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GOTTESMUTTER MARIA


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 01.12.2022
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Bildquelle: MAGNIFICAT - Das Stundenbuch, Ausgabe 1/2023

Am Oktavtag von Weihnachten, dem Beginn eines neuen Jahres, feiert die Kirche das Hochfest der Gottesmutter Maria. Das Fest entstand in Rom im siebenten Jahrhundert. Später feierte man den achten Tag nach Weihnachten (wobei man den 25.12. als ersten Tag mitzählt) als Tag der Beschneidung und zugleich Namensgebung Jesu, wie es im Lukasevangelium (2, 21) heißt: „Als acht Tage vergangen waren und das Kind beschnitten werden sollte, erhielt das Kind den Namen Jesus.“ Erst bei der Liturgiereform von 1969 übernahm man wieder die ursprüngliche Bedeutung des Tages als Marienfest. Das Fest der Namensgebung Jesu wird am 3. Januar gefeiert. Maria hat der Welt den Urheber des Heils, Jesus Christus, geschenkt. In ihr verehren wir die Glaubende, an der wir uns ausrichten können in unserem Glauben. Als Urbild der Kirche ist Maria unsere Fürsprecherin bei Gott. Zugleich aber ist sie unsere Wegbegleiterin durch ...

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... das neue Jahr.

1967 hat Papst Paul VI. den Neujahrstag zum Weltfriedenstag erklärt. Die Erfahrung vieler Kriege oder kriegerischer Auseinander- setzungen an manchen Orten der Erde macht deutlich, wie wichtig dieses Thema ist, und dass es deshalb auch zum Beginn eines neuen Jahres passt. Heute erinnert uns der Weltfriedenstag daran, dass der Friede in der Welt in uns selbst beginnen muss, wenn er gelingen soll. Dass wir zu Friedensboten werden in Wort und Tat, dabei mag Maria, die Königin des Friedens, uns helfend zur Seite stehen.

Namenstag: hl. Severus von Ravenna (Bischof, 4. Jh.) · hl. Fulgentius von Ruspe (nordafrikan. Theologe und Bischof, Freund des Mönchtums, † 532) · hl. Wilhelm von Dijon (Abt, Anhänger der Reform von Cluny, ließ Schulen einrichten und unterstützte fahrende Leute, † 1031) · hl. Odilo von Cluny (Abt, führte die Klöster der Reform von Cluny in einem Klosterverband zusammen, propagierte die Idee des „Gottesfriedens“, führte den Allerseelentag ein, † 1048)

Heute ist Weltfriedenstag. (1967 durch Papst Paul VI. proklamiert)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen. Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Gott sei uns gnädig und segne uns. Er lasse über uns sein Angesicht leuchten, damit auf Erden sein Weg erkannt wird und unter allen Völkern sein Heil. Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle. Ps 67, 2–4

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

Hymnus

Zur Pforte Christi ward die Magd, begnadet durch des Höchsten Kraft:

Der König schreitet durch das Tor, es bleibt verschlossen, wie es war.

Und aus der Jungfrau Festgemach erscheint des Vaters ew’ger Sohn, frohlockend wie ein Bräutigam, beginnt der Held den Siegeslauf.

Nun jauchze auf die ganze Welt, denn Christus, ihr Erlöser, kommt. Der königlich das All regiert, erscheint zu retten, die er schuf.

Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis, Gott, den die Jungfrau uns gebar, Lob auch dem Vater und dem Geist durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

Nach: Fit porta Christi pervia; Zeit der Entstehung unbekannt Melodie: GL 530 · GL 1975 577 · KG 766 – alternative Melodie: EG 155

Psalm 150

Lobet Gott in seinem Heiligtum, * lobt ihn in seiner mächtigen Feste!

Lobt ihn für seine großen Taten, * lobt ihn in seiner gewaltigen Größe!

Lobt ihn mit dem Schall der Hörner, * lobt ihn mit Harfe und Zither!

Lobt ihn mit Pauken und Tanz, * lobt ihn mit Flöten und Saitenspiel!

Lobt ihn mit hellen Zimbeln, * lobt ihn mit klingenden Zimbeln!

Alles, was atmet, * lobe den Herrn!

