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Hardware: Die beste Hardware 2019


PC Welt - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 01.12.2018

Das ideale Technikgeschenk verbindet Nutzen mit Spaß und bleibt dadurch lange in Gebrauch. Damit diese Punktlandung gelingt, hilft der Ratgeber bei der Auswahl aktueller Hardware – vom Notebook bis zum digitalen Assistenten für ein smartes Zuhause.


Artikelbild für den Artikel "Hardware: Die beste Hardware 2019" aus der Ausgabe 1/2019 von PC Welt. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Hintergrundfoto: © ivanmollov – Fotolia.com

Alle Jahre wieder stellen Sie sich zum Jahresende dieselbe Frage: Was soll ich zu Weihnachten verschenken? Oft kommt etwas Technisches in die engere Wahl, weil Sie insgeheim schon eine ganze Weile eine Neuanschaffung vorhatten und nur auf den richtigen Moment gewartet haben. So soll vielleicht die alte Familienglotze ...

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... durch ein neues Fernsehgerät ersetzt werden. Gleichzeitig liegt Ihnen Ihre Tochter in den Ohren wegen eines neuen Smartphones. Und Ihre Frau wünscht sich schon lange ein tragbaren Fitness-Gadget.


„Ein top-aktuelles Gerät ist teuer. Oft liegt der Vorgänger technisch dicht dahinter, ist aber günstiger.“


Wollen Sie alle diese Wünsche erfüllen und sich dabei nicht von Marketingsprüchen zu einem Fehlkauf verleiten lassen, benötigen Sie einen Überblick darüber, welche technischen Neuerungen und Funktionen relevant sind. Zu diesem Zweck fasst unser Ratgeber bei jeder Gerätekategorie unter „Darauf kommt es an“ wesentliche Kriterien zusammen. Kurz und bündig werden Sie darüber informiert, was sich technisch getan hat und welche Punkte bei der Ausstattung und bei der Bedienung momentan von Bedeutung sind. Hierzu gibt es unter „PC-WELT-Empfehlung“ und „Preis-Leistungs-Tipp“ passende Gerätevorschläge. Können Sie es in diesem Jahr einmal so richtig krachen lassen und müssen Sie keinen Kompromiss machen, dann zählt für Sie nur das technisch Maximale. Unter „Das braucht der Technikfan“ lesen Sie, was das ultimative Gerät in der jeweiligen Kategorie ausmacht und wie tief Sie für diesen Techniktraum in die Tasche greifen müssen.
Die von uns vorgeschlagenen Geräte können jedoch nur einen Ausschnitt der vorhandenen Modellvielfalt abbilden. Deshalb empfehlen wir Ihnen als weitere Informationsquelle unsere Tests und Bestenlisten. In dieser Ausgabe finden Sie Hard- und Softwaretests ab Seite 82. Weitere Artikel aus dem Testlabor samt ausführlichen Vergleichstests stehen auf der Webseite unterwww.pcwelt.de/tests für Sie bereit.

NOTEBOOKS

Zwischen 200 und 2000 Euro können Sie für ein Notebook ausgeben – je nachdem, welche Rechenleistung und Ausstattung Sie benötigen. Allerdings empfiehlt es sich, nicht zu wenig zu investieren, wenn der Laptop zukunftssicher sein soll.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

Microsoft Surface Book 215

Preis: rund 2000 Euro

Ausstattung: Prozessor: Apple A10X (2,4 GHZ, 6 Kerne) / Display: 10,5 Zoll mit 2224 x 1668 Bildpunkten / Speicher: 64 GB, 4 GB RAM / Gewicht: 470 Gramm / Betriebssystem: iOS 10 (Update auf Version 12 verfügbar)

Darauf kommt es an: Benötigen Sie ein Notebook lediglich als Zweitrechner zum Beispiel für den Einsatz unterwegs, werden Sie bereits ab rund 200 Euro fündig. Dann bekommen Sie einen kleinen und rund 1,3 Kilogramm leichten 11,6-Zoll-Laptop wie das Lenovo Ideapad 120S oder für rund 50 Euro mehr ein 13,3-Zoll-Gerät mit Full-HDDisplay wie das Trekstor Surfbook A13. Die Rechenleistung des eingebauten Celeron N4000 genügt allerdings nur für grundlegende Office-Arbeit mit Texten und Tabellen sowie zum Websurfen. Sie verwenden 32- oder 64-GB-eMMC-Flash-Speicher, der etwas schneller arbeitet als eine Festplat- te, jedoch wesentlich langsamer als eine SSD. Schnelleren oder größeren Speicher in Form einer SSD mit 128 GB oder einer 1-TBFestplatte gibt es ab rund 300 Euro.
Wenn Sie sich nicht mit kurzen Texten und kleinen Tabellen begnügen wollen und neben dem Office-Einsatz das Notebook auch für die einfache Fotobearbeitung benutzen möchten, sollten Sie mindestens rund 400 Euro für ein Notebook mit Core i3 ausgeben, zum Beispiel das Acer Aspire A315. Bis rund 550 Euro finden Sie auch Geräte mit einem Core i3 aus der siebten Core-Generation wie dem Core i3-7020U, die dann etwa 15 Prozent schneller arbeiten als die Core-i3-CPUs der Vorgängergeneration.
Ab 600 Euro bekommen Sie Allround-Notebooks mit einem aktuellen Core i5-8250U: Dieser Kaby-Lake-R-Prozessor verfügt über vier Kerne plus Hyperthreading und beschleunigt deshalb sämtliche Anwendungen, die mehrere Kerne unterstützen, und das Arbeiten mit mehreren Programmen gleichzeitig. Außerdem haben diese Notebooks 8 GB Arbeitsspeicher, was nicht nur Multimedia-Bearbeitung, sondern zum Beispiel auch das Surfen mit vielen gleichzeitig geöffneten Browser-Tabs schneller macht. Die SSD-Größe liegt bei 256 GB, was für die allermeisten Speicheraufgaben ausreichen sollte, wenn Sie zusätzlichen Cloudspeicher nutzen. Wer lieber alles lokal sichert, findet auch Modelle mit 2-TB-Festplatte. Ab 700 Euro gibt es Notebooks, die eine schnelle SSD und eine große HDD an Bord haben, weil der Flash-Speicher im platzsparenden M.2-Format verbaut ist. Diese Allround-Modelle gibt es bis circa 900 Euro mit größerer SSD (bis 512 GB), mehr RAM (bis 16 GB) oder einem schnelleren Core i7: Diese Mehrausgaben lohnen sich aber nur, wenn Sie mit dem Notebook in erster Linie Fotos bearbeiten oder Videoformate umwandeln.
Das braucht der Technikfan: Erst ab rund 900 Euro finden Sie Notebooks, die den aktuellen Spielen ohne größere Kompromisse gewachsen sind. Zwar haben auch kostengünstigere Notebooks eine dezidierte Grafikkarte von AMD oder Nvidia: Diese Modelle wie zum Beispiel die Geforce 940MX oder die Radeon 530 taugen aber nur für ältere oder weniger anspruchsvolle Spiele, oder Sie müssen Details und Auflösung in aktuellen Spielen radikal reduzieren.
Unter 1000 Euro sind die Spiele-Notebooks meistens mit einem aktuellen Quad-Core wie dem Core i5-8300H und einer Geforce GTX 1050 ausgestattet.
Über 1000 Euro bekommen Sie einen Hexa-Core wie den Core i7-8750H sowie eine Geforce GTX 1050Ti: Für Spiele in Full-HDAuflösung ist dies ausreichend. Alle, die ein Notebook mit einer höheren Auflösung bevorzugen, müssen noch ordentlich drauflegen und in einen Laptop mit GTX 1060 oder GTX 1070 investieren.
Deutlich über 1000 Euro kosten auch leichte sowie elegante Touchscreen-Notebooks wie das Huawei Matebook X Pro mit einer sehr hohen Displayauflösung, die für nahezu ähnlich scharfe Darstellung sorgen, wie Sie es vom Smartphone gewohnt sind. Ganz oben auf der Preisleiter finden sich schließlich Luxus-Notebooks, die hohe Rechenleistung, Touchfähigkeit und Spieletauglichkeit in einem leichten und schmalen Gehäuse unterbringen: Wenn Sie sich ein Lenovo Thinkpad X1 Extreme oder ein Microsoft Surface Book 215 leisten wollen, müssen Sie rund 2000 Euro anlegen.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

