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GUT DURCH DIE ERKÄLTUNGSZEIT


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familie & co - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 04.11.2021

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Bildquelle: familie & co, Ausgabe 11/2021

Gefühlt gab es gestern noch Eisschokolade auf der sonnigen Veranda, heute fegt mit einem Mal ein eisiger Wind ums Haus – und plötzlich ist er da, der Winter.

Und mit ihm die Hochsaison von Husten, Schnupfen und Halsweh. Denn gerade während des Wetterwechsels, wenn der Organismus sich noch nicht auf die kühleren Temperaturen eingestellt hat, ist das Risiko, sich einen grippalen Infekt einzufangen, besonders hoch.

Trainingseinheiten für das Immunsystem

Am häufigsten sind davon die Jüngsten in der Familie betroffen: Während es Erwachsene zwei-bis viermal pro Jahr trifft, sind rund acht Erkältungen bei Kindern nichts Ungewöhnliches. „Ein Teil unseres Immunsystems ist angeboren, den anderen Teil müssen wir erst erwerben“, erklärt Kinderarzt Dr. Folkert Fehr. „Das heißt aber auch: Nicht krank werden, geht gar nicht“, so der Experte vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Die gute Nachricht: Jeder ...

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... grippale Infekt, den unser Nachwuchs durchmacht, trainiert sein Immunsystem – und lässt es gestärkt zurück.

Schlaf und heißer Tee sind oft die beste Medizin

In den allermeisten Fällen sind es Viren, die für die typischen Erkältungsbeschwerden sorgen, Antibiotika wirken gegen diesen Erregertyp prinzipiell nicht. Hilflos ausgeliefert sind wir ihm deshalb aber nicht. Ein gesunder Lebensstil und seelische Ausgeglichenheit stabilisieren die körpereigene Abwehr, sodass nicht jeder Infekt eine Chance hat. Und auch wenn die Erkältung bereits im Anmarsch ist, lässt sich oft noch sanft gegensteuern. Was Eltern konkret tun können, um das Immunsystem ihres Kindes flott zu machen, lesen Sie im Kasten auf Seite 32.

Erkältungssymptome sanft abmildern

Haben die Erreger sich erst einmal im Körper breitgemacht, gilt es, die Infektion in Ruhe durchzustehen – und die Symptome zu lindern.

Bei einer unkompliziert verlaufenden Erkältung können Eltern dabei ohne Bedenken auf bewährte Hausmittel und pflanzliche bzw. homöopathische Arzneimittel zurückgreifen. Gerade bei Kindern, die auf Wirkstoffe generell sehr sensibel reagieren, lassen sich damit oft gute Erfolge erzielen. Was gegen die typischen Erkältungssymptome im Einzelnen hilft, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Wichtig zu wissen: Bei einer deutlichen Verschlechterung der Beschwerden – insbesondere in Coronazeiten – oder hohem Fieber führt kein Weg am Kontakt zum Kinderarzt vorbei. Eltern sollten dann nicht lange mit einem Anruf in der Praxis zögern. Mehr Informationen zu Erkältungssymptomen finden Sie auch auf www.kinderaerzte-im-netz.de

Was tun bei Fieber?

Am exaktesten lässt sich die Temperatur am Darmausgang feststellen (rektal). Falls das Kind gut mitmacht, kann auch unter der Zunge gemessen werden. Bei Werten zwischen 37,6 und 38,5° Celsius spricht man bei Kindern von „erhöhter Temperatur“. Liegt der Wert oberhalb davon, hat ein Kinder Fieber. Bei Erkältungen ist das häufiger der Fall. Grundsätzlich ist Fieber, gerade bei Kindern, kein Grund zur Sorge: „Der Körper erhöht seine Temperatur, weil sein Immunsystem dann effektiver arbeitet“, erklärt der Kinder-und Jugendarzt Folkert Fehr. Wichtig sei, dass fiebernde Kinder viel trinken und sich möglichst wenig anstrengen. Und: Man sollte sie nicht zu warm einpacken. „Lassen Sie Ihr Kind etwas Dünneres anziehen, wenn ihm zu heiß ist, und erlauben Sie ihm ruhig auch aufzustehen, wenn es den Drang hat, aktiv zu sein“, so der Experte vom Bundesverband der Kinder-und Jugendärzte. Das Fieber zu senken, sei in vielen Fällen nicht nötig.

Maßstab sei, wie sehr das Kind darunter leide, so Folkert Fehr. Er rät auf jeden Fall, möglichst bald den Kontakt zum Kinderarzt, um eine gesicherte Diagnose zu erhalten. Der kann außerdem ein geeignetes Mittel zur Fiebersenkung, z. B. Ibuprofensaft, in kindgerechter Dosierung verordnen. Mehr zum Thema „Fieber“ ab Seite 22.

