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„Happel war das Beste, was ich je gemacht habe“


Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 30/2021 vom 28.07.2021

SERIE TEIL 1

Artikelbild für den Artikel "„Happel war das Beste, was ich je gemacht habe“" aus der Ausgabe 30/2021 von Sport Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.
1981 holte Manager Günter Netzer (r.) Ernst Happel als Trainer zum HSV ? ein absoluter Glücksgriff

Wie verrückt und zugleich genial der Trainer Ernst Happel († 66) war, ist besser zu verste- hen, wenn man auf den Spieler Ernst Happel blickt. In einem Vorbereitungsspiel auf die WM 1954 führte Österreich gegen eine Arlbergauswahl 14:0. Weil hinter ihm Torwart Walter Zeman nörgelte, ihm sei zu langweilig im Tor, zog Happel aus 20 Metern ab und schoss das schönste Eigentor der Fußball- Geschichte – natürlich in den Winkel. Und spottete: „Den hätt ich mit der Mützn gehalten.“ Und: „Sei froh, dass i di net am Kopf erwischt hab, sonst wärst tot.“

Auf dem Weg zu WM-Platz drei 1954 stoppte er gegen die Schweiz den Ball auf der Torlinie mit dem Hintern – die Zuschauer johlten. Genauso wie die Spieler von ADO Den Haag, auf Happels erster Trainerstation. Weil heftiger Regen niederprasselte, wollten sie in die Kabine. Happel stellte eine Blechdose auf die Latte und traf sie aus 16 Metern beim ...

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... ersten Versuch. „Nur, wer die Dosn trifft, darf Schluss machen“, rief der „Wödmasta“ (Weltmeister), wie sie ihn in Wien nannten. So dauerte das Training schließlich weit über eine Stunde.

Ernst Happel lebt bis heute nicht nur in den Herzen der Österreicher, Belgier und Holländer weiter. Vor allem beim HSV erzählen sie sich Wunderdinge. Nach zwei Meisterschaften und dem Europacupsieg 1983 gegen Juventus Turin (1:0) würden ihn viele am liebsten sofort wieder zum Leben erwecken.

„Ich habe mich neulich fast zu Tode erschrocken“, erzählt Günter Netzer (76), der ihn als Manager 1981 nach Hamburg holte. „Da dreh ich mich um – und Happel steht vor mir. Ich dachte, er wäre wiedergeboren.“ Es handelte sich um Happels Sohn Ernst (68), der wie eine Kopie des Vaters aussieht und stolz behauptet: „Wenn der Herr Papa heute noch Trainer wäre, würde er wieder etwas Neues erfinden. Und drei Monate später würden es die Bayern und die Leipziger nachmachen.“

Netzer wollte Happel bereits in den 70er-Jahren haben, scheiterte jedoch am damaligen DFB- Präsidenten Hermann Neuberger, der die fehlende deutsche Trainerlizenz monierte. „Das können Sie doch nicht machen, das ist einer der weltbesten Trainer, der hat mit Feyenoord Rotterdam gerade den Europapokal der Landesmeister gewonnen“,reagierte Netzer verärgert, wie er im Gespräch mit SPORT BILD erzählt. „So einen können Sie in Deutschland nicht brauchen? Der soll in Hennef in die Sportschule? Das ist eine große Chance, die wir da vertun!“ Neuberger blieb dennoch stur.

Netzer verpflichtete stattdessen Branko Zebec († 59), der den HSV 1979 zur Meisterschaft führte. Doch der geniale Ex-Spielmacher von Mönchengladbach und Real Madrid gab seinen Happel-Traum nicht auf. Netzer: „Ich beobachtete ihn bei Standard Lüttich. Etwas Besseres habe ich in der da- maligen Zeit nicht gesehen. Forechecking in perfekter Art und Weise, verbunden mit der Abseitsfalle. Und Angriffsfußball pur. Das war genial.“ Als Zebec wegen seiner Alkoholkrankheit nicht mehr zu halten war, kam es Netzer gelegen, dass Köln den Holländer Rinus Michels († 77) verpflichtet hatte – ebenfalls ohne Trainerschein. Happel durfte unterschreiben. Der Kampf um ihn ging dennoch weiter, da Franz Beckenbauer (75) von Cosmos New York zum HSV gekommen war.