Lenovo Ideapad 330

Preis: rund 600 Euro

Ausstattung: Prozessor: Samsung Exynos 7 (1,6 GHZ, 8 Kerne) / Display: 10,1 Zoll mit 1920 x 1200 Bildpunkten / Speicher: 16 GB (erweiterbar per Micro-SD-Karte), 2 GB RAM / Gewicht: 522 Gramm / Betriebssystem: Android 6 (Update auf Version 7 verfügbar)

TABLET-PCs

Tablets sind inzwischen weit mehr als Mobilgeräte zum Surfen und fürs Videostreaming. Mit Tastatur und Stift werden sie zu leichten und kompakten Arbeitsgeräten für unterwegs.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

APPLE iPAD PRO 10.5

Preis: rund 650 Euro

Ausstattung: Prozessor: Apple A10X (2,4 GHZ, 6 Kerne) / Display: 10,5 Zoll mit 2224 x 1668 Bildpunkten / Speicher: 64 GB, 4 GB RAM / Gewicht: 470 Gramm / Betriebssystem: iOS 10 (Update auf Version 12 verfügbar)

Darauf kommt es an: Ein aktuelles Android-Tablet bekommen Sie schon ab rund 70 Euro. Doch diese Geräte sind zu schlecht ausgestattet, um wirklich Spaß beim Surfen und Filmeschauen zu machen. Daher sollten Sie darauf achten, dass ein Tablet mindestens 16 GB internen Speicher mitbringt, der sich mithilfe einer Micro-SD-Karte erweitern lässt, sowie 2 GB RAM. Damit das Tablet Fotos und Videos angenehm scharf darstellt, sollte die Displayauflösung bei 7- oder 8-Zoll-Geräten 1280 x 800 Pixel betragen und bei 10-Zoll-Tablets am besten 1920 x 1200 Bildpunkte. Empfehlenswert sind mit dieser Ausstattung zum Beispiel das Amazon-Tablet Fire HD 10 für 120 Euro, das Medion Lifetab X10605 für 220 Euro und das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (rund 200 Euro), das es für 230 Euro mit LTE gibt. Diese Geräte bieten 32 GB internen Speicher. Mit der aktuellen Android-Version 8 sind das Lenovo Tab M10 für rund 200 Euro mit LTE zu haben oder das Samsung Galaxy A 10.5 mit 3 GB RAM, das rund 300 Euro kostet. Etwas teurer ist das günstigste aktuelle Apple-Tablet: Das iPad 9.7 (2018) kos- tet mit 32 GB und WLAN rund 350 Euro. Es unterstützt die Stifteingabe per Apple Pencil, für den weitere 100 Euro anfallen. Wie bei den Smartphones liegt der Vorteil eines Apple-Tablets gegenüber den Android-Geräten vor allem darin, dass Sie dafür auf jeden Fall künftige Versionen des Betriebssystems bekommen werden.
Mini-Tablets mit 7 oder 8 Zoll großem Bildschirm werden zunehmend von großen Smartphones verdrängt: Allerdings sind sie interessant, wenn Sie ein kleines Mobilgerät vor allem für Fotos und Filme suchen, jedoch mit einer größeren Bildschirmdiagonale als beim Smartphone. Besonders für diesen Einsatzzweck lohnt sich das Huawei Mediapad M58 mit der hohen Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten, das rund 280 Euro kostet. Windows-Detachables sind der preisgünstigste Weg, ein Tablet zum Arbeiten zu verwenden: Sie bringen eine passende Anstecktastatur mit, sodass lediglich die Hardwareausstattung sie von einem Windows-Notebook unterscheidet: Die Einstiegspreise beginnen hier bei rund 250 Euro, die beispielsweise das Lenovo Miix 320 kostet: In dem Detachable mit 10-Zoll-Display und 1280 x 800 Bildpunkten arbeitet ein Atom x5-Z8350. Außerdem bringt es 64 GB Speicher und 4 GB RAM mit. Für rund 30 Euro mehr bekommen Sie das Acer One 10, das bei ansonsten gleicher Ausstattung mit einem Full-HD-Bildschirm aufwartet. Sollen Leistung und Displaydiagonale einem Notebook noch näherkommen, so lohnt sich das Trekstor Primetab T13B für rund 350 Euro: Es besitzt einen Celeron N3350 sowie ein 13,3-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung. Durch den eingebauten Standfuß steht es im Gegensatz zu günstigeren Detachables auch dann sicher, wenn die Tastatur nicht am Tablet hängt. Eleganter, stabiler sowie besser ausgestattet ist das Microsoft Surface Go: Dieses arbeitet mit einem Penti- um 4415Y, das 10-Zoll-Display zeigt 1800 x 1200 Bildpunkte. Allerdings kostet es rund 450 Euro, hinzu kommen noch rund 100 Euro für die Anstecktastatur Type Cover.
Das braucht der Technikfan: Bei einem Tablet zählt vor allem ein guter Bildschirm. Für Geräte mit Top-Bildqualität müssen Sie rund 500 Euro und mehr ausgeben. Dafür bekommen Sie aber eine entsprechende Rechenleistung, die auch Spiele, Fotobearbeitung oder Videoerstellung in hoher Auflösung zulässt. Das iPad Pro 10.5 etwa gibt es mit 64 GB Speicher und WLAN ab etwa 700 Euro: Sein Display bietet 2224 x 1668 Pixel. Mit dem Apple Pencil empfiehlt es sich vor allem aufgrund der großen Auswahl an Stiftgeeigneten Apps für kreative Aufgaben im Bereich Grafik/Design. Auch das Samsung Galaxy Tab S4 unterstützt mit dem S Pen einen Eingabestift, der mitgeliefert wird. Damit lassen sich Notizen selbst dann am Tablet verfassen, wenn Sie den Bildschirm nicht entsperrt haben. Von den anderen Tablets setzt sich das Galaxy Tab mit seinem farbund kontraststarken Amoled-Bildschirm ab. Die Preise für das 10,5-Zoll-Tablet mit 2560 x 1600 Bildpunkten und Android 8.1, WLAN und 64 GB Speicher starten bei 550 Euro. Als bester Ersatz für ein Arbeits-Notebook empfiehlt sich unter den Tablets das Microsoft Surface Pro 6, da es mit einer Core-CPU der achten Generation, mit 128-GB-SSD sowie 8 GB RAM wie ein Laptop ausgestattet ist: Die Preise beginnen bei 1050 Euro, für den produktiven Einsatz kommen noch rund 150 Euro für das passende Type-Cover und 100 Euro für den Eingabestift Surface Pen dazu.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

