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HANNAH RYGGEN: Am langen Faden der Geschichte


Weltkunst - epaper ⋅ Ausgabe 162/2019 vom 26.09.2019

Die schwedisch-norwegische Künstlerin Hannah Ryggen schuf am Webstuhl eine Chronik des 20. Jahrhunderts. Ihre virtuosen Wandteppiche sind ein Aufschrei gegen Ungerechtigkeit und Krieg. Nun widmet ihr die Schirn in Frankfurt eine große Schau


Artikelbild für den Artikel "HANNAH RYGGEN: Am langen Faden der Geschichte" aus der Ausgabe 162/2019 von Weltkunst. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Weltkunst, Ausgabe 162/2019

Mit ihrem Spätwerk »Blut im Gras« protestierte Hannah Ryggen 1966 gegen den Vietnamkrieg. Es zeigt den Präsidenten Amerikas als bombenden Cowboy


Die Auftragsarbeit »Wir leben auf einem Stern« von 1957 ist eine Hymne an das Leben und ans Familienglück. Hannah Ryggen erlebte es mit ihrem Mann Hans und Tochter Mona auf der Halbinsel Ørland(oben rechts). Die Folgen der ...

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... Weltwirtschaftskrise für die Fischer und Kleinbauern Norwegens verewigt sie 1933 in dem Teppich »Fischen im Schuldenmeer«(rechts)


Die neue Freiheit ist hart zu einer Frau aus der Stadt. Ihre ersten drei Lebensjahrzehnte hat Hannah Ryggen im südschwedischen Malmö verbracht. Dann lässt sie das urbane Leben hinter sich und zieht auf die unwirtliche Halbinsel Ørland an Norwegens Küste. Ihr Mann hat dort einen Bauernhof, ab jetzt sind sie Selbstversorger. Hannah züchtet Schafe und Hühner. Und bringt sich mühsam ein Handwerk bei, das in ihrem Leben eigentlich nicht vorgesehen ist: das Weben.

Die wunderbaren Resultate dieser Beschäftigung mit einer traditionellen Technik und Hannah Ryggens Ambitionen, in ihrer künstlerischen Arbeit das Weltgeschehen zu kommentieren, zeigt die Frankfurter Schirn nun in der großen Ausstellung »Gewebte Manifeste«. Mit gut 25 monumentalen Wandteppichen ermöglicht das Haus zum ersten Mal in Deutschland einen umfassenden Blick auf das Werk einer Künstlerin, deren Karriere am Lehrerpult begann.

Ab 1913 unterrichtet Hannah Jönsson, wie sie damals noch hieß, in Malmö Grundschulkinder, ihr Leben scheint vorgezeichnet. Doch dann entdeckt sie die Malerei, ist morgens weiterhin als Lehrerin tätig und lässt sich nachmittags vom Künstler Fredrik Krebs ausbilden. Farben zerreiben, Freihandzeichnen und Malen nach Modellen – es gibt so viel zu lernen, aber auch das genügt der Anfang Zwanzigjährigen nicht. Sie geht ihren Weg als Künstlerin konsequent weiter, gleichzeitig orientiert sie sich scheinbar zurück: 1922 tauscht sie Pinsel und Leinwand gegen den Webstuhl, zwei Jahre später zieht sie mit ihrem Mann, dem Maler Hans Ryggen, auf diesen windigen Fleck Norwegens, wo es nicht einmal Strom gibt. Die Elektrifizierung findet erst in den Vierzigerjahren statt. Das alles wirkt, als romantisiere sie das einfache, vorindustrielle Leben. Zugleich aber entsteht ein visionäres Werk, das Hannah Ryggen als Künstlerin mit wachem Blick für die gesellschaftlichen Verhältnisse, vor allem aber mit einer eigenen Meinung zeigt.

Für die Norweger ist sie schon lange ein Star, einen beträchtlichen Teil der Wandteppiche hütet das Nationalmuseum für Kunsthandwerk und Design in Trondheim. Doch auch in ihrer Heimat erwies sich die Prominenz der Künstlerin als unbeständig – obwohl sie spektakuläre Ausstellungen hatte und das Land Norwegen 1964 auf der Biennale von Venedig vertrat. Nach Ryggens Tod im Jahr 1970 setzte sich allmählich die Meinung durch, ihre Tapisserien seien doch eher Kunstgewerbe. Später nahm man sie bloß noch als Ehefrau des Künstlers Hans Ryggen wahr. Bis dann 2012 auf der Documenta 13 in Kassel sehr zentral mehrere Wandteppiche hingen – darunter »Jul Kvale« und »Der Tod der Träume« von 1936, auf dem Hannah Ryggen die Verhaftung Carl von Ossietzkys durch die Nazis anprangert und den Tod des Friedensnobelpeisträgers als Folge von Folter und KZ-Haft vorwegnimmt.

