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HALBTROCKENOPTION VON APEKS


TAUCHEN - epaper ⋅ Ausgabe 90/2021 vom 10.08.2021

NEOPREN

Artikelbild für den Artikel "HALBTROCKENOPTION VON APEKS" aus der Ausgabe 90/2021 von TAUCHEN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Apeks präsentiert seinen ersten Neoprenanzug. Bekannt und beliebt ist die Firma aus England, die zur Aqualung-Gruppe gehört, vor allem für ihre zuverlässigen Atemregler. Auch im Bereich Tariermittel werden die Engländer positiv wahrgenommen. Seit einigen Jahren fertigen sie Trockentauchanzüge. Nun drängen sie auf den Neoprenmarkt. Das Anzugkonzept des TermiQ 8/7 ist nicht neu. Ähnliche Anzüge sind der SolFX von Aqualung unde der Neotek von Hollis. Was kann der TermiQ?

Wir sind mit dem Anzug bei acht Grad Celsius in den See gehüpft und haben seine Kaltwassereigenschaften geprüft. Die Tauchgänge dauerten je 50 Minuten und führten uns auf elf Meter Tiefe. In dieser Zeitspanne froren beide Testpersonen nicht. Beide waren der Meinung, mit dem Anzug hätte man sicher ...

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... noch weitere zehn Minuten mit leichtem Frösteln überstanden. Fabian Möller, einer der Testtaucher, findet mehrere Gründe im durchdachten Anzugkonzept: »Ich empfand nahezu keine Wasserzirkulation in dem Anzug während des Tauchens. Am Anfang lief etwas über die Arme rein. Aber als das Wasser erstmal drinnen war, wurde es sehr angenehm warm.« Genau das soll ein Neoprenanzug dieser Kategorie leisten. Wie schafft der TermiQ das? Im Inneren des Anzugs befinden sich an den Beinen und an den Armen kleine Wasserfallen aus glattem Neopren. Sie liegen auf Höhe der Unterarme und der Unterschenkel. Dort dichten sie, sodass ein Wasseraustausch höchstens auf dem ersten Stück stattfinden kann. Danach verbleibt das Wasser im Anzug. Die Körpertemperatur erwärmt es,und Austausch findet so gut wie gar nicht statt. Fabian fährt fort: »Die zweite sehr gute Eigenschaft ist die angenähte Haube. Beim Tauchen ist sie super. Sie dichtet gut, selbst bei ausladenden Bewegungen des Kopfs.« Zu der Haube bemerkt Fabian noch, man könne auch gut ohne sie tauchen, müsse sie einfach nach hinten abziehen. Dabei schnüre sie nichts ab. Zwei weitere Features verhelfen dem Anzug zu seiner guten Kaltwasserperformance. Alle Nähte sind geklebt und doppelt vernäht. Zusätzlich sind sie außen nochmals mit einem Kleber versiegelt. Als letztes hilft eine große Lasche, die innen vor der Haube über den Kopf gezogen wird, den Wasseraustausch zu mindern. Zusätzlich wärmt dieser Überwurf den Nacken- und Brustbereich. Die Reißverschlussposition ist eine der besten, die es am Markt gibt. Sie schränkt die Beweglichkeit kaum ein und ist problemlos selbstständig zu bedienen. Die großen Taschen sind einerseits robust, andererseits gut erreichbar. Nur die Tatsache, dass sie lediglich mit einem Klettverschluss und nicht mit einem Reissverschluss geschlossen werden, lässt ein wenig zu wünschen übrig. Denn leider haben Klettverschlüsse, die häufig im Wasser benutzt werden, die Eigenschaft, mit der Zeit zu verschmutzen und nachzulassen. Wichtig also: sauber halten! Die eingenähten Schlaufen im Inneren der Taschen helfen, Material zu sichern. Am Oberkörper ist das Neopren acht Millimeter dick. An den Armen und Beinen, dort wo viel Bewegungsfreiheit benötigt wird, reichen sieben Millimeter.

Bei der Umweltverträglichkeit setzt Apeks auf den neuen Industriestandard. Viele hochwertige Marken wählen allmählich diesen Weg. Denn Apeks weiß natürlich um die Auswirkungen seiner Produkte auf die Umwelt. Auf der Webseite des TermiQ heißt es: »Die Herstellung jeder Art von Tauchausrüstung, einschließlich Neoprenanzügen, hat in irgendeiner Weise negative Auswirkungen auf die Umwelt.«

Für den ThermiQ wird Neopren auf Basis von Kalkstein verwendet. Der für Flexibilität, Haltbarkeit und UV-Beständigkeit nötige Industrieruß wird aus recycelten Autoreifen gewonnen. Ebenso wie die Polyesterfasern der Nähte und Kaschierungen. Sie werden aus wiederverwerteten Plastikflaschen hergestellt. Das Garn wird bereits bei der Verarbeitung gefärbt, was Wasser und Färbemittel spart und damit die Umwelt entlastet. Anfallendes Verschnittmaterial wird gesammelt und zu neuem Neopren eingeschmolzen. Die verwendeten Klebstoffe sind wasserbasiert und lösungsmittelfrei. Die Industrieanlagen von Apeks werden durch Solarpanele mit Energie versorgt.

Fazit: Mit 599 Euro ist der TermiQ sicherlich kein Schnäppchen, hält aber in punkto Isolation, Features und Nachhaltigkeit, was der Markenname verspricht. t