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Gut Hombinient


Mein Pferd - epaper ⋅ Ausgabe 120/2021 vom 05.11.2021

CAPRILLI-TEST

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Bildquelle: Mein Pferd, Ausgabe 120/2021

Volle Konzentration: Der Caprilli-Test fördert Motivation und Aufmerksamkeit von Pferd und Reiter

Springtraining und dressurmäßige Gymnastizierung werden beim Training häufig getrennt. Am einen Tag geht es über Sprünge, am anderen Tag werden Lektionen im Dressursattel geübt. Andere Pferde bleiben regelrecht in ihrer Disziplin: So werden manche Dressurpferde vielleicht noch über Stangen geritten, aber Springen steht nicht auf dem Trainingsprogramm. Dabei kann die Kombination aus dressur- und springmäßigem Reiten nicht nur Abwechslung bringen, sondern auch einen hohen gymnastizierenden Wert für das Pferd haben: Balance und Losgelassenheit werden gefördert und Muskulatur wird aufgebaut. Der Reiter schult ebenfalls sein Gleichgewicht und kann Sitz und Hilfengebung verbessern.

Gemeinsam mehr Spaß haben

Nicht unterschätzt werden sollte auch der Spaßfaktor. Auch wenn die Aufgaben einzeln geritten werden, kann der Parcours gemeinsam mit anderen Reitern im Stall aufgebaut und besprochen ...

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... werden. Sie können selbst entscheiden, ob Sie Elemente aus einer Aufgabe üben oder unter Turnierbedingungen trainieren möchten. Vielleicht möchten ein oder zwei Reiter beziehungsweise Helfer die Aufgabe der Richter übernehmen und die Ritte am Ende bewerten oder einfach Feedback geben. Eine andere Möglichkeit wäre ein kleines Stallturnier – ebenfalls einfach aus Spaß. Denn das Gute am Caprilli-Test: Die Aufgaben sind in drei Stufen gegliedert, und es können sich Reiter mit Pferden ab vier Jahren unterschiedlicher Rassen messen. Abgefragt wird unter anderem das Reiten im leichten Sitz, das Traben über Stangen, das Überwinden kleiner Hindernisse und das Reiten verschiedener Hufschlagfiguren sowie das Reiten von Übergängen. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass es Pferd und Reiter leicht fällt, die Hindernisse in das dressurmäßige Reiten zu integrieren. So wird auch ganz spielerisch der Sitz geschult und die Bewegungsfreude des Vierbeiners gefördert. Eher gemütlichere Pferde können so zu mehr Schwung animiert werden, während eher eilige Typen durch das dressurmäßige Einwirken besser kontrollierbar sind.

Wettbewerb mit historischem Hintergrund

Der Name „Caprilli-Test“ geht auf den Italiener Federico Caprilli zurück. Der 1868 geborene Rittmeister der italienischen Armee war zudem Ausbilder an italienischen Kavallerieschulen. Er entdeckte Ende des 19. Jahrhunderts einen neuen Springstil mit nach vorne geneigtem Oberkörper. So sollte der Rücken des Pferdes entlastet und auf die Bewegungen des Pferdes eingegangen werden. Bis dahin war im Springreiten ein Sitz üblich, bei dem wir heute die Hände vor unser Gesicht schlagen würden: Der Reiter saß weit zurückgelehnt im Sattel, die Füße nach vorne gestreckt, um sich bei der Landung besser abstützen zu können. Auf alten Fotos sind Pferde zu sehen, die hohe Hindernisse überwinden, während der Reiter ihnen regelrecht im Rücken liegt. Mehr „hinter der Bewegung“ geht nicht. Zwar waren bereits vor Caprilli Reiter auf die Idee gekommen, einen vorgebeugten, leichten Sitz einzunehmen, bei dem der Reiter knapp über dem Sattel in den Steigbügeln steht, doch erst Caprilli konnte durch seinen Unterricht diesen damals neuen Sitz durchsetzen. Er erlaubte es, der Pferdebewegung zu folgen und im Sprung den Rücken des Pferdes zu entlasten. Der Rittmeister gilt als Wegbereiter des leichten Springsitzes, und keine andere Entdeckung hat das Reiten über Sprünge seither derart grundlegend beeinflusst. Im Jahr 1902 wollte Federico Caprilli die Überlegenheit dieses Sitzes unter Beweis stellen und stellte in Turin mit 2,08 Metern einen neuen Hochsprungrekord auf.

ZIELE DES CAPRILLI-TESTS

Durch eine vielfältige Ausbildung soll die Harmonie zwischen Reiter und Pferd gefördert werden

• Ziel ist die Demonstration grundlegender Fähigkeiten im dressur- und springmäßigen Reiten.

• Durch die Aufgaben des Caprilli-Tests werden Sie an das korrekte Reiten von Hindernisse herangeführt.

