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GOOGLE MAPS


Smartphone - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 05.03.2021

Als Google die Desktopversion des Kartendienstes im Februar 2005 in den USA an den Start brachte, war dessen kometenhafter Aufstieg alles andere als absehbar. Aber als zwei Jahre später das iPhone das Zeitalter der Smartphones einläutete, wurde das Potenzial offensichtlich.


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Bildquelle: Smartphone, Ausgabe 1/2021

Heute ist die die Maps-App auf über fünf Milliarden Geräten installiert und erfreut sich auf allen Plattformen größter Beliebtheit.

Den Entwicklern ist es gelungen, den simplen Kartendienst um eine Vielzahl an praktischen Funktionen zu erweitern, sodass Google Maps für viele Smartphone- Nutzer längst zu einem unverzichtbaren ...

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... Bestandteil geworden ist. Gerade am Beginn gab es jedoch zwischen den Kartendiensten wie Google Maps oder Map24 kaum Unterschiede. Allerdings stellte Google durch den Technologie-Zukauf von mehreren Unternehmen die stetige Weiterentwicklung des Dienstes sicher.

Am 28. Juni 2005 erfolgte der Startschuss für Google Earth. Mittlerweile umfasst die Datenbank unzählige Satellitenbilder, die insgesamt eine Fläche von mehr als 9,32 Quadratkilometern abbilden.

Im April 2006 startete die Webversion des Kartendienstes schließlich in Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien. Für den größten Teil Deutschlands wurden von Anfang an hochaufl ösende Aufnahmen bereitgestellt. Bis September 2007 befand sich Google Maps allerdings in Deutschland noch in der Betaphase. Heute beinhaltet der Google-Dienst Kartenmaterial von allen Ländern rund um den Globus.

Umstrittenes Street View

Im Mai 2007 brachte Google mit Street View eine Zusatzfunktion an den Start, mit der sich Nutzer die Umgebung dank unzähligen Bildern in einer 360-Grad-Perspektive ansehen können. Allerdings ist diese Funktion seit ihrer Einführung nach wie vor umstritten.

Zwar ist Street View bei Reisenden und etwa Wohnungssuchenden beliebt, aber durch die genauen Aufnahmen von Immobilien sind schnell Bedenken bezüglich Datenschutz laut geworden. Dem Erfolg von Street View schadete dies jedoch nicht und so waren im Jahr 2015 fast alle Länder der Europäischen Union, mit Ausnahme von Deutschland und Österreich, fl ächendeckend durch Google Street View erfasst.

Stetige Weiterentwicklung

Zurück zu Google Maps: Besitzer von Blackberry- und Palm-Geräten waren im November 2007 die ersten, die sich über eine mobile Version von Google Maps freuen durften. Die erste App für Android- Smartphones wurde knapp ein Jahr später im September 2008 zur Verfügung gestellt. Erst im Dezember 2012 fand die Google Maps-App schließlich ihren Weg auf iOS-Geräte.

Im Oktober 2009 hatte Google die Navigationsfunktion integriert und machte Maps damit zu einem vollwertigen Navigationssystem.

Diese Funktion erfreut sich auch nach all den Jahren über eine ungebrochene Beliebtheit. Heutzutage werden im Durchschnitt weltweit pro Tag 1 Milliarde Kilometer mithilfe der Google Maps-Wegbeschreibungen mit dem Auto zurückgelegt.

Die Strecken, die Google für seinen Kartendienst fotografi ert hat, entsprechen rund 400 Umrundungen der Erde. Insgesamt bilden die Fotos etwa 16 Millionen Kilometer Wegstrecke ab.

Im Mai 2014 konnten Nutzer das erste Mal in Google Maps Informationen wie beispielsweise Öff nungszeiten, Preise oder Telefonnummern von Restaurants, Bars und Hotels abrufen. Inzwischen umfasst die Google-Datenbank Informationen, Bewertungen, Fotos und Rezensionen für rund 200 Millionen Unternehmen und Orte rund um den Globus.

Google Maps wird neu gestaltet

2015 wurde eine vollständig erneuerte Oberfl äche für Google Maps eingeführt.

Diese verwendet Widgets und besitzt einen Vollbildmodus sowie eine verbesserte Routenführung.

Mit ihr können Nutzer unterschiedliche Verkehrsmittel (Kraftfahrzeug, Fußweg, Fahrrad, Bahn und Flugzeug) visuell vergleichen, um beispielsweise die schnellstmögliche Reisevariante herauszufi nden. Sofern Nutzer ein Google-Konto haben, wird die Karte personalisiert und beispielsweise Kalendereinträge des Google- Kalenders angezeigt. Darüber hinaus wurde im November 2015 Google Maps ein Offl ine-Modus spendiert. Nutzer können mit dessen Hilfe auch ohne bestehende Internetverbindung navigieren, nach bestimmten Zielen suchen und hilfreiche Informationen über Orte herausfi nden.

Erweiterter Funktionsumfang

Im August 2018 hat Google eine Änderung an der Kartendarstellung vorgenommen.

Nutzern wird die Erde fortan als Globus dargestellt, wenn in der Ansicht weit genug herauszoomt wird. Das trägt unter anderem zu einer realistischeren Abbildung von Größenrelationen auf der Erde bei. Aktuell ist diese Funktion auf die Desktop-Version von Google Maps beschränkt.

Am 11. Februar 2019 erfolgte mit der Live View-Funktion der nächsten Meilenstein in der Geschichte des erfolgreichen Kartendienstes.

