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Groundhopping: “Ich weiSS es zu schätzen, allein zu reisen”


FFussball Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 09.07.2020

Gänsehaut. Gesänge. Gemeinsamer Jubel. Das FFussball Magazin ist unterwegs mit einem Groundhopper.


Artikelbild für den Artikel "Groundhopping: “Ich weiSS es zu schätzen, allein zu reisen”" aus der Ausgabe 4/2020 von FFussball Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: FFussball Magazin, Ausgabe 4/2020

Viele Fußballfans folgen ihrem Lieblingsverein, egal wohin. Groundhoppern ist das zu langweilig. Sie sammeln Stadien. Ihr Hobby treibt sie von der beheimateten Kreisliga über die ganze Nation - bis zu exotischen Zielen in Übersee. Wir haben mit dem 47-jährigen Groundhopper Michael von groundfever.com über seine Abenteuer bei den außergewöhnlichen Fußballreisen gesprochen. Mittlerweile kommt er auf über 1.200 Spielstätten in 92 Ländern - doch das ist noch gar nichts, wie er sagt. Der erste Groundhopper stehe ...

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... kurz davor, in allen 211 FIFA-Mitgliedsstaaten ein Spiel gesehen zu haben.

Michael, viele unserer Leser(innen) haben sicher noch nie was von „Groundhopping“ gehört. Kannst Du uns kurz aufklären?
Groundhopping verfolgt die Intention, Stadien in aller Welt zu besuchen. Welche spezifischen Vorlieben die Angehörigen der Groundhopping-Szene verfolgen, welche Prioritäten gesetzt werden, ist jedoch an ganz individuellen Maßstäben angelegt. Den einen sind eine gute Atmosphäre und eine gute Kurvenshow wichtig, dafür werden die Derbys der jeweiligen Länder bevorzugt. Anderen geht es mehr um die Architektur der Stadien, und die gespielte Partie tritt in den Hintergrund. Wieder anderen ist beides nicht so wichtig und es geht um den Fußball an sich, für jene ist auch schon ein Amateurspiel auf einem besseren Bolzplatz ausreichend. Für mich selbst ist es eine Mischung aus allem, allerdings bemerke ich selber, dass sich meine Besuche in anderen Ländern immer häufiger um die absoluten Top-Spiele drehen, die im besten Falle in auch in den bemerkenswertesten Stadien stattfinden. Für mich ist es aber ein ganz wichtiger Aspekt von den besuchten Ländern immer möglichst viel neben dem Fußball aufzusaugen, klassisch Land und Leute zu erleben und natürlich auch Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Manchen Reisen liegt also nicht zwingend der Besuch eines Spiels zu Grunde, sondern es geht mir zuerst darum das Land zu erleben. Aber natürlich sind ein oder gern auch mehrere Spiele Bestandteil jeder Tour.Ich bezeichne mich auch nicht so gern als Groundhopper, das kling in meinen Ohren etwas pathetisch. Ich sehe mich eher als Fußballtourist.

Ein marodes Stadion irgendwo in Osteuropa - für Groundhopper ist auch das ein Muss, denn diese Spielstätte wird es wohl bald nicht mehr geben.


Das Estádio Municipal de Braga gehört zu den Highlights in Europa - es ist direkt an einen Felsen gebaut.


Das legendäre La Bombonera in Buenos Aires ist die Spielstätte der Boca Juniors. Die Arena ist mit vielen Wandbildern geschmückt, die vom Künstler Pérez Celis gemalt wurden.


Wo hat dieses außergewöhnliche Hobby seinen Ursprung?
Wirklich verbrieft ist es nicht, aber der Grundstein wurde wohl in den 70er Jahren in England gelegt. Allerdings ging es den Pionieren des Groundhopping darum, alle Stadien der vier englischen Prof-igen zu besuchen. Internationale Spielbesuche waren den Leuten dort nicht wichtig. Das Wort Groundhopping, das frei übersetzt ja nichts anderes als „von zu Stadion zu Stadion springen“, existiert im englischen Sprachschatz auch gar nicht. Dort werden diese Anhänger der Bewegung als ‚Football Tourists’ bezeichnet. Das Groundhopping in seiner heutigen Form, eben die ganze Welt mit dem Fußball als Leitfaden zu bereisen, nahm etwa in der zweiten Hälfte der 80er Jahre seinen Lauf und war lange Zeit von Deutschen dominiert. Mittlerweile und vor allem weil das Internet natürlich das intensive Ausleben dieses Hobbys stark vereinfacht hat, ist Groundhopping aber heute weltweit verbreitet, unter manchen Nationalitäten mehr, bei anderen Stammesangehörigen weniger.