Beide Werke sind auch jetzt in Frankfurt ausgestellt und dazu weitere wichtige Arbeiten wie die frühe Tapisserie »Fischen im Schuldenmeer« (1933) oder »Blut im Gras« (1966), von der Künstlerin mit 72 Jahren voll Wut über das Bombardement von Vietnam durch die USA gewebt. Von Ørland aus beobachtet Hanna Ryggen das Weltgeschehen und mischt sich kommentierend ein. Wie es ihr gelingt, in der Abgeschiedenheit ihres ländlichen Lebens stets auf dem Laufenden zu sein, ist ein Rätsel. Ihre oft mehrere Quadratmeter großen Teppiche sind Manifeste gegen Unrecht, Armut und die Ignoranz von Politikern, die globale Entscheidungen ohne Rücksicht auf die Menschen treffen.

Als Hans Ryggen 1944 von den Nazis verhaftet und in ein Lager verschleppt wird, webt seine Frau »Grini« als blutrote Fantasie über seine Rettung durch die gemeinsame Tochter Mona.Rechts:Das Foto zeigt Hannah Ryggen um 1964 an ihrem großen Webstuhl


Die Folgen bekommen auch die Ryggens in ihrem kargen Idyll zu spüren. Im April 1940 greift die deutsche Wehrmacht Norwegen an, Bomben fallen, später werden gezielt Personen des öffentlichen Lebens hingerichtet. All das ist Thema auf einem Teppich wie »6. Oktober 1942«, auf dem Hannah Ryggen Hitler in einer für sie selten grotesk ausgestalteten Figur schießend und pupsend durch die Luft fliegen lässt, während die Familie Ryggen auf einem Boot in die entgegengesetzte Richtung aufbricht. Ihre Flucht ist imaginär, real die Verhaftung von Hans zwei Jahre darauf, der ins Häftlingslager Grini kommt, von wo aus regelmäßig Deportationen in die Konzentrationslager stattfinden. Hannah weiß nicht einmal, was ihm vorgeworfen wird. In dieser Zeit entsteht »Grini«, ein Teppich in Blutrot, auf dem man ihren Mann in Gefängniskleidung bei Wasser und Brot sieht. Er sitzt an einer Staffelei und malt, doch zeigt das Bild einen Totenschädel. Über der Szene verläuft Stacheldraht, die Köpfe dahinter symbolisieren andere Inhaftierte. Von links nähert sich eine Frau auf einem Pferd: die gemeinsame Tochter Mona, die Hannah in ihrer Fantasie nach Grini schickt, um Hans zu retten.

Dass sie reale Ereignisse mit Mythischem verwebt, ist typisch für Ryggen. Ihre Tapisserien sollen überzeitliche Kunstwerke und ebenso konkretes Bekenntnis sein. Angeblich hingen einige sogar an der Fassade ihres Hauses auf Ørland, als die Nazis dort täglich patrouillierten. Beweise gibt es keine für diese Geschichte, aber sie zeigt, wie Hannah Ryggen wahrgenommen wurde: als Künstlerin, die sich einmischt. Die Abkehr der Moderne von der Wirklichkeit, ihre Vergeistigung in der Abstraktion interessiert sie schon in den Zwanzigerjahren nicht. Von der figurativen Darstellung rückt sie nie ab. Und jetzt, im Krieg, sind ihr Statements wichtiger als je zuvor.

»Grini« misst knapp zwei Meter, es ist eine monumentale Collage aus unzählbar vielen Fäden. Der Webstuhl, auf Fotografien abgebildet, lässt ahnen, wie zeitraubend die Arbeit mit Kette und Schuss gewesen ist. Weshalb sie das Weben überhaupt zu ihrem Medium gemacht hat, wo sie doch malend ungleich schneller auf die politischen Ereignisse hätte reagieren können, diese Frage stellt sich wohl jedem. Nur Hannah Ryggen nicht. Ihre Technik sah sie als Malerei mit anderen Mitteln. »Ganz plötzlich wuchs in mir der Wunsch, etwas mit den Händen zu machen «, notierte sie früh – und hält sich daran.

