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HAMBURG MIT DEM SUP: Stadtbummel mit SUP


Kanu Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 25.10.2019

Von Industrie-Charme bis Natur: Die Wasserstraßen Hamburgs bieten Standup-Paddlern ein abwechslungsreiches Revier für einen Wochenend-Trip – sogar dann, wenn man aus England anreist …


Artikelbild für den Artikel "HAMBURG MIT DEM SUP: Stadtbummel mit SUP" aus der Ausgabe 5/2019 von Kanu Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Kanu Magazin, Ausgabe 5/2019

Die Speicherstadt in Hamburg: der weltgrößte Komplex historischer Lagerhäuser. Seit 1991 steht sie unter Denkmalschutz, seit 2015 auf der Liste des UNESCO-Welterbes.


Seit ein paar Minuten sind die Paddleboarder Christina Coulson und Hugo Broodryk aus London mit dem SUP-Board auf einem UNESCO-Weltkulturerbe unterwegs. Ihr Weg führt sie mitten durch die Speicherstadt, Hamburgs historisches Lagerhausviertel. Start in ein ...

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... urbanes SUP-Abenteuer – auf ihren Boards haben Christina und Hugo eine einzigartige, freie Aussicht auf die über 100 Jahre alte Architektur, die dieses Viertel so faszinierend macht. Riesige, auf hölzernen Stutzen erbaute Gebäude aus rotem Backstein erheben sich aus einem Labyrinth von Wasserstraßen, die von gusseisernen Brücken überspannt sind.

Weit und breit ist keine Menschenseele zu entdecken. Lediglich die »Glaskrone« der Elbphilharmonie, die sich in der Ferne über die Dächer erhebt, stört die Idylle vergangener Zeiten. Dieses prachtvolle Gebäude ist das Symbol für die jüngste Verwandlung Hamburgs von einer rauen Hafenstadt zu einem wirtschaftlichen Machtzentrum und einer alternativen Kulturhauptstadt. Besucher erwartet in der Hansestadt eine bunte Mischung: von gepflasterten Gassen aus dem Mittelalter und postindustriellem Charme über eine relaxte Stimmung und großartige Shopping-Möglichkeiten bis hin zu weltberühmten Restaurants.

KOMPAKT AUF DEM RÜCKEN

»lch kann kaum glauben, dass ich mir über Touristenmassen Sorgen gemacht habe«, lacht Christina, während sie auf die friedlichen Wasserstraßen deutet. »Kaum zu glauben, dass früher ein großer Teil des europäischen Handels durch dieses Viertel lief – besonders wenn es hier so einsam ist wie heute.« Ebenfalls kaum zu glauben ist es, dass die beiden erst vor wenigen Stunden in England aufgewacht sind, bevor sie einen frühen Flug in die Stadt an der Elbe genommen haben. Nach einem kurzen Abstecher in ihre Unterkunft sind Christina und Hugo mit ihren neuen Compact-Boards von Red Paddle Co auf dem Rücken losgezogen, um das Beste aus ihrem Wochenendtrip zu machen. Warum diese speziellen Boards besonders geeignet sind für einen urbanen Stadtbummel? Sie nehmen eingepackt nur etwa halb so viel Platz in Anspruch wie viele traditionelle aufblasbare SUP-Boards und wiegen zudem weniger. Dazu gibt es ein neues fünfteiliges Paddel und eine Pumpe sowie einen speziell entwickelten kompakten Rucksack. »Besonders bei Kurzurlauben kann es schwierig sein, alles einzupacken«, erklärt Hugo. »Mit einem aufblasbaren SUP-Board lässt sich ein Städtetrip aber auf jeden Fall noch mehr genießen. Man kann neue Aspekte einer Stadt erkunden und ist gleichzeitig körperlich aktiv.« lnzwischen haben sich die beiden ordentlich Hunger zusammengepaddelt, und so machen sie sich auf zum Restaurant Wasserschloss. Im Handumdrehen ist die Ausrüstung eingepackt, und sie gönnen sich ein spätes Mittagessen. Gut gestärkt geht es anschließend mit der U-Bahn weiter zum Hamburger Hafen.