Gibt es irgendwelche Regeln?
In den 90er Jahren gründeten Deutsche Fußballsüchtige die Vereinigung der Deutschen Groundhopper. Von der VdGD wurden Regeln aufgestellt, etwa, dass man mindestens eine Halbzeit gesehen haben muss, um ein Spiel in die persönliche Zählung aufnehmen zu dürfen, aber nachzuprüfen ist das doch eh nicht. Ich halte auch nichts den Regeln und es gibt auch sicherlich so viele individuelle Auffassungen vom Groundhopping, wie es Groundhopper gibt. Jeder muss doch für sich selber entscheiden, was er tut und ob es anderen zusteht, das zu bewerten, sei mal dahin gestellt. Es gibt sicherlich eine gewisse Berufsehre, dass man nur selten ein Spiel vor dem Schlusspfiff verlässt, aber letzten Endes betrügt man ja eh nur sich selbst. Einige sind sicher sehr eisern und streng mit sich selber. Für mich bleibt es aber eine Leidenschaft, ein Hobby und nach meiner Auffassung vertragen Hobbys keine allzu strikten Regeln.

Wie kamst Du zum Groundhopping?
Also für das internationale Fußballgeschehen habe ich mich schon in früher Jugend interessiert und im Print-Kicker die europäischen Tabellen verschlungen. Mit 16 Jahren habe ich dann während eines Aufenthaltes in Rom meinen Vater überreden können mit mir das Spiel der AS Roma gegen SSC Napoli mit Völler auf der einen und Maradona auf der anderen Seite zu besuchen. Das war definitiv ein Schlüsselerlebnis. Mit 20 Jahren habe ich dann im Ruhrgebiet nach Gleichgesinnten gesucht und jemanden gefunden, an den ich mich auf den ersten Ausflügen hängen konnte.

Wie viele Spielstätten hast Du schon besucht und was war Deine weiteste Reise?
Puh, um diese Frage zu beantworten, musste ich meine Excel-Liste bemühen. Es sind mittlerweile über 1200 Spielstätten in 92 Ländern, da ist vom riesigen Stadionkessel bis zum Amateur-Platz mit Stankett aber alles dabei. Wer jetzt meint, das sei viel, irrt sich. Es gibt Leute, mit doppelt so hohen Besuchszahlen und der erste steht auch kurz davor, in allen 211 FIFA-Mitgliedsstaaten ein Spiel gesehen zu haben. Die weiteste Reise… schwierig zu beantworten. Von der reinen Entfernung dürfte das Chile sein. Je nachdem wie anspruchsvoll es ist, ein Ziel zu erreichen, verschwimmt aber das Gefühl für die Entfernung. Manche Ziele zu erreichen, erfordert einen hohen Aufwand, so dass eine lange Entfernung nicht zwangsläufig eine höhere Anstrengung bedeutet, als eine deutlich kürzere.

Kannst Du Dich noch an Deine allererste Fußballreise erinnern?
Der erste Trip, den ich unter die Überschrift Groundhopping respektive Fußballtourismus stellen würde, war der Besuch des Spiels des FC Utrecht gegen Ajax Amsterdam im November 1994. Die erste Reise ging aber mit ein paar befreundeten Anhängern der Mönchengladbacher Borussia ein Jahr zuvor ins alte Wankdorfstadion nach Bern. Sie, wie ich, haben auf internationalem Parkett ein Faible für den Celtic Footballclub aus Glasgow und dieser hatte dort ein Europapokalspiel zu absolvieren.

Mit wie vielen Personen bist Du so unterwegs? Gibt es Freundschaften mit anderen Groundhoppern?
Ich denke, dass ich mehr als die Hälfte meiner Reisen alleine mache. Ich weiß es zu schätzen, allein zu reisen. Man braucht sich nicht an anderen zu orientieren und kommt trotz aller notwendigen Ortswechsel während der Touren auch mal viel besser zur Ruhe. Es hat sich über die Jahre aber natürlich aus gemachten Bekanntschaften auch ein Kreis von vielleicht acht bis zehn Personen herausgebildet, mit denen ich bestens klar komme und mit dem einen oder anderen davon gerne zusammen reise, wenn Interesse am gleichen Ziel besteht. Zu zweit oder zu dritt hat man natürlich den Vorteil, dass man sich abends nicht allein zum Essen in Restaurant setzen oder sein Bier in einer Bar allein trinken muss. Aber auch auf alleinigen Touren, lernt man immer mal jemanden kennen, der sympathisch genug ist, um einen Abend gemeinsam zu gestalten. Ja und nicht zuletzt ist auch meine werte Gattin regelmäßige Begleiterin. An besonderen Zielen ist sie immer interessiert und bedeutsame Spiele im Ausland, bei denen eine gute Show abläuft, wecken durchaus ihr Interesse.


