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GÜNSTIG ABSTAUBEN


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 16/2022 vom 29.07.2022

Saugroboter

Artikelbild für den Artikel "GÜNSTIG ABSTAUBEN" aus der Ausgabe 16/2022 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 16/2022

DREAME BOT D9 MAX PREIS: 259 EURO

Ein inSaug- und Wischroboter kann ungeheuer praktisch sein, aber auch ziemlich teuer. Für ein Spitzenmodell der Marktführer Roborock und Ecovacs zahlt man schon mal 800 Euro oder mehr. Bei manchen Herstellern gibt’s die wertvolle Hilfe im Haushalt schon günstiger. Aber sorgen auch die für ein smartes, gründliches und rundum gutes Putzerlebnis? COMPUTER BILD wollte es genau wissen, und hat fünf Roboter zu Marktpreisen unter 300 Euro zum Saugen und Wischen antreten lassen.

Alte Bekannte, frische Putzkräfte

Unter den Testkandidaten finden sich bekannte Hersteller wie iRobot und Medion (oft beim Discounter Aldi erhältlich), aber auch recht frische Namen wie Zaco, Mi und Dreame. Die beiden letztgenannten gehören zum chinesischen Elektronik-Riesen Xiaomi, den viele von seinen Handys und Fitnesstrackern kennen.

Raumgefühl? Gibt’s nur per Laser

Noch günstigere Saugroboter gibt’s zwar auch. Aber ...

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... die putzen nach dem Chaosprinzip: in der Gegend umherfahren, anecken, umdrehen, weitermachen, bis der Akku schlappmacht. Das können die Testkandidaten besser: Die Geräte von Zaco, iRobot und Medion orientieren sich per Gyroskop-Sensor; der ist eine Art elektronischer Kompass.

Bei Dreame und Mi ist dagegen eine Laser-Navigation an Bord: Sie vermessen mithilfe von Lichtimpulsen die Umgebung und finden sich so besser zurecht. Nachteil: Der „Laserturm“ macht sie etwas höher, sodass sie unter Umständen nicht mehr unter Sofa oder Schrank abtauchen können.

Zwar fahren alle die zu reinigenden Flächen halbwegs systematisch Bahn für Bahn ab, die Robos ohne Laser gönnen sich aber deutlich mehr Irrfahrten. Besonders behäbig war der iRobot: Er brauchte für seine Putztour fast doppelt so lange wie die zügiger saugenden Dreame und Mi. Das lag auch an der Heimfahrt:Wo die Konkurrenz zielstrebig zur Ladestation zurückfand, drehte der iRobot so manche Ehrenrunde, bis er zu Hause andockte. Übrigens: Es gibt einige Stolperfallen, die jedem Putzroboter das Leben schwer machen. Die größten „Feinde des smarten Saugens“ finden Sie ganz rechts.

Saugen? Klappt ganz ordentlich

Nach einigen Proberunden mussten die Roboter im Test ihr Putztalent beweisen. Die ausgelegte Beute: 70 Gramm Katzenstreu, 20 Gramm Müsli und 10 Gramm Holzspäne, serviert auf PVC- und Teppichboden. Die beste Reinigungsleistung zeigten Dreame und Mi: Mit 84 Gramm waren sie hungriger als iRobot (81 Gramm).

Noch weniger Schmutz schluckten Zaco und Medion. Möglicher Grund: Die Geräte bringen zwar rotierende Seitenbürsten mit, die Staub und Krümel vor ihren Schlund schubsen. Dort wartet aber keine schwingend gelagerte Hauptbürste aus Borsten und Kunststoff, die den Dreck aus dem Boden kitzelt. Das hat aber auch einen Vorteil: Im offenen Saugschlitz bleiben weniger Haa-re hängen. Zaco legt sogar Staubbeutel bei, die statt der Plastikbox direkt im Sauger den Schmutz aufnehmen – gut für Allergiker, die etwa Tierhaare fürchten. Der Dreame bringt dafür als Einziger im Testfeld einen HEPA-Filter mit.

Besonders gewissenhaft um Kanten und Ecken der Räume kümmerte sich der Zaco: 13 der 20 dort ausgelegten Erbsen sammelte er ein. Dreame und Medion verspeisten nicht einmal die Hälfte vom Gemüse.

Gut verpackt, manchmal zu gut!

Will sich ein Saugroboter smart präsentieren, fängt das bereits beim Auspacken an. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollten die Hersteller auf eine ausreichend sichere, aber zugleich auch umweltverträgliche Verpackung achten. Der Karton bunt bedruckt, foliert und mit Tragegriff aus Plastik?