Ehre sei dem Vater ...

Deine Güte wollen wir loben Tag für Tag, du unser Gott. Mach unsre Herzen weit, dass wir die Freude, die du uns schenkst, mit allen Menschen teilen.

Lesung Mi 5, 2–3a

Gott, der Herr, gibt Israel preis, bis die Gebärende einen Sohn geboren hat. Dann wird der Rest seiner Brüder heimkehren zu den Söhnen Israels. Er wird auftreten und ihr Hirt sein in der Kraft des Herrn, im hohen Namen Jahwes, seines Gottes.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Benedictus, Magnificat und Nunc dimittis finden Sie auf einem heraustrennbaren Gebetsblatt am Anfang des Heftes. Die dazugehörigen Antiphonen werden jeweils vor und nach diesen Gesängen aus dem Evangelium gebetet.

Antiphon zum Benedictus: Ein wunderbares Geheimnis tritt heute ans Licht: Gott wurde Mensch, er blieb, was er war, und nahm an, was er nicht war, ohne Vermischung und ohne Teilung. So wurde Gottes Schöpfung neu.

Bitten

Herr über Zeit und Ewigkeit, zu Beginn dieses Jahres bitten wir dich:

V: Komm uns entgegen, A: sei unsre Zukunft.

Lass uns klar vor Augen treten, was du von uns willst, – und schenke uns den Mut, uns für deinen Weg zu entscheiden.

Gib uns Geduld, dass wir verwirklichen können, was wir uns vorgenommen haben, – und hilf uns auf, wenn uns nichts zu gelingen scheint.

Weise uns Wege zu unseren Mitmenschen – und lass uns gemeinsam mit ihnen an deinem Reich bauen.

Vaterunser

Oration

Barmherziger Gott, durch die Geburt deines Sohnes aus der Jungfrau Maria hast du der Menschheit das ewige Heil geschenkt. Lass uns auch im neuen Jahr immer und überall die Fürbitte der gnadenvollen Mutter erfahren, die uns den Urheber des Lebens geboren hat, Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Der Herr segne uns und behüte uns. Der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig. Der Herr wende sein Angesicht uns zu und schenke uns Heil. Vgl. Num 6, 24–26

Eucharistiefeier

Liedvorschläge: GL 243, 258, 364, 430, 530 · KG 186, 196, 305, 334, 345, 354, 355, 356, 601, 766

Ein Licht strahlt heute über uns auf, denn geboren ist uns der Herr. Und man nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst, Vater der kommenden Welt. Seine Herrschaft wird kein Ende haben. Vgl. Jes 9, 1.5; Lk 1, 33

Gloria

Tagesgebet (Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem Buch Numeri Num 6, 22–27

Der HERR sprach zu Mose: Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:

Der HERR segne dich und behüte dich. Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden.

So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.

Impuls zur Lesung

Neulich erzählte eine junge Frau: „Und dann habe ich (meine erkrankte Oma) gesegnet.“ Erschrocken fügte sie gleich hinzu: „Darf ich das überhaupt?“ Da war es wiederum an mir zu erschrecken: Was ist bei uns falsch gelaufen, dass ein gläubiger Mensch sich fragt: Darf ich überhaupt segnen; darf ich ein Segen sein? Oder ist das so etwas wie Amtsanmaßung, überschreite ich da meine Kompetenzen? Was bedeutet es eigentlich, gesegnet zu werden und zu segnen? Die Grundbedeutung des hebräischen Wortes für segnen, barach, ist: beachten, sich zuwenden. Segnen ist eine Form des Sprechens, die dem Grüßen und dem Loben verwandt ist. Segnen ist ein Tun durch Worte, das von Blick und Geste eingeleitet und begleitet wird. Wort, Blick und Geste der Segnenden verkörpern Gottes liebende Aufmerksamkeit. Im Segnen wirkt Gottes eigene Macht. Gottes wirksamer Segen bejaht, ermutigt, stärkt, beschwingt und ermächtigt. Der über uns gesprochene Segen macht uns selbst zu Trägerinnen und Trägern göttlichen Segens – Fülle des Lebens vom Herrn her, neues Leben in geheilter Gemeinschaft: Schalom! Der Aaronssegen ist ein herausragendes biblisches Segenswort, mit dem sich auch Christen gesegnet wissen dürfen: mitgesegnet mit Israel.