RIESIGER HAFEN, STILLE AUSSENALSTER

Dort angekommen, besteigen Christina und Hugo die Anhöhe Stintfang und genießen die wunderbare Aussicht über den Hafen und die Elbe. Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands und noch immer der drittgrößte Hafen Europas. Mehr als acht Millionen Container werden hier jedes Jahr verladen – die schier unendliche Anlage ist ebenso beeindruckend wie die Größe der Containerschiffe.

Per U-Bahn durch die Stadt, später mit dem Fahrrad – kompakte SUPs machen es möglich.


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Großstadt aus ungewohnter Perspektive: mit dem SUPBoard vor dem Hamburger Rathaus. Und wenn man fertig ist: einfach zusammenpacken …


Besten Dank!

Diese Reportage entstand in Zusammenarbeit mit Red Paddle Co, Spezialist für aufblasbare SUPs und das entsprechende

Zubehör. Weitere Infos: www.redpaddleco.com/de/

Später genießen Christina und Hugo diesen wunderbaren Ausblick durch die Fenster des Restaurants in der Elbphilharmonie. Anschließend besuchen sie in der weltberühmten Konzerthalle ein Klassik-Konzert.

Am nächsten Morgen sind die beiden schon früh aus den Federn, obwohl sie sich am Abend zuvor den einen oder anderen Drink auf der Reeperbahn gegönnt haben. Schließlich wollen sie weitere Wasserstraßen erkunden. Zum Frühstück gibt es Franzbrötchen (ein Gebäck mit Zimt) in einer Bäckerei, bevor sie an Bord der Alster-Fähre gehen. Das Holzschiff bringt sie die Außenalster hinauf, an der die Einheimischen gerne entspannen. Im Gegensatz zum Süden der Stadt ist dieser Teil Hamburgs wunderbar friedlich, eine Ruheoase mit großartigen Parks und Grünflachen.

Nach der Ankunft pumpen Christina und Hugo ihre Boards auf und erkunden die stillen, von Villen gesäumten Gewässer. Viele der prächtigen Häuser haben perfekt gepflegte Rasenflächen, die bis ans Wasser reichen.

Nach einem schnellen Mittagessen beim Italiener steht eine romantische Fahrradtour auf dem Programm. Auf den Drahteseln, die sich stundenweise mieten lassen, fahren sie mit ihren Boards auf dem Rücken über Kieswege am Ufer zurück ins Stadtzentrum. Bald wird es Zeit, zum Flughafen aufzubrechen und nach London zurückzufliegen, doch vor dem Abflug genießen sie noch eine Currywurst und ein kühles Bier. »Ein Wochenende wie dieses ist immer viel zu schnell vorbei«, sagt Christina vor der Abreise. »Aber das nächste kommt bestimmt!«

5 SUP-TIPPS FÜR HAMBURG

» Einen Perserteppich kaufen: In der Speicherstadt, dem traditionellen Zentrum des europäischen Teppichhandels, kann man direkt zu den Teppichläden paddeln.
» Leckeres aus Liverpool: Hierzulande heißt das Gericht »Labskaus«, doch es hat die gleichen Ursprünge wie der berühmte Eintopf »Lobscouse« aus Liverpool. Es ist in fast allen Restaurants am Wasser zu haben.
» Tiere beobachten: Die Außenalster ist die Heimat vieler Tiere – auf dem Wasser kommt man ihnen besonders nahe.
» Wünsch dir was: Mitten in der kleinen Binnenalster befindet sich ein riesiger Springbrunnen, der sein Wasser 15 Meter in die Höhe schießt. Um sich etwas zu wünschen, einfach hinpaddeln und die obligatorische Münze hinein werfen …
» Unter der Elbe: Da die Elbe nicht mit dem Board überquert werden darf, sorgt der Elbtunnel im Süden der Stadt für Abhilfe. Das Board muss dafür allerdings in den Rucksack.