ERNST HAPPEL

TRAINERSTATIONEN

„Franz rief mich an. ‚Du bist wohl nicht ganz dicht. Ich komme extra wegen Branko – und du entlässt mir den.‘ Ich beruhigte ihn, genauso wie andere Spieler, die ebenfalls skeptisch waren: ‚Wartet ab, wir kriegen einen, der noch besser ist als der Zebec.‘“

Noch eine Hürde musste Netzer nehmen: „Happel war verwöhnt, hat viel Geld verlangt. Es war damals ungewöhnlich, dass ein Trainer mehr verdient als die Spieler. Und was mir ganz übel aufstieß: Er hat Brutto mit Netto verwechselt. Am Ende war das Doppelte von dem fällig, was er verlangt hat. Also musste ich noch mal persönlich kämpfen im Verein.“ Dann holt Netzer tief Luft: „Happel war das Beste, was ich je gemacht habe.“

Auch mit Beckenbauer gab es ein Happy End, nicht nur die Meisterschaft 1982. „Happel und der Franz waren schnell ein Herz und eine Seele“, sagt Netzer. „Er hat ihn geliebt, verehrt und geschützt.“ Wenn der Kaiser nicht gut drauf war, täuschte Happel eine Verletzung vor (Beckenbauer war immerhin schon 37 Jahre alt; d. Red.).“ Da Beckenbauer als Libero zu langsam wurde, stellte ihn Happel vor die Abwehr, heute sagt man Sechser dazu. Netzer: „Diese Liebe hat sich umgekehrt genauso entwickelt. Als Beckenbauer ab 1984 Teamchef der Nationalmannschaft war, ist er oft nach Hamburg gekommen und holte sich Tipps ab.“ So war Happel auch ein Schatten-Bundestrainer. Ähnlich wie er als Trainer des belgischen FC Brügge 1978 zeitgleich die holländische Nationalmannschaft zur Vize-Weltmeisterschaft führte, mit dem Team erst im Finale gegen Gastgeber Argentinien mit 1:3 n.V. verlor.

Die Happel-Festspiele beim HSV stürzten die Bundesliga in Verzweiflung. Vor allem den legendären Schalker Torjäger Klaus Fischer (71). „Er hat gesagt: ,Nie wieder spiele ich gegen den HSV‘w, ich weiß nicht mehr, wo ich hinlaufen soll. Ich stehe eh immer im Abseits‘“, erinnert sich Netzer.

Happel war kein Freund großer Worte („Wennst reden willst, musst Staubsaugervertreter werden“), er rauchte lieber. „Das war okay“, sagt Franz Beckenbauer. „Er war der einzige Mensch, bei dem ein Blick genügte und du wusstest, was er meint.“

Auf die Spitze trieb es der Schlawiner aus Wien, wo sie sein Pokerface im Café Ritter beim Kartenspiel „schwarze Katz“ am meisten fürchteten, am 25. Mai 1983 in Athen. Am Tage des Finales gegen die haushohen Favoriten von Juventus Turin, bei denen Trainer Giovanni Trapattoni stundenlang Ansprachen hielt, bat er die Führungsspieler Horst Hrubesch, Ditmar Jakobs, Uli Stein, Manni Kaltz und Felix Magath nach dem Vormittags- Spaziergang an einen Tisch. Magath rührte in seinem Pfefferminztee und wollte von Happel hören, wie die Taktik aussieht. Und was sagte Happel? „Nichts! Er hat uns reden lassen und an seiner filterlosen Belga-Zigarette gezogen“, sagt Magath. Und weiter: „Zu mir hat er ohnehin so gut wie nie was gesagt. Er hat sich immer nur beschwert, dass ich zu VIEL laufe! Ich hätte so spielen sollen wie früher Günter Netzer. Darauf warten, dass man mir den Ball bringt.“ Für Magath war das ein Ritterschlag. Er wusste, dass ihn Happel als Spielmacher sieht.

