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Gut abgekühlt


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 14.06.2022

LABORVERGLEICH

Tiefe und konstante Temperaturen – nicht weniger und nicht mehr wünschen sich Camper von ihrer Kühlbox. Keine Frage, leise sollte sie zudem sein – und eine clevere Aufteilung des Kühlfachs erleichtert im Alltag durchaus den schnellen Griff zur Butter oder Bierdose. Die Klasse der 35- bis 40-Liter-Kühlboxen steht als attraktive Ergänzungs- oder Back-up-Kühlbox hoch im Kurs – sollte der Absorber zu voll werden oder bei hohen Temperaturen schlicht überfordert sein. Mit Maßen von etwa 650 mal 400 mal 400 Millimetern findet sich unterm Bett oder im Kofferraum durchaus ein Platz dafür.

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Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 7/2022

In der Kompaktklasse der Kühlboxen tummeln sich seit Kurzem durchweg interessante Vertreter. ARB aus Australien bietet die Zero SC 36 an, konzipiert für extreme Temperaturen in Down Under. Dometic hat seine CFX3 35 aufgefrischt. Ihr Vorgängermodell räumte schon einmal den Testsieg bei CCC ab. Man darf ...

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... gespannt sein. Engels MT 45 F bietet mit 40 Litern das größte Volumen, markiert mit 1.139 Euro aber auch das obere Ende der Fahnenstange. Engel-Kühlboxen erfreuen sich eines exzellenten Rufs, die MT 45 F wird diesen im Test verteidigen. Baulich der australischen ARB sehr ähnlich: Trumas C36 Single Zone – auch sie bietet zwei Körbe als Einsatz, um das Kühlfach bestmöglich zu organisieren. Last but not least: Die mit 449 Euro preislich sehr interessante Powercooler 35 von Reimos Eigenmarke Carbest stellt sich den rund doppelt so teuren Mitbewerbern.

DIE KOMPRESSORTECHNIK

Entgegen Absorberkühlboxen zeigen sich Kühlboxen mit Kompressortechnik gänzlich unbeeindruckt von hohen Temperaturen. Zwar steigt ihr Energiebedarf mit jedem weiteren Grad Außentemperatur – die Temperatur im Kühlfach bleibt dennoch konstant, der Fisch frisch, das Bier kühl und Medikamente sicher. Auch hohe Minustemperaturen zum Einfrieren von Kühlgut lassen sich problemlos erreichen. Schräglage bis 30 Grad im Caravan? Für Kompressorkühlboxen kein Problem – im Absorber würde das Bier warm werden. Wer ein Kühlfach zum Einfrieren wünscht, greift hingegen zu einer Dualzone-Kühlbox. In der Ausgabe Juni 2021 von CCC finden Sie einen entsprechenden Test.

Bis auf die günstige Carbest können alle Kühlboxen im Test wahlweise mit 12 Volt oder 230 Volt betrieben werden. Beide Stromquellen dürfen sogar parallel angeschlossen werden, eine in den Geräten integrierte Netzvorrangschaltung garantiert die sichere, automatische und problemlose Umschaltung, favorisiert Landstrom, wenn dieser verfügbar ist. Einzig Carbest liefert nur ein 12-Volt-Kabel serienmäßig, ein optionales Kabel für 230 Volt muss gesondert bestellt werden.

Wer auch autark immer kalte Getränke will, geht ans 12-Volt-Bordnetz des Caravans oder des Zugwagens. Für den Anschluss liefern die Hersteller ein Kabel mit Stecker für den Zigarettenanzünder mit.

Diese werden meist von sehr dünnen Kabeln versorgt, die für den Dauerbetrieb von Kühlboxen nicht geeignet sich. Wer die optimale Leistung seiner Kühlbox bei minimalem Stromverbrauch sichern möchte, legt besser die Stromversorgung direkt mit eigener Plus- und Minusleitung (abgesichert) an die Bordbatterie. Vermeiden Sie es unbedingt, weitere Verbraucher über dasselbe Kabel zu versorgen. Das spart Ärger und vermeidet Spannungsverluste.

DIE TEMPERATURWAHL

Jede Kühlbox im Test offeriert ein kleines Display. Gewünschte Temperatur einstel- len, bestätigen – und schon brummelt der Kompressor los. Bis auf Engel setzen alle Hersteller auf Drucktasten, Engel spendiert der MT einen griffigen Drehregler.

Im Labor wurden zwei unabhängig voneinander arbeitende Temperatursensoren etwa zehn Zentimeter über dem Boden des Kühlfachs platziert. Bei der Engel zeigte sich diese Wahl als Punktlandung – die gewünschte Soll- (6 °C) und Ist-Temperatur waren im Test deckungsgleich.