SAMSUNG GALAXY TAB A 10.1

Preis: rund 160 Euro

Ausstattung: Prozessor: Samsung Exynos 7 (1,6 GHZ, 8 Kerne) / Display: 10,1 Zoll mit 1920 x 1200 Bildpunkten / Speicher: 16 GB (erweiterbar per Micro-SD-Karte), 2 GB RAM / Gewicht: 522 Gramm / Betriebssystem: Android 6 (Update auf Version 7 verfügbar)

SMARTPHONES

Wer von einem Smartphone ein hochauflösendes, großformatiges Display, eine hochwertige Dual-Kamera, einen flotten Achtkernprozessor und viel Speicher erwartet, muss tief in die Tasche greifen. Wer leichte Abstriche machen kann, findet auch für 300 Euro oder weniger ein aktuelles Gerät.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

HTC U12 Plus

Preis: rund 660 Euro

Ausstattung: Prozessor: Qualcomm Snapdram 845 (2,8 GHz, 8 Kerne) / Speicher: 64 GB / Bildschirm: 6 Zoll mit 1440 x 1880 Pixeln / RAM: 6 GB / Gewicht: 188 Gramm / Betriebssystem: Android 8.0 / Akkuleistung: 3500 mAh

Darauf kommt es an: Smartphones zwischen 100 und 200 Euro sind für den gelegentlichen Einsatz gut geeignet. Wer jedoch andauernd zum mobilen Begleiter greift, der wird rasch an Grenzen stoßen: Die Displays haben zwar mittlerweile zumeist eine Diagonale zwischen 5 und 6 Zoll und können teilweise mit den Top-Modellen mithalten, allerdings müssen Sie bei der Auflösung Kompromisse eingehen. Sie liegt häufig bei 820 x 1280 Pixeln oder weniger – so lässt die entsprechend geringe Punktedichte Schrift und Symbole auf dem Bildschirm pixelig aussehen. Auch mäßig schnelle Prozessoren sowie kleine Datenund Arbeitsspeicher sprechen gegen den häufigen Einsatz. Doch ansonsten finden Sie auch Features wie LTE- und Dual-SIM in dieser Preisklasse.
Bei einem Preis von mehr als 150 Euro dürfen Sie schon mit einem internen Speicher rechnen, der 32 GB bietet, anstatt nur 16 GB – diese Phones, wie etwa das Samsung Galaxy J4 (2018), sind damit absolut alltagstauglich und stammen von namhaften Herstellern. Das 160 Euro teure LG K11 oder das HTC Desire 12 für 119 Euro verfügen ebenfalls über eine solide Ausstattung. Ein brandaktuelles Betriebssystem mit Update-Garantie können Sie bei den günstigen Markengeräten nicht automatisch erwarten. Die größeren Firmen haben zwar mehr Ressourcen, um das Betriebssystem an die eigenen Phones anzupassen. Oft liefern sie Updates aber zuerst oder sogar ausschließlich an die hochpreisigen Modelle. So bieten zahlreiche Handys nur Android 7 ohne Update-Garantie.
Das ist weniger wegen fehlender Funktionen, sondern aufgrund von Sicherheitslücken ärgerlich, die vor allem ältere Versionen betreffen. Ab rund 250 Euro dürfen Sie sich auf Smartphones mit 6-Zoll-Bildschirmen oder größer freuen, die mit Full-HD auflösen. Ab 350 Euro bekommen Sie bereits ein rundum ausgestattetes Smartphone: Merkmale wie etwa 64 GB internen Speicher, 4 GB RAM, schnellen Octa-Core-Prozessor sowie solide Akkuleistung mit mehr als 3000 mAh bringen beispielsweise das Nokia 7 Plus, das Samsung Galaxy A7 (2018) oder das LG V30 mit.
Das braucht der Technikfan: Ab 450 Euro bekommen Sie ein Top-Smartphone. Nach oben sind hier kaum Preisgrenzen gesetzt: So schlagen Top-Modelle wie das Google Pixel XL 3 und das iPhone XR mit über 1000 Euro zu Buche. Diese Phones haben leichte, schmale und edle Metallgehäuse. Schnelle Achtkernprozessoren und ein üppiger Arbeitsspeicher von bis zu 6 GB sorgen jederzeit für ein hohes Arbeitstempo. Auch wenn Sie mehr als 64 GB internen Speicherplatz benötigen, weil Sie nicht mit Speicherkarten hantieren möchten oder das Wunsch-Smartphone keinen MicroSDEinschub hat, werden Sie hier fündig.
Hinzu kommen gestochen scharfe Bildschirme mit einer Auflösung jenseits von Q-HD und die derzeit besten Smartphone-Kameras: Oft finden Sie hier Dual-Kameras auf der Rückseite der Smartphones, die sich aus zwei kompletten Kameramodulen zusammensetzen. Beim LG G7 Thinq beispielsweise sind sowohl ein Weitwinkel-Objektiv mit 16-Megapixel-Sensor sowie ein Standardwinkel-Objektiv mit 16-Megapixel-Sensor eingebaut. Bei den Top-Geräten finden sich zusätzlich vielfach optische Bildstabilisatoren, ein schneller Autofokus für Schnappschüsse sowie eine entsprechend aufwendige Softwarenachbearbeitung, bei der wiederum die leistungsstarken Prozessoren wichtige Dienste leisten. Smartphones wie das Nokia 8 Sirocco, das Pixel XL3, das Sony XZ3 oder das HTC U12 Plus liefern in allen Bereichen eine nahezu makellose Leistung ab.
Doch auch in dieser Preiskategorie können Sie auf Schnäppchenjagd gehen. So müssen Sie beispielsweise für das Samsung Galaxy S9 nur etwa 530 Euro oder für das LG G7 Thinq lediglich 450 Euro auf den Tisch legen, obwohl diese Smartphone-Modelle mit den wesentlich teureren Phones von Herstellern wie Sony, Google oder Apple durchaus mithalten können.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

LG V30

Preis: rund 390 Euro

Ausstattung: Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835 (2,45 GHz, 8 Kerne) / Speicher: 64 GB / Bildschirm: 6 Zoll mit 1440 x 2880 Bildpunken / RAM: 4 GB / Gewicht: 158 Gramm / Betriebssystem: Android 6.0 / Akkuleistung: 3300 mAh

FESTPLATTEN / SSD

Möchten Sie Ihren PC oder Ihr Notebook möglichst günstig erweitern, brauchen Sie eine interne SATA-Festplatte. Eine interne SSD bringt dagegen vor allem Notebooks einen Tempovorteil, ist jedoch teurer. Möchten Sie einfach nur Daten auslagern und gegebenenfalls auch transportieren, ist ein externes Laufwerk, SSD oder HDD, die richtige Wahl.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