Happel fand, dass Magath viel zu viel läuft

Den Spielern imponierte, dass Happel so herrlich unaufgeregt war. „Als ginge es gegen den VfL Bochum“, sagt Hrubesch. „Er signalisierte, dass wir gleichwertig sind, dass Ängste unbegründet sind“, ergänzt Magath. Als sie aufstanden, Happel seine fünfte Belga angezündet hatte, war die Marschroute klar. Auch weil die Spieler die Ideen von Happel nach zwei Jahren kannten und er ihnen das Gefühl gab, sie hätten die Taktik selbst gemacht. Wolfgang Rolff sollte Juves Spielma- cher Michel Platini nicht in Manndeckung nehmen, erst attackieren, wenn er in Tornähe kam. Die Abwehr musste bis knapp hinter die Mittellinie rausrücken, damals schon das Stilmittel, mit dem 38 Jahre später Hansi Flick beim FC Bayern in zwölf Monaten sieben Titel holte. Linksaußen Lars Bastrup zog den starken Rechtsverteidiger Claudio Gentile nach links, sodass Platz frei wurde für Bernd Wehmeyer und für Magath, der nach neun Minuten in die Lücke stieß und das entscheidende 1:0 schoss.

Richtig redselig wurde Happel, als sein Entdecker Netzer ankündigte, nach langer Zeit wieder mal beim Training mitzumachen. „Gebt ihm keinen Ball“, schwor er vorher die Spieler ein. „Ich hab mich auf dieses Training gefreut wie ein kleines Kind“, erzählt Netzer. „Und jetzt bekam ich, der in seiner ganzen Laufbahn von allen immer wieder angespielt wurde, keinen Ball. Die Spieler haben mein Entsetzen gesehen. Ich, der gutgläubige Mensch, habe es nicht für möglich gehalten, dass die Mannschaft mich so hintergeht.“

Bis alle laut lachten. Netzer schließlich auch.

Der Abschied 1987 verlief dann traurig. Nach dem Sieg im Pokalfinale gegen die Stuttgarter Kickers (3:1) versteckte sich Happel bei der Ehrung, gab in der Kabine jedem Spieler die Hand, wünschte viel Glück, fuhr noch vor der Siegerparty zum Flughafen – und war für immer weg. Was niemand wusste: Happel hatte wenige Tage zuvor eine niederschmetternde Lungenkrebs-Diagnose erhalten. Dass er ein Magengeschwür hatte, wusste er schon länger. Ihm waren noch vier erfüllte Jahre in Innsbruck beim FC Tirol (zwei Meisterschaften) vergönnt und zuletzt – das Tagesgeschäft konnte er nicht mehr durchstehen – elf Monate bei der österreichischen Nationalmannschaft.

Die letzten Jahre dieses geheimnisvollen Mannes erlebte ich, der SPORT BILD-Autor, selbst mit. Anfang November 1992 musste ich nach einem Interview im Wiener Praterstadion, heute Ernst-Happel-Stadion, weinen. Happel war total abgemagert, vom Tode gezeichnet. Und ausgerechnet er, der Interview-Verweigerer, war nun zum Reden bereit. Seine Vertrauten im Verband, allen voran Co-Trainer Didi Constantini, hatten ihn in einen feinen Anzug gesteckt, er saß auf weichen Kissen, anders ging es nicht mehr. Happel sah mich unter seiner legendären Kappe mit großen Augen an. Obwohl ihm das Sprechen schwerfiel, Constantini laufend seine trockenen Lippen benetzte, floss so viel Weisheit aus Happels Munde.