Der Besuch in Machu Picchu war ein besonderes Anliegen. Auch der Registan in Samarkand Angkor Wat in Cambodia oder die chinesische Mauer hat mich mit seiner Mystik gefangen genommen.


Kannst Du uns einige Orte nennen, die man gesehen haben muss?
Das ist schwer zu beantworten, da jeder wohl individuelle Vorlieben hat. Ich arbeite auch keine To-Do-Liste ab. Es gibt Ziele, die ich unbedingt sehen wollte und auch noch will, diese Idee-iste, so will ich das mal nennen, ist aber variabel und verändert sich ständig. Genauso gibt es bestimmte Fußballstadien, die ich noch mit einem bedeutenden Spiel besuchen will. Den ersten Teil der Antwort betreffend, war mir der Besuch in Machu Picchu ein besonderes Anliegen. Auch der Registan in Samarkand, Usbekistan hat mich mit seiner Mystik gefangen genommen, wie auch Angkor Wat in Cambodia oder die chinesische Mauer. Diese Ziele kann ich jedem, der gerne die Welt bereist, ans Herz legen. Aber auch Nordkorea war ein äußerst interessantes, weil spezielles Ziel, das mir ein Anliegen war, um mir selbst ein Bild von diesem vielleicht geheimnisvollsten Land des Erdballs zu machen. Was die Stadien angeht, waren natürlich geschichtsträchtige Tempel wie das Estadio Azteca in Ciudad de México, die ‚Bombonera’ in Buenos Aires oder das Estadio Bernabeu in Madrid schon irgendwie ein Muss. Aber es gibt so viele Ziele, Länder wie Stadien, die es verdient hätten, hier auf Augenhöhe genannt zu werden.

Wie steht es mit dem Frauenfußball? Hast Du auch hier schon Spiele besucht?
Nun muss ich aufpassen, dass ich nicht komplett im Fettnäpfchen versinke.

Ich habe früher auch selber gespielt und nach unseren Spielen am Sonntag-Vormittag war oft unser Damen-Team, damals immerhin in der höchsten Spielklasse auf Verbandsebene aktiv, angesetzt. Da hat man schon mit einem Auge mal hingesehen. Aber dass ich wirklich bewusst ein Frauen-Spiel geschaut habe, muss ich verneinen. Dabei wohne ich in einem Stadtteil, der sogar ein schon fundamentaler Bestandteil der Bundesliga ist, nämlich in Essen-Schönebeck. Aber davon abgesehen, dass das Bundeslig-eam ja nicht auf der Heimatanlage sondern im Stadion Essen spielt, übte das bis heute keinen großen Reiz auf mich aus. Ich will das aber bitte nicht unbedingt als generelle Wertung gegen den Frauenfußball verstanden wissen. Ein Grund ist sicher, auch wenn die/der eine oder andere das individuell anders sehen mag, dass doch weitestgehend einfach die typische Fußballatmosphäre fehlt. Ich kenn aber auch genug Leute, die auch Damen-Fußballspiele schauen.

Gab es besondere Erlebnisse, von denen Du berichten kannst?
Ja, sicherlich, da gab es einige und die meisten haben mit Gastfreundschaft zu tun. Dabei hat die Erfahrung gezeigt, dass die Menschen in den ärmeren Ländern oft das größte Herz beweisen. Ob nun auf Kapverdischen Inseln oder in Malaysia, wo mir jeweils Einheimische halfen, meine verlorene Sonnenbrille zu suchen. Oder in Jordanien, wo uns in einem kleinen Lebensmittelmarkt der Besitzer zwei wunderbare orientalische Sandwiches zubereitete und uns diese dann schenkte. Oder im kurdischen Teil des Irak, wo ein dort lebender Türke, den wir erst beim Aussteigen aus dem Bus kennenlernten, uns, für ihn wildfremden Menschen, zwei Nächte ohne Gegenleistung in seiner Wohnung beherbergte. Es gibt natürlich auch die andere Seite der Medaille, zum Beispiel als meine Frau und ich in der Kiewer Metro die Wertsachen gestohlen wurden, dass wir nur noch beide Reisepässe und eine Kreditkarte besaßen, was uns zum Glück die Fortführung der Reise ermöglichte. Gewalt habe ich aber bisher nie erfahren müssen und die Negativ-Erlebnisse sind auch klar in der Unterzahl. Mein Leitmotiv sind Respekt und Vorsicht. Wenn man bereit ist, den Menschen Respekt zu zollen und sich aufgeschlossen zeigt, und wenn man einfache Regeln und Ratschläge befolgt, hat man schon eine Vielzahl an Risiken minimiert.