Western Digital Black Performance Desktop Hard Drive

Preis: ab 82 Euro

Ausstattung: 3,5 Zoll, SATA/600 / 1 bis 6 TB / 7200 Umdrehungen pro Minute/ 64 bis 256 MB Cache / fünf Jahre Garantie / inklusive Klonsoftware

Darauf kommt es an: Interne SATA-Festplatten sind meist günstig in der Anschaffung, schnell eingebaut und arbeiten zuverlässig. Darüber hinaus bieten manche Hersteller besonders sparsame HDD-Modelle mit niedrigem Stromverbrauch an.
Die maximalen Kapazitäten im Consumer-Bereich liegen derzeit bei 6 TB. Besonders schnelle und dicht gepackte HDDs für Gaming-PCs oder Netzwerkspeicher kommen inzwischen auf Kapazitäten bis 14 TB. Bei Notebooks haben dagegen die schnelleren sowie kompakteren SSDs den SATAHD-Ds den Rang abgelaufen. Da Solid State Disks keine beweglichen Teile haben, funktionieren sie vollkommen geräuschlos und sind robuster als Magnetfestplatten.
Doch auch in PCs finden SSDs immer häufiger ihr Einsatzgebiet. Denn: Eine aktuelle SSD macht einen PC meist schneller als ein stärkerer Prozessor oder doppelt so viel Arbeitsspeicher. Und mit Kapazitäten bis zu 2 TB bieten SSDs auch reichlich Platz. Bei externen Festplatten – hier steckt meist ein SATA-Laufwerk in einem USB-3.0-Gehäuse – unterscheidet man nach wie vor zwischen Modellen im 2,5- und 3,5-Zoll-Format. Der Vorteil der kleineren Ausführungen: Sie sind besonders mobil, arbeiten zudem leise und zumeist energiebewusst. Und mit Kapazitäten von derzeit bis zu 5 TB bieten sie reichlich Platz für Ihre Daten. Externe 3,5-Zoll-Platten eignen sich dagegen bestens für den stationären Gebrauch und verfügen über höhere Kapazitäten – derzeit bis zu 6 TB, zum Teil auch 8 TB. Allerdings benötigen sie eine eigene Stromversorgung und sind dementsprechend leistungshungriger sowie lauter im Betrieb als ihre externen 2,5-Zoll-Kolleginnen. Externe SSDs kommen zumeist in 2,5-Zoll-Bauweise und sind deshalb sehr kompakt. Sie bieten sämtliche Vorteile der internen Varianten – insbesondere das rasante Tempo –, sind jedoch, verglichen mit externen HDDs, sehr viel teurer.
Weitere wichtige Kaufkriterien bei einer Festplatte sind ihr Funktions- und Lieferumfang: Verschiedene Tools zum Sichern und Verwalten Ihrer Daten sowie eine Garantie von fünf Jahren helfen im Schadensfall. Externe Festplatten, die als Backup-Medium vorgesehen sind, sollten automatisierte Backups durchführen können, lokal und in die Cloud. Für den Einbau in einen PC benötigen Sie zudem Montagematerial und Kabel. Möchten Sie die Daten einer alten Festplatte auf eine neue umziehen, dann brauchen Sie ein Cloning-Programm und bei Notebooks zusätzlich einen USB-auf-SATA-Adapter.
Das braucht der Technikfan: Wer besonders hohe Ansprüche an eine Festplatte stellt, der will in erster Linie das Maximum an Geschwindigkeit. Bei SATA-Platten sollten Sie aus diesem Grund dem SATA-3- Standard
(SATA/600) den Vorzug geben. Bei SSDs greifen Sie am besten zu einem Modell mit PCI-Express-Anschluss und einem internen Raid-Controller. Hinsichtlich einer möglichst langen Lebensdauer der SSD sollten Sie einen Blick auf die Garantie, die vom Hersteller angegebene Gesamtschreibleistung (Tera Bytes Written, TBW) sowie die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) werfen. Zehn Jahre Garantie, eine TBW von deutlich über 50 und eine MTBF von mehr als einer Million Stunden zeichnen eine gute SSD aus. Viele Hersteller koppeln inzwischen die Garantiezeit mit der TBW – sie erlischt, wenn die TBW überschritten wurde.
Achten Sie bei einer externen Festplatte auf den USB-3.1-Anschluss. Er wird in den technischen Daten eines Geräts oft mit „USB 3.1, Gen. 2“ aufgeführt, während bei USB 3.0 irritierenderweise oft der Zusatz „USB 3.1, Gen. 1“ zu finden ist. Über den USB-C-Port lassen sich bei USB 3.1 theoretisch bis zu 10 GBit/s übertragen, was etwa doppelt so schnell wie 3.0 und rund 20-mal so schnell wie 2.0 ist. Aber: Kaum ein Controller entspricht auch diesem Standard. Meist handelt es sich lediglich um USB-C-Buchsen beziehungsweise -Stecker an den Geräten. Was den Funktionsumfang einer externen Festplatte angeht, so kann eine integrierte Verschlüsselung hilfreich sein, wenn es sich um besonders sensible Daten handelt.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

Freecom mSSD Maxx

Preis: ab 260 Euro

Ausstattung: 2,5 Zoll / 512 GB oder 1 TB / USB 3.1 Typ C / Backup- und Analysesoftware im Lieferumfang / Merkmale: sehr kompakt und leicht, arbeitet sehr schnell

MONITORE

Weg mit den Kabeln: Eine USB-Typ-C-Verbindung vom Display zum Rechner überträgt Strom, Audio-/Videosignale und Daten. Für Spieler gibt es extra Schirmserien mit ultrahoher Bildwiederholfrequenz und HDR-Funktion.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

Philips 272B7QUPBEB

Preis: rund 460 Euro

Ausstattung: 27 Zoll (68 Zentimeter) / IPS-Panel / QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) / 350 cd/qm / 16:9-Seitenverhältnis / 5 ms Reaktionszeit / Kontrastverhältnis 1000:1 / USB-Typ-C-Hub / HDMI 1,4, Displayport 1.2 / Pivot-Funktion