Dabei war das Weben anfangs alles andere als erfolgreich. 1922, als Hannah Ryggen den Sommer in Dresden verbringt, um die alten Meister zu studieren, und dort ihren späteren Mann kennenlernt, kehrt sie nach Malmö mit einem kleinen flämischen Webstuhl zurück. Später beschreibt sie ihn in einem Interview als »Folterinstrument«, an dem sie zwar viel lernt, sich aber unendlich abmüht und nach dem kleinsten Teppich erschöpft ist. Ein Foto zeigt sie in jener Zeit: Da sitzt eine junge Frau mit modischer Frisur und Schmuck im weiten Reformkleid vor ihrem Webstuhl. Das Teppichmotiv »Evas Tochter« entstammt der Bibel, aus der Ryggen anfangs oft schöpft, die Geschichten aber noch konventionell umsetzt. Als sie mit Hans nach Norwegen umzieht, baut er ihr auf Ørland den »besten Webstuhl der Welt«, der sich mit den Füßen bedienen lässt und alles vereinfacht. Nun hat Hannah den Kopf frei für große Themen – auch wenn das Paar auf fünf Hektar Land alles selbst anbaut, seine Tiere hält und 1924 Tochter Mona geboren wird. Die Künstlerin tauscht ihre alte Welt gegen das Unbekannte ein. Aufnahmen zeigen sie mit praktischer Frisur, die Kleider werden einfacher. Das raue Leben ohne fließendes Wasser verlangt Anpassung.

Ryggen möchte es so, sie lebt im Einklang mit der Natur. Tiere zu schlachten fällt ihr schwer, doch es gehört zum Alltag eines autarken Hofs. Sämtliche Materialien für das Weben stellt sie selbst her. Die Wolle wird gesponnen und mit Pflanzen gefärbt, die Rezepturen sind aufwendig und gelingen nicht immer. Gleichzeitig wächst der Stolz auf diese neue Unabhängigkeit. Jeder Mensch, so glaubt sie, hat ein Recht darauf, für sich selbst zu sorgen. Als sich infolge der Weltwirtschaftskrise viele Fischer und Kleinbauern in Norwegen verschulden und ihre Höfe verlieren, entsteht 1933 der Teppich »Fischen im Schuldenmeer«. Im unteren Teil ertrinken die einfachen Menschen, während oben ein gut gekleideter Mann alle Fische abgreift. Solche Erfahrungen prägen auch ihre politische Einstellung. Ryggen fühlt sich den Kommunisten nah und blickt mit Wohlwollen auf die Sowjetunion.

Im Oktober 1935 fällt der italienische Diktator Benito Mussolini in Äthopien ein und lässt dort Soldaten wie auch Zivilisten mit Giftgas töten. Kaiser Haile Selassi bittet den Völkerbund um Hilfe, vergebens. Hannah Ryggen webt in ihrer Empörung den Teppich »Äthiopien«, der 1937 auf der Weltausstellung in Paris und anschließend in New York zu sehen ist. Wie immer arbeitet sie ohne jede Vorzeichnung, bewegt das Motiv so lange im Kopf, bis es direkt umgesetzt werden kann. 1939 folgt die nächste Ernüchterung: der Nichtangriffspakt zwischen Hitler und Stalin, der die Nazis in Polen einmarschieren lässt. »Verrat an den sozialistischen Werten«, schreibt Ryggen einer Freundin. »Die Welt braucht eine neue Fahne.«

Ihre Teppiche verkörpern diese Fahnen. Monumental, weithin sichtbar, für jeden verständlich, der die Bildgeschichten zu lesen bereit ist. Christliche Ikonografie, das Expressive ihrer Figuren, folkloristische Elemente und eine Farbenpracht, die den Blick magisch anziehen. Schließlich die persönlichen Erlebnisse. Hannah Ryggen verwebt sie ebenso in ihrer Kunst wie das eigene Gesicht, das stetig auftaucht. All das hinterlässt einen tiefen Eindruck beim Publikum und sorgt unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg für den künstlerischen Durchbruch. Ihre Ausstellung in Oslo 1946 wird verlängert, weil so viele Besucher kommen. Ein paar Jahre später kauft die norwegische Nationalgalerie die erste Tapisserie der Künstlerin an, »Der Gebrauch der Hände« ist eine Hymne an den Frieden. Sie stellt international aus, bis in die USA, wo die Smithsonian Institution eine große Wanderausstellung organisiert. Hannah Ryggen ist etabliert.

