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Große Sicherheit zum kleinen Preis


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2021 vom 26.11.2021

Gigaset Smart Home -Gigaset Alarmsystem L

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 12/2021

■ Das Wesentliche

Für wen?

Für all diejenigen, die nach einem schnell und simpel einzurichtenden Alarmsystem suchen, das nicht hochpreisig ist, aber dennoch alle wesentlichen, Schutz in den verschiedenen Teilen des Hauses vermittelnden Funktionen erschließt.

Was ist hervorzuheben?

Das Funktionsspektrum des Alarmsystems lässt sich noch über das ursprüngliche Maß hinaus erweitern: Mit all den Komponenten, die sich bspw. im Onlineshop des Herstellers ordern lassen, kann man einen noch viele weitere Sphären abdeckenden Schutz verwirklichen (bspw. durch Rauchmelder, Wassermelder usw., s. S. 79).

Was ist interessant?

Die schon von Werk aus vorhandene Kamera des Modells ist prallvoll mit wertvollen Features: Sie versteht sich nicht allein darin, alle Areale des Hauses in ansprechender Qualität abzubilden, sondern erlaubt es bspw. auch, mit einem vor ihr stehenden ...

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... Menschen zu kommunizieren.

Die uns nun wieder erreichenden Monate des Winters sind nicht allein mit rauen Temperaturen und einem bis ins Mark hinein wirkenden Wind, sondern auch mit einer schon am Abend über uns hereinbrechenden, die Wintersonne vollends verschwinden lassenden Schwärze verbunden. Dies kann in vielerlei Sphären problematisch sein: Gerade Einbrecherinnen und Einbrecher heißen den auch sie schirmenden Mantel der Dunkelheit willkommen. Auch wenn es sich so verhält, dass die meisten Einbrüche nicht abends verwirklicht werden, ist doch auch erwiesen, dass die Zahl der Einbrüche und Einbruchsversuche im Winter sehr viel höher ist als anderswann, sodass man vor allem in den winterlichen Monaten Vorsicht walten lassen sollte. Will man also den räumlichen Mittelpunkt seines Werkens und Wirkens in vollem Maße absichern, so ist das Mittel der Wahl noch immer ein modernes Alarmsystem, welches Einbrecherinnen und Einbrecher eilends erkennen und alsdann einen wirksamen Alarm ausstoßen kann: Dadurch kann man nicht nur nach außen hin verständlich machen, dass sich hier ein Einbruchsversuch abspielt, sondern auch noch erreichen, dass die Einbrecherinnen und Einbrecher von dem Versuch absehen. Wer also mit dem Gedanken spielen sollte, sich ein solches Alarmsystem ins Haus zu holen, wird sich innerhalb der Masse an aktuell erhältlichen Modellen vielleicht nicht orientieren können: Schließlich ist man hier ohne ausnehmendes Wissen über all die verschiedenen Aspekte, von denen die Qualität eines Alarmsystems abhängig ist, verloren. Ein smartes, alles Wesentliche enthaltendes System, das sich solchermaßen schnell und simpel installieren lassen soll, dass man es auch ohne Vorwissen erwerben kann, hatten wir dieses Mal im Test: Das neue Gigaset Alarmsystem L von Gigaset Smart Home.

Dieses Alarmsystem will Verbraucherinnen und Verbraucher schon durch seinen wirklich ansprechenden Marktpreis animieren: Nach aktuellem Stand lässt sich das volle, mehr als eine Handvoll verschiedener Sensoren einschließende Modell schon ab einem Marktpreis von 292,00 € erwerben. Für ein smartes Alarmsystem mit einem solchermaßen reichen Funktionsspektrum ist das ausgesprochen niedrigpreisig: Gleichwohl soll das Modell volle Sicherheit erschließen – ausdrücklich auch in Appartements mit außerordentlicher Größe und in Häusern. Wesentliches Teil des Modells ist die schon von vornherein vorhandene Kamera, dank derer man per Smartphone auch von anderswo ins Haus hinein spähen kann – und das per Stream, also live. Doch auch weitere Sensoren, vermittels derer man Fenster und Türen absichern kann, sind Teil des Modells, um so all diejenigen Areale des Hauses abzudecken, durch die Täterinnen und Täter in dasselbe hineinkommen können. Dabei steht das Modell voll im Zeichen unserer immer smarter werdenden Zeit: Nicht nur kann man es dank der Gigaset elements-App auch per Smartphone verwenden. Auch lässt es sich mit Smart Speakern koppeln, um alles Wesentliche allein mit der Stimme anstoßen zu können. Wie aber lässt sich das Alarmsystem einschließlich all der verschiedenen, hiervor angesprochenen Teile wirklich installieren? Und vor allem: Wie verlässlich weiß das Alarmsystem Einbruchsversuche zu erkennen und die Verbraucherinnen und Verbraucher dann auch wirklich zu alarmieren? Dies alles und noch sehr viel mehr haben wir in unserem Test erhoben und verraten im Weiteren, wo die Stärken und Schwächen des Gigaset Alarmsystem L auszumachen sind.