Darauf kommt es an: Bei PC-Monitoren ist der USB-Typ-C-Anschluss stark im Kommen. Dieser übernimmt als integrierte Dockingstation im Idealfall gleich mehrere Aufgaben: So kann man Akkus von Mobilgeräten laden, Audio- und Videosignale übertragen, Daten transferieren sowie per LAN eine Verbindung zum Netzwerk herstellen. Doch nicht immer funktioniert alles optimal. Studieren Sie aus diesem Grund das Datenblatt Ihres USB-Typ-C-Wunschgerätes. Finden Sie keine konkreten Angaben zur Daten-, Video- und Stromübertragung, lassen Sie besser die Finger vom Monitor. Darüber hinaus sollte ein USB-Typ-C-Bildschirm zwei USB-C-Kabeltypen im Lieferumfang haben – eines mit USB-C auf USB-C sowie eines für USB-C auf USB 3.1 Typ A. Grundsätzlich sind Bildschirme mit USB-CDock als Allrounder gedacht. Für einen ausgewogenen 27-Zoll-Monitor wie zum Beispiel den Philips 272B7QUPBEB investieren Sie gut 460 Euro.
Fragen Sie sich des Weiteren, ob Ihr neuer Schirm ein flaches oder ein gebogenes Panel mitbringen soll. Die gebogenen Varianten sind als Nische gestartet und werden immer beliebter. Die Gründe: Sie können Kinofilme ohne störende Balken ansehen, arbeiten bei Tabellen mit größerer Übersicht und können leicht mehrere Fenster nebeneinander platzieren. Es gibt gebogene Bildschirme in Auflösungen ab Full-HD (1920 x 1080 Pixel) und in unterschiedlichen Breiten. Dabei bietet sich das Seitenverhältnis 16:10 eher als 16:9 an, da mehr Platz in der Höhe vorhanden ist. Als Ersatz für mehrere Bildschirme empfehlen sich die ultrabreiten Geräte mit einem Seitenverhältnis von 21:9 oder sogar 32:9. Diese lassen sich jedoch nicht hochkant im Pivot-Betrieb einsetzen. Beim Krümmungsgrad gilt: Je höher die Angabe, desto weniger gebogen ist das Panel.
Soll der neue Monitor ein HDR-Bild anzeigen, schafft das Logo „Display HDR“ Orientierung, das die Vesa 2018 eingeführt hat. Es teilt die Schirme in die Klassen 400, 600 und 1000 ein und macht somit schnell erkennbar, welche maximale Leuchtdichte erreicht wird. Außerdem müssen alle Displays mit Logo mindestens den Standard HDR10 unterstützen. Nur bei Schirmen mit Display HDR400 sind noch Panels mit 8 Bit Farbtiefe zu finden. In den höheren Klassen können Sie sicher sein, dass mindestens ein 10-Bit-Panel eingebaut ist. Eine Monitorliste finden Sie auf der Webseitewww.display hdr.org . Neben Monitoren für Grafik-Profis und ambitionierte Gamer, deren Preise oft im vierstelligen Bereich liegen, ist hier auch der Dell S2719DM gelistet, der sich als Einstiegsgerät in den Hochkontrast eignet und rund 470 Euro kostet.
Das braucht der Technikfan: Die Auswahl an Gaming-Monitoren wächst. Die Spielebildschirme sind schnell im Bildaufbau mit 120 bis 240 Hertz und starten bei einer Diagonalen von 24 Zoll (60 Zentimetern). Sie sind in der Regel mit den adaptiven Synchronisierungstechniken G-Sync für Nvidiasowie Freesync für AMD-Grafikkarten ausgestattet. HDR-Gaming-Bildschirme für den ambitionierten Spieler beherrschen darüber hinaus Freesync 2. Dabei tauschen Monitortreiber und Spiel vorab die HDR-Daten aus, um zu verhindern, dass das Display nach dem spielinternen Tone-Mapping eine zusätzliche Anpassung an die darstellbaren Farben vornimmt und damit Spielverzögerungen auslöst. Der Monitor für den passionierten Spieler oder E-Sport-Fan ist dazu gewölbt, um möglichst immersives Spiel zu ermöglichen – wie zum Beispiel beim AOC Agon AG322QC4 für gut 500 Euro. Dazu findet der Technikbegeisterte neuerdings neben USB Typ-C zusätzlich noch eine Thunderbolt-3-Anbindung an seinem High-End-Monitor, um die Daten- und Videoübertragung auf theoretisch 40 GB pro Sekunde zu steigern. Der ultimative Monitor ist in der Wölbung dem Auge angepasst, besitzt eine Diagonale von 34 Zoll, bietet ein Quantum-Dot-Display mit erweitertem Farbraum sowie ein Seitenverhältnis von 21:9. Die Ausstattung geht ins Geld, wie der Samsung CJ791 für rund 900 Euro zeigt.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

Dell S2719DM

Preis: rund 470 Euro

Ausstattung: 27 Zoll (68 Zentimeter) / IPS-Panel / QHD- Auflösung (2560 x 1440 Pixel) / 400 cd/qm / 16:9-Seitenverhältnis / 5 ms Reaktionszeit / Kontrastverhältnis 1000:1 / HDR / HDMI 2.0 / neigbar

FERNSEHER

Die Auswahl an UHD-Inhalten über Streaming und neue TV-Kanäle wächst kontinuierlich. Deshalb sollte Ihr neuer Fernseher auf jeden Fall in 4K auflösen und mit Hochkontrastbildern umgehen können. Erste TVs mit 8K lassen den nächsten Auflösungsschritt Realität werden.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

Samsung GQ55Q7FN

Preis: rund 1700 Euro

Ausstattung: 55 Zoll (138 Zentimeter) / 3840 x 2160 Pixel Auflösung / 10 Bit Farbtiefe / Twin-Tuner / DVB-C/S2/T2 HD / 1500 Nits / HDR 10, HDR 10+, HLG / Quantum-Dot-Panel / Ambient Mode

Darauf kommt es an: Wer sich aktuell für einen neuen Fernseher interessiert, sollte zu einem Ultra-HD-Gerät greifen. Denn der TV-Kauf ist eine langfristige Investition. Durchschnittlich steht ein Fernsehgerät in Deutschland fünf bis sieben Jahre im Wohnzimmer. In dieser Zeit wird sich die Content-Situation weiterhin rasant verbessern. Schon heute geben neben den Streaming-Anbietern wie Netflix oder Amazon Prime auch die TV-Sender Gas. So produziert das ZDF einzelne Serienstaffeln wie beispielsweise „Bergretter“ in Ultra-HD-Qualität und hält nach eigenen Angaben den Start des Regelbetriebs über Satellit und Kabel ab dem Jahr 2022 für realistisch. RTL und Pro-SiebenSat.1 strahlen über Astra auf dem Sender UHD1 aus, der sich über das HDPlus-Angebot empfangen lässt. Sämtliche Sender setzen hierbei nicht nur auf UHD-Auflösung, sondern auch auf Hochkontrastbilder mit dem statischen Verfahren HLG (Hybrid Log-Gamma). Bei vorproduzierten Inhalten etabliert sich neben HDR 10 und Dolby Vision verstärkt HDR 10+, der offene und damit lizenzfreie Standard, den Samsung zusammen mit Panasonic sowie 20th Century Fox pusht. Er wird auch von Amazon Prime und Warner Brothers unterstützt und ist inzwischen Teil des Ultra-HD-Blu-ray-Standards. Ein neuer UHD-Fernseher sollte möglichst viele HDR-Verfahren beherrschen. Im Falle von HDR 10 und HLG ist das mehrheitlich der Fall, bei Dolby Vision und HRD 10+ nicht. Orientierung bietet Ihnen hier der branchenübergreifende Verein Deutsche TV-Plattform anhand einer HDR-Geräteliste, die Sie auf der Webseite unterwww.tv-plattform.de/ de/hdr-spezial finden.
Die UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten kommt auf einer großen Monitorfläche erst so richtig zur Geltung. Hierfür müssen Sie jedoch nicht unbedingt mehr Platz im Wohnzimmer einplanen. Vielmehr ergeben schlanke Designs, vollflächige Panels und ultradünne Rahmen aktueller TVGeräte automatisch größere Bildflächen. Es lohnt sich, den gesamten Bildschirm Ihres alten Fernsehgerätes diagonal auszumessen. Denn ein rund zehnjähriger 42-Zoll-Bildschirm entspricht in etwa einem aktuellen 48-Zöller – ein Gewinn von 15 Zentimetern Diagonale.
Auch bei der Wahl der Paneltechnik ist Entspannung angesagt, denn die Preise für Oled- und LCD-Bildschirme nähern sich verstärkt an. Wie schnell die Preise sinken, zeigen etwa der Oled-TV LG OLED55C8: Für das Gerät mit 55 Zoll Bilddiagonale mussten Sie anfangs rund 2500 Euro berappen. Nach einem halben Jahr war es bereits tausend Euro günstiger zu haben. Damit liegt der TV nur noch 300 Euro über einem vergleichbaren LCD-Fernseher – wie dem Samsung QE55Q7F mit Qled-Technik, für den Sie rund 1200 Euro bezahlen müssen.
Das braucht der Technikfan: Den Cineasten zieht es zu Bildflächen ab 65 Zoll oder 165 Zentimeter Bilddiagonale. Abgesehen von ultragroßen 4K-Geräten kann er sich ab sofort auch den Traum vom 8K-Fernseher erfüllen, denn Samsung liefert mit der Q900-Serie drei Modelle mit 7680 x 4320 Pixeln aus – eine viermal so hohe Auflösung wie Ultra-HD oder 4K. Zur Wahl stehen Diagonalen von 65, 75 und 85 Zoll, die Preise reichen von rund 5000 bis 15000 Euro. Bei der größten Variante erreicht der TV laut Samsung eine Spitzenhelligkeit von 4000 Nits. Da es im 8K-Bereich hierzulande noch lange keine nativen Inhalte geben wird, kommt dem Upscaler eine besondere Bedeutung zu. Kernstück ist der vom Hersteller entwickelte Prozessor, der künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning nutzt, um unabhängig vom Ausgangsmaterial Bild und Ton auf die hohe Auflösung zu bringen. Hierzu werden Bildinhalte mithilfe von KI und Millionen von Upscaling-Algorithmen analysiert. Die Muster und Strukturen sind in einer Datenbank hinterlegt und sollen sich in Echtzeit für jeden Frame auswählen und anwenden lassen. Neben hoher Auflösung legen die Hersteller verstärkt Wert auf guten Sound. Top-aktuelle Fernsehgeräte beherrschen den dreidimensionalen Ton von Dolby Atmos und lassen sich via Alexa oder Google Assistant per Sprache steuern.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