► „Die Improvisation, die Schönheit des Fußballs wird weniger. Die Vorbilder sind nicht mehr vorhanden. Wie schade, dass Franz Beckenbauer nicht mehr auf der Bank sitzt. Er beherrschte die Materie.“

„Das Spiel meines Lebens“

In diesem SPORT BILD-Buch berichten 50 Top-Stars vom „Spiel ihres Lebens“. So bekommt der Leser Fußball-Geschichte aus erster Hand anschaulich erzählt. Franz Beckenbauer blickt auf das legendäre WM- Viertelfinale 1970 in der Hitze von Mexiko gegen England (3:2) zurück, Mario Götze auf das WM-Finale von 2014 in Brasilien gegen Argentinien. Auch Sepp Maier, Olaf Thon, Lothar Matthäus, Berti Vogts und viele andere sind mit dabei (Herausgeber: Matthias Brügelmann, 19,90 Euro). Im internet ist es unter sportbild.de/50 Spiele zu bestellen.

► „Immer nur laufen, laufen, laufen. Jene jedoch, die laufen, sind die Blinden.“

► „Das, was die Spitzenkönner oben im Hirn haben, das kann kein Trainer einpflanzen. Cruyff, Beckenbauer, Pelé, die sind schon so geboren.“

► „Wir brauchen Spieler, die die Jungen führen, 80 Prozent Hirn, 20 Prozent Technik. Heute sind es oft 20 Prozent Hirn, trotzdem keine Technik.“

► „Mithilfe der Wissenschaft ist es keine Affäre, die Kondition zu verbessern. Das gelingt jedoch nicht bei der Technik.“

► „Der AC Mailand (damals unter Arrigo Sacchi die weltbeste Mannschaft; d. Red.), das habe ich 1970 schon in Rotterdam spielen lassen.“

► „Wenn ich das Angebot von Neapel angenommen hätte, dann wäre der Vesuv ausgebrochen. Denn dann hätte der Maradona gehen müssen. Der ist mehr breit als hoch.“

Happel fraß alles in sich hinein und bezahlte dafür mit dem Leben

Als ich mich verabschiedete, vorsichtig seine knöcherne, erschlaffte Hand nahm, sagte er noch: „Wenn ich mehr von der Bank aufgesprungen wäre, mehr aus mir hinausgeschrien hätte, dann hätte ich kein Geschwür. Doch wennst schreist, geht’s den Spielern in ein Ohr rein, ins andere raus. Willst abschalten, kannst net. Nach fünf Minuten ist alles wieder da. Es wäre besser gewesen, wenn ich mich abreagiert hätte. Jetzt habe ich eben ein Geschwür. Damit muss ich leben.“

Auch Torjäger Horst Hrubesch („Ich bin stolz darauf, dass ich Happel kennenlernen durfte“), den er trotz seiner Grobmotorik beim HSV wegen seines Charakters und seines Hirns geschätzt und als Co- Trainer zum FC Tirol geholt hatte, durfte ihn zwei Wochen vor seinem Tode im Landeskrankenhaus von Innsbruck besuchen. „Brauchst nicht mehr kommen, Zauberer – das war dein letzter Besuch“, flüsterte ihm Happel zu. Und: „Ich habe 65 Jahre gelebt, da brauchen andere 100 dafür.“

Happel verstarb am 14. November 1992 um 17.17 Uhr. Am 18. November, beim Länderspiel gegen Deutschland in Nürnberg (0:0), lag zum Gedenken seine Kappe auf der Trainerbank. Spieler und Zuschauer waren tief ergriffen, viele ließen ihren Tränen freien Lauf.

NÄCHSTE WOCHE

Franz Beckenbauer lüftet seine Trainer-Geheimnisse

TEIL 2

DAS IST ERNST HAPPEL

Geboren am 29. November 1925 in Wien. Wegen des schlechten Verhältnisses zu seinen Eltern kam er mit vier Jahren zur Großmutter. Als Verteidiger wurde er mit Rapid Wien zwischen 1946 und 1957 sechsmal Meister, bei der WM 1954 mit Österreich Dritter. Als Trainer gewann er u.a. mit Feyenoord Rotterdam (1970) und dem HSV (1983) den Europapokal der Landesmeister. 1978 Vizeweltmeister mit Holland: 1:3 n.V. im Finale gegen Gastgeber Argentinien. Am 14. November 1992 starb Happel an Lungenkrebs in Innsbruck. Von seiner Frau Elfriede hatte er sich früh getrennt. Sohn Ernst junior ist 68 Jahre alt.