Alarmsystem

Technik im Detail

Das Alarmsystem besteht schon von vornherein aus mehrerlei Teilen, die verschiedene Sphären des Hauses abdecken und dadurch einen alles einschließenden Schutz verwirklichen sollen. Die Basisstation A bildet hierbei das Herzstück des Modells: Sie kommuniziert andauernd mit all den einzelnen, schon mit ihr verbundenen Komponenten und außerdem mit Smartphones resp. Tablets, die vorher mit der Gigaset elements-App versehen worden sind. Wann immer einer der Sensoren anspringen sollte, wird dies weiter an die Basisstation übermittelt und dann ein alles Wesentliche, wie bspw. den Namen des involvierten Sensors, ausweisender Hinweis über die App versandt: Wer also, wie dies mittlerweile Usus ist, sein Smartphone immer erreichbar haben sollte, wird schnellstens über den angesprungenen Sensor unterrichtet. Der Bewegungsmelder B kann – anders als man es angesichts des ihm verliehenen Namens vermuten würde – keine Bewegungen, sondern allein Temperaturwechsel erkennen, vor allem also durch die von einem Menschen ausstrahlende Wärme. Der universal-Sensor C lässt sich an Türen und auch an Fenstern installieren und hier variabel verwenden: Mit ihm kann man auch Vibrationen erkennen, wie sie sich bspw. während eines Aushebelversuchs wahrnehmen lassen. Obendrein lässt sich mit ihm auch ersehen, wie es sich mit dem aktuellen Schließstand der Tür oder des Fensters (geöffnet oder geschlossen) verhält. Weiterhin vorhanden und dank ihres prallen Funktionsspektrums auch wirklich wertvoll ist die Kamera des Alarmsystems D: Sie schaltet sich während eines Alarms von allein an und speichert all dasjenige, was sich im Weiteren vor ihr abspielt, ab. Dadurch lassen sich die in einen Einbruch oder Einbruchsversuch involvierten Täterinnen und Täter eventuell auch noch im Anschluss an die Tatbegehung erkennen. Ferner kann man das Videomaterial immer, also nicht nur im Falle eines Alarms, auch per App streamen, sodass sich bspw. verschiedene Areale des Hauses live kontrollieren lassen, einerlei wo man aktuell auch sein sollte – man muss sich nur mit dem World Wide Web verbinden können. Soll sich ein Alarm nicht nur still, also ausschließlich über die App abspielen, kann man auch noch die Sirene E verwenden: Sie kann einen außerordentlich lauten Alarm ausstoßen, den man auch von außerhalb des Hauses wahrnehmen wird (L P aus d: 1,0 m: 74,8 dB(A)). Während man die Sirene als solche mit dem Stromnetzwerk des Haushalts verbinden muss, erhalten viele andere Teile des Alarmsystems, wie bspw. all die verschiedenen Sensoren, ihren Strom über schon von Werk aus vorhandene Batterien (U: 3,0 V, Typ CR123 A Lithium).

■ Der Test im Überblick

Bei dem Gigaset Alarmsystem L von Gigaset Smart Home handelt es sich um ein modernes Alarmsystem, das nicht ausschließlich, aber doch auch durch seinen ansprechenden Marktpreis von aktuell nur circa 292,00 € verlocken will. Wiewohl auch wir uns einer ursprünglichen Skepsis nicht erwehren konnten, müssen wir nun, nach vielen Wochen des Testens, Eines anerkennen: Die Qualität des Alarmsystems ist wirklich ansehnlich. Prunken kann es vor allem mit einem ausnehmenden, vollkommen verlässlichen Funktionsspektrum. Die außerdem vorhandenen Makel haben nur ein maßvolles Gewicht.

Ausdrücklich loben muss man, dass sich all die verschiedenen Teile des Alarmsystems rapide installieren lassen: Wer sich hier nicht vollends plump anstellt, wird all dies innerhalb von Minuten abwickeln können. Dabei lassen sich bspw. auch all die verschiedenen Sensoren schnell mit der Station verbinden. Mit einer Ausnahme: Die Kamera so anzupassen, wie man es wirklich will, kann die ein oder andere Minute mehr vereinnahmen. Wie man anschließend das volle Funktionsspektrum verwenden kann, ist leider nicht schon aus sich heraus verständlich. Verdrießlich ist auch, dass sich die Dokumentation des Herstellers, bei der es sich allein um einen Quick Start Guide handelt, all der verschiedenen Funktionen nicht annimmt. Nach ein paar Malen des versuchsweisen Ansprechens einzelner Features wird man aber schließlich voll mit dem Alarmsystem vertraut, weiß also, dasselbe einschließlich all seiner Funktionen ersprießlich zu verwenden. Apropos Funktionen: Derer sind solchermaßen viele vorhanden, dass man das Modell an vollends verschiedene Ansprüche anpassen kann. Wertvoll sind bspw. die hier vorhandenen Alarmmodi oder auch dass man den Status der einzelnen Teile des Alarmsystems andauernd per App kontrollieren kann. Hervorzuheben ist schließlich die Kamera, die eine Fülle von

