Weiterlesen mit NEWS. Jetzt testen.
Lesezeit ca. 9 Min.

Hardware: Das optimale Smartphone finden


PC Welt - epaper ⋅ Ausgabe 8/2018 vom 06.07.2018

Wer sich ein neues Smartphone kaufen will, aber noch kein konkretes Modell vor Augen hat, der sieht sich einer schier unendlichen Auswahl an Geräten gegenüber. Mit unserem Wissen kommen Sie Ihrer Entscheidung schnell näher.


Artikelbild für den Artikel "Hardware: Das optimale Smartphone finden" aus der Ausgabe 8/2018 von PC Welt. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Foto: © Mirko – Fotolia.com


„Wer sich ein neues Smartphone kaufen möchte, sollte sich klar werden, wofür er es verwenden will.“


Einer aktuellen Umfrage des Statistik-Portals Statista zufolge wünschen sich Anwender bei ihrem nächsten Smartphone vor allem einen Akku mit längerer Lauf- und kürzerer Ladezeit (optimalerweise über eine kabellose Ladetechnik), mehr Speicherkapazität und eine ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 2,99€
NEWS 30 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von PC Welt. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Bunt: Youtube-Abo: Videos nun auch werbefrei. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Bunt: Youtube-Abo: Videos nun auch werbefrei
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Garmin-Sportuhren unterstützen das kontaktlose Bezahlen über NFC. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Garmin-Sportuhren unterstützen das kontaktlose Bezahlen über NFC
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Dashcams: Dashcams erlaubt, aber …. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Dashcams: Dashcams erlaubt, aber …
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Sicherheit: Microsoft schließt Windows-Wurmlücke. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Sicherheit: Microsoft schließt Windows-Wurmlücke
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Hardware: Preisgünstige NVMe-SSDs. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Hardware: Preisgünstige NVMe-SSDs
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Software: Cybershield fürs Surfen und Mailen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Software: Cybershield fürs Surfen und Mailen
Vorheriger Artikel
Software: Fragen und Antworten zu KI
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Software / Auf DVD: O&O Safe Erase 11 Professional
aus dieser Ausgabe

... bessere Kamera. Eine höhere CPU-Leistung und ein größeres sowie besseres Display tragen laut Umfrage dagegen nicht maßgeblich zu einer Kaufentscheidung bei.

Allerdings hängen die technischen Ansprüche auch stark davon ab, was ein Anwender mit dem Smartphone machen möchte: Wer nur ab und an mal seine Mails checkt und im Internet surft, braucht weder Unmengen an Speicherplatz noch eine leistungsstarke Octacore-CPU. Dagegen ist beides für jemanden, der auch anspruchsvolle 3DSpiele zockt, genauso Pflicht wie ein großes Display. Hören Sie viel Musik und machen zudem ständig Fotos, braucht’s einen gro-ßen Speicher oder zumindest eine Erweiterung per Micro-SD-Steckplatz.
Je nachdem, welche Ausstattung Sie sich für Ihr zukünftiges Smartphone wünschen, fällt dann auch der Preis dafür aus. Wir haben uns aktuelle Smartphone-Modelle angesehen und in vier Preisklassen und eine Sonderkategorie eingeteilt. So dürfte bestimmt für jeden Geldbeutel und jeden Anspruch etwas dabei sein.

Das günstige Wiko View 2 kommt mit Achtkern-Prozessor, 6-Zoll-Display, starkem Akku, Fingerabdruckscanner und Android 8 als Betriebssystem.