LG OLED55C8

Preis: rund 1500 Euro

Ausstattung: 55 Zoll (139 Zentimeter) / 3840 x 2160 Pixel Auflösung / WLAN 802.11ac / 2x DVBC/ S2/T2 HD / HDR 10, HLG, Dolby Vision, Technicolor Advanced HDR / Oled-Panel / WebOS 4.0

WLAN-ROUTER

Ein aktueller WLAN-Router sollte zu schnellen Internetanschlüssen ebenso passen wie zu einem großen WLAN. Wenn Sie aber mehr Tempo und Reichweite im Funknetz brauchen, sollten Sie auf ein Mesh-System setzen.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

AVM FRITZBOX 7530

Preis: rund 130 Euro

Ausstattung: Internetanschluss: VDSL-Supervectoring / WLAN: 11ac 2x2 (5 GHz: 866 MBit/s; 2,4 GHz: 400 MBit/s) / LAN: 4x Gigabit / Telefonie: DECT-Basisstation, 1 Telefonanschluss (a/b oder TAE) / NAS: 1x USB 3.0 / Besonderheit: MU-MIMO

Darauf kommt es an: Die klassische Heimnetzausstattung in Deutschland beinhal- tet einen WLAN-Router mit Modem passend zum Internetanschluss. Der Wechsel der Anschlussart oder Anschlussgeschwindigkeit ist deshalb ein guter Zeitpunkt, über einen neuen Router nachzudenken. Dafür bietet AVM das umfassendste Angebot: Die Fritzbox 7590 unterstützt Super-Vectoring für DSL-Tarife mit bis zu 250 MBit/s, wie sie beispielsweise 1&1 (DSL 250), Telekom (Magenta Zuhause XL) und Vodafone (Red Internet & Phone 250 DSL) anbieten. Sie verfügt dabei über 11ac-WLAN mit 1733 MBit/s (5 GHz) plus 800 MBit/s (2,4 GHz) und kostet rund 230 Euro. Eine günstigere Alternative ist mit 130 Euro die etwas schlechter ausgestattete Fritzbox 7530: Ihr WLAN arbeitet mit maximal 866 sowie 400 MBit/s. Jeweils rund 20 Euro kostengünstiger sind die ähnlich ausgestatteten DSL-Modemrouter von TP-Link: Den Archer VR2800V für Super-Vectoring gibt es für rund 210 Euro und den Archer VR600 für Vectoring mit bis zu 100 MBit/s für rund 110 Euro. Ebenfalls empfehlenswert ist der Asus DSL-AC87VG. Wenn Sie keinen Umstieg auf einen neuen Onlinetarif planen und den Modemrouter behalten möchten, weil Sie ihn kostenfrei oder stark vergünstigt vom Provider erhalten, können Sie mit einem reinen WLAN-Router das Funknetz beschleunigen. Für kleine Netzwerke reicht ein Gerät mit 2x2- Übertragung, das auf maximal 866 (5 GHz) und 400 MBit/s (2,4 GHz) kommt, wie die Fritzbox 4040 für rund 70 Euro. Sie bringt des Weiteren vier Gigabit-Ports für kabelgebundene Geräte mit und einen USB-3.0- Anschluss, über den Sie einen Stick oder eine Festplatte als Netzspeicher einbinden können. Zukunftssicherer sind allerdings schnellere WLAN-Router mit 3x3 oder 4x4 sowie auch Unterstützung für Multi-User-MIMO (MU-MIMO): Diese Technik nutzen auch immer mehr Smartphones und Notebooks, damit sie der Router gleichzeitig anstatt wie im Netzwerk üblich hintereinander bedienen kann. Hierdurch erhöht sich die Datenrate im gesamten Funknetz. Diese Ausstattung bieten zum Beispiel der Asus RT-AC86U und der Netgear Nighthawk X4S – beide kosten rund 180 Euro.
Das braucht der Technikfan: WLAN-Abdeckung und Reichweite sind im Heimnetz mittlerweile deutlich wichtiger als Höchstgeschwindigkeit für einzelne Geräte. Weil immer mehr Notebooks, Smartphones und Tablets Anschluss an das Funknetz suchen, reicht ein einzelner WLAN-Repeater wie der AVM Fritz-Repeater 1750E (rund 65 Euro) nicht mehr aus, auch wenn er mit bis zu 1300 MBit/s (5 GHz) beziehungsweise 450 MBit/s (2,4 GHz) arbeitet. Zur lückenlosen WLAN-Abdeckung empfehlen sich deshalb Mesh-Systeme, die es inzwischen von sämtlichen wichtigen Routerherstellern gibt. Je nachdem, wie groß die Wohnung oder das Haus ist, das Sie mit WLAN versorgen wollen, müssen Sie zwischen 100 und 400 Euro ausgeben. Am schnellsten sind Tri-Band-Systeme: Sie benutzen einen Funkbereich über 5 GHZ ausschließlich zur Verbindung der Mesh-Satelliten untereinander (Back-Haul) und funken über die anderen 5-GHz-Kanäle sowie mittels 2,4 GHz an WLAN-Gegenstellen. Für sehr große Netzwerke eignet sich beispielsweise der Netgear Orbi RBK50, den es im Zweier-Set für 370 Euro gibt. Günstiger sind die etwas langsameren Sets von D-Link – Covr 2202 für 330 Euro – und TP-Link – Deco M9 Plus für 280 Euro –, das auch die Smart-Home-Vernetzung per Zigbee unterstützt. Günstigere Mesh-Systeme mit Dual-Band verwenden wahlweise die 5- oder 2,4-GHz-Frequenz, um sich untereinander zu verknüpfen. Diese Frequenz müssen sie sich dann mit den WLAN-Clients teilen, die an der jeweiligen Mesh-Station hängen: So arbeitet zum Beispiel Google Wifi (250 Euro für Zweier-Pack) oder das TP-Link Deco M5 (250 Euro für Dreier-Pack). Einige Mesh-Systeme mit Dual-Band nutzen aus diesem Grund die Stromleitung mithilfe von Powerline als exklusive Back-Haul-Verbindung und haben so beide Frequenzen frei für WLAN-Clients: Devolo verspricht zum Beispiel für das Magic 2 Wifi (rund 200 Euro fürs Zweier-Set) ein Powerline-Tempo von 2,4 GBit/s. Huawei bietet ein ähnliches System mit einem GBit/s über Powerline als WiFi Q2 mit drei Stationen für 300 Euro an.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