Features vorweisen kann und nicht nur Videos von hoher Qualität abzuspeichern weiß, sondern auch die Option erschließt, mit vor der Kamera stehenden Menschen zu sprechen. Ferner: Das Alarmsystem lässt sich in vollem Maße ins moderne Smart Home einspannen und dann bspw. auch per Sprache allein bedienen (via Amazon Alexa oder Google Home).

Wesentlich außerdem: Die verschiedenen Teile des Modells arbeiten so verlässlich, wie dies um eines ausreichenden Schutzes willen auch sein muss. Sämtliche Sensoren erkennen potentielle Täterinnen und Täter außerordentlich schnell und lösen anschließend einen Alarm aus. Daher kann man sicher sein, bei einem Einbruchsversuch eilends unterrichtet zu werden. Wir stießen uns allein daran, dass sich das System viel zu leicht manipulieren lässt: Seine Funktionalität ist schließlich nicht nur von der Stabilität des Stromnetzwerks , sondern auch von der des Internets abhängig; ohne das eine oder das andere kann das Modell schließlich keinerlei Schutz vermitteln. Dies ist allemal als Limitation des Modells zu verstehen. Wenn man dies aber einmal außen vor lässt, leistet es exzellente Arbeit und sichert die Wohnräume gegen Täterinnen und Täter wirksam ab.

Das Alarmsystem versteht sich also in vielen der hiervor angesprochenen Aspekte mit einer vollkommen ansprechenden Qualität hervorzuheben. Wundervoll ist vor allem, dass sich alle Teile solchermaßen simpel und schnell installieren lassen, dass auch Menschen ohne ausgeprägtes Know-how mit dem Alarmsystem auskommen werden. Außerdem herauszustellen sind vor allem die erklecklichen Features der Kamera. Das Gigaset Alarmsystem L von Gigaset Smart Home erzielt im Test 89,2 % und erhält daher das Testurteil „gut“.

J. Hartmann

+ alle Teile sind außerordentlich leicht zu installieren; ausnehmendes Funktionsspektrum der Kamera; Smart Home-Kompatibilität (plus Smart Speaker); verlässliche Reaktion in Alarmsituationen

- muss immer mit dem Internet verbunden sein; muss immer mit dem Stromnetzwerk verbunden sein (keine Notstromversorgung); Qualität des Quick Start Guides ist durchwachsen

Größe, Gewicht und Co.

Das Alarmsystem besteht aus vielen verschiedenen, nur in ihrer Gesamtheit vollen Schutz erschließenden Komponenten. Das alles verbindende Herzstück ist in der Basisstation zu sehen, die nicht nur mit all den einzelnen Teilen, also Meldern, Sensoren usw., sondern auch mit Smartphones resp. Tablets, die vorher mit der Gigaset elements- App versehen wurden, kommunizieren muss. Sie ist ihren Maßen nach alles andere als ausladend: Mit nur 13,8 × 12,5 × 4,7 cm (L max ×B × ​ H ) und einem Gewicht von 137 g kann man sie in wirklich allen Winkeln des Haushalts abstellen. Dass ihr Stand nicht vollends stabil ist, sie also den ein oder anderen Millimeter hin und her wackeln kann, ist in praxi nicht weiter wesentlich. Mit dem Stromnetzwerk des Haushalts ist sie über ein 1,85 m (L max ) messendes Stromkabel zu verbinden. An sich hat man also bei der Wahl des Abstellorts mehr als ausreichend Spielraum. Warum aber nur an sich?

Weil die Basisstation mittels eines 1,95 m (L max ) messenden RJ45-Kabels auch noch mit einem WLAN-Router verbunden werden muss. Ein solcher ist in den allermeisten Haushalten aber nur einmal vorhanden, sodass das Areal, in dem man die Basisstation positionieren muss, de facto doch schon vorbestimmt ist. Lob muss man aber daran schließen, dass sich die Basisstation von vornherein wunderbar verwenden lässt, ohne dass noch allerlei Parameter voreinzustellen wären.