„Preislich auf dem Teppich geblieben, aber nicht immer smart und gründlich. Nur für Einsteiger zu empfehlen!“

Timo Schurwanz Redakteur

DIE FEINDE DES SMARTEN SAUGENS

Kabel & Türschwellen

Niedrige Türschwellen und Kanten sind meist problemlos überwunden. Ab drei Zentimetern wird es hakelig. Kabel? Möglichst hochlegen, bitte!

Wenig Platz & Licht

Je flacher, desto besser! Ein „Laserturm“ verhindert oft das Abtauchen unter Möbeln. Auch allzu dunkle Räume bringen die Geräte aus dem Takt.

Haare von Mensch & Tier

Die Borsten holen Dreck vom Boden, ziehen aber auch Haare magisch an. Das heißt: Rolle ausbauen und von verhedderten Flusen befreien.

Den Teppich mitwischen

Günstige Sauger mit Wischfunktion machen auch vor dem Flokati nicht halt. Deshalb gilt: unbedingt Sperrzone einrichten!

MÜLLBERGE! MUSS DAS SEIN?

Folierte Verpackung

Alle Sauger kommen in bunt bedruckten, folierten Umverpackungen mit Plastikgriff. Schön, aber nicht umweltschonend.

Alles in Plastik

Sauger mit Plastiktüte vor Kratzern schützen? Okay. Aber auch Bürsten und Benutzerhandbuch eintüten? Bitte nicht!

Polster und Stoffhülle

Schaumstoff und Stoffmantel wirken nicht zeitgemäß (hier: iRobot). Immerhin: Kein Anbieter im Test nutzt Styropor.

Pappe und Eierkarton

Nachhaltig und absolut ausreichend: viel Pappe. Zaco (im Bild) und Medion verwenden meist recycelte Eierkartons.

Sauger, Zubehörteile und sogar die Bedienungsanleitung in Tüten eingeschweißt? Ein sanftes „Polster“ aus Schaumstoff oder gar Styropor? Muss alles nicht sein, findet COMPUTER BILD! Daher bewerteten die Tester erstmals die Umweltverträglichkeit der Verpackungsmaterialien. Mehr Details dazu finden Sie links auf dieser Seite. In diesem Testpunkt schnitten Medion und Zaco am besten ab, weil sie mit recyceltem Karton und wenig Plastik auskamen.

Smart unterwegs? Nun ja

Die Putzarbeiten der Sauger begleiten die Apps auf dem Smartphone: Gerät einrichten, mit dem WLAN koppeln, fertig! Bei allen Testkandidaten ließ sich die Reinigung auf Knopfdruck starten oder zeitgesteuert planen. Eine brauchbare virtuelle Karte, auf der sich die Putzfahrten punktgenau verfolgen sowie Räume und Sperrbereiche eintragen ließen, gab’s nur bei Dreame und Mi.

Der Zaco „vergaß“ seine Karte nach jeder Reinigungstour und bot in der App nur eine arg schematische Liveansicht beim Putzen. iRobot und Medion verzichten ganz darauf. Hier verkommt die App zur Fernbedienung auf dem Handy – wenig smart!

Das gilt auch beim Wechsel des Bodenbelags: Teurere Top-Sauger erkennen mithilfe von Sensoren Teppich und passen die Saugleistung auf Wunsch automatisch an – kräftiger auf tiefem Teppichboden, zurückhaltender auf Fliesen.

Das können die günstigen Sauger im Test nicht. Der Dreame hat in den Einstellungen zwar einen passenden Schalter. Die als „Beta“ gekennzeichnete Funktion bewirkte im Test aber nichts. Wer mehr Saugkraft will, muss die also wie bei allen anderen Kandidaten per Hand hochschrauben.

Wischen? Wenn’s sein muss

Wer will, kann mit den Saugern auch feucht durchwischen. Viel Freude kam bei den Testern aber nicht auf:Alle Geräte brachten zu wenig Druck auf den unten angebrachten Wischlappen. Der Mi verspricht zwar, sein Hinterteil etwas vibrieren zu lassen. Davon war im Test aber kaum etwas zu spüren. Obendrein aktivierte das Anbringen der Wischplatte nicht automatisch den Wischmodus – unverständlich.

