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Haier Umfrage im deutschen Küchenfachhandel


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KüchenNews - epaper ⋅ Ausgabe 15/2022 vom 01.09.2022

Seit 2006 auf dem deutschen Markt vertreten, verfolgt Haier ein klares Ziel: sich in den Top 3 der europäischen Haus- und Elektrogerätehersteller zu etablieren. Dabei spielt in Deutschland der spezialisierte Küchenfachhandel eine zentrale Rolle. Deshalb startete Haier eine Umfrage: Welche Vorstellungen und Ansprüche haben Fachhändler in einem Umfeld, das sich derzeit sehr dynamisch zeigt? Starke Nachfrage, angespannte Verfügbarkeitssituation und Mitarbeitermangel bestimmen den Takt – wie überzeugt ein Unternehmen den Fachhandel, eine zusätzliche Marke ins Portfolio aufzunehmen?

Befragt wurden mehr als 100 deutsche mittelständische Küchenfachhändler, von ...

Artikelbild für den Artikel "Haier Umfrage im deutschen Küchenfachhandel" aus der Ausgabe 15/2022 von KüchenNews. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: KüchenNews, Ausgabe 15/2022

Thomas Wittling sieht Haier für den Einzug in den Küchenfachhandel bereit
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... denen die Mehrheit zwischen 6 und 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzeichnet und von denen zwei Drittel auf einer Fläche von weniger als 500 Quadratmetern ausstellen. Ein wichtiger Fakt: 46 Prozent gaben an, mit vier bis fünf Marken im Bereich Elektrogeräte zu arbeiten. Kunden erhalten hier eine Auswahl, die versucht, sowohl den individuellen Ansprüchen als auch den finanziellen Möglichkeiten der Küchenkäufer gerecht zu werden – ohne gleichzeitig zu überwältigen.

Exklusiven Produktlinien sind die Händler dabei nicht abgeneigt, der Präsentation von freistehenden Geräten jedoch schon: Mehr als 70 Prozent lehnen diese aufgrund ihrer vorwiegend überschaubaren Ausstellungsflächen ab. Der Mehrheit der Händler ist es auch deshalb besonders wichtig, mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, die ein breit aufgestelltes, im besten Fall sogar ein Multi-Marken-Portfolio aufweisen. Zukunftsweisend: Vernetzte Produkte, die mit dem Internet of Things (IoT) punkten, werden auch in deutschen Studios immer häufiger nachgefragt. Rund 40 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Kundschaft aktiv nach vernetzten Geräten sucht. Damit gewinnt das Herausstellungsmerkmal Konnektivität zusehends an Bedeutung – kaum überraschend, gehören smarte Haushaltsgeräte in innovativen Märkten wie beispielsweise China und Japan bereits zum Alltag.

Wenige Ansprechpartner, dafür ein regelmäßiger, am liebsten quartalsweiser Austausch mit den Außendienstmitarbeitern – so wünschen sich die Händler die Zusammenarbeit mit ihren Lieferfirmen. Dies spielt besonders dem Gros der Händler mit kleinerem Mitarbeiterstamm in die Hände. Sie können dadurch ihrer Kundschaft eine zufriedenstellende Auswahl bieten, ohne parallel eine Vielzahl von Marken und Ansprechpartnern zu betreuen. Ganze 86 Prozent der Befragten sind offen für neue Lieferanten, ungeachtet der aktuellen Lage. Wichtigster Faktor, einen neuen Anbieter aufzunehmen, ist in dieser Hinsicht mit großem Vorsprung ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis – dahinter folgen die Faktoren Kundendienst und Lieferfähigkeit.

Weiterhin wichtig sind verständliche Aussagen – schließlich entscheiden sich mehr als 56 Prozent der Kundschaft aufgrund von Empfehlung für ein Produkt, gefolgt von Internetrecherche (43 Prozent) und Flyerwerbung (33 Prozent). Das persönliche Gespräch zahlt immer noch am meisten auf einen Kaufabschluss ein. Nichtsdestotrotz – der Kundenservice des Lieferanten muss eine zeitnahe Terminvergabe, gute Erreichbarkeit und vertrauenswürdige Aussagen zu Bestell- und Lieferstatus von Ersatzteilen bieten, um Fachhändler und Endkunden zu überzeugen.

Natürlich wollte Haier mit dieser Umfrage den eigenen Status quo ermitteln. Das Ergebnis ist für die in München ansässige Deutschlandgesellschaft klar. „Haier steht damit einem erfolgreichen Einzug in den deutschen Küchenfachhandel nichts mehr im Wege. Wir sind mit unseren Brands Haier und Hoover optimal aufgestellt und können die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse problemlos abdecken“, sagt Thomas Wittling, Geschäftsführer Haier Germany.

Leserbrief

Sehr geehrte Frau Willach, anbei mein Kommentar zur Haier Umfrage, vorgestellt von Thomas Wittling.

Dass in „innovativen“ Märkten (China, Japan) vernetzte Geräte bereits zum Alltag gehören (und bei uns wohl eben noch nicht), liegt möglicherweise auch an dem neuen Kaufrecht (BGB), ab 01.01.2022 in Kraft, Stichwort „Aktualisierungspflicht“, Updates, bezogen auf „life-cycle“, die der Verkäufer schuldet.

Was versteht ein Endgebraucher unter „life-cycle“ und wie deutet ein Elektrogerätekonzern diesen Begriff, fragt sich,

Mathias Werner