Von Werk aus sind schon eine Handvoll verschiedener Sensoren vorhanden, mit denen man alle wirklich wesentlichen Sphären des Schutzes abdecken soll. Bei dreien von ihnen handelt es sich um universal-Sensoren, die sich variabel verwenden, also sowohl an Türen als auch an Fenstern installieren lassen. Sie alle messen 5,5 × 5,5 × 2,7 cm (L max ×B × ​H ) und sind mit 49 g (m , inkl. Batterie) außerordentlich simpel zu handhaben. Man kann sie ausgesprochen schnell installieren, da sie auch allein mit den zum Zubehörpack zählenden Klebestrips halten – an Werken aus Holz, Metall und Stein. Der Bewegungsmelder ist von ausnehmenderem Maß (9,8 × 6,6 × 3,3 cm, L max ×B × ​H ) und außerdem auch schwerer (m , inkl. Batterie: 85 g). Er lässt sich nicht nur mittels der von vornherein enthaltenen Materialien innerhalb von ein paar Momenten an der Wand installieren, sondern, wenn man dies wünschen sollte, auch nur stehend platzieren – wiewohl sein Stand dann nicht vollends stabil ist, muss man doch loben, dass einem der Hersteller diese Option erschließt. Weiters ist auch noch eine nochmals schwerere (m : 200 g) Kamera vorhanden (11,4 × 6,3 × 2,5 cm, L ×B × ​H ). Auch sie muss man nicht verschrauben, sondern kann sie so hinstellen; will man sie aber lieber an einer Wand verankern, so muss man vorher nur den außerdem vorhandenen Halter an dieselbe anschrauben. Anschließend lässt sich die Kamera ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand hin und her wenden, sodass sie sich präzise ausrichten lässt, um ein Areal des Haushalts im Fokus zu halten. Die Kamera ist über ein 1,80 m (L max ) messendes Kabel mit dem Stromnetzwerk zu verbinden, während all die anderen Melder, Sensoren usw. ihren Strom aus Batterien holen können; auch diese sind von Werk aus enthalten, sodass man out of the box alles zur Hand hat, was man während der Installation des Modells verwenden muss. Schließlich ist auch noch eine Sirene (5,9 × 5,9 × 8,0 cm, L max ×B × ​H ) mit nicht sonderlich ausgeprägtem Gewicht (m : 72 g) im Zubehörpack enthalten, die ähnlich schnell zu installieren ist: Man muss sie nur ans Stromnetzwerk des Haushalts anschließen.

Ansonsten sind noch vier Sticker vorhanden, die sich bspw. in einer von außen erkennbaren Weise an die Fenster ankleben lassen, um so potentielle Täterinnen und Täter vor dem vorhandenen Alarmsystem zu warnen und dadurch vielleicht schon von vornherein zu verhindern, dass eine Tat auch nur versucht wird. Doch das Alarmsystem lässt sich auch noch über seine schon von Werk aus vorhandenen Teile hinaus erweitern: Schließlich können in summa 48 Komponenten mit der Station verbunden werden, sodass sich auch pompöse Anwesen voll mit dem Modell absichern lassen. Dabei sind außerdem auch noch vollkommen andere Arten von Sensoren im Sortiment des Herstellers erhältlich als diejenigen, die zum Zubehörpack des Modells zählen (s. S. 79).

Die Melder, Sensoren usw. haben ein mehrere Millimeter messendes Gewand aus stabilem, ordentlich verarbeitetem Hartplastik; nur vereinzelt lassen sich nicht vollkommen einheitliche Spalten erspähen. Die verschiedenen Teile halten sich alle in einem einheitlichen Weiß und zeichnen sich so durch einen verhalten-vornehmen Anblick aus: Man kann die Teile also wirklich überall installieren, ohne dass sie sich visuell allzu prononciert wahrnehmen ließen.

Doch natürlich ist es nicht schon ausreichend, die Komponenten nur hier und da im Haushalt zu installieren, vielmehr müssen sie auch noch mit der Station resp. der Gigaset elements-App verbunden werden. Die App ist sowohl mit Android- (ab Version 5.0) als auch mit iOS-Smartphones und -Tablets (ab Version 12.0) kompatibel. Darüber hinaus kann man das Modell auch über das Onlineportal des Herstellers an einem Computer erreichen. Mehrheitlich kann man die einzelnen Teile des Modells schnell und simpel mit der Station verbinden, wenn sie nicht in einem erheblichen Abstand zu derselben installiert worden sein sollten; dann lassen sie sich schon innerhalb von einem Moment koppeln. Allein die Kamera hat sich während unseres Tests als widerspenstig erwiesen, da sie sich ohne ersichtlichen Grund zunächst nicht verbinden lassen wollte. Nach mehreren Versuchen, die vereinzelt mehr als 30 min in Anspruch nahmen, haben wir sie aber endlich doch mit der App koppeln können.