Bei ARB, Dometic und Truma mussten die Tester zwei bis drei Grad kühler vorwählen, bei Carbest sogar vier Grad, um in der Kühlraummitte identische Temperaturen in allen Boxen zu garantieren. Nur so konnte eine nahezu vergleichbare Kühlleistung zum Ermitteln des Stromverbrauchs garantiert werden. Diese Abweichungen erklären sich über verschiedene Aspekte. Die kältespendenden Verdampfer sind nicht bei jeder Box an derselben Stelle platziert, die Engel ist schlanker und höher geschnitten, ARB und andere Hersteller greifen die Ist-Temperatur tiefer über dem Boden ab. So kann zumindest verhindert werden, dass der Camper die Temperatur zu tief wählt und Kühlgut am Boden festfriert. Für den Camper heißt dies: experime Frostempfindliches Kühlgut etwas höher – oder ins separate Butterfach legen.

ARB ZERO SC 36

ARB aus Australien produziert für den kernigen Outdoor-Einsatz – und das sieht man der robusten Zero SC 36 an. Solide Edelstahlscharniere, verstärkte Ecken und ein überzeugend widerstandsfähiges Gehäuse. Die eingelassenen Tragemulden sind griffig, Netzvorrangschaltung und App mit übersichtlichen Grundfunktionen sind serienmäßig mit an Bord. Wer wünscht, findet bei ARB einen passenden Auszug (350 Euro) und einen zweckmäßigen Befestigungs-Kit (39 Euro).

Im Test punktet sich die ARB ohne jegliche Schwächen durch alle Prüfungen. Der Stromverbrauch ist der geringste im Testfeld, wenn auch mit hauchdünnem Vorsprung. Der Kompressor startet vergleichsweise flüsterleise, nur die Dometic geht noch leiser ans Werk. Wichtig zu wissen: Wer in der Kühlraummitte sechs Grad wünscht, muss etwa zwei Grad kälter einstellen. ARB greift die Temperatur für die Steuerung tiefer ab, um bei den häufig randvoll gefüllten

Boxen der Australier Frost im Bodenbereich zu verhindern. Im Vergleich zur Engel startet die ARB nur rund alle 13 Minuten, läuft dann eine Minute länger. In beiden Boxen schwankt die Temperatur nur wenig mehr als ein Grad. Vorbildlich. Den selteneren und leiseren Kompressorstart verbucht die ARB aber als klaren Punktgewinn. So schläft es sich ohne Frage besser.

Die beiden Körbe im Kühlfach erleichtern die Organisation des Kühlguts ungemein, sehr gut gelöst. Und auch die Kommunikation passt: Zwischen iPhone und Kühlbox klappte die Verbindung jederzeit problemlos. Kleines Manko: Die App lässt sich nicht auf Deutsch umstellen, die einfache Darstellung gibt aber keinerlei große Rätsel auf. Die technische und optische Nähe zur Truma C36 ist offensichtlich – auch wenn der gemeinsame Hersteller für ARB und Truma nach unterschiedlichen Vorgaben produziert. Ein Stopfen im Boden erleichtert die Reinigung.

FAZIT: Leise, sparsam, perfekte Temperaturkonstanz: Die solide ARB sichert sich den verdienten Testsieg. Tolles Zubehör. www.offroad24.de

CARBEST POWERCOOLER 35

Mit einem Preis von 449 Euro ist die Carbest gerade einmal halb so teuer wie die Kontrahenten in diesem Testfeld. Ist sie auch nur halb so gut? Die technischen Eckdaten: Bei der Carbest öffnet der Deckel seitlich, also über die Längsachse. Der Anschlag lässt sich nicht tauschen, je nach Platzierung im Fahrzeug müssen Bedienfeld und Kabelanschluss also passen. Die Griffe stehen unschön über das Gehäuse hinaus, die Schrauben sind fix gelöst, die Griffe abgenommen. Das Kühlfach ist klassisch, zweistufig aufgebaut mit erhöhtem Butterfach und Hauptfach mit Korb. Mit der Dometic teilt sich die Carbest den Spitzenplatz in der Gewichtswertung und drückt mit gerade einmal 16,9 Kilogramm auf die Waage. Auch die Geräuschkulisse passt – der Kompressor säuselt auf dem Niveau der Truma C36. Das kann sich sehen lassen. Und der Stromverbrauch? Auch der liegt auf Augenhöhe mit den exklusiven Geräten. Hier bleiben keine Wünsche offen. Auf eine App müssen Kunden verzichten, ebenso wie auf ein 230-Volt-Netzkabel, das gibt es optional für 30 Euro bei Reimo. Womit wir zu einer kleinen Hürde kommen: Es kann nur jeweils das 12- oder 230-Volt-Kabel an der Kühlbox eingesteckt werden. Steht Landstrom zur Verfügung, muss das Kabel manuell getauscht werden. Im Aufheiztest rangiert die Carbest auf dem letzten Platz – allerdings mit akzeptablem Rückstand, die Isolierung ist gut, aber eben nicht sehr gut.

