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HANDY BRAUCHT KEIN MENSCH


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 14.01.2022

Smartphones

SAMSUNG

GALAXY A52s

Artikelbild für den Artikel "HANDY BRAUCHT KEIN MENSCH" aus der Ausgabe 2/2022 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 2/2022

VIVO

V21 5G

XIAOMI

MI 11 LITE 5G

REALME

GT MASTER ED.

ONEPLUS

NORD CE 5G

POCO

F3

OPPO

FIND X3 LITE

Die Preise für Spitzen-Smartphones klettern in schwindelerregende Höhen. Das stärkste iPhone kostet knapp 1800 Euro, in ähnlichen Preis-Regionen gibt’s Modelle von Sony und Samsung. Aber muss das wirklich sein? COMPUTER BILD hat sieben richtig gute Smartphones aufgetrieben, die deutlich unter 400 Euro kosten, technisch stark sind – und dank 5G sogar ins neue schnelle Netz gehen.

Design und Größe

Die Zeiten, in denen große Smartphones teuer und kleine billig waren, sind vorbei. Mit Ausnahme weniger handlicher Modelle (siehe Test in Ausgabe 26/2021) sind mittlerweile praktisch alle Smartphones groß. Die meisten Modelle in diesem Test kommen auf eine Display-Diagonale zwischen 6,4 und 6,5 Zoll – Ausnahmen sind das besonders große Poco F3 (6,7 Zoll) und das eher handliche Oppo Find X3 Lite ...

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... (6,1 Zoll). Zum Vergleich: Samsungs derzeit bestes Smartphone S21 Ultra hat eine Diagonale von 6,8 Zoll, das größte iPhone kommt mit 6,7 Zoll. Mehr Bildschirm gibt’s nur bei Falthandys wie dem Samsungs Fold 3 (ab 1300 Euro).

Bei der Optik müssen sich die Geräte im Test nicht vor der Oberklasse verstecken. Die Zeiten von dicken Gehäuserändern sind vorbei. Die Front ist bei sämtlichen Geräten zu rund 85 Prozent vom Display gefüllt – ähnlich wie beim rund fünfmal so teuren iPhone 13 Pro Max. Die Gehäuse sind nicht ganz so schick wie in der Oberklasse – eine echte Glasrückseite gibt es nur beim Poco F3 und Vivo V21. Doch im Test gefielen auch das Galaxy A52s und das Xiaomi Mi 11 Lite 5G mit mattem Gehäuse. Das Oppo Find X3 Lite dagegen wirkte etwas billig. Achtung: Nur ein Smartphone im Test ist wasserdicht – das Galaxy A52s.

HANDYS IM VERGLEICH

Die Unterschiede bei Prozessor, Akku und Display-Helligkeit sind bei den getesteten Handys der 400-Euro-Klasse teils enorm. Zum Vergleich: Das Tophandy iPhone 13 Pro Max ist vor allem beim CPU-Tempo flotter.

PRAXIS- VERGLEICH: FOTOGRAFIE

Fotos bei Tageslicht gelingen fast allen Testkandidaten. Doch mit Ultraweitwinkel schlägt das Galaxy A52s das Poco F3. Beim Zoom sind Spitzenhandys wie das iPhone 13 Pro Max der Mittelklasse klar überlegen.

ULTRAWEIT

ZOOM

Die gute alte Klinke

Wer noch ein Headset oder einen klassischen Kopfhörer mit Kabel besitzt, wird sich freuen: Die Mittelklasse-Geräte von Realme, Oppo, Samsung und OnePlus haben noch eine normale Klinkenbuchse. Mit Ausnahme von Sony-Geräten gibt es so was bei Top-Smartphones längst nicht mehr. Bluetooth für kabellose Kopfhörer haben natürlich alle Testkandidaten. Eine TV- oder Monitor-Verbindung per HDMI-Adapter ist mit den Geräten jedoch nicht möglich. Hier bleibt nur die nicht immer reibungslose drahtlose Bildschirm-Spiegelung via Chromecast oder Miracast.

OLED, wohin das Auge reicht

Wer aufs Smartphone schaut, hat bei allen Modellen ein Display mit OLED-Technik vor Augen – mit entsprechend starken Kontrasten und knackigen Farben wie bei Topgeräten! Besonders gute Farben lieferten im Test das Poco F3 und das Xiaomi Mi 11 Lite 5G.