Einsteiger-Smartphones bis 200 Euro: Weniger Speicher & Kamera

Fanden sich bis vor ein paar Jahren in der Einsteigerklasse bis 200 Euro vor allem Smartphones der B- und C-Brands à la Archos und ZTE, sind mittlerweile auch Top-Hersteller wie LG, Samsung und Sony dort anzutreffen. Geräte dieser Preiskategorie unterscheiden sich von den teureren Modellen vor allem hinsichtlich der Speicherund der Kameraausstattung: So finden sich meist 2 oder 3 GB RAM und 16 oder 32 GB intern, die sich jedoch oft per Micro-SDKarte aufrüsten lassen.
Bei der Kamera verzichten die Hersteller oft auf die aktuell so verbreitete Dualcam. Eine Ausnahme bildet hier das Honor 7C. Ebenfalls bemerkenswert ist das Wiko View 2, dessen Frontkamera mit 13 Megapixeln arbeitet. Üblich sind hier 5 bis 8 Megapixel. Was den eingebauten Prozessor angeht, so finden sich im Einsteigerbereich vereinzelt Achtkerner wie beim Honor 7C oder dem Wiko View 2. Jedoch arbeitet die Mehrzahl der Smartphones unter 200 Euro nur mit Quadcore-CPUs, und der Prozessortakt – bei Quad- wie bei Octacores – ist bei maximal 1,8 GHz angesiedelt.
Ein weiterer Unterschied, der jedoch eher das Design eines Handys anbelangt, ist das Gehäusematerial: Die Geräte sind oft aus Kunststoff gefertigt, wodurch sie meist leichter sind als ihre teureren Kollegen mit Metallgehäuse. So bringt etwa das Samsung Galaxy J3 (2017) Duos gerade mal 142 Gramm auf die Waage.
Hinsichtlich Akkukapazität und Displaygröße ist in diesem Preissegment auf den ersten Blick kein großer Unterschied festzustellen: 5- bis 6-Zoll-Displays sind hier ebenso vertreten wie Akkus mit 3000 mAh und mehr. So kommt das ZTE Blade A6 für 199 Euro UVP etwa mit 5000-mAh-Akku und 5,2-Zoll-Display.
Durchaus eine Differenz ist jedoch bei der Displayauflösung zu finden. Full-HD ist hier kaum zu finden, das Gros der Geräte beschränkt sich auf HD-Auflösung mit 1440 x 720 Pixel oder ähnlich.
Allerdings sind auch bei den günstigeren Einsteigergeräten besondere Features zu finden, allen voran der Dual-SIM-Steckplatz, den Sie entweder alternativ zum Micro-SD-Slot verwenden oder ganz autonom. Und das Wiko View 2 wartet sogar mit einem Fingerabdruckscanner auf.

IM ÜBERBLICK: FÜR EINSTEIGER BIS 200 EURO

Das BQ Aquaris X2 Pro kommt mit Android One auf Basis von Android 8. Damit bekommt es garantiert Updates und Sicherheitspatches.


Günstige Smartphones kommen jedoch auch mit einem generellen Problem: den meist fehlenden Betriebssystem-Updates und Sicherheits-Patches. Bevor Sie also zu einem Preisknaller greifen, sollten Sie sich zuerst unbedingt erkundigen, mit welcher Android-Version das Gerät ausgeliefert wird und wie die Update-Politik des Herstellers aussieht. Gut schneiden hier etwa Nokia, Samsung, Sony und Wiko, aber auch Honor und Xiaomi ab, während beispielsweise ZTE kaum Updates ausliefert.