Einen Großteil der Hinweise darüber, wie das Modell zu installieren ist, erhält man aus der Gigaset elements-App; der außerdem vorhandene Quick Start Guide selbst bietet nur das schlechthin Wesentliche, dies aber immerhin plausibel und dank der zahlreichen Graphiken auch anschaulich. Da die Hinweise in der App aber schon aus sich heraus verständlich sind, ist die durchwachsene inhaltliche Qualität des Quick Start Guides noch zu verschmerzen. Heikler wird es aber dann, wenn man sich den verschiedenen Funktionen des Modells annehmen will. Hierzu lassen sich keinerlei Hinweise einsehen, sodass man nicht nur die Gigaset elements-App, sondern auch das volle Funktionsspektrum des Modells allein erkunden muss. Wer in Sachen smarter Technik nicht schon versiert sein sollte, wird sich hier nach und nach einarbeiten müssen. Daher wäre es wirklich schön, wenn der Hersteller hier eine instruktive Dokumentation nachschösse und dieselbe bspw. zum Herunterladen bereit stellte.

Dass man all die verschiedenen Features des Modells allein per App verwirklichen kann, wird den ein oder anderen vielleicht stoßen, vor allem wenn man sein Smartphone nicht andauernd bei sich haben sollte. Auch wenn mittlerweile viele Menschen in Minutenabständen wieder und wieder in ihr Smartphone spähen, ist es doch verdrießlich, nur in einer Weise mit dem Modell arbeiten zu können: Wenn das Smartphone also bspw. – aus welcherlei Gründen auch immer – streiken sollte, kann man auch das Alarmsystem nicht mehr voll verwenden.

Das Alarmsystem bietet eine Fülle von Funktionen, die sich individualisieren lassen und es erlauben, das Modell voll an die Verhältnisse des Haushalts anzupassen. Dies ist nur willkommen zu heißen, kann doch nur so ein vollkommen ausreichendes Maß an Sicherheit vermittelt werden. Dabei lässt sich das Verhalten des Alarmsystems und auch das der einzelnen Sensoren verändern. Trotz dieses wirklich prallen Funktionsspektrums kann man sich schon nach dem ein oder anderen Mal schnell an die passende Stelle in den Menüs manövrieren.

Alles in allem ist das Modell also wirklich nicht anspruchsvoll: Wer sich mit den Menüs und den in ihnen enthaltenen Menüpunkten auseinandersetzt, kann das Modell anschließend souverän verwenden.

Der Mainscreen der App stellt viel Wesentliches in einem Mal dar: Dies schließt den aktuell aktiven Alarmmodus, aber auch verschiedenerlei Hinweise ein, wie bspw. wenn mit einem universal-Sensor versehene Fenster oder Türen nicht voll verschlossen worden sind. Es stehen hier aber auch noch ein paar mehr Optionen zur Wahl, sodass man herab scrollen muss, um wirklich alles einsehen zu können. Der Mainscreen ließe sich also durchaus noch verschlanken, um alles übersichtlicher zu machen und dadurch schließlich die Usability der App zu verbessern.

Die Optionen, die einem das Alarmsystem erschließt, decken verschiedenerlei Ansprüche ab. So kann man bspw. aus vier Alarmmodi wählen (Zu Hause, Außer Haus, Nacht oder Individuell), die sich durch das An- resp. Ausschalten anderer Sensoren auszeichnen. Obendrein lässt sich einprogrammieren, was bei einem Alarm passieren soll, d. h. ob die Sirene anspringen soll, wer E-Mails oder Push-Hinweise erhalten soll usw. Eine wirkliche Annehmlichkeit ist aber darin zu sehen, dass sich vieles automatisieren lässt: Man kann einprogrammieren, wann exakt sich das System von allein „scharf “ stellen soll – also bspw. innerhalb der Woche um 08 : 00 Uhr, nachdem alle Verbraucherinnen und Verbraucher den Haushalt verlassen haben. Des Weiteren kann man auch noch einzelne Sensoren individualisieren, kalibrieren sowie den aktuellen Füllstand ihrer Batterie einsehen.

Herauszustellen ist auch, dass das Alarmsystem anhand all der verschiedenen Daten, die es von den einzelnen Sensoren erhält, auch erkennen kann, ob ein Mensch aus dem Haus hinaus- oder wieder in dasselbe hineingegangen ist. Die App stellt anschließend einen Hinweis dar (Homecoming bzw. Leaving). Wertvoll ist darüber hinaus, dass man einen Alarm auch manuell über die App anstoßen kann, bspw. weil Täterinnen und Täter während der Anwesenheit des Verbrauchers resp. der Verbraucherin in den Haushalt kommen konnten und das Alarmsystem nicht „scharf “ war. Alle mit dem Alarmsystem verbundenen Situationen werden außerdem protokolliert, sodass man sie auch im Nachhinein noch detailliert nachvollziehen kann. Eine letzte Annehmlichkeit: Die universal-Sensoren ermitteln auch noch die Temperatur in °C und den Druck in hPa; diese Werte lassen sich auch aus der App herauslesen.

