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GUT ZU WISSEN: Die 10 Gebote in puncto Erziehung


Geliebte Katze - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 11.06.2019

Katzen lassen sich nicht erziehen? Pustekuchen! Sie verstehen schnell, was wir von ihnen erwarten – sofern wir uns an folgende Regeln halten


Artikelbild für den Artikel "GUT ZU WISSEN: Die 10 Gebote in puncto Erziehung" aus der Ausgabe 7/2019 von Geliebte Katze. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Geliebte Katze, Ausgabe 7/2019

1 Nicht bestrafen!
egal ob Sie ihre Katze auf frischer tat ertappen oder den „tatort“ erst Stunden später entdecken: bestrafung bringt nie etwas. im schlimmsten Fall wird ihre Katze Sie mit einer potenziellen Gefahr gleichsetzen und ängstlich bis aggressiv auf Sie reagieren. Das ...

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1 Nicht bestrafen!
egal ob Sie ihre Katze auf frischer tat ertappen oder den „tatort“ erst Stunden später entdecken: bestrafung bringt nie etwas. im schlimmsten Fall wird ihre Katze Sie mit einer potenziellen Gefahr gleichsetzen und ängstlich bis aggressiv auf Sie reagieren. Das gegenseitige Vertrauen kann dann lang anhaltend gestört sein.

2 Keine Gewalt!
Dazu zählen unter anderem das Packen der Katze im Nackenfell, lautes Schimpfen und bedrohliche Gesten sowie vermeintliches „anfauchen“ in der absicht, die Katzenmutter zu imitieren.

3 Kein Zwang!
Manch ein Katzenhalter nimmt die Pfötchen seines Stubentigers und fährt damit über den Kratzbaum, um ihm „richtiges“ Kratzverhalten zu zeigen. Verzichten Sie auf derlei zwanghafte aktionen, denn Katzen sind sie zuwider.

4 Positiv bestärken!
Das a und O der Katzenerziehung. Passen Sie das lebensumfeld ihrer Katze ihren bedürfnissen an und belohnen Sie sie immer wieder, wenn sie ein erwünschtes Verhalten zeigt (zum beispiel die Nutzung des Kratzbaums statt des Sofas).

5 Geduld haben!
Katzen besitzen ein episodisches Gedächtnis und merken sich positive Verknüpfungen besonders gut. Mit der zeit wird sich ein lernerfolg einstellen, daher sollte man am ball bleiben und nicht vorzeitig das Handtuch werfen – oder in alte Muster zurückfallen.

6 Konsequent bleiben! erfolgreiche Katzenerziehung steht und fällt mit der Konsequenz des zweibeiners. Was heute verboten ist, darf morgen nicht „ausnahmsweise“ erlaubt sein – das würde jede Katze zu ihrem Vorteil nutzen. Stellen Sie sicher, dass alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen.

7 Hilfsmittel nutzen!
Helferlein wie ein Clicker können die positive Verstärkung vereinfachen: Nach einer Konditionierungsphase wird die Katze jedes Mal mit einem „Click“ und einem leckerli belohnt, wenn sie ein erwünschtes Verhalten zeigt. Dadurch kann man ihr gezielt tricks beibringen.

8 Regelmäßig üben! Katzen sind Gewohnheitstiere und integrieren liebgewonnene Routinen rasch in ihren tagesablauf. Regelmäßige Wiederholungen (nicht zu viele am Stück!) festigen nicht nur das erlernte, sondern auch die Katze-Mensch-bindung.

9 Harmonie schaff en!
Stress und/oder Mobbing können Probleme darstellen und alle bemühung zunichte machen. Daher sollten zugrundeliegende Konflikte immer bereinigt werden. Hier können Pheromone unterstützend wirken.

Umfeld berücksichtigen!
Katzen werden verhaltensauff ällig, wenn sie ihre instinkte nicht ausleben können. Daher ist es enorm wichtig, ihren bedürfnissen gerecht zu werden und jeden Störfaktor zu beseitigen. erst dann können erziehungsmaßnahmen fruchten.


Fotos: Shutterstock (2)