Wie Sie die Immunabwehr stärken lesen sie auf der nächsten Seite

Mit Tees und Kräutern gegen Husten

Die wichtigste Regel, um Husten schnell wieder loszuwerden: Viel trinken! So bleibt der Schleim flüssig und kann leichter abgehustet werden. Heiltees, z. B. aus Salbei oder Thymian, lindern zusätzlich. Auch ein Löffel Honig ist entzündungshemmend und beruhigend. Hustensäfte haben oft eine Kombiwirkung: Präparate mit Efeuextrakt (z. B. „Prospan ® Hustensaft“ von Engelhard) wirken schleimlösend und mindern gleichzeitig den Hustenreiz. Dies gilt auch für Hustensäfte mit Thymianextrakt und Arznei-Primel (z. B. „Bronchicum ® Saft“ von Klosterfrau). Spitzwegerich wirkt antibakteriell und heilend. Er kann als Tee (lose, aus der Apotheke) zubereitet werden, steckt aber auch in dem anthroposophischen Arzneimittel „Plantago Hustensaft“ von Wala ® .

Vom Inhalieren mit heißem Wasser raten Kinderärzte wegen der Gefahr des Verbrühens ab. Eine gute Alternative ist das Einreiben von Brust und Rücken mit einem milden Erkältungsbalsam, z. B. „Eucabal ® -Balsam“ von Aristo mit ätherischen Ölen aus Eukalyptus und Kiefernnadel.

Schnupfen oder Sinusitis?

Bei grippalen Infekten kommt es meist auch zu einer Entzündung der Nasenschleimhaut. Das Laufen der Nase ist eine Abwehrreaktion: Die Schleimhaut produziert mehr Sekret als üblich, um die Erreger auszuspülen. Damit das Sekret flüssig bleibt, sollte man viel trinken. Richtiges Schnäuzen verhindert, dass der Schleim Richtung Mittelohr gedrückt wird: Jedes Nasenloch einzeln, bei geschlossenem Mund und mit wenig Druck durchpusten. Da die Nase mit den Nebenhöhlen verbunden ist, kann sich der Infekt auch dorthin ausbreiten und eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) verursachen. Symptome dieser bakteriellen Infektion sind Kopfweh und gelber Schleim. Um sie zu verhindern, rät Kinderarzt Folkert Fehr ab dem Kleinkindalter zu abschwellenden Nasensprays oder -tropfen. Für jüngere Kinder gibt es spezielle Präparate wie „Olynth ® Nasentropfen für Kinder“. Besonders sanft zu den Schleimhäuten: Das „nasic neo für Kinder Nasenspray“ von Klosterfrau kombiniert die abschwellende Wirkung von Xylometazolin mit der pflegenden Heilwirkung von Dexpanthenol.

Die Immunabwehr stärken durch …

►seelische Ausgeglichenheit: Nicht nur Regen und Wind, auch Stress und Leistungsdruck schwächen unser Immunsystem. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind nach aktiven Phasen (in Schule, beim Sport oder bei anderen Hobbys) auch unverplante Zeit zur Entspannung hat.

►ausreichend Schlaf: Entscheidend ist, dass Ihr Kind abends rechtzeitig zur Ruhe kommt (digitale Geräte und TV ausschalten). Die beste Schlaftemperatur liegt bei ca. 18° C.

vitaminreiche Kost: Wichtig fürs Immunsystem sind die Vitamine A, C, D und E sowie die Spurenelemente Zink und Eisen. Optimal: ein gesunder Mix mit viel frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Fleisch und Hülsenfrüchten.

►gesunde Schleimhäute: Feuchte, frische Luft hält die Schleimhäute gesund, so können sie viele Erreger im Vorfeld abwehren. Auch regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem. Also: Schön warm einmummeln und dann nichts wie raus zum Spielen – auch bei schlechtem Wetter! Außerdem sollten Sie alle Räume mehrmals am Tag stoßlüften. Trockene Heizungsluft ist der Hauptfeind aller Schleimhäute!

►Vorbeugung: Spezielle Natur-und Mikronährstoffe können dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken: „immunLoges ® “ von Dr. Loges etwa kombiniert Extrakte aus der Spirulina-Alge und Hiratake-Pilzen mit Vitamin C, D3, Selen und Zink. Auch die „Immun-Kur Innere Reinigung“ mit den „DHU Schüßler-Salzen Nr. 3+6+7“ von der DHU kann zur Stärkung der körpereigenen Abwehr eingenommen werden.

►Pflanzenpower: Wenn sich erste Erkältungsanzeichen zeigen, kann die Einnahme pflanzlicher Mittel, z. B.

„Contramutan ® Junior Sirup“ von Klosterfrau, den Infekt oft noch abwehren. Gewinnt die Krankheit dennoch die Oberhand, können die Symptome dadurch abgemildert werden.