AVM FRITZBOX 7590

Preis: rund 230 Euro

Ausstattung: Internetanschluss: VDSL-Supervectoring / WLAN: 11AC 4x4 (5 GHz: 1733 MBit/s; 2,4 GHz: 800 MBit/s) / LAN: 4x Gigabit / Telefonie: DECT-Basisstation, 2 Telefonanschlüsse (a/b oder TAE) / NAS: 2x USB 3.0 / Besonderheiten: MU-MIMO

DRUCKER UND MULTIFUNKTIONSGERÄTE

Für Smartphone-Nutzer, die den Drucker immer dabeihaben wollen, sind Mini-Fotodrucker genau das Richtige. Neu sind Multifunktionsgeräte, die sich per Sprache steuern lassen oder die Druckkosten senken, indem sie den Tintenvorrat für mehrere Jahre mitbringen.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

BROTHER DCP-J1100DW

Preis: rund 380 Euro

Ausstattung: 6000 x 2000 dpi Druckauflösung / 1200 x 2400 ppi Scanauflösung / 12 Schwarzweiß-Seiten, 10 Farbseiten pro Minute / 150 Blatt Papierkapazität / USB 2.0, Wi-Fi 802.11n, Wi-Fi Direct / Duplexdruck automatisch / Einzelblatteinzug bis 300 g/m2 / Randlosdruck / XL-Einzelpatronen für 6000 S/W- und 5000 Farbseiten

Darauf kommt es an: Wer direkt vom Smartphone Fotos ausdrucken möchte, der greift zum Mini-Fotodrucker. Der ist ungefähr so groß wie eine externe 2,5-Zoll-Festplatte, soll Spaß machen und kommt meist ohne Tinte aus. Dazu nutzt er neben Thermosublimation mittlerweile vermehrt Zink als Drucktechnik. Hier liegen die Farbpigmente im Papier und lassen sich über unterschiedlich hohe Temperaturen aktivieren. Als Gerätehersteller finden sich zum einen Firmen aus dem Fotobereich wie Polaroid mit den Zip-Modellen. Zum anderen mischen auch klassische Druckerhersteller im Segment mit – HP mit seiner Sprocket-Reihe und seit letztem Jahr auch Canon. Der japanische Anbieter bringt mit seinem Zoemini ein erstes Modell im Hosentaschenformat auf den Markt, dessen Testbericht Sie auf der Seite 85 finden. Die Drucker kosten etwa 100 bis 120 Euro, verbinden sich über Bluetooth mit dem Smartphone und lassen sich über Apps steuern. Die ausgedruckten Fotos in Etikettengröße sind selbstklebend und mit etwa 50 Cent pro Bild kostspielig. Möglichst kompakt sind auch die Gerätemaße beim Home-Multifunktionsdrucker. Ein schlankes Äußeres reicht allerdings nicht. Der aktuelle Alleskönner lässt sich ins smarte Zuhause integrieren und dort per Sprachsteuerung bedienen. Canon vertraut dabei etwa beim Pixma TS8250 für rund 150 Euro auf Amazons Alexa als KI-Plattform. Das Steuern per Sprache ist hier ein zusätzliches Einsatzszenario. Gleichzeitig lässt sich der Multifunktionsdrucker wie gewohnt als Drucker, Scanner und Kopierer einsetzen, der sich über PCs und Notebooks mittels USB-Anschluss oder WLAN ansteuern lässt.
HP geht mit dem Tango noch einen Schritt weiter. Der Drucker versteht sich nicht nur mit Alexa, sondern auch mit den digitalen Sprachassistenten Google Assistant und Microsoft Cortana. Der Printer ist eher als Stilelement gedacht, denn als klassisches ITGerät. Dafür kommt er mit einem minimalistischen Äußeren und soll komplett vom Smartphone aus über die App HP Smart sowie das heimische WLAN gesteuert werden. Auch ein Scan wird per Smartphonekamera und App angefertigt. Die klassischen Aufgaben eines Kombigerätes wandern so weg vom PC hin zum Smartphone Damit der Drucker in das eigene Zuhause passt, lässt sich der Printer mit unterschiedlichen Cover-Varianten entweder aus Stoff oder Kork ordern. Mit individueller Note bekommen Sie den Tango für rund 200 Euro, ohne die Abdeckung kostet er rund 150 Euro. Den Tintennachschub übernimmt das HP-Programm Instant Ink. Es sorgt automatisch dafür, dass der Printer immer mit genug Tinte versorgt ist.
Das braucht der Technikfan: Weniger um Lifestyle als um kostengünstiges Drucken geht es bei den klassischen Multifunktionsgeräten fürs Büroumfeld. Nach Epson und Canon bietet auch Brother Multifunktionsdrucker an, die den Tintenvorrat für mehrere Jahre mitbringen. Beim Hersteller läuft das Angebot unter „All in Box“ und findet sich etwa bei den Modellen DCP-J1100DW und MFC-J1300DW. Ihre Anschaffungspreise liegen mit rund 380 und 430 Euro deutlich höher als bei herkömmlichen Tintenkombinationen. Dafür ist der Tintenvorrat für etwa drei Jahre im Lieferumfang enthalten. Voraussetzung: Ihr Druck- und Kopierdurchsatz lässt sich mit Patronen für 6000 schwarzweiße und 5000 farbige Seiten abdecken. Sie sind im Schnitt für durchschnittlich 200 Druckseiten im Monat ausreichend. Möchten Sie auch privat Ihre Druckkosten senken, bietet Epson einen Neuzugang zur Ecotank-Familie, der auf den heimischen Einsatz zugeschnitten ist. Der Ecotank ET- 2710 für rund 300 Euro lässt sich mit Tinte aus Flaschen befüllen. Er kommt mit einem Vorrat für ungefähr 3600 schwarzweiße und 6500 farbige Seiten. Für den Nachkauf verspricht der Hersteller Flascheninhalte für bis zu 4500 Schwarzweiß- und 7500 Farbseiten. Das Konzept hat Epson clever weiterentwickelt. So lässt sich nur die passende Farbe in den entsprechenden Tank einfüllen. Dazu minimiert ein Auslaufschutz an der Flasche die Gefahr von Tintenspritzern.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