Im Test hängt sich die Elektronik einmal auf, als die Tester die Soll-Temperatur reduzieren wollten – der Fehler ließ sich jedoch in mehreren weiteren Testreihen nicht reproduzieren. Nach Rücksprache von CCC mit Reimo würden Geräte, sollte dieser Fehler tatsächlich auftreten, sofort anstandslos getauscht werden. Ein Stopfen im Boden erleichtert die Reinigung. Nicht das stabilste Gehäuse.

FAZIT: Die günstige Carbest PowerCooler 35 liefert eine grundsolide Vorstellung ab und sichert sich somit den CCC-Kauftipp. Eine Empfehlung für preisbewusste Camper. www.reimo.com

Freunde attraktiver Fernbedienungen freuen sich bei ARB, Truma und Dometic über eine funktionelle App für den Bluetooth-Nahbereich. Da die Boxen im Normalfall in Griffweite stehen und somit die Bedienknöpfe nicht wirklich weit entfernt sind, bietet diese Option eher selten einen griffigen Vorteil. Engel und Carbest verzichten gänzlich auf dieses Angebot. Wer allerdings vom Fahrersitz mal eben Ist- und Soll-Temperatur überprüfen oder kontrollieren möchte, ob die Box wirklich angeschaltet ist, freut sich über das Komfortmerkmal.

Die App von Dometic und ARB hat jederzeit gut funktioniert, die Box von Truma wollte sich hin und wieder nur widerwillig vom Smartphone der Tester finden lassen.

DER STROMVERBRAUCH

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit wenig Abweichungen pendelt sich der Energiebedarf aller Kontrahenten im Test auf Augenhöhe ein. Ein, zwei, drei Amperestunden pro Tag hin oder her. Stimmt das Energiemanagement im Fahrzeug, sprich Batteriekapazitäten und Energienachschub, kann jede der Boxen grundsätzlich in die engere Auswahl genommen werden – die Schwankungen sind marginal. Zumal die Tester bei durchaus kernigen Außentemperaturen von über 30 Grad Celsius die Boxen gefordert haben. Bei solchen Bedingungen muss der Camper mindestens 25 Amperestunden Energie kalkulieren, so der gemittelte Testverbrauch. Doch aufgepasst: Mit jedem Öffnen der Box steigt der Verbrauch.

Wer Energie einsparen möchte, achtet schon beim Einbau auf bestmögliche Belüftung rund um den Kompressor (mindestens fünf Zentimeter zu Möbeln und Polstern) und sorgt dafür, dass es im Fahrzeug nicht zu stickig wird. Insbesondere in Campingbussen, Pick-ups und Kastenwagen sollten, wenn möglich, Fenster und/oder Dachhaube etwas offen bleiben. Unter dem Blechkleid der Fahrzeuge erwärmt sich sonst der Innenraum enorm, der Kompressor geht in den Dauerlauf, der Stromverbrauch steigt exponentiell.

DIE GERÄUSCHENTWICKLUNG

Das lässt sich nicht leugnen: Kompressorkühlboxen brummeln vor sich hin – und das etwa 15 Minuten pro Stunde. Danach herrscht Ruhe. Doch während die Dometic beispielsweise rund vier Mal pro Stunde startet, begnügt sich die Carbest mit weniger als zwei Starts. Effekt? Je häufiger der Kompressor anläuft, desto konstanter die gewünschte Temperatur. Das ist durchaus gewünscht. Besonders eindrucksvoll zeigt dies die Engel.

ENGEL MT45 F-G3NDV

Klassisches, schickes und robustes Metallgehäuse, solider Edelstahlverschluss, griffiger Drehregler zum Einstellen der Temperatur, kleines Display, keine App, kein unnötiges Chichi. Auch ohne Bedienungsanleitung hat man die Handhabung der Engel sofort verstanden. Reduce to the max – der erste Eindruck stimmt. Auch der zweite: Als einzige Box im Test verschwinden große 1,5-Liter-Flaschen im Kühlfach. Ein Vorteil, der nicht nur dem Umstand geschuldet ist, dass die Engel mit 40 Liter Volumen ein rund vier Liter größeres Kühlfach bietet, sondern auch der etwas schlankeren und höheren Bauart.