Alltagsmodelle ab 250 Euro: Besseres Display und Dualcam

Etwas teurer als Einsteigergeräte, aber immer noch zu einem sehr guten Preis bieten Ihnen Smartphones ab 250 Euro mehr Möglichkeiten. Achtkernprozessoren sind hier fast Standard, sie arbeiten im Gegensatz zu den CPUs in Einsteigergeräten dann auch schon mit 1,8 bis 2,5 GHz. Hinsichtlich der Speicherbestückung findet sich das eine oder andere Modell bereits mit 6 GB RAM und 64 GB internem Speicher. Auch Speicherkarten lassen sich in die meisten Geräte einlegen.
Was die Schnittstellen angeht, macht sich der Preisunterschied ebenfalls bemerkbar: Statt WLAN-n ist bei vielen Geräten ab 250 Euro – etwa dem Honor 9 und dem Xiaomi Mi 6 – bereits der schnellere WLAN-ac-Standard an Bord. Zudem erklären Bluetooth 5 statt Bluetooth 4 sowie USB-C statt Micro-USB den Aufpreis. Hinsichtlich der Displaygröße tut sich dagegen (noch) nicht viel, allerdings steigt die Auflösung in dieser Preisklasse bei vielen Geräten auf Full-HD, etwa beim Motorola Moto G6. Passend dazu haben die Hersteller auch die Akkukapazität erhöht – unter 3000 mAh ist kaum noch zu finden.
Die Kameraausstattung erweist sich bei Smartphones aus der Preisklasse ab 250 Euro fast ausschließlich als Dualcam, im Fall des Nokia 7 Plus sogar mit Zeiss-Objektiven. Das macht sich wiederum im Gewicht bemerkbar – die zusätzlichen Komponenten bringen auch ein paar Gramm mehr mit. Als Betriebssystem kommt Android 7 oder 8 beziehungsweise eine darauf basierende Alternative wie MIUI beim Xiaomi Mi 6 zum Einsatz.

Geräte für Anspruchsvolle ab 500 Euro: Mehr Speicher und CPU

Smartphones in diesem mittleren Preisbereich sind perfekt für Anwender, die neue Technik haben möchten, dafür auch durchaus Geld in die Hand nehmen, aber eben kein halbes Vermögen ausgeben wollen. Die Displayrange reicht von 5,5 bis 6 Zoll und mehr, die Auflösung ist durch die Bank Full-HD, zum Teil auch mehr wie etwa beim HTC U11+. Die Akkukapazität bleibt im Vergleich zur Preisklasse ab 250 Euro dagegen nahezu gleich.

IM ÜBERBLICK: FÜR DEN ALLTAG AB 250 EURO

Hinsichtlich der Speicherausstattung kommen bei den Smartphones ab 500 Euro, beispielsweise dem BQ Aquaris X2 Pro oder dem Huawei P20, erstmals 128 GB intern zum Einsatz, die sich bei BQ sogar noch per Micro-SD-Karte erweitern lassen.
Der Arbeitsspeicher ist meist 4 oder 6 GB groß. Und auch die verwendeten Achtkern-CPUs sind leistungsstärker und mit 2,4 bis 2,8 GHz getaktet. Die Kameraausstattung mit zwei Sensoren und zwei Objektiven für die Hauptkamera bleibt jedoch erhalten.
Interessanterweise trifft man in dieser Preisklasse vermehrt auf das Phänomen der fehlenden Klinkenbuchse, wie dies etwa beim HTC U11+, dem Huawei P20 oder dem Sony Xperia XZ2 Compact der Fall ist. Als Ausgleich legen die Hersteller den Geräten einen Steckeradapter auf USB-C bei, oder Sie müssen sich ein Paar Bluetooth-Kopfhörer besorgen und diese kabellos mit dem Smartphone verbinden.
Bluetooth ist überwiegend in Version 5.0, WLAN als ac-Standard an Bord. Das Betriebssystem ist, wie bei der Preisklasse darunter, Android 7, 8 oder eine Alternative, die darauf basiert – etwa Oxygen-OS beim Oneplus 5T.

Das Huawei P20 Pro kommt mit einer Dreifach-Kamera von Leica, die im Zusammenspiel für optimale Bilder sorgen soll.