Die Displays beider Geräte erreichten mit rund 900 Candela je Quadratmeter auch eine sehr hohe Helligkeit. Das Samsung Galaxy A52s, Realme GT Master Edition und Oppo Find X3 Lite 5G waren hier passabel. Das OnePlus Nord CE 5G ist mit 520 Candela je Quadratmeter für einen Sonnentag im Freien hingegen zu dunkel. Für ruckelfreie Darstellung lässt sich bei sämtlichen Geräten die Bildrate auf 90 oder 120 Hertz erhöhen. Das Problem: Dann steigt der Strombedarf, und die Rate reduziert sich nicht automatisch. Ein Topgerät wie das iPhone 13 oder Galaxy S21 Ultra kann das.

Kompetente Akkus

Dafür halten die meisten 400-Euro-Geräte länger durch als die besten Android-Smartphones. Das Vivo V21 5G, das Poco F3 und das OnePlus Nord CE 5G erreichten bei der Akkulaufzeit Bestwerte von über 10 Stunden. Zum Vergleich: Das derzeit beste Android- Handy, das Galaxy S21 Ultra, kommt nur auf knapp 9 Stunden. Mit der jüngsten iPhone-Generation hält aber niemand Schritt: Das iPhone 13 Pro Max schafft knapp 14 Stunden.

Beim Ladetempo sieht es noch besser aus: Das Realme GT Master Edition und das Oppo Find X3 Lite kommen mit 65-Watt-Netzteilen. Hier reicht schon eine Kaffeepause von 15 Minuten, um einen leeren Akku mehr als halb zu füllen. Und nach rund 40 Minuten ist er bereits randvoll. Auch die übrigen Android-Smartphones im Test laden in der Regel recht schnell. Per 33-Watt-Netzteil ist der Akku in rund einer Stunde voll. Schlusslicht beim Ladetempo ist das Galaxy A52s. Hier dauert einmal Auftanken rund zwei Stunden, ähnlich lang wie bei iPhones. Ein Nachteil günstiger Smartphones: Drahtloses Laden fehlt – eine Ausnahme ist das Gigaset GS5 (siehe Seite 84), aber das hat kein 5G.

Viele Linsen, wenig Qualität

Die vielen Kameras der Testkandidaten sind zum Teil Augenwischerei. So haben sie zwar alle eine Ultraweitwinkel-Kamera. Doch ausgerechnet die im Alltag sehr hilfreiche echte Tele-Linse fehlt. Stattdessen gibt es oft Makro-Kameras – kaum mehr als eine nette Spielerei. Und der Effekt der zusätzlichen Tiefensensoren oder Graustufensensoren für die Fotoqualität ist unklar.

Die beste Fotoqualität lieferten notengleich die Kameras des Vivo V21 5G und des Xiaomi Mi Lite 5G. Sowohl tagsüber als auch bei wenig Licht überzeugten die Bilder – ganz an das Niveau der besten Kamera-Smartphones kommen aber auch die beiden nicht heran. Gute Fotos bei wenig Licht schießen auch das Poco F3 und das Galaxy A52s. Realme GT Master Ed und Oppo Find X3 Lite sind bei wenig Licht mäßig.

Die fehlende Tele-Kamera ist die größte Schwäche in der Preisklasse. Zoom-Aufnahmen sind natürlich dennoch möglich. Da das Smartphone hier aber nur ein Ausschnitt des Kamera-Sensors digital vergrößert und danach per Bildverarbeitung optimiert, ist die Qualität deutlich geringer als bei echten Tele-Linsen mit höherer Brennweite.

„Die 5G-Mittelklasse kann fast alles – wasserdicht ist aber nur ein Modell.“

Christian Just Ress ortleiter

Immerhin: Beim Zoomen profitieren sämtliche Testkandidaten von hochauflösenden Kamerasensoren (64 oder 48 Megapixel). Und die Geräte haben zudem noch einige Tricks auf Lager.

So bündelt die Kamera im Normalfall für eine bessere Lichtausbeute jeweils vier Sensorpixel und erstellt daraus ein optimiertes Bildpixel (Pixel-Binning). Bei guten Lichtverhältnissen ist diese Bündelung aber nicht nötig. Dann lässt sich die volle Auflösung nutzen – entweder für ein sehr detailreiches Bild oder für eine passable Aufnahme mit Zoom.

Trotz aller Spielereien: Richtig gute Tele-Aufnahmen gelingen keinem Testkandidaten, am besten schlagen sich noch das Realme, Oppo und mit Einschränkungen auch das Samsung. Mit den Modellen von Poco, OnePlus und Xiaomi sorgt starkes Zoomen dagegen für Pixelbrei.

Tempo: Für Android gut

Wer sein Smartphone nur für WhatsApp, E-Mail und gelegentliches Internetsurfen nutzt, wird mit sämtlichen Smartphones glücklich. Richtig flott arbeitete im Test das Poco F3 mit Snapdragon-870-Prozessor, knapp gefolgt von Realme GT Master Edition und Samsung Galaxy A52s. Der Abstand zu den schnellsten Android-Smartphones ist hier gar nicht mehr so groß. Mit der iPhone- 13-Serie kann zwar kein günstiges Gerät mithalten. Aber die hat mit dem Apple A15 Bionic auch den derzeit schnellsten Smartphone-Prozessor der Welt.