Ein attraktiver Vorteil bei wenig Grundfläche im Fahrzeug. Im eher hohen als breiten Kühlfach muss das Kühlgut aber clever gestapelt werden, um flott das gewünschte zur Hand zu haben.

Im Test rangiert die Engel in Sachen Stromverbrauch nur minimal hinter dem Testsieger, der Mehrverbrauch ist marginal und zu vernachlässigen. Die Temperatur regelt die Engel vorbildlich konstant ein. Das gelingt der Elektronik durch vergleichsweise häufige Starts und eher kurze Ruhephasen. Im Schnitt läuft der Kompressor nur drei Minuten, gefolgt von acht Minuten Ruhe. Zum Vergleich: Die ARB läuft für vier Minuten, um dann für fast 13 Minuten Ruhe zu geben.

Da die Engel den lautesten Kompressorstart und -lauf im Testfeld hinlegt, ist die Box nicht für Camper mit allzu leichtem Schlaf zu empfehlen – zumindest wenn die Box recht nah am Bett steht.

Minuspunkte muss die Engel fürs hohe Gewicht akzeptieren. Ob die überstehenden Griffe stören – das muss jeder Interessent für sich klären, eleganter versenken lassen sich Griffe ohne Frage. Ein Stopfen im Boden fehlt.

FAZIT: Die Engel MT45 F punktet durch perfekte Temperaturkonstanz, mäßigen Stromverbrauch und überzeugende Qualität. Minuspunkte muss sie für den lauten Kompressor und das hohe Gewicht einstecken. www.frankana.de

TRUMA C36 SINGLE ZONE

Die Truma C36 und die ARB liefern sich in diesem Vergleich ein Kopfan-Kopf-Rennen. Das Gehäuse ist nur minimal anders aufgebaut, aber ähnlich robust wie das der ARB. Nettes Detail: der integrierte Flaschenöffner. Ob ARB oder Truma: Stromverbrauch, Temperaturkonstanz, Kompressorlaufzeiten oder -pausen, die Messkurven der Datenlogger lassen sich nahezu deckungsgleich übereinanderlegen.

Bestnoten in allen Prüfungen. Einzig der Kompressor geht bei Truma einen Tick lauter ans Werk als bei der nahezu baugleichen ARB Zero.

Eine Serienstreuung?

Auch Truma liefert zwei Körbe, die zwar minimal Stauvolumen kosten, aber exzellent helfen, das Staufach optimal aufzuteilen und zu organisieren. Entgegen der Griffmulden der ARB bietet Truma ausklappbare Tragegriffe – ein klarer Punktgewinn gegenüber der ARB.

Trägt man die Truma zu zweit, gelingt das weitaus bequemer. Wer einen Auszug inklusive Schrauben und Spanngurten sucht, findet diesen für 399 Euro im Internet bei der Van-Haltestelle. Die Truma-App ist verständlich, auf deutsch verfügbar und etwas umfangreicher aufgemacht als die von ARB – allerdings wollte die Verbindung von Handy und Box mehrfach nicht gelingen. Ein Programmierungsproblem, das Truma sicherlich in Kürze in den Griff bekommt.

FAZIT: Die Truma C36 punktet sich souverän durch den Test und platziert sich nur minimal hinter dem Testsieger. Geringer Stromverbrauch, leise, tipptopp. www.truma.com

Sie läuft nur drei Minuten, gefolgt von etwa acht Minuten Ruhe. Die häufigen Starts der Engel sind allerdings nicht zu überhören. Sie startet und läuft vergleichsweise laut – Camper mit leichten Schlaf sind neudeutsch gesagt: not amused. Nominell sind das zwar nur drei Dezibel im Vergleich zur leisesten ARB – doch das entspricht fast einer Verdopplung der Schallintensität.

DIE ISOLATION

Am Ende jedes 20-stündigen Testdurchlaufs schalteten die Tester die Kühlboxen aus und zeichneten die Temperaturkurve im Kühlfach weiter auf. Nach neun Stunden steigen die Temperaturen im Innern der ARB, Engel und Truma um rund sechs Grad, bei Dometic und Carbest um rund acht Grad an. Auf den ersten Blick kein großer Unterschied – bei steigenden Außentemperaturen aber ein klares Indiz dafür, dass die schlechter isolierten Boxen in puncto Stromverbrauch zulegen werden.

CARVAN Qualität verbindet!

Fendt Diamant 560 SF

Der Fendt Diamant 560 SF glänzt und überzeugt als Luxus-Wohnwagen.