Für Technikbegeisterte ab 800 Euro: Das Beste vom Besten

Wer das Nonplusultra an Technik will, darf auch keine Kosten scheuen. Denn aktuell müssen Sie für ein absolutes High-End-Gerät mindestens 800 Euro, im Extremfall sogar über 1000 Euro hinblättern. Dafür bekommen Sie aber nicht nur die schnellsten Prozessoren wie etwa den Apple A11 Bionic im iPhone X oder den Exynos 9810, den Samsung im Galaxy S9 und S9 Plus verbaut. Auch CPUs mit künstlicher Intelligenz
wie der Huawei Kirin 970 im hauseigenen P20 Pro kommen dann zum Einsatz.
Die Speicherausstattung ist im obersten Preissegment immer häufiger auch mit 6 GB RAM und 128 GB intern erhältlich. Dafür verschwindet zum Teil die Möglichkeit, den internen Speicher per Micro-SD-Karte zu erweitern.
Bei der Kamera legen die Hersteller dagegen gerne wieder eine Schippe drauf: So kommt das Huawei P20 Pro mit einer Dreifach-Kamera, die in Zusammenarbeit mit Leica entstanden ist und die zur Bildoptimierung KI einsetzt. Die Triple-Kamera besteht aus einem besonders lichtstarken 40-Megapixel-Farbsensor mit f1.8-Objektiv für die Farbinfos und die Belichtung, einem 20-Megapixel-Schwarzweißsensor mit f1.6- Objektiv für die Schärfe und einem 8-Megapixel-Farbsensor mit f2.4-Objektiv und längerer Brennweite – Huawei spricht hier von 5x-Hybrid-Zoom – für weiter entfernte OctaMotive. Die integrierte KI soll bei der Bildstabilisierung und der Auswahl des Motivprogramms helfen. Außerdem zeigt sie dem Anwender die besten Bilder in der Galerie an. Im Samsung Galaxy S9 kommt dagegen eine Kamera zum Einsatz, deren Objektiv je nach Lichtsituation eine variable Blende von f1.5 oder f2.4 verwendet. Mit steigendem Preis wächst auch die Displaygröße in dieser Kategorie an. Modelle unter 5,7 Zoll Bilddiagonale sind kaum noch zu finden, die Auflösung ist dementsprechend hoch.
Und noch einen Vorteil bieten diese Smartphone-Boliden: Die Hersteller sind immer darauf bedacht, ihnen die neuesten Updates zu verpassen. So finden Sie nicht nur beim Kauf die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Betriebssystemversion. Auch bei neuen Versionen und Sicherheitspatches werden die High-End-Geräte zuerst bedacht.

IM ÜBERBLICK: FÜR ANSPRUCHSVOLLE AB 500 EURO

Das Cat S61 von Catphones hat eine Wärmebildkamera integriert. Es eignet sich etwa für Feuerwehrmänner, aber auch Architekten.


Spezialgeräte: Vor allem für Sondereinsätze bestens geeignet

Neben der reinen Einteilung nach Preisklassen und damit der technischen Ausstattung findet man auch immer wieder Smartphones, die mit einer Sonderfunktion aufwarten. Beispielsweise ist Catphones für seine besonders robusten Outdoor-Geräte bekannt. Mit dem Cat S61 hat der Hersteller nun ein Modell im Sortiment, das sich etwa für Feuerwehrleute eignet, denn es hat eine Wärmebildkamera der Firma Flir eingebaut. Legen Sie Wert auf eine besonders nachhaltige Fertigung Ihres Smartphones und mögen Flexibilität bei der Auswahl der verbauten Komponenten, ist für Sie Fairphone interessant. Das Unternehmen spezialisiert sich auf modulare Smartphones, deren Komponenten auch noch besonders umweltbewusst hergestellt werden. Allerdings ist die verbaute Technik dabei nicht immer die aktuellste.
Apropos modular: Die Moto-Z-Serie von Motorola lässt sich mit den so genannten Moto Mods um verschiedene Module erweitern, etwa einem Alexa-Lautsprecher, einer 360-Grad-Kamera, einem Sofortbilddrucker, einem zusätzlichen Akku, einem Gamepad oder einem Projektor.
Wer dagegen die gute alte Zeit der Tastaturhandys vermisst, findet im Blackberry Keyone ein Modell mit physischer Tastatur. Möchten Sie dagegen nicht mehr, sondern lieber weniger und dafür größere Tasten, weil etwa die Augen nicht mehr so mitspielen, bietet Ihnen Seniorenhandy-Spezialist Doro verschiedene Modelle, darunter auch das Doro 8035 mit Android 7.1 und besonders einfacher Bedienung.

