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Haltung & Balance


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GOLF MAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 111/2021 vom 03.11.2021

Artikelbild für den Artikel "Haltung & Balance" aus der Ausgabe 111/2021 von GOLF MAGAZIN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: GOLF MAGAZIN, Ausgabe 111/2021

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Tipp 1: Ansprechposition

Selbst ein Golfer, der gar nicht so weit schlägt, nutzt sehr viel Explosivkraft. Ein Schlag mit dem Driver erfordert 90 Prozent der zur Verfügung stehenden Energie! Das ist enorm und entspricht dem Energieaufwand vieler Disziplinen in der Leichtathletik.

DIE ÜBUNG: Es ist eine ganz einfache Kontrastübung. Sie sieht zwar komisch aus, aber wenn man sie macht, versteht man sofort, wie falsch man möglicherweise steht! Stehen Sie aufrecht (Bild 1) und machen dann zunächst eine gebogene Haltung (Bild 2), um sich danach aufzurichten und zu überstrecken (Bild 3). Wenn Sie das geübt haben, machen Sie dasselbe mit Ihrer Golfhaltung. Sie werden merken, dass Sie diese Übung nach kurzer Zeit auch ganz unauffällig machen und bei Bedarf während des Spiels einsetzen können.

Tipp 2: Balance #1

Zwar kann man eine ...

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... Menge Fehler vertuschen, aber bei unruhigen Bewegungen, die durch eine überaktive Körperbewegung oder extreme Fehler in der Schwungbahn verursacht werden, muss man eingreifen. Denn oft wird beim Versuch, den Ball mit einer ungünstigen Bewegung zu treffen, die Kontrolle über den Körper verloren.

DIE ÜBUNG: Sie sieht zwar leicht aus, ist aber recht schwierig. Mit ihr trainieren Sie gleichzeitig Balance und Beinkraft. Setzen Sie sich, wie auf Bild 4 zu sehen, auf einen etwas höheren Stuhl. Um aus dieser Position aufzustehen, ist es sehr wichtig, zuerst Spannung in den Beinen und Armen aufzubauen. Nur dann können Sie sowohl mit Beinkraft als auch mit Schwerpunktkontrolle arbeiten. Achten Sie auch darauf, in der Endposition (Bild 5) immer ausbalanciert zu stehen. Wenn Sie fit genug sind, können Sie auch einen niedrigeren Hocker für diese Übung nehmen (Bild 6).

Die hier dargestellten Fitness- Übungen sind Beginn einer Progression und nicht in der gleicher Form längerfristig zu wiederholen. Es ist nicht wichtig, viele Wiederholungen zu machen oder sie zu zählen. Vielmehr kommt es darauf an, auf die Intensität zu achten. Versuchen Sie zuerst jede Übung drei Mal zu wiederholen. Falls Sie anfangen zu zittern oder die Bewegung nicht kontrollieren beziehungsweise sauber ausführen können, machen Sie eine Pause. Ideal sind 20 Sekunden Übung und zehn Sekunden Pause. Denken Sie daran, dass Sie die Übungen sauber ausführen und nach und nach die Intensität verändern. Verwenden Sie zum Beispiel einen höheren Stuhl.

Tipp 3: Balance #2

Balance im Golfschwung heißt nicht nur, auf beiden Füßen zu bleiben, während man schwingt, sondern dass der Körper während der gesamten Bewegung balanciert und ausgeglichen wirkt.

DIE ÜBUNG: Sie lehrt Balance und ist nicht nur gut fürs Golf. Zudem hilft sie, einen Sinn für die Ausrichtung des Körpers zu entwickeln. Stellen Sie sich wie auf Bild 7 zu sehen hin. Heben Sie dann das rechte Knie und den linken Arm gleichzeitig an (Bild 8). Das angehobene Bein ist höher als der Schwerpunkt. Achten Sie darauf, dass Hüfte und Schulter gerade und still bleiben. Wiederholen Sie die Übung mit dem linken Bein und dem rechten Arm.

Tipp 4: Schwunggeschwindigkeit

Oft höre ich Golfer, die einander raten, langsamer zu schwingen. Meist ist aber die fehlende Schlägerkopfgeschwindigkeit Ursache vieler Probleme. Ein Golfschwung sollte in deutlich unter zwei Sekunden beendet sein. Sonst fehlt die nötige Zentrifugalkraft und damit die Power. Das heißt nicht, dass man schneller schwingen muss, sondern dass der Schlägerkopf relativ zur Bewegung des Körpers schneller wird. Schwunggeschwindigkeit kommt durch Körperspannung

DIE ÜBUNG: Mit dieser Übung lernen und trainieren Sie das Prinzip der explosiven Energie. Ausgangsstellung ist die Hocke mit geradem Rücken (Bild 9).

Stehen Sie nun auf (Bild 10) und werfen Sie die Kiste aus Brusthöhe nach oben (Bild 11). Fangen Sie die Kiste über dem Kopf wieder und versuchen Sie sie in der Endposition für ein paar Sekunden mit geraden Armen zu halten (Bild 12). Führen Sie die Übung mit Schwung und Explosivität durch.

Tipp 5: Stabilität

Eine hohe Schwunggeschwindigkeit verlangt eine gute Körperstabilität. Fehlt diese, fehlt auch die Kontrolle und die Geschwindigkeit muss reduziert werden. Allzu oft sehe ich Amateurgolfer, die aufgrund fehlender Stabilität einfach nicht in der Lage sind, den Golfschläger zu beschleunigen

DIE ÜBUNG: Diese Übung für mehr Stabilität verstärkt nicht nur die gesamte Rückenmuskulatur, sondern fördert zudem das Gleichgewicht. Nehmen Sie den sogenannten Vierfüßler-Stand ein (Bild 13). Versuchen Sie nun aus dieser Position abwechselnd ein Bein (Bild 14) oder einen Arm zu heben. Mit etwas Zeit sollte es Ihnen gelingen, gleichzeitig den rechten Arm und das linke Bein beziehungsweise umgekehrt zu heben (Bild 15). Achten Sie dabei darauf, immer die Bauchspannung aufrecht zu erhalten.

Tipp 6: Flexibilität

Oft führt mangelnde Flexibilität zu einer falschen Haltung des rechten Arms und damit zu einem verminderten Schwungradius. Dass damit auch jede Menge Power für den Schwung verloren geht, versteht sich von selbst.

DIE ÜBUNG: Um die Bewegung kontrollierter auszuführen, schlage ich Ihnen folgende Fitness-Übung vor: Stellen Sie sich wie auf Bild 16 zu sehen auf das Ende eines Thera- Bands (in jedem Sportgeschäft erhältlich). Wickeln Sie das andere Ende um Ihre Hand. Drehen Sie nun mit sehr ruhigem Körper den Unterarm nach hinten (Bild 17). Diese Bewegung ist dieselbe, die im Golfschwung stattfinden sollte. Führen Sie die Übung nur so lange durch, wie Sie die Form kontrolliert halten können.