• Zwischen den Hindernissen kann die dressurmäßige Grundausbildung des Pferdes überprüft werden. Hier zeigt sich, wie das Pferd in jeder Situation auf die Hilfen des Reiters reagiert.

• Steht das Pferd gut an den Hilfen, können die Hindernisse harmonisch und im Fluss überwunden werden.

• Die korrekte Grundausbildung des Pferdes ist die Basis für diesen Wettbewerb und das sichere Reiten in der Halle, auf dem Außenplatz und im Gelände.

SITZSCHULUNG

Beim Caprilli-Test muss der Reiter situationsbedingt in der Lage sein, schnell zwischen verschiedenen Sitzformen zu wechseln.

Die Aufgabe des Caprilli-Tests wird mit Springbügelmaß geritten. So können Sie die verschiedenen Sitzformen üben – vom dressurmäßigen Einsitzen über den Springsitz mit geringer Entlastung bis hin zum eigentlichen Springsitz. Das ist zugleich eine gutes Training für das Reiten im Gelände. Das Pferd lernt, sich auch bei springmäßiger Ausrüstung von Reiter und Pferd entsprechend auf Sitz und Hilfengebung einzulassen und sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren.

Über Fahrräder und Stühle

Die Frühzeit der italienischen Springschule ist von Ausgelassenheit und dem Drang, immer etwas Neues auszuprobieren, gekennzeichnet. Kein Wunder, dass alles, was den Reitern in den Weg kam, gesprungen wurde. Ob es Zäune, Fahrräder oder Stühle waren. So wollte Caprilli mit seinem berühmten Sprung über einen Stuhl beweisen, welchen Gehorsam des Pferdes er mit seiner natürlichen Methode erzielen kann. Wie hätte sich der Springsport wohl ohne die Idee Caprillis entwickelt? Fest steht: Für den Rittmeister war der neue Sitz Mittel zum Zweck. Seine Methode zur Ausbildung des Reitpferdes ist stark vereinfacht und beruht auf wenig Zwang. In erster Linie geht es dabei darum, das Pferd für das Reiten im Gelände und das Springreiten auszubilden. Das natürliche Gleichgewicht des Pferdes sollte nicht durch den Reiter gestört werden. Im Gelände sollten sich beide mit möglichst wenig Anstrengung bewegen können. „Ich halte dafür, dass wir uns bemühen müssen, ein Pferd so zu belassen, wie die Natur es gemacht hat, ohne seine Natur oder Kopfhaltung zu ändern“, wird Caprilli von seinem Schüler Major Piero Santini in „Die Caprilli-Dokumente“ zitiert. Federico Caprilli war zudem bemüht, Störungen des Pferdes im Maul und Rücken während des Springens weitgehend zu vermeiden. Zu jener Zeit war es üblich, beim Springen mit relativ aufrechtem Oberkörper und lediglich einer leichten Neigung nach vorne auf dem Pferderücken zu sitzen. Caprilli hob jedoch bereits das Gesäß aus dem Sattel. Unser heute üblicher Springsitz ist eine Entdeckung und Entwicklung der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts.

DER LEICHTE SITZ

Auch das Reiten im leichten Sitz braucht Übung. Dabei sollten Sie Folgendes beachten:

• Der Bügel sollte so verschnallt sein, dass Sie Ihren Oberkörper nach vorne neigen können, ohne die Schenkellage zu verändern oder das Gleichgewicht zu verlieren. Dabei wird Ihr Gewicht vermehrt von Oberschenkel, Knie und Absatz aufgenommen.

Zudem kommt das Gesäß aus dem Sattel.

• Im leichten Sitz entsteht, bedingt durch den kürzeren Bügel, eine stärkere Winkelung im Knie. Durch einen festen Knieschluss, ohne zu klemmen, sitzen Sie jederzeit sicher im Sattel.

• Ihre Unterschenkel liegen am Gurt und halten mit flacher Wade Kontakt zum Pferdekörper. Durch die anliegende Wade können Sie die passende treibende Einwirkung erzielen.

• Achten Sie darauf, dass Ihre Unterschenkel nicht zurückrutschen. Das würde die Balance beeinträchtigen. Im Sprung führt dieser Fehler außerdem häufig dazu, dass Sie sich zu früh wieder aufrichten, um nicht nach vorne zu fallen. Meist ist die Ursache ein zu langes Bügelmaß.

• Nehmen Sie den Bügel mit dem Fuß an der breitesten Stelle des Ballens auf. Ihr Fuß muss stets unter dem Schwerpunkt bleiben, sodass Sie jederzeit ausbalanciert sind.