Schön außerdem: Das Alarmsystem lässt sich auch mit schon bestehenden Smart Home-Systemen verbinden und immerhin in den wirklich wesentlichen Funktionen per Sprache allein (via Amazon Alexa oder Google Home) bedienen; so kann man bspw. das System „scharf “ oder „unscharf “ stellen, ohne sein Smartphone mit der App hervorholen zu müssen. Doch auch Systeme anderer Hersteller, wie bspw. die Lichter von Philips Hue, das elektronische Türschloss von Nuki oder die Plattform Conrad Connect, sind mit dem Alarmsystem resp. der Gigaset elements-App kompatibel, sodass man hier außerordentlich viele Funktionen miteinander verbinden kann.

Das Alarmsystem ist vollkommen verlässlich und vermittelt dadurch ein hohes Maß an Sicherheit. Alle Sensoren sprechen bei den Stimuli, die sie erkennen sollen, auch wirklich an und lassen sich als Täterin resp. Täter nicht wirksam manipulieren. Der Bewegungsmelder kann die von Menschen ausstrahlende Wärme noch in 7,0 m (d max ) erkennen: Dabei kann er ein ausladendes Areal in einem Winkel von 100° abdecken. Wertvoll außerdem: Wärmequellen von maßvoller Größe lassen den Sensor nicht anspringen – so nimmt der Sensor bspw. auch Tiere, die ab und an durchs Haus wandern, nicht als Anlass zum Ausstoßen eines Alarms. Die universal-Sensoren erkennen nicht nur, dass sich der Winkel des mit ihnen verbundenen Fensters resp. der mit ihnen verbundenen Tür verändert: Sie können außerdem auch Vibrationen wahrnehmen, wie sie bspw. während eines Aushebelversuches entstehen, und dann einen Alarm auslösen. Während unserer Simulationen ist dies auch regelmäßig gelungen (in 98 % aller Simulationen). Ein Nachteil ist nur darin zu sehen, dass einem keinerlei Option erschlossen wird, sich beim Verlassen des Hauses per Push-Hinweis o. Ä. warnen zu lassen, dass ein mit einem universal-Sensor versehenes Fenster oder eine Tür nicht voll verschlossen worden ist, sodass man hier immer in der App nachsehen muss.

Mit der Kamera lassen sich Areale in einem Winkel von 90° ausspähen. Die Qualität des Videomaterials ist vollkommen ausreichend, um alles wirklich Wesentliche zu erkennen. Dank der hier vorhandenen Technik kann man auch an winterlichen Abenden noch Gesichter usw. ausmachen. Wertvoll außerdem: Mittels eines Lautsprechers und eines Mikrophons lässt sich auch mit vor der Kamera verweilenden Menschen kommunizieren. Auch hierbei ist die Qualität des Audiomaterials exzellent, sodass man ohne Weiteres verstanden wird und auch verstehen kann, was in das Mikrophon hinein gesprochen wird. Außerdem: Das Videomaterial der Kamera lässt sich via App live anschauen, sodass man immer weiß, was sich aktuell im Haus oder vor demselben abspielt. Wann immer bspw. Menschen durch das Areal der Kamera wandern sollten, erhält man obendrein auch noch einen Push-Hinweis, auch wenn das Alarmsystem in diesem Moment nicht „scharf “ sein sollte; dies klappte während unserer Simu-

lationen süperb (in 100 % aller Simulationen). Wer aber nicht andauernd Push-Hinweise erhalten will, bspw. weil er Tiere im Hause hält und dieselben immer mal wieder durch den Haushalt huschen, kann diese Funktion auch ausschalten. Wenn es zu einem Alarm kommt, so wird Videomaterial (T max : 30 s) erstellt und anschließend in der Cloud des Herstellers abgelegt (T : 48 h), sodass man das Geschehen im Weiteren rekonstruieren kann. Mit der App kann man aber auch so, also ohne dass dies mit einem Alarm verbunden sein muss, Videomaterial erstellen und dies abspeichern lassen (T : 30 s). Wie viel Videomaterial das Modell in einem Mal abspeichern kann und bis wann sich dasselbe weiter via Cloud einsehen lässt, kann man auch anpassen; der Hersteller hält hier mehrere Optionen vor, die sich online anschauen lassen (21,87 € bis 109,87 € pro Jahr).

Nur circa 2,0 s (T Ø ) nach dem Auslösen eines Alarms lässt sich schon der Schallausstoß von der Sirene vernehmen. Wir haben hier einen Schalldruckpegel von 74,8 dB(A) (L aus d: 1,0 m) messen können, was vollkommen ausreichend ist, um den Alarm in allen Winkeln des Hauses wahrzunehmen. Nach durchschnittlich 4,5 s (T Ø ) erhält man einen per Smartphone einsehbaren Hinweis, wobei auch das Smartphone einen Alarm ausstoßen kann. Eines ist hier aber noch anzuschließen: Die hiervor angesprochene Dauer bzgl. des Alarmhinweises ist auch und vor allem davon abhängig, wie stabil das Smartphone aktuell via WLAN oder 4G resp. 5G mit dem Internet verbunden ist.

