lange allein

Etwa fünf Tage kann man gut allein fasten, für bis zu zehn Tage sollte man sich mit einer Gruppe und einem Fastenleiter zusammenschließen. Alles, was über zehn Tage hinausgeht, gehört in eine spezielle Fastenklinik.

4 Stress meiden

Weil der Körper sich beim Heilfasten ordentlich umstellen muss, sollte er seine Kraft ausschließlich darauf verwenden. Eine (stressige) Arbeitswoche eignet sich deshalb weniger gut. Lieber ein paar Tage freinehmen oder wenigstens den Fastenstart aufs Wochenende legen.

5 Zeit aufzuhören

Bei Kopfschmerzen, die nicht weggehen, massiven Kreislaufstörungen oder Bauchkrämpfen vor Hunger bricht man das Fasten ab. Leichte Kopfschmerzen und ein niedriger Blutdruck können auftreten. Dem wirkt man mit viel Flüssigkeit (zwei bis drei Liter Wasser und Tee am Tag) und Bewegung (30 Minuten spazieren gehen) entgegen.

Brötchen erlaubt: Die F.-X.-Mayr-Kur

Die vom österreichischen Arzt Dr. Franz Xaver Mayr (1875–1965) entwickelte Ernährungsform ist nämlich auf längere Zeit angelegt (mindestens zwei Wochen), um die Essweise langfristig zu verändern. Die Fastenkur erlaubt im Gegensatz zu anderen auch feste Lebensmittel, etwa Semmeln.

„Im Mittelpunkt der Fastenkur nach Mayr stehen eine effektive Darmreinigung und eine Entsäuerung, die darauf abzielen, das physiologische und psychische Wohlbefinden zu erhöhen“, erklärt Grönemeyer. Sie wird vor allem bei Funktionsstörungen des Verdauungssystems empfohlen und eignet sich eher für die Durchführung unter Anleitung eines Arztes, sollte also in einer Fastenklinik oder ambulant bei einem geschulten Arzt gemacht werden.

Die Kur basiert auf den drei Säulen: Schonung, Säuberung und Schulung. Dabei soll der Verdauungstrakt insbesondere die Darmzellen regenerieren, Krankheiten sollen kuriert und der Organismus massiv entgiftet werden. Auch die Immunabwehr profitiert, immerhin befinden sich rund 70 Prozent unserer Abwehrzellen im Darm. Dass bei manchem dabei die Pfunde purzeln, ist auch hierbei ein willkommener Nebeneffekt.

Wie beim Buchinger-Fasten stehen Wasser, Kräutertees und Gemüsebrühe auf dem Programm. Parallel erfolgt täglich eine Darmreinigung mit Bittersalz. Die Kur ist meist auf zwei Wochen angesetzt, kann in manchen Fällen durchaus länger sein. Früher gab es zum Frühstück und zum Mittagessen ein altbackenes Brötchen, das sehr gründlich gekaut, intensiv eingespeichelt und langsam gegessen werden sollte. Parallel dazu wurde Milch gelöffelt, um die Semmel zu einem Brei zu verf lüssigen. Abends wurde Kräutertee mit etwas Honig serviert, der ebenfalls gelöffelt wurde.

In der modernen Mayr-Medizin wird diese Vorgehensweise inzwischen variiert. So können statt einer Semmel zum Frühstück auch Hafer-Porridge in warmer ungesüßter Mandelmilch mit Leinöl sowie ein weich gekochtes Ei empfohlen werden. Letzteres, um mögliche Eiweißverluste, wie bei anderen Kuren, auszugleichen. Mittags bietet sich Kartoffelsuppe, abends Suppe und Brot an. Dazu schulen Pekannüsse und geschälte Mandeln das gründliche Kauen. Generell wird die F.-X.-Mayr-Kur über den Tag verteilt mit reichlich Kräutertees begleitet – mindestens zwei Litern pro Tag. Leberwickel und Massagen unterstützen den Körper beim Entgiften. Zentraler Bestandteil ist außerdem eine vom Kurarzt durchgeführte Bauchbehandlung, die die Darmtätigkeit anregt, die Entspannung der Darmabschnitte fördert und die Durchblutung steigert.

Molke oder Saft: weitere Fastenkuren

Das Molkefasten kombiniert einen Liter Kur-Molke, Wasser sowie frische Obst-und Pflanzensäfte. „Molke liefert einen Mix aus essenziellen Aminosäuren, Mineralstoffen, Vitaminen und Laktose, die den Fettabbau zugunsten eines reduzierten Muskelabbaus steigern“, sagt Prof. Grönemeyer. Zur Verbesserung von Autoimmunerkrankungen oder Allergien sei diese Kur aber nur bedingt geeignet. Milchprodukte enthalten Proteine, die Erkrankungen triggern können.

Beim Saftfasten stehen frisch gepresste Fruchtsäfte im Mittelpunkt. Hier besteht jedoch die Gefahr einer zu hohen Zufuhr an Fruchtzucker. Prof. Grönemeyer empfiehlt, sie zu reduzieren, indem man das Obst größtenteils durch Gemüse ersetzt. Dann drückt auch die Saftmethode die Reset-Taste im Körper.

FRANZISKA WIEGARD

Entgiftung

Nach dem Mittagessen einen feuchtwarmen Leberwickel machen

Täglich wird ein Leberwickel empfohlen, um die Entgiftungsarbeit anzukurbeln. Er lässt sich ganz einfach selbst herstellen: Einen feuchten, heißen Waschlappen auf den rechten Oberbauch in Höhe der Leber bzw. unterhalb des rechten Rippenbogens legen. Darauf kommt eine heiße Wärmflasche, die mit einem Handtuch fest umwickelt wird. Dann 30 bis 45 Minuten ruhen – solange sich der Leberwickel angenehm anfühlt.

Adressen und Infos

Fastenärzte und -kliniken Ärzte, die übers Fasten informieren und dabei begleiten, sowie Adressen von Kliniken: über aerztegesellschaft-heilfasten.de

Einen Überblick zu zertifizierten F.-X-Mayr-Zentren bietet die Internationale Gesellschaft der Mayr-Ärzte: fxmayr.com

Fastenleiter: Angebote zum Fasten in der Gruppe mit einem Fastenleiter oder Wanderungen gibt es beim Berufsverband Fasten und Ernährung auf der Seite bv-fasten-ernaehrung.de und auch auf fastenakademie.de

Bücher: z. B. „Buchinger Heilfasten“ von Dr. Françoise Wilhelmi de Toledo oder „Wie neugeboren durch Fasten“ von Dr. Hellmut Lützner oder „Die F. X. Mayr-Kur und danach gesünder leben“ von Dr. Erich Rauch

lifeline.de/fasten Hier gibt es weitere Infos zum Fasten, auch zu Risiken und Nebenwirkungen