Schnelles 5G mit allen in Deutschland üblichen Frequenzen haben alle Geräte an Bord. Richtig flottes WLAN (Wifi 6 mit mehreren Antennen) gibt es aber nur bei Poco, Realme und Xiaomi. Etwas langsam sind die WLAN- Verbindungen bei OnePlus und Vivo.

Nachhaltigkeit und Updates

Wer sein Smartphone möglichst lange nutzen will, sollte den Akku schonend behandeln. Denn ein einfacher Akkuwechsel von Hand ist bei keinem der getesteten Modelle möglich. Besser sieht es bei Software-Updates aus: Die versprechen die meisten Hersteller für zwei Jahre ab Erscheinen des Geräts. Für das Galaxy A52s will Samsung sogar drei Jahre Android-Updates und vier Jahre Sicherheitspatches liefern.

[cj]

FAZIT

Die Android-Mittelklasse ist ganz schön stark geworden! Zwar fehlen Extras wie drahtloses Laden, Kameras mit Superzoom und außer beim Samsung Galaxy A52s wasserdichte Gehäuse. Doch Testsieger Poco F3 ist fast so schnell wie Android-Topgeräte, hat ein großes und helles OLED-Display und eine lange Akkulaufzeit. Preis-Leistungs-Sieger ist das Xiaomi Mi 11 Lite 5G, auch wegen der mit dem Vivo V21 besten Kamera im Test.

MOBILFUNK IM NETZTEST

Der jüngste Netztest von COM- PUTER BILD (Ausgabe 25/21) lieferte spannende Infos zum 5G- Tempo. Wichtig: Alle Ergebnisse basieren auf echten Messungen der Leser mit der App „COMPU- TER BILD Speedtest“. Mitmachen unter www.cobi.de/go/netztest!

TOP-TEMPO, 5G FAST ÜBERALL

Die Telekom hat sich auf den Testsiegen der vergangenen Jahre nicht ausgeruht und auch 5G frühzeitig in ganz Deutschland ausgebaut. In kleineren Orten ist 5G zwar oft deutlich langsamer als in der Stadt, dennoch gibt es für 5G derzeit kein besseres Netz.

COMPUTER BILD Tarif-Tipp: Der Prepaid 5G-Jahrestarif (12 x 2 GB + 200 Freiminuten, netzinterne Flat) kostet 99,95 Euro.

TESTERGEBNIS sehr gut 1,4

5G-AUSBAU IM GANZEN LAND

Beim 5G-Ausbau steht Vodafone derzeit noch auf der Bremse: Der Ausbau erfolgt tröpchenweise sowohl in Städten als auch kleineren Orten. Das Netz ist größer als bei O 2 , doch das 5G-Tempo war im Test über alle Messungen das langsamste von allen.

COMPUTER BILD Tarif-Tipp: Callya Digital (monatlich 15 GB + Allnet-Flat) für 20 Euro alle 28 Tage. 5G ist hier bereits inklusive.

TESTERGEBNIS gut 1,9

TEMPOBOOST FÜR STÄDTER

Was für eine Überraschung: Beim 5G-Tempo über alle Messungen hat O 2 Konkurrent Vodafone überholt – denn der Ausbau erfolgte bislang vor allem mit den schnellen 3,6-GHz-Frequenzen in Städten. Das hat aber auch eine Kehrseite: Abseits großer Städte ist 5G bei O bislang fast gar nicht zu empfangen.

COMPUTER BILD Tarif-Tipp: O 2 Free M Boost (40 GB, Allnet-Flat) für 34,99 Euro je Monat.

TESTERGEBNIS gut 2,4

SMARTPHONES IM VERGLEICH

Für besseren Empfang in Gebäuden mit schlechtem Handynetz sollte die Option „WLAN Call“ (Samsung) aktiviert sein – bei anderen Herstellern auch „WLAN-Anrufe“ oder „Anrufe über Wi-Fi“ genannt. Die findet sich meist in den Einstellungen für mobile Netze. Dort lässt sich zum Stromsparen auch 5G ausschalten. Das ist sinnvoll, wenn der Tarif nicht 5G-fähig ist.

1 POCO F3 (256 GB)

TEST- SIEGER

360 Euro

Günstigste Variante: 324 Eu

Das F3 kratzt an der Oberklasse: Es hat ein großes und sehr helles OLED-Display, dazu den schnellsten Prozessor im Test. Auch die Akku-Laufzeit ist sehr ordentlich. Ebenfalls nicht selbstverständlich ist die schicke Glasrückseite, die aber hässliche Abdrücke magisch anzieht.