Ihr Mann unterstützt sie vorbehaltlos, ohne sich in dieser Künstlerbeziehung wie so viele andere Maler seiner Generation nach vorn zu drängen. Jeder der beiden entfaltet seine Fähigkeiten. Hans malt Hannah viele Male am Webstuhl, es sind leise, innige Porträts. Die Teppiche der Künstlerin brauchen dagegen die Öffentlichkeit, ihre Botschaft kann nur wirken, wenn sie von möglichst vielen Menschen gesehen wird. Gern kommentiert Hannah Ryggen dazu ihr künstlerisches Engagement. »Man kann es nicht fassen, dass die Amerikaner so einen dummen Mann zum Präsidenten gewählt haben«, erklärte sie etwa angesichts der Entscheidung von Lyndon B. Johnson für eine Luftoffensive in Vietnam im Jahr 1965. Ihr Teppich »Blut im Gras« zeigt grüne, von tiefroten Kanälen durchzogene Felder. Rechts steht Johnson mit Cowboyhut und Hund, die Gestalt des US-Präsidenten kreuzen zwei blaue Bänder voller Bomben, die auf die Landschaft zielen.

Dieses Blau ist eine Besonderheit. Hannah Ryggen hat sich in die Geheimnisse des Färbens eingearbeitet und ist auch hier autark. Bloß für die Farbe Blau braucht sie Hilfe. Es geht um die Zutat Urin: Der wirkt am besten, wenn er von alkoholisierten Männern stammt. Sie schafft damit Teppiche in Blautönen von jeder Qualität. Dunkel und kalt wie bei »Jul Kvale«, der den Freiheitskämpfer verewigt, weil dieser sein Land nicht in der Nato sehen wollte. Oder licht und tief wie das Firmament für ihr Prunkstück »Wir leben auf einem Stern«. Der Teppich, zwölf Quadratmeter groß, war ein Auftragswerk, in dem sie das Leben feiert, mit der Familie im Zentrum als kleinste, vollkommene Einheit. 1957, als sie den Teppich beginnt, ist Hans gerade gestorben und Hannah untröstlich. In der Arbeit überwindet sie ihre Trauer.

»Wir leben auf einem Stern« hing ein halbes Jahrhundert in Oslo in der Lobby jenes Regierungsgebäudes, vor dem 2011 der norwegische Massenmörder Anders Breivik eine Autobombe zündete. Acht Menschen starben, der Teppich lag in Schutt und Löschwasser. Restauriert wurde er nun dem Trondheimer Nationalmuseum übergeben. Wer genau hinschaut, der erkennt die Ausbesserungen und versteht, wie beklemmend aktuell Hannah Ryggens Appell gegen Gewalt und für das individuelle Glück ist. ×

»Gewebte Manifeste«, Schirn Kunsthalle Frankfurt, bis 12. Januar

»Das Leben gleitet vorbei« widmete die Künstlerin 1939 Paul Gauguin nach der Lektüre seines Buches »Noa Noa«. Der Teppich zeigt Gauguins Partnerin, die grauen Köpfe symbolisieren eine Welt, die der Maler auf Tahiti hinter sich lässt.Links:Familie Ryggen vor ihrem Haus mit Hans an der Staffelei.Unten links: Hannah Ryggens letztes, unvollendetes Selbstporträt von 1970


Bild vorige Doppelseite: Dag Fosse, KODE Art Museums and Composers Homes/VG Bild-Kunst, Bonn 2019; diese Seite: Jørn Hagen, Nordenfjeldske Kunstindustrimuseum, Trondheim, © H. Ryggen/VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Bilder: Collection of NTNU University Library, Trondheim; Øystein Thorvaldsen, Courtesy of Henie Onstad Kunstsenter, Privatsammlung, Norwegen/VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Bild links: Trondheim Kunstmuseum, Norwegen/VG Bild-Kunst, Bonn 2019; rechts: Adresseavisen, Trondheim

ilder links: Collection of NTNU University Library, Trondheim; Anders Sundet Solberg, National Museum of Decorative Arts and Design, Trondheim, © H. Ryggen/VG Bild-Kunst, Bonn 2019; Bild rechts: Jørn Hagen, Privatsammlung/VG Bild-Kunst, Bonn 2019