In die Wassertanks von Zaco, Mi und Medion (sitzt wackelig) passt gerade mal ein Schluck (75 bis 120 Milliliter), bei Dreame und iRobot immerhin ein großes Glas Wasser (bis 300 Milliliter). Bei allen Robos gelangte im Test davon kaum etwas aufs Wischtuch, geschweige denn auf den Bodenbelag. So schrubben die Putzhilfen Parkett und Fliesen nicht, sondern streicheln den Boden allenfalls sanft. Festgetrocknete Flecken bleiben. Die Wischfunktionen von Medion, Zaco und iRobot gehören zu den schlechtesten, die den Testern jemals untergekommen sind. Aber auch Dreame und Mi lieferten keine Glanzleistung ab.

Eine weitere Schwäche aller Testkandidaten: Mangels zuverlässiger Teppicherkennung fahren sie beim Wischen feuchtfröhlich und unbekümmert über die Auslegeware. Das freut den Flokati gar nicht!

Etwas teurer, spürbar besser

Keinem der fünf Testkandidaten kann COMPUTER BILD ein „gutes“ Putztalent attestieren. Des-halb haben die Redakteure sich jenseits der Preisgrenze von 300 Euro umgeschaut – und sind fündig geworden. Empfehlung: Für ein paar Euro mehr gibt’s mit dem Yeedi Vac 2 Pro einen gut ausgestatteten Saug- und Wischroboter, der die getestete Konkurrenz in vielen Punkten abhängt: Er sammelte im Test mehr Schmutz und Staub ein und wischte mit seiner Rüttelplatte und schrubbenden Bewegungen amtlich durch. An Bord sind gleich zwei Kameras. Eine sitzt mittig im Gerät, schaut nach oben und sorgt für ein zuverlässiges Navigieren und Erkennen der Räumlichkeiten. Eine zweite Linse steckt in der Frontschürze. Sie filmt die Putzfahrt „vorausschauend“ und soll herumliegende Gegenstände erfassen, die sonst unter dem Radar bleiben und munter überrollt werden. Zwei ebenfalls nach vorne gerichtete, sich kreuzende Laser unterstützen bei der Objekterkennung.

KNALLHART GETESTET: DIE SAUG ROBOTER IN AKTION

BEIM SAUGEN GEGLÄNZT

Dreame zeigte die beste Saugleistung im Test: Von 100 Gramm Dreck (Katzenstreu, Haferflocken, Holzspäne) schluckte er gute 84 Gramm – fast 10 Gramm mehr als etwa die Konkurrenten von Zaco und Medion.

FAST ALLES RAUSGEHOLT

Die Tester als Erbsenzähler: Die Roboter und ihre Seitenbürsten mussten das in Ecken platzierte Gemüse „bergen“ und aufsaugen. Das gelang Zaco am besten (13 von 20 Erbsen), Medion schaffte nur 8 Erbsen.

BEIM WISCHEN GEPATZT

In den wackelig sitzenden Tank des Medion passte nur ein Schluck Wasser (etwa 100 Milliliter). Schlimmer: Im Test gelangte davon kaum etwas aufs Wischtuch oder auf den Boden. Feucht durchwischen geht anders!

FAST ALLES GEFRESSEN

Beim Umfahren herumliegender Gegenstände zeigte sich iRobot besonders ungeduldig: Schuhe schob er umher, Socken und Handykabel wollte er sich gleich einverleiben. Die Konkurrenz im Test? Kaum besser.

Im Test umschiffte der Yeedi große Gegenstände auf dem Boden souverän. Nur das schmale Handykabel fraß er mitunter. Dafür gibt’s eine zuverlässige Teppicherkennung, damit die Putzhilfe automatisch die Saugkraft regelt und beim Wischen die Flusen nicht unter Wasser setzt.

Das Highlight: Yeedi liefert eine Absaugstation mit, die das ständige Leeren der mitfahrenden Staubbox erspart (siehe Bilder oben).

[tsz]

FAZIT

Doppelsieg für Xiaomi! Die Günstig-Sauger der Tochtermarken Dreame und Mi schnappen sich die ersten beiden Plätze. Die Navigation per Laser klappt gut. Beim Saugen bleibt aber was liegen, und auch beim Wischen könnten sich die Geräte mehr Mühe geben. Unterm Strich reicht’s für ein „befriedigend“. Gründliches Schrubben, Teppicherkennung und Absaugstation sind für 300 Euro nicht zu haben. Gute Nachricht: Wer ein paar Euro drauflegt, kriegt mit dem Yeedi ein „gutes“ Putzerlebnis.