Durch die Nutzung von Augmented Reality können Reisende mithilfe von Grafi ken und Anweisungen direkt im Kamerabild noch leichter den richtigen Weg fi nden.

Rund einen Monat später wurden barrierefreie Routen in die Navigationsfunktion eingebaut. Dadurch wird die Fortbewegung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität wesentlich vereinfacht. Inzwischen liefert Google Maps relevante Informationen zur Barrierefreiheit wie beispielsweise rollstuhlgerechte Eingänge oder Toiletten für mehr als 50 Millionen Orte auf der ganzen Welt.

Seit November 2019 ist zudem die Google Maps App mit dem hauseigenen Übersetzer verknüpft. Das Smartphone ist nun in der Lage, den Namen und die Adresse eines beliebigen Ortes im Ausland in der dort gesprochenen Landessprache auszusprechen.

Somit stellt für Nutzer die falsche Aussprache des jeweiligen Reiseziels kein Hindernis mehr dar.

Kein Ende in Sicht

Trotz dieser zahlreichen Weiterentwicklungen in den letzten 15 Jahren, arbeitet der IT-Gigant Google beständig an der Verbesserung und dem Funktionsumfang des Kartendienstes. So ist beispielsweise die Einführung eines Transit-Modus in Planung, bei dem neben Echtzeitdaten bezüglich Verspätungen von öff entlichen Verkehrsmitteln auch Vorhersagen darüber getroff en werden, wie ausgelastet das jeweilige Transportmittel sein wird. Nutzer sollen auf diese Weise vorab in Erfahrung bringen können, ob sie noch einen freien Platz bekommen.

Darüber hinaus sollen auch Informationen hinsichtlich Barrierefreiheit und Sicherheit des Verkehrsmittels abrufbar sein.

Wir zeigen Ihnen daher auf den nächsten acht Seiten, wie Sie die Navigationsfunktionen von Google Maps am geschicktesten einsetzen.

Wie Sie also beispielsweise Tankstellen und Restaurants entlang Ihrer Strecke fi nden oder Ihren Parkplatz rasch wiederfi nden.

Der Startbildschirm von Google Maps

Der Startbildschirm der App ist im Vergleich zur PC-Version völlig anders aufgebaut. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Bereiche.

Eine Route eingeben und die Navigation mit einem beliebigen Verkehrsmittel starten

Auch wenn die Grundfunktion von Google Maps, sich von A nach B bringen zu lassen, schon viele Personen kennen dürften, möchten wir Ihnen eine genaue Anleitung dazu nicht vorenthalten.

Abfahrts- und Ankunftszeit festlegen

Im Routenplaner können Sie nun auch eine Uhrzeit eingeben - und Google Maps rechnet Ihnen aus, wann Sie mit der Ankunft oder der Abfahrt rechnen müssen.

Tankstellen, Cafés, Restaurants, etc. entlang der Route suchen

Bekommen Sie während der Fahrt Hunger oder neigt sich die Tankuhr gefährlich nach unten, fi nden Sie schnell die passenden Ziele entlang der Route.

Karten zur Offline-Nutzung speichern

Gerade auf Reisen ist es sinnvoll, sich vorher das Kartenmaterial einer bestimmten Region herunterzuladen. Damit haben Sie dann die Möglichkeit, Google Maps ohne aktive Internetverbindung zu nutzen. So schonen Sie Ihr Datenvolumen und fi nden schnell und einfach an Ihr Ziel.

Wegbeschreibungen und Standorte löschen

Sie möchten die in Google Maps gespeicherten Standortdaten und Routen löschen? Wir erklären Ihnen, wie Sie vorgehen müssen.

Infos über öffentliche Verkehrsmittel abfragen

Die Navigationsfunktionen von Google Maps richten sich vorbildlicherweise nicht nur an Auto- und Radfahrer, sondern auch an die Benutzer von öff entlichen Verkehrsmitteln.

Tachometer in Google Maps einblenden

Unter Android 9 oder höher bietet Ihnen Google Maps die Möglichkeit, Ihre aktuelle Geschwindigkeit während der Navigation direkt am Smartphone abzulesen.

Fotos auf Google Maps hinzufügen

Sie können selbst geschossene Fotos zu Orten in Google Maps hinzufügen und so mithelfen, den Kartendienst noch lebendiger zu gestalten.

Zuletzt besuchte Orte ausfindig machen

Sie können auch eine Aufl istung der besuchten Orte der letzten Monate bekommen. Dies ist vor allem nützlich, wenn Ihnen eine Route entfallen ist.

Wegbeschreibungen live anzeigen

Mit der „Live-View“-Funktion können sich Fußgänger Wegbeschreibungen und sonstige Hinweise dank Augmented Reality live am Smartphone anzeigen lassen.

Musikwiedergabe direkt in Google Maps steuern

Dank dieser Funktion können Sie die Wiedergabe Ihrer Lieblingsplaylist in der Google Maps-App zu steuern. Derzeit ist dieses Feature allerdings nur für Apple Music, Spotify und Google Play Music verfügbar.

Fahrzeug-Symbol ändern

Die wenigsten wissen, dass man den blauen Pfeil in Google Maps durch ein Auto-Symbol ersetzen kann. So geht´s!

Live-Standort für andere Nutzer freigeben

Seit einiger Zeit können Sie in Google Maps Ihren Standort für andere Nutzer freigeben. So geht´s!