• Ihr Absatz ist der tiefste Punkt. Er darf aber nicht mit Kraft durchgedrückt werden. Vielmehr gewährt Ihnen ein gut durchfederndes und elastisches Fußgelenk eine sichere Stütze und eine feste Lage des Unterschenkels.

• Das Fundament des leichten Sitzes bilden Ihre Knie, die fest an den Sattelpauschen anliegen, die in ihrer Position bleibenden Unterschenkel sowie die nach unten federnden Absätze.

• Neigen Sie Ihren Oberkörper aus dem Hüftgelenk heraus nach vorn. Behalten Sie die natürliche Haltung der Wirbelsäule bei und vermeiden Sie einen runden Rücken oder ein Hohlkreuz.

• Achten Sie auf eine elastische Mittelpositur, denn ein zu steifer oder unruhiger Oberkörper würde das Gleichgewicht von Ihnen und Ihrem Pferd stören.

• Unterarm, Zügel und Pferdemaul bilden eine gerade Linie. Dazu nehmen Sie die Oberarme und Ellbogen aus den Schultergelenken heraus etwas vor den Körper.

• Tragen Sie Ihre Hände aufrecht an der Seite des Halses vor dem Widerrist. Dabei muss das Zügelmaß dem Vorneigen Ihres Oberkörpers entsprechen.

• Richten Sie Ihren Blick immer nach vorne.

Reiten mit Köpfchen

Beim Caprilli-Test ist Konzentration und Teamarbeit gefragt. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen drei Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad vor, die Sie ausprobieren können.

SO GEHT’S: TRABEN ÜBER STANGEN

Nehmen Sie beim Traben über Stangen den leichten Sitz ein. Entlasten Sie den Pferderücken etwas und fangen Sie den erhöhten Schub durch federnde Hüft-, Knie- und Fußgelenke ab. Geben Sie mit der Hand über den Stangen so weit nach, dass sich Ihr Pferd nach vorwärtsabwärts dehnen kann. Das Grundtempo bleibt vor, über und nach den Stangen gleichmäßig.

SO GEHT’S: ZÜGEL AUS DER HAND KAUEN LASSEN

Das Reiten mit verschiedenen Zügellängen hat einen hohen gymnastizierenden Wert und dient gleichzeitig der Überprüfung der Losgelassenheit.

Verlängern Sie das Zügelmaß nicht abrupt, sondern allmählich in dem Maße, in dem Ihr Pferd bereit ist, sich zu dehnen£. Die Stirn-Nasen-Linie Ihres Pferdes bleibt vor beziehungsweise an der Senkrechten. Geben Sie mit der Hand etwas in Richtung Pferdemaul vor. So gelingt Ihnen das anschließende Nachfassen und Verkürzen des Zügels leichter und gefühlvoller. Ihr Pferd soll die ganze Zeit im Gleichgewicht bleiben sowie Gangart, Takt und Tempo beibehalten.

ANFORDERUNGEN UND SCHWIERIGKEITSGRADE

Die Aufgaben des Caprilli-Tests sind in drei Stufen mit steigendem Schwierigkeitsgrad und unterschiedlichen Anforderungen an Reiter und Pferd gegliedert:

Anforderungen der Stufe 1:

• Leichttraben und aussitzen im Trab.

• Reiten im leichten Sitz.

• Über Stangen traben.

• Springen kleiner Kreuze aus dem Trab.

Anforderungen der Stufe 2:

• Leichttraben und Aussitzen im Trab.

• Reiten im leichten Sitz.

• Reiten einer Volte (10 Meter).

• Reiten von Schlangenlinien.

• Zügel aus der Hand kauen lassen.

• Über Stangen traben.

• Springen kleiner Kreuze und In-outs aus dem Trab.

• Springen kleiner Steilsprünge (bis zu 60 Zentimeter hoch) aus dem Galopp.

• Reiten von einladenden Distanzen.

Anforderungen der Stufe 3:

• Leichttraben und Aussitzen im Trab.

• Reiten im leichten Sitz.

• Ganze Paraden.

• Rückwärtsrichten.

• Zügel aus der Hand kauen lassen.

• Springen kleiner Steilsprünge (bis zu 70 Zentimeter hoch) aus dem Galopp.

• Reiten von einladenden Distanzen.

AUFGABE 1

Schwierigkeitsgrad

1 A-X Einreiten im Mittelschritt

X Halten. Grüßen Im Arbeitstempo antraben, leichttraben.

C Linke Hand.

Nach E Links um, im leichten Sitz über die Stangen traben, danach leichttraben.

Bei Erreichen des Hufschlags Rechtsum.

Nach A Auf die Viertellinie abwenden und über Kreuz (1) springen, danach im Rechtsgalopp weiter. Leichter Sitz.

C-X-C Auf dem Zirkel geritten (1 Mal herum).

C Arbeitstrab, ganze Bahn, leichttraben.