Antwortpsalm Ps 67, 2–3.5–8

Kehrvers: Gott sei uns gnädig und segne uns.

Gott sei uns gnädig und segne uns. * Er lasse sein Angesicht über uns leuchten,

damit man auf Erden deinen Weg erkenne, * deine Rettung unter allen Völkern.

Kehrvers: Gott sei uns gnädig und segne uns.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln, / denn du richtest die Völker nach Recht * und leitest die Nationen auf Erden.

Die Völker sollen dir danken, o Gott, * danken sollen dir die Völker alle. Kehrvers

Die Erde gab ihren Ertrag. * Gott, unser Gott, er segne uns!

Es segne uns Gott! * Fürchten sollen ihn alle Enden der Erde. Kehrvers

Kehrvers siehe Vers 2a, ferner GL 45, 1 (VI. Ton) oder GL 1975 149, 4 oder GL 55, 1 · KG 367 (VIII. Ton)

Lesung aus dem Galaterbrief Gal 4, 4–7

Schwestern und Brüder! Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen.

Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater.

Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Ruf vor dem Evangelium vgl. Hebr 1, 1–2

Halleluja. Halleluja.

Einst hat Gott zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; heute aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn.

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas Lk 2, 16–21

In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde.

Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.

Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.

Credo

Gabengebet

Barmherziger Gott, von dir kommt alles Gute, und du führst es zum Ziel. Wir danken dir für den Anfang des Heiles, das du uns in der Geburt deines Sohnes aus der Jungfrau Maria eröffnet hast. Höre auf ihre Fürsprache und führe uns in diesem Jahr näher zu dir. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, immer und überall zu danken, weil du Großes getan hast an der seligen Jungfrau Maria. Vom Heiligen Geist überschattet, hat sie deinen eingeborenen Sohn empfangen und im Glanz unversehrter Jungfräulichkeit der Welt das ewige Licht geboren, unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn loben die Engel deine Herrlichkeit, beten dich an die Mächte, erbeben die Gewalten. Die Himmel und die himmlischen Kräfte und die seligen Serafim feiern dich jubelnd im Chore. Mit ihrem Lobgesang lass auch unsere Stimmen sich vereinen und voll Ehrfurcht rufen.

Kommunionvers Hebr 13, 8

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

Schlussgebet

Herr, unser Gott, am Fest der seligen Jungfrau Maria, die wir als Mutter deines Sohnes und Mutter der Kirche bekennen, haben wir voll Freude das heilige Sakrament empfangen. Lass es uns eine Hilfe sein, die uns zum ewigen Leben führt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Gott, unser Vater, der Quell und Ursprung alles Guten, gewähre euch seinen Segen und erhalte euch im neuen Jahr unversehrt an Leib und Seele.

Er bewahre euch im rechten Glauben, in unerschütterlicher Hoffnung und in der Geduld unbeirrbarer Liebe.

Eure Tage ordne er in seinem Frieden, eure Bitten erhöre er heute und immerdar; am Ende eurer Jahre schenke er euch das ewige Leben.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.

Auslegung zum Sonntagsevangelium

Von Peter Köster

Alle, die hören, was die Hirten ihnen erzählen, geraten ins Staunen. Lukas verwendet dieses Wort (thaumádzo) hier zum dritten Mal (Lk 1, 21.63). Das Staunen führt nicht immer zu einer glaubenden Antwort. Vielleicht will der Evangelist damit andeuten, dass diese Leute denen gleichen, die – wie später im Sämannsgleichnis – das Wort freudig aufnehmen, ohne dass es in ihnen Wurzeln schlägt (Lk 8, 13).

Maria aber bewahrte alle diese Worte und fügte sie in ihrem Herzen zusammen (symbállo). Sie versucht, den verborgenen Sinn hinter all dem zu entdecken, was sie erlebt hat. Sie gehört zu denen, „die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören, es festhalten und Frucht bringen in Geduld“ (Lk 8, 15).