+ Sehr helles OLED (120 Hertz), gute Laufzeit, schnelle CPU.

- Nicht wasserdicht, schlechte Zoom-Fotos.

2 REALME GT MASTER EDITION (256 GB)

330 Euro

Günstigste Variante: 249 Euro

Entgegen dem Modellnamen handelt es sich bei der „GT Master Edition“ nicht um die beste, sondern die schwächste Version der GT-Serie. Gemessen am günstigen Preis kann sich die Leistung dennoch sehen lassen: Der Prozessor ist recht flott, die Kamera zumindest bei Tageslicht gut.

+ Schnell, helles 120-Hertz-OLED, Klinkenbuchse.

- Schlechte Fotos bei wenig Licht, schlechte Selfies.

3 XIAOMI MI 11 LITE 5G

PREIS-LEISTUNGS SIEGER

299 Euro

Günstigere Variante: keine

Das Mi 11 Lite 5G punktet mit hellem OLED, das starke Farben liefert. Hinzu kommt eine erstaunlich gute Kamera, die nur beim Zoom schwächelt. Der Akku war im Test zwar der schwächste, aber immer noch richtig gut.

Der Prozessor arbeitet flott, aber langsamer als etwa beim Poco.

+ Helles OLED, gute Kamera abgesehen vom Zoom.

- Video ruckelt etwas, geringe Energieeffizienz.

4 VIVO V21 5G

316 Euro

Günstigere Variante: keine

Das Vivo wirkt sehr hochwertig. Das Design ist klar und kantig, die schimmernd-matte Glasrückseite gefällt.

Technisch punktet es mit einer guten Kamera, die nur beim Zoom enttäuscht. Schwächen sind das geringe Tempo von Prozessor und WLAN-Chip. Dafür hält der Akku lange durch.

+ Lange Akkulaufzeit, mit Xiaomi beste Kamera im Test.

- Display mit SDR nicht sehr hell, etwas langsam.

5 OPPO FIND X3 LITE 5G

309 Euro

Günstigere Variante: keine

39M inuten von null auf hundert – so schnell war der Akku bei keinem anderen Testgerät voll! Positiv auch: die lange Ausdauer und das helle Display. Die Hauptkamera ist bei Tageslicht gut, schwächelt aber bei wenig Licht.

Weitere Schwächen:

Die Selfie-Kamera ist schlecht, die CPU lahm.

+ Handliche Größe, noch helles OLED, Klinkenbuchse.

- Tempo etwas gering, Selfies überzeugen nicht.

6 SAMSUNG GALAXY A52S 5G (128 GB*)

365 Euro

Günstigere Variante: keine

Es ist völlig klar, warum das Galaxy A52s ein Bestseller ist: Es ist als einziges im Test wasserdicht, bietet einen tollen Bildschirm, ein gutes Arbeitstempo und in den meisten Situationen eine sehr ordentliche Hauptkamera. Die Selfie-Kamera dagegen enttäuscht. Und Aufladen dauert zu lange!

+ Wasserdicht, flott, tolles 120-Hertz-OLED, Klinkenbuchse.

- Geringes Ladetempo, Selfies mit Schwächen.

7 ONEPLUS NORD CE 5G (256 GB)

350 Euro

Günstigste Variante: 280 Euro

Das OnePlus Nord CE 5G liegt gut in der Hand. Der Bildschirm zeigt tolle Kontraste, ist für Sonnentage aber viel zu dunkel. Die Ausdauer ist gut, die Kamera abgesehen vom wirkungslosen Nachtmodus nicht schlecht.

Beim Arbeitstempo gehört das Gerät zu den langsameren im Test.

+ Gute Kamera bei Tageslicht, OLED, Klinkenbuchse.

- Dunkles Display, langsame CPU, schlechte Zoomfotos.

ZUM VERGLEICH

8 APPLE iPHONE 13 PRO MAX (1024 GB)

1790 Euro

Günstigste Variante: 1196 Euro

Die Pro-Serie des iPhone 13 ist Apples bester Wurf. Das Display liefert in praktisch allen Testpunkten überragende Werte. Der Prozessor ist weitaus schneller als bei der Konkurrenz. Und die Kamera überzeugt in allen Situationen – erstmals auch im Zoom.

Weiterer Pluspunkt: die sehr lange Akkulaufzeit.

+ Sehr schnell, sehr ausdauernd, helles OLED, Top-Fotos.

- Das Aufladen dauert sehr lange, Netzteil ist nicht dabei.