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GRUNDVERSCHIED ENE ZWILLINGE


Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 26.04.2019

Sind das Zwillinge? Bei Aldi gibt es demnächst zwei Notebooks, die praktisch identisch aussehen. Sie sind aber grundverschieden.


NOTE BOOK TEST

MEDION AKOYA S17402 (MD63000)

Das Akoya liegt ab dem 25. April für 499 Euro in den Nord- und Süd-Filialen des Discounters – ein 17-Zoll-Notebook von Medion mit silberfarbenem Gehäuse. Äußerlich ist das Gerät leicht mit dem rechts geprüften Akoya P17601 zu verwechseln, ein Blick unter die Haube offenbart aber Unterschiede.

Pentium-CPU statt Core-Prozessor

Die liegen vor allem im Preis begründet: In die Kalkulation des günstigeren P17402 passte keine starke Core-CPU ...

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... wie beim P17601, sondern nur ein langsamerer Pentium- 5405U-Prozessor – immerhin aus Intels aktueller Whiskey-Lake-Reihe. Die weiteren Zutaten: Der Arbeitsspeicher ist mit vier Gigabyte nicht sonderlich groß, dafür fasst die SSD im kleinen m.2-Format ordentliche 477 Gigabyte Daten. Das ist nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse. Trotz SSD dürfen Käufer von dieser Konfiguration natürlich keine Temporekorde erwarten. Aber Hand aufs Herz: Bei der Zielgruppe des S17402 beschränkt sich das Einsatzgebiet ohnehin auf einfache Fotobearbeitungen sowie Internet und Office. Und dafür reicht die im Test gebotene Leistung völlig aus. Wer dagegen aufwendige Videobearbeitungen erledigen will, braucht mit dem S17402 Geduld.

Sparsam statt verschwenderisch

Die verlorene Zeit macht das Medion Akoya S17402 beim mobilen Einsatz wieder wett: Der Pentium-Prozessor ist äußerst genügsam. So kam das Aldi-Notebook 3 Stunden und 12 Minuten ohne Steckdose aus – fast eine halbe Stunde länger als das rechts geprüfte Akoya P17601 mit stärkerer, aber auch hungriger Core i5-CPU. Und die Pentium-CPU hat noch einen Vorteil: Die Verlustleistung ist gering, sie entwickelt wenig Wärme, sodass die Lüfter ihren Dienst angenehm leise verrichten können. Auch gut: Wegen des großen 17-Zoll-Formats liegen die Tasten der Tastatur nicht so eng beieinander. Texte lassen sich so angenehm tippen – auch wenn der Tastenhub etwas klein ist. Ebenfalls überzeugend ist das Full-HD-Display mit zwar minimal blassen Farben, ansonsten aber sehr hoher Bildqualität beim Sichttest.[il]

FAZIT

Das Medion Akoya S17402 absolvierte den Testparcours, ohne groß aufzufallen. Es ist schick, aber kein Designwunder. Es ist ein durchaus potenter Arbeiter, aber kein Überflieger. Bleibt unter dem Strich ein für den Verkaufspreis von 499 Euro ordentliches 17,3ZollNotebook, das den Officeund InternetAlltag locker bewältigt.

MEDION

AKOYA S17402 (MD63000) Preis: 499 Euro

MEDION AKOYA P17601 (MD63010)

Links hat das 2,1 Zentimeter dicke Medion Akoya P17601 einen HDMI-Anschluss, zwei USB-3.1- Buchsen (Typ A) und einen USB-C-Anschluss (Version 3.1).

Die Webcam für Videotelefonate befindet sich am unteren statt wie häufig am oberen Displayrand.

Bei Aldi Süd gibt’s ab 29. Aprei Aldi Süd gibt’s ab 29. April das Medion Akoya P17601, das dem links geprüften Akoya S17402 wie ein Ei dem anderen gleicht. Auf dem Preisschild stehen selbstbewusste 799 Euro – exakt 300 Euro mehr als beim S17402. Lohnt der Aufpreis?

Core- statt Pentium-Prozessor

Unter dem silberfarbenen Gehäuse steckt schon einmal ein deutlich stärkerer Prozessor: Mit dem Core i5-8265U dient eine der meistverkauften Intel-CPUs als Antrieb im Aldi-Notebook. Der Arbeitsspeicher ist mit 8 Gigabyte doppelt so groß wie beim S17402 – und vom gleichen, schnellen Typ DDR4. Zudem hat das P17601 mit dem GeForce MX150 einen separaten Grafikchip.

Die SSD bietet mit 477 Gigabyte wiederum die gleiche Kapazität wie das günstigere Medion. Aber: Für Dokumente, Fotos, Videos und Musik hat das P17601 noch eine herkömmliche Festplatte mit effektiv 932 Gigabyte Speicher.

Keine Wartezeiten

Die zusätzliche Festplatte hat keinen Einfluss aufs Tempo, aber der stärkere Prozessor, der separate Grafikchip und der größere Arbeitsspeicher lieferten im direkten Vergleich zum S17402 ein viel höheres Tempo. So erledigte das P17601 selbst das kräftezehrende Zusammenstellen eines Videos aus mehreren Handyclips ohne große Wartezeiten. Klasse: Im Test zeigte es auch nicht allzu ressourcenhungrige Spiele wie „Fortnite“ schön flüssig.

Die stärkere CPU braucht aber auch deutlich mehr Energie. Wer also mehr Tempo will, muss im Vergleich zum S17402 mit einer rund 30 Minuten kürzeren Akkulaufzeit leben. Außerdem muss der eingebaute Lüfter den Prozessor mit höheren Drehzahlen zwangsbeatmen, da er sonst einen Hitzetod stirbt. Und das ist in ruhigen Umgebungen zu hören.

Gutes Display

Gut: Das P17601 blieb im Test selbst nach zwei Stunden Arbeit schön kühl an der Unterseite. Auch das Display überzeugte im Test: Die Pixel schalteten im Mittel innerhalb von 12,6 Millisekunden, hässliche Schlieren in schnellen Actionszenen gibt’s so nicht. Auch gut: Das Medion zeigt Fotos mit nahezu originalgetreuen Farben und detailreich in Full HD mit 1920 x 1080 Pixeln.[il]

FAZIT

Klar, 799 Euro klingen nicht gerade nach Discounter-Tarif. Dafür gibt’s aber ein 17-Zoll-Notebook mit reichlich Dampf – sogar fürs Zocken. Zudem gehören sowohl SSD als auch Festplatte zur Serienausstattung.


„Wer kräftezehrende Foto- und Videobearbeitungen erledigen will, sollte zum P17601 greifen.“ Ingolf Leschke Stellv. Ressortleiter Hardware


MEDION

AKOYA P17601 (MD63010) Preis: 799 Euro