Wenn man dies wünschen sollte, kann man das Auslösen des Alarms aber auch weiter hinaus schieben: Hier lässt sich aus einer Zeitspanne von 00 : 00–14 : 59 min (T min –T , einstellbar in 1-s-Schritten) wählen. Diese Funktion ist bspw. dann relevant, wenn man das Alarmsystem mit dem außerdem zu erwerbenden Funktaster an-und wieder ausschalten will. So kann man sich nämlich ausreichend Zeit erschließen, um ins Haus hinein zu kommen und alsdann das System auszuschalten, ehe die Sensoren den Alarm auslösen.

Die verschiedenen Sensoren sind von wunderbarer Qualität, sodass man sie auch nicht manipulieren kann, ohne schon während des Manipulationsversuches einen Alarm auszulösen. Täterinnen und Täter können den von den Sensoren vermittelten Schutz also nicht aushebeln. Allein die Station kann keinerlei Mechanismen vorweisen, die sie gegen Manipulation schirmen, was aber regelmäßig auch nicht schädlich ist: Schließlich wird man sie meistenteils an einem Ort innerhalb des Hauses platzieren, zu dem man nicht kommen kann, ohne vorher schon einen Alarm auszulösen. Sehr viel kritischer ist es, dass weder die Station noch die Kamera mit einer Notstromversorgung versehen worden ist: Im Falle eines – vielleicht von den Täterinnen resp. Tätern vorab verursachten – Aussetzers des Stromnetzwerks des Haushalts verliert das Alarmsystem seine Funktionalität. Obendrein lassen sich all die verschiedenen Funktionen des Alarmsystems nur verwenden, wenn es mit dem Internet verbunden ist; wann immer dies abreißen sollte, wie dies bei manchen Internet Service Providern leider regelmäßig vorkommt, erlischt die Funktionalität des Alarmsystems. Zwar erhält man über die Gigaset elements-App einen Hinweis, wenn eine oder mehrere Komponenten des Systems ihre Funktion verlieren, doch nahm das Absenden des Hinweises vereinzelt mehr als 25 min (T max ) in Anspruch – das ist in vielen Situationen nicht ausreichend, um noch wirksam intervenieren zu können. So ansprechend die Funktionalität all der verschiedenen Teile des Alarmsystems auch ist – der Manipulationsschutz sollte noch verbessert werden.

Weitere Komponenten des Gigaset Alarmsystem L

Das Modell kann mit maximal 48 verschiedenen Komponenten verbunden werden. Bei ihnen muss es sich auch nicht allein um solche handeln, die schon von Werk aus Teil des Zubehörpacks des Modells sind. Der Hersteller hat schließlich auch noch viele andere Komponenten in seinem Onlineshop, die wir im Weiteren kurz und knapp vorstellen: Mit ihnen erschließen sich, das sei schon einmal voranzustellen, vollkommen andere Sphären des Schutzes als mit all den weiter oben angesprochenen Teilen.

Funktaster button

Mit diesem Taster kann man allein die elementaren Funktionen des Modells verwenden, ohne sein Smartphone mit der Gigaset elements-App hervorholen zu müssen. Per Tastendruck lässt sich das System anschalten („scharf “ stellen) und wieder ausschalten („unscharf “ stellen). Praktisch: Den Taster kann man via App auch weiter programmieren, sodass sich außer dem An-und Wiederausschalten noch viele weitere Aktionen mit nur einem Tastendruck vollziehen lassen.

Schaltsteckdose plug

Diese Steckdose lässt sich zwischen ein Strom verbrauchendes Gerät und das Stromnetzwerk des Haushalts schalten. Dadurch kann man die Stromversorgung dieses Gerätes allein mit der Giga elements-App kontrollieren. Wertvoll ist dies bspw. dann, wenn man den plug mit einem Fernseher verbinden sollte: Diesen kann man dann auch von außerhalb des Haushaltes anspringen lassen, um so die Anwesenheit von Menschen zu simulieren und dadurch potentielle Täterinnen und Täter von vornherein abzuschrecken. Freilich kann man den plug auch voll automatisieren: Die Stromversorgung lässt sich dann von vorher einprogrammierten Zeiten oder vom Anspringen eines Sensors des Alarmsystems abhängig machen. So kann man also bspw. auch das Licht in einem Zimmer des Hauses anschalten, wenn ein Mensch in dasselbe hineinkommen und dabei von einem der Sensoren des Alarmsystems erkannt werden sollte.

Rauchwarnmelder smoke

Hierbei handelt es sich um einen smarten Rauchmelder, der einen schrillen Alarm ausstößt, wenn Rauchpartikel in ihn hinein wabern. Parallel schickt er aber auch einen Hinweis an ein mit dem Alarmsystem verbundenes Smartphone, der sich schließlich per Gigaset elements-App einsehen lässt. Das ist vor allem dann wertvoll, wenn man aktuell außer Haus sein sollte.