Nach B Rechtsum, im leichten Sitz über die Stangen traben, danach leichttraben.

Bei Erreichen des Hufschlags

Linksum und durchparieren zum Schritt, Mittelschritt.

A Im Arbeitstempo antraben.

Nach A Auf die Viertellinie abwenden und über Kreuz (2) springen, danach im Linksgalopp weiter reiten. Leichter Sitz.

C-X-C Auf dem Zirkel geritten (1 Mal herum), dabei zur Seite durchparieren zum Arbeitstrab. Aussitzen.

C Ganze Bahn.

An der nächsten langen Seite Durchparieren zum Schritt. Im Mittelschritt am langen Zügel die Bahn verlassen.

AUFGABE 2

Schwierigkeitsgrad 2

A-X Einreiten im Arbeitstrab.

X Halten. Grüßen. Im Arbeitstempo antraben.

C Linke Hand.

H Leichttraben.

K Linksum, im leichten Sitz über die Stangen traben, danach leichttraben.

F Linksum.

B-E Auf dem Mittelzirkel geritten (1/2 Mal herum).

E Im Arbeitstempo angaloppieren.

Leichter Sitz. Ganze Bahn.

F-E Durch die halbe Bahn wechseln und über Sprung (1) springen, danach im Rechtsgalopp weiter ­ reiten. Leichter Sitz.

C-X-C Auf dem Zirkel geritten (1 Mal herum).

C Arbeitstrab, ganze Bahn, aussitzen.

Nach C Auf die Viertellinie abwenden und über In-out (2) springen, danach im Rechtsgalopp weiterreiten. Leichter Sitz.

E Arbeitstrab. Aussitzen.

C Schritt. Mittelschritt.

M-E Durch die halbe Bahn wechseln.

E bei Erreichen des Hufschlags Im Arbeitstempo antraben. Aussitzen.

A Im Arbeitstempo angaloppieren. Leichter Sitz.

Nach C Auf die Viertellinie abwenden und über Sprung (3+4) springen, danach im Linksgalopp weiterreiten. Leichter Sitz.

Zwischen F und B Arbeitstrab, Leichttraben.

B-E-B Auf dem Mittelzirkel geritten (1 Mal herum), dabei Zügel aus der Hand kauen lassen.

Vor B Die Zügel wieder aufnehmen. Ganze Bahn.

C Durchparieren zum Schritt. Im Mittelschritt am langen Zügel die Bahn verlassen.

AUFGABE 3

Schwierigkeitsgrad 3

A-X Einreiten im Arbeitstrab

X Halten. Grüßen. Im Arbeitstempo antraben, leichttraben. 

C Rechte Hand.

A-X-A Auf dem Zirkel geritten (1 Mal herum), dabei zur geschlossenen Seite rechts angaloppieren. Leichter Sitz.

A Ganze Bahn.

Nach E Durch die halbe Bahn wechseln und über Sprung (1) springen. Danach im Linksgalopp weiterreiten. Leichter Sitz.

Nach A Auf die Viertellinie abwenden und über Sprung (2) springen. Danach im Linksgalopp weiterreiten. Leichter Sitz.

C-X-C Auf dem Zirkel geritten (1 Mal herum), dabei zur geschlossenen Seite durchparieren zum Arbeitstrab. Aussitzen. 

C Ganze Bahn.

E-X Halbe Volte links (10 Meter).

X-B Danach halbe Volte rechts (10 Meter).

Zwischen K und E Halten. Eine Pferdelänge rückwärtsrichten. Danach halten.

Im Mittelschritt anreiten. 

E Rechtsum, im Arbeitstempo antraben. Aussitzen.

B Rechtsum.

Nach A Auf die Viertellinie abwenden und über Sprung (3a, b, c) springen. Danach im Rechtsgalopp weiterreiten. Leichter Sitz.

C-X-C Auf dem Zirkel geritten (1 Mal herum). 

C Arbeitstrab.

C-X-C Zügel aus der Hand kauen lassen. Leichttraben (1 Mal herum) 

Vor C Die Zügel wieder aufnehmen. 

C Arbeitstrab. Ganze Bahn.

B Durchparieren zum Schritt. Mittelschritt am langen Zügel die Bahn verlassen.

GUT ZU WISSEN 

• Die Aufgaben werden einzeln geritten.

• Trabstangen in den Aufgaben der Stufe eins und zwei haben einen Abstand von 1,20 Metern.

• Die Aufgabe sollte mindestens auf 20 mal 40 Metern geritten werden.

• Um das Anreiten von Sprüngen zu erleichtern (zum Beispiel aus einer Ecke heraus), können Pylonen aufgestellt werden.

• Kombinationen und Distanzen werden für Ponys und Pferde gleich aufgebaut. Es ist in der Regel kein Umbau erforderlich.