Ein gutes Beispiel für die sehr gute Qualität und hohe Verarbeitungsgüte ist der Möbelbau. Dazu ein genialer Sitzkomfort (Federkern) in der Rundsitzgruppe. Für erstklassigen Schlafkomfort sorgt die 18 Zentimeter dicke 7-Zonen Komfortschaummatratze (1,60 m breit) auf einem härteverstellbaren Holzlattenrost. Einem gesunden und erholsamen Schlaf steht nichts mehr im Wege.

Der neugestaltete Aufbau punktet optisch wie technisch. Vor allem das neue Heck fällt ins Auge und erinnert an berühmte Sportwagen. Ein dreiteiliges Dachfenster über der Sitzgruppe sorgt für viel Tageslicht. Durch die gelungene und fein verarbeitete Beleuchtung im Diamant wirkt das Mobiliar edel und modern. Mit diesem Luxus-Wohnwagen wird die Freizeit noch schöner.

Bei Caravan-Thein in Schweinfurt steht der Fendt Diamant 560 SF für den Urlaub bereit!

Thule Dachmarkise

Die Thule Dachmarkise, im zeitlosen eleganten Design, ist Testsieger und wird immer beliebter. Ohne zu schrauben wird die Thule mit Adapter auf dem Dach in kürzester Zeit angebracht. Der PVC-Stoff ist von höchster Qualität, wasserdicht, robust und hat UV- und Wärmeschutz.

Im Urlaub angekommen die Dachmarkise ganz einfach rausdrehen und die Zeit genießen. Die hervorragende Markise erfüllt alle Wünsche.

Bei Caravan-Thein in Schweinfurt wird Ihnen die Thule sofort aufgebaut.

SO WURDE GETESTET

Alle Tests wurden bei einer Raumtemperatur von 31 bis 33 Grad Celsius durchgeführt. Jede Kühlbox war an einer vollgeladenen LiFePO4-Batterie angeschlossen, der Minuspol und ein Temperatursensor (Kühlfachmitte) über einen Datenlogger mit einem Computer verbunden. Jede Kühlbox war zu 2/3 mit Flaschen, Butter, Joghurt etc. bestückt.

Der Datenlogger zeichnete somit die Batteriespannung, die laufenden Ströme sowie die Temperatur auf.

Als Absicherung wurde ein weiterer Temperatursensor platziert, der in einer Grafik den Verlauf von Außentemperatur und der Temperatur in den Kühlboxen zusätzlich aufzeichnete. Volumen, Gewicht und Maße wurden von den Testern ermittelt, ebenso die Lautstärke, die an mehreren Messpunkten rund um den Kompressor mehrfach gemessen und dann gemittelt wurde.

DIE ORGANISATION

Dometic und Carbest bieten ein erhöhtes Butterfach und ein Hauptfach mit einem Korb – klassische Aufteilung und durchaus bewährt. Etwas cleverer gehen ARB und Truma das Thema an: Wer wünscht, organisiert das Staufach mit zwei Körben. Kühlgut, das etwas wärmer bleiben darf, kann so leicht zugängig im oberen Korb platziert werden und samt Korb schnell und flott auf den Frühstückstisch wandern. Das reduziert die Öffnungszeiten der Box und spart somit Strom. Zudem kann der Boden des oberen Korbes an einem Ende hochgeklappt werden, so entsteht ein Durchlass für größere Flaschen.

DAS ERGEBNIS

Letztendlich entscheidet die ARB Zero Single Zone 36 das Rennen ganz knapp für sich. Ihr Kompressor geht am leisesten ans Werk, die Temperatur regelt das Gerät konstant, die Isolierung ist top, der Stromverbrauch stimmt. Mit knapp 22 Kilogramm gehört sie nicht zu den leichtesten, aber mit der Truma bestimmt zu den robustesten Boxen im Test. Zudem: Stimmiges Zubehör (Auszug, Montage-Kit) runden das Angebot für Camper perfekt ab. Dennoch: Die nahezu baugleiche Truma C36 ordnet sich nur einen Wimpernschlag hinter der ARB ein. Einzig der Kompressor geht etwas brummeliger ans Werk – ansonsten sind alle Testergebnisse auf Augenhöhe. Sicherungs-Set und Auszug müssen Kunden bei Drittanbieter suchen, wenn gewünscht.

Wer hingegen die Box mit einem tragbaren Akku betreiben möchte, findet diesen bei Truma. Womöglich ein Kaufkriterium. Wer auf den Preis achtet, sollte den CCC-Kauftipp ins Visier nehmen, denn die Power-Cooler von Carbest leistet ordentliches für das halbe Geld – auch ein Kriterium.