Wassermelder water

Dieser Sensor kann Wasser erkennen, das sich bspw. durch einen Fehler in der Mechanik einer Wasser verwendenden Maschine (Spülmaschine, Waschmaschine et cetera) am Fußboden ansammelt. Wann immer es dazu kommen sollte, erhält man einen Hinweis per Gigaset elements-App und kann intervenieren, ehe der Schaden zu erheblich wird.

Gigaset thermostat

Der Thermostat bietet ein wirklich pralles Spektrum an Funktionen: Schließt man ihn an einen Heizkörper an, so kann man denselben auch von außerhalb des Haushalts verstellen, bspw. um bei Wiederkehr von der Arbeit in den Genuss einer wundervollen Wärme zu kommen, ohne aber schon vorher Gas, Öl o. Ä. zu verschwenden. Auch dies lässt sich alles voreinstellen, dass also vorher einzuprogrammierende Temperaturlevel zu vorher einzuprogrammierenden Zeitpunkten erzielt werden sollen. Außerdem kann der Thermostat auch mit einem am Fenster installierten universal-Sensor kommunizieren: Dann wird die Temperatur des Heizkörpers immer dann vermindert, wenn das Fenster nicht voll verschlossen ist. Der smarte Thermostat kann sich also auch ökonomisch außerordentlich positiv auswirken.

Leistung | 50 %

Hier haben wir erhoben, was all die verschiedenen Teile des Alarmsystems zu leisten wissen, ob das Alarmsystem also im Falle eines Einbruchs resp. Einbruchsversuchs schnell und sicher anzusprechen versteht. Wir nahmen uns aller von Werk aus vorhandenen Teile an und maßen, ob und wann sie nach einem von uns simulierten Stimulus ansprangen und einen Alarm anund ausstießen (40 %). Wesentlich waren vor allem die durchschnittlichen Zeitspannen, nach denen man durch die angesprochenen Teile des Alarmsystems von einer Alarmsituation unterrichtet wurde (40 %). Außerdem wurde die Qualität der Mechanismen des Manipulationsschutzes erhoben: Wir haben mit all den Mitteln, die auch Täterinnen und Täter verwenden, die verschiedenen Teile des Alarmsystems ohne Auslösen eines Alarms auszuschalten versucht (20 %).

Handhabung | 35 %

Hier wurde von uns ermittelt, wie sich das Alarmsystem und all die verschiedenen Teile desselben verwenden lassen, bspw. auch um Alarmparameter anzupassen: Hier nahmen wir uns auch der Art, der Maße, der Position und des Ansprechverhaltens aller Tasten, der Art, der Maße, der Position und der Ablesbarkeit des Displays aus verschiedenerlei Winkeln et cetera an (35 %). Auch haben wir erhoben, wie sich die verschiedenen Teile des Modells außerund innerhalb des Hauses installieren lassen: Währenddessen haben wir die Teile mit mehreren Materialien (Holz, Metall und Stein) verbinden, um zu ersehen, ob sich das Modell wirklich an und in allen Häusern verwenden lässt. Wesentlich war schließlich auch deren Stabilität (35 %). Weiterhin haben wir auch noch die Qualität der Menüs verwertet, anhand derer sich von vornherein erschließen sollte, wie sich welche Funktion des Modells erreichen lässt (30 %).

Ausstattung | 15 %

Schließlich wurde von uns auch noch erhoben, durch welches Funktionsspektrum sich das Modell auszuzeichnen weiß. Wesentlich war währenddessen vor allem, ob ein Alarm vermittels verschiedener Methoden nach außen kommuniziert werden kann und ob mehrere, in der Wirklichkeit auch sinnvoll verwendbare Modi gegeben sind (30 %). Darüber hinaus wurden alle Teile des Zubehörpacks nicht allein nach ihrer Quantität, sondern vornehmlich nach ihrer Qualität beurteilt, also danach, wie wertvoll sich diese verschiedenen Teile wirklich verwenden lassen (30 %). Auch wurde ein Urteil über die Anzahl der Teile verliehen, die sich parallel mit dem Alarmsystem verwenden lassen (20 %). Wie es sich mit der Qualität des deutschsprachigen Teils der Dokumentation des Herstellers verhielt, ob dieser also alle wirklich elementaren Themen zum Alarmsystem in einer schon aus sich heraus verständlichen Weise abhandelt, wurde außerdem bewertet: Die Dokumentation muss auch durchschnittliche Verbraucherinnen und Verbraucher ohne Know-how in den Stand versetzen, das volle Funktionsspektrum des Alarmsystems zu verwenden (10 %). Schließlich haben wir auch noch die Material- und die Materialverarbeitungsqualität der verschiedenen Teile des Alarmsystems benotet, wobei nicht nur die Stabilität der verarbeiteten Materialien, sondern auch der Art und Weise, in der die Materialien im Werk des Herstellers verbunden worden sind, einspielten (10 %).