Fazit: Vor dem Kauf Ansprüche und Preis gut abwägen

Das Angebot an aktuellen Smartphones ist überwältigend. Sie können bei den Displaygrößen zwischen fünf und über sechs Zoll wählen, sich zwischen Quadcore- und Octa core-Prozessoren mit diversen Taktraten entscheiden und aus unterschiedlich großer Speicherbestückung die für Ihre Ansprüche optimale heraussuchen.
Dann kommt als Nächstes die Frage nach der Kamera: Ist Sie Ihnen wichtig? Falls ja, wie hoch soll die Auflösung sein? Brauchen Sie 4K-Video? Und natürlich soll auch der Akku sämtliche Unternehmungen aushal- ten, die Sie mit Ihrem zukünftigen Smartphone vorhaben.
Das alles (und mehr) sind Fragen, Sie sich stellen sollten, bevor Sie sich ernsthaft auf die Suche nach dem für Sie optimalen Smartphone machen. Dabei dürfen Sie jedoch nicht vergessen, dass sich die Ausstattung natürlich auf den Preis auswirkt: Einsteigergeräte gibt’s bereits für weniger als 100 Euro; ob Sie jedoch mit der Ausstattung, die diese Geräte bieten, glücklich werden, ist fraglich.
Auf der anderen Seite kosten High-End-Modelle derzeit 1200 Euro und mehr, und hier stellt sich die Frage, ob sich die neueste Technik und die tollsten Funktionen wirklich lohnen. Das ist jedoch eine Frage, die nur Sie beantworten können.

IM ÜBERBLICK: FÜR TECHNIKBEGEISTERTE AB 800 EURO

ANDROID ONE: DIE ZUKUNFT DES UPDATES

Die Geschichte von Android One beginnt bereits im Jahr 2014.
Google hatte damals eine Spezifikation für Low-Cost-Geräte festgelegt, die mit einer nicht modifizierten Android-Version, dem so genannten „Stock Android“, auf den Markt kommen sollten. Dieses Stock Android wurde um einige zentrale Google-Dienste wie Maps, den Assistant, der Galerie Google Fotos und der Videotelefonie-App Duos ergänzt – fertig war Android One.
Das Besondere an Android One: Smartphone-Hersteller, die mit Google eine Kooperation für Android-One-Geräte eingehen wollen, müssen ihren Kunden zusammen mit Google garantieren, zwei Jahre lang Updates auf die aktuellste Android-Version sowie drei Jahre lang Sicherheitspatches zu liefern. Durch diese Strategie sollte es Google und damit auch den Smartphone-Anbietern möglich sein, zeitnah Updates zu verteilen und zugleich günstige sowie sichere Geräte anzubieten. Die ersten Geräte mit Android One kamen in Pakistan, den Philippinen und Indonesien auf den Markt.

Die Initiative entwickelte sich jedoch nur sehr langsam und kam erst im Jahr 2017 richtig in Schwung, als sich die ersten größeren Hersteller an Android One beteiligten: Xiaomi brachte etwa das Mi A1 auf den Markt, HTC bot in Europa das U11 Life mit Android One auf Basis Android 8 an. Mit diesen Geräten vollzog sich jedoch ein Wandel bei der eingesetzten Hardware, denn die genannten Smartphones sind im mittleren Preissegment angesiedelt und bieten leistungsstarke Lösungen für Standardanwender. Das Xiaomi Mi A1 basiert etwa auf einem Snapdragon 625, das U11 Life setzt sogar einen Snapdragon 630 ein. Ein weiterer prominenter Mitstreiter ist im Februar 2018 mit HDM Global und seiner Marke Nokia hinzugekommen. Im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) gab der Hersteller bekannt, künftige Modelle mit Android One auszuliefern. Beispiele dafür sind etwa das Nokia 6 (2018), das Nokia 7 Plus und das Nokia 8 Sirocco. Und seit Sommer 2018 hat auch der spanische Hersteller BQ mit dem Aquaris X2 und X2 Pro Android-One-Geräte im Sortiment.

IM ÜBERBLICK: SPEZIALGERÄTE