ROBOTER IM VERGLEICH

1 DREAME BOT D9 MAX

Preis: 259 Euro*

Früher teuren Robotern vorbehalten, lässt Dreame auch seinen Günstig-Sauger smart per Laser navigieren. Das trägt zur guten Reinigungsleistung bei. Gespart hat die Xiaomi-Tochter bei der Wischfunktion, die nur wenig druckvoll säubert und ohne eingerichtete Sperrzonen den Teppich nass macht. Der Dreame schrammt zwar knapp an der Note „gut“ vorbei, holt sich aber dank guter App und vielen Funktionen den Testsieg.

+ Sichere Navigation per Laser, gute Saugleistung, HEPA-Filter eingebaut.

- Wischt nur zaghaft, kaum Zubehör, Verpackung wenig umweltfreundlich.

2 XIAOMI

MI ROBOT VACUUM MOP 2 PRO

Preis: 297 Euro*

Auch den zweiten Platz sichert sich der China-Riese Xiaomi, diesmal mit einem Putzroboter aus seiner Mi-Serie. Die Unterschiede sind mit der Lupe zu suchen: Auch hier gibt’s Laser-Navigation, die Wischplatte vibriert zwar, schrubbt aber genauso zaghaft wie beim Dreame. Dem Mi fehlt der HE-PA-Filter, Wassertank und Staubbox sind knapp bemessen. Insgesamt gibt’s hier ein bisschen weniger als bei Dreame – und das für mehr Geld.

+ Sichere Navigation per Laser, gute Saugleistung, recht leise im Betrieb.

- Wischt trotz Vibration zu zaghaft, Verpackung wenig umweltfreundlich.

PREIS-LEISTUNGS-SIEGER

3 ZACO

V6

Preis: 199 Euro*

Zaco will mit dem V6 Tierliebhaber und Allergiker ansprechen. Die können statt der Staubbox einen Staubbeutel einsetzen, der beim Entsorgen weniger Schmutz aufwirbelt. Trotz simpler Orientierung per Gyroskop fand sich der V6 gut zurecht. Statt rotierender Bürste gibt’s auf der Unterseite aber nur einen Saugschlitz, der ein Viertel des Drecks zurückließ. Die Staubbox bietet viel Platz, der Wassertank fürs Wischen arg wenig.

+ Flache Bauweise, reinigt Ecken und Kanten am zuverlässigsten.

- Saugt und wischt nachlässig, App speichert keine Karte der Räume.

4 iROBOT

ROOMBA COMBO

Preis: 249 Euro*

Der Combo ist das Einsteigergerät von iRobot und das einzige aus dem Sortiment mit Wischfunktion. Die taugt allerdings ziemlich wenig. Besser schlägt sich der Robo beim Saugen – wenn er denn an der schmutzigen Stelle ankommt. Denn ohne Laser oder Kamera hat er wenig Orientierung im Raum und geht auf so manche Irrfahrt. Außerdem fehlen der App eine virtuelle Karte, eine Liveansicht und festlegbare Räume sowie Sperrzonen.

+ Saugt ordentlich, passt unter viele Schränke ,Betten und Sofas.

- Wischt nachlässig, benötigt lange beim Putzen und zurück zur Ladestation.

5 MEDION

MD 20011 / S20 SW

Preis: 158 Euro*

Sparfüchse freuen sich über den unschlagbaren Preis und bekommen fürs Geld ein passabel saugendes Einsteigergerät. Auf seinen Putzfahrten findet sich der Medion einigermaßen zurecht, braucht dafür aber sehr lange. Er taugt daher nur für kleine Wohnungen oder für hilfsbereite Besitzer, die ihn auch mal in den zu putzenden Raum oder zurück zur Ladestation tragen. Im Test durchgefallen: die Wischfunktion, die an Wasser und Druck spart.

+ Günstigstes Gerät im Test, flache Bauweise, App- und Alexa-Steuerung.

- Wischfunktion mangelhaft, wenig ausdauernd, braucht lange fürs Putzen.

ZUM VERGLEICH

YEEDI

VAC 2 PRO

Preis: 379 Euro*

Der Yeedi kostet etwas mehr, bietet aber ein gutes Putzresultat zum fairen Preis. Im Test navigierte er dank zweier Kameras so zielsicher durch die Räume wie Dreame und Mi per Laser. In der Preisklasse selten zu finden: die mitgelieferte Absaugstation, die das ständige Ausleeren der Staubbox erspart, sowie die tolle Wischfunktion. Statt nur ein Putztuch über den Boden zu schleifen, geht der Yeedi mit Rüttelplatte und starkem Schrubben ran.

+ Saugt und wischt gut, erkennt Teppich zuverlässig, lange Laufzeit.

- Etwas kleiner Wassertank, übersieht oft kleine Gegenstände.