Peter Köster SJ (Theologe, geistlicher Lehrer, * 1936), aus: Ders., Das Lukas-Evangelium – Orientierung am Weg Jesu. Eine geistliche Auslegung auf fachexegetischer Grundlage, 38, © EOS Verlag, St. Ottilien 2004

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja. Die vollständige Fassung der Eröffnungen von Morgen- und Abendgebet finden Sie mit Noten auf Seite 361.

Hymnus

Lobt Gott, ihr Christen alle gleich, in seinem höchsten Thron, der heut schließt auf sein Himmelreich und schenkt uns seinen Sohn.

Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein; er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein,

entäußert sich all seiner Gwalt, wird niedrig und gering und nimmt an eines Knechts Gestalt, der Schöpfer aller Ding.

Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Kerub steht nicht mehr dafür. Gott sei Lob, Ehr und Preis.

Nikolaus Herman 1560/54 GL 247 · GL 1975 134 · KG 336 · EG 27

Psalm 115

Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren, / nicht uns, sondern deinen Namen, * in deiner Huld und Treue!

Warum sollen die Völker sagen: * „Wo ist denn ihr Gott?“

Unser Gott ist im Himmel; * alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.

Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold, * ein Machwerk von Menschenhand.

Sie haben einen Mund und reden nicht, * Augen und sehen nicht;

sie haben Ohren und hören nicht, * eine Nase und riechen nicht;

mit ihren Händen können sie nicht greifen, / mit den Füßen nicht gehen, * sie bringen keinen Laut hervor aus ihrer Kehle.

Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen, * alle, die den Götzen vertrauen.

Israel, vertrau auf den Herrn! * Er ist für euch Helfer und Schild.

Haus Aaron, vertrau auf den Herrn! * Er ist für euch Helfer und Schild.

Alle, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn! * Er ist für euch Helfer und Schild.

Der Herr denkt an uns, er wird uns segnen, / er wird das Haus Israel segnen, * er wird das Haus Aaron segnen.

Der Herr wird alle segnen, die ihn fürchten, * segnen Kleine und Große.

Es mehre euch der Herr, * euch und eure Kinder!

Seid gesegnet vom Herrn, * der Himmel und Erde gemacht hat!

Der Himmel ist der Himmel des Herrn, * die Erde aber gab er den Menschen.

Tote können den Herrn nicht mehr loben, * keiner, der ins Schweigen hinabfuhr.

Wir aber preisen den Herrn * von nun an bis in Ewigkeit.

Ehre sei dem Vater ...

Lebendiger Gott, dein Name werde unter den Völkern geheiligt. Segne uns in deiner Huld, dass unser Tun und Lassen ein Loblied deiner Güte wird.

Lesung Zef 3, 14.15b

Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem! Der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat: Selig der Leib, der dich getragen, und die Brust, die dich genährt hat, dich, den Herrn und Retter der Welt. Halleluja.

Fürbitten

Treuer Gott, am Anfang dieses Jahres tragen wir dir unsere Hoffnungen vor. Wir bitten dich:

A: Schenke unserer Zeit deinen Segen.

Erfülle uns mit deiner Liebe, – damit dein Reich durch uns wächst.

Hilf uns, bewusster zu leben, – damit wir deine Schöpfung unseren Nachfahren erhalten.

Lass uns genau hinschauen, wofür wir unser Geld ausgeben, – damit unser Kaufverhalten der Gerechtigkeit dient.

Zeige uns, wo wir dem Frieden dienen können, – damit Krieg und Terror weniger werden.

Gib uns Mut und Kraft, Kranken und Sterbenden beizustehen, – damit niemand allein bleibt, der Hilfe braucht.

Vaterunser

Oration

Barmherziger Gott, durch die Geburt deines Sohnes aus der Jungfrau Maria hast du der Menschheit das ewige Heil geschenkt. Lass uns auch im neuen Jahr immer und überall die Fürbitte der gnadenvollen Mutter erfahren, die uns den Urheber des Lebens geboren hat, Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

In diesem neuen Jahr sei Gott mit uns bei allem, was wir tun, und in unserer Muße. Er segne unsere Ruhe und unser Wirken.

Alma Redemptoris Mater (Seite 362)