Was war das Schönste, Lustigste oder Kurioseste, das Du beim Groundhopping erlebt hast?
Es fällt schwer, dahingehend einen Superlativ zu bedienen, da jede Reise für sich besondere Momente brachte, die sich kaum vergleichen lassen. Skurril war es sicher mal in Olmaliq, Usbekistan. Wir hatten in einem einfachen Hotel in einem alten Plattenbau eingecheckt und es war nur Barzahlung möglich. Der usbekische Sum ist eine sehr schwache Währung und die größte Banknote im Wert von 5000 Sum hatte gerade mal einen Gegenwert von 30 oder 40 Euro-Cent, was bedeutete, dass man ständig ein monströses Bündel Geldscheine mit sich herum trug. Und im Büro des Hotelmanagers ergab sich dann die Situation, dass wir mühsam das Geld abzählten und sich die Scheine auf dem Tisch stapelten, als ob wir einen Ferrari erwerben wollten. Am Ende mussten wir alle, inklusive dem Manager, Tränen lachen, weil das so

Was war das Schönste, Lustigste oder Kurioseste, das Du beim Groundhopping erlebt hast?
Es fällt schwer, dahingehend einen Superlativ zu bedienen, da jede Reise für sich besondere Momente brachte, die sich kaum vergleichen lassen. Skurril war es sicher mal in Olmaliq, Usbekistan. Wir hatten in einem einfachen Hotel in einem alten Plattenbau eingecheckt und es war nur Barzahlung möglich. Der usbekische Sum ist eine sehr schwache Währung und die größte Banknote im Wert von 5000 Sum hatte gerade mal einen Gegenwert von 30 oder 40 Euro-Cent, was bedeutete, dass man ständig ein monströses Bündel Geldscheine mit sich herum trug. Und im Büro des Hotelmanagers ergab sich dann die Situation, dass wir mühsam das Geld abzählten und sich die Scheine auf dem Tisch stapelten, als ob wir einen Ferrari erwerben wollten. Am Ende mussten wir alle, inklusive dem Manager, Tränen lachen, weil das so

Zwei Welten im Leben eines Groundhoppers: Eine besondere Spielstätte am Ende der Welt - hier das Henningsvaer Fußballstadion auf den Lofoten - und ein „ganz normales“ Bezirksligaspiel - hier zwischen dem Rheydter SV und SF Neuwerk in Mönchengladbach.


Welches Stadion willst Du unbedingt noch sehen?
Da gibt es einige, auch weniger Bekannte. Aber von den bedeutenderen Spielorten ist sicher das Estadio Centenario in Montevideo, Austragungsort des ersten Groundhopping WM-Finals 1930 auf jeden Fall eines der erstrebenswertesten Ziele. Am besten noch mit dem Clasico zwischen Penarol und Nacional, den wichtigsten Clubs Uruguays. Auch der Clasico zwischen Atletico Nacional und Independiente im Stadion im kolumbianischen Medellin ist ein starkes Ziel. Und ich möchte sehr gern mal das Derby zwischen Persebaya und Arema im Stadion Gelora Bung Tomo indonesischen Bandung erleben. Fußball genießt in Indonesien wirklich einen außergewöhnlichen, leider nicht immer gewaltfreien, Stellenwert und die Stimmung ist teilweise brachial und emotional. Aber auch ein indisches Derby zwischen Mohun Bagan und East Bengal FC im riesigen alt-ehrwürdigen Salt Lake Stadium in Kolkota hätte sicher seinen Reiz.


Fotos: Thomas Schips, Martin Capek

Foto: CONMEBOL

Fotos: Imago/Osnapix, iStock / miroslav_1