Epson Ecotank ET-2710

Preis: rund 300 Euro

Ausstattung: 5760 x 1440 dpi Druckauflösung / 1200 x 2400 ppi Scanauflösung / 10 Schwarzweiß-Seiten, 5 Farbseiten pro Minute / 100 Blatt Papierkapazität / USB 2.0, Wi-Fi 802.11n, Wi-Fi Direct / Duplexdruck manuell / Randlosdruck / Tintenflaschen im Lieferumfang für 3600 S/W- und 6500 Farbseiten

KOPFHÖRER

Jedem Smartphone liegt in der Regel ein Satz Ohrstöpsel bei. Doch sie sind meist von minderer Qualität und werden Ihrer Lieblingsmusik nicht gerecht. Wir helfen Ihnen, den für Sie optimalen Kopfhörer zu finden.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

Jabra Elite 65t

Preis: rund 160 Euro

Ausstattung: Frequenzbereich: 20 Hz bis 20 kHz / Windgeräuschunterdrückung: ja / Empfindlichkeit des Mikrofons: - 38 dBV/Pa / Konnektivität: Bluetooth 5.0 / Funkreichweite: bis zu 8 m / Akkulaufzeit: bis zu 5 Stunden

Die erste Entscheidung, die Sie hinsichtlich Ihres zukünftigen Kopfhörers treffen müssen, ist die Art der Ohrstücke. Hier gibt es drei Typen: Die klassischen In-Ear-Kopfhörer verschwinden je nach Ausführung mehr oder weniger komplett im Ohr. Etwas größer fallen die Ohrstücke der On-Ear-Kopfhörer aus – sie haben einen meist anpassbaren Kopfbügel, die Ohrstücke liegen auf den Ohren auf. Die größten Ohrstücke bieten die Over-Ear-Kopfhörer. Diese verfügen ebenfalls über einen anpassbaren Kopfbügel, wobei die Ohrstücke die Ohren komplett umschließen. Wenn Sie Ihren Kopfhörer nicht nur zum Musikhören verwenden möchten, sondern auch Anrufe am Smartphone entgegennehmen wollen, dann sollte der Kopfhörer mit einer Headset-Funktion ausgestattet sein.
Darauf kommt es an: Für alle, die hauptsächlich unterwegs mit ihrem Smartphone Musik hören wollen, sind In-Ear-Kopfhörer sicherlich die bequemste Lösung. Die Kopfhörer bieten einen ordentlichen Klang, ihr größter Vorteil ist jedoch ihre Kompaktheit. Preisgünstige In-Ear-Einstiegsvarianten mit Headset-Funktion sind zum Beispiel der JBL T205 für etwa 17 Euro sowie die kabelgebundenen Apple Earpods für etwa 15 Euro. Hier müssen Sie allerdings jeweils auf austauschbare Gelaufsätze verzichten, die den sicheren Sitz in der Ohrmuschel gewährleisten und für mehr Tragekomfort sorgen. Die Kopfhörer werden in beiden Fällen per Kabel mit dem Smartphone verbunden. Wenn Sie rund 50 Euro in die Hand nehmen, können Sie beide Nachteile zum Beispiel mit dem House of Marley Uplift 2 umgehen. Die zwei Ohrstücke des Headsets sind zwar mit einem Kabel verbunden, mit dem Smartphone koppelt sich der Kopfhörer jedoch via Bluetooth. Die Akkulaufzeit liegt hier bei bis zu acht Stunden. Eine ähnliche Ausstattung bietet Ihnen für etwa 60 Euro das Jabra Elite 25e. Hier beträgt die Akkulaufzeit sogar bis zu 18 Stunden.
Gänzlich auf ein Kabel verzichten können Sie beim 130 Euro teuren JBL Free X oder beim knapp 160 Euro teuren Jabra Elite 65t. Die In-Ear-Ohrstücke verbinden sich mithilfe von Bluetooth kabellos mit Ihrem Smartphone. Über Bedienelemente an den Ohrstücken managen Sie Ihre Anrufe sowie die Musikwiedergabe. Unterwegs lässt sich der Kopfhörer in einem kleinen Lade-Etui wieder mit Strom versorgen.
Wer sich mit dem Gefühl „Stöpsel im Ohr“ nicht anfreunden kann, für den gibt es mit einem On-Ear-Kopfhörer auch eine Alternative zum In-Ear-Modell. Ein Problem be On-Ears kann allerdings der Tragekomfort sein. Die Ohrmuscheln sitzen bei diesem Kopfhörertyp direkt auf den Ohren. Achten Sie also bitte darauf, dass sich der Kopfbügel an Ihre Kopfform anpassen lässt und nicht drückt. Auch in diesem Produktsegment starten kabellose Varianten wie JBL Tune 500 oder Skullcandy Uproar Wireless bei erschwinglichen 30 Euro.
Das braucht der Technikfan: Audio-Enthusiasten sollten sich dagegen einen Over-Ear-Kopfhörer anschaffen. Dessen Ohrmuscheln umschließen die Ohren komplett und schützen besser vor hohen Frequenzen von außen. Natürlich können Sie erwarten, dass der Kopfhörer sich kabellos über Bluetooth mit Ihrem Smartphone verbindet. Der Einstiegspreis für einen soliden Over-Ear-Kopfhörer, wie beispielsweise das Skullcandy Hesh 3 Wireless Headphone, liegt bei etwa 100 Euro. Wer jedoch auch im tiefen Frequenzbereich seine Ruhe haben will, sollte sich nach einem Kopfhörer mit ANC (Active Noise Cancelling) umsehen, also aktiver Geräuschunterdrückung. Bei diesem Verfahren misst ein eingebautes Mikrofon das Umgebungsgeräusch. Für den am Ohr ankommenden Anteil wird anschließend ein gegenpoliges Signal im Kopfhörer erzeugt. Beide treffen am Trommelfell des Anwenders zusammen, wobei das eine Signal das andere kompensiert. Für diesen Hörgenuss müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen. Zwar finden sich auch günstige Produkte wie das Sennheiser HD 4.50 BTNC Wireless für rund 130 Euro. Nach oben gibt es jedoch nahezu keine Grenzen: So sind beim Bose Quiet Comfort 35 Wireless II knapp 300 Euro und beim Beoplay H9i sogar satte 420 Euro fällig. Dafür werden hier aber auch nur die hochwertigsten Materialien wie weiches Leder und stabiles Aluminium verwendet.

PREIS002DLEISTUNGS-TIPP

Sennheiser HD 4.50 BTNC

Preis: rund 130 Euro

Ausstattung: Frequenzbereich: 18 Hz bis 22 kHz / Impedanz: 18 Ohm / Konnektivität: Bluetooth 4.0 /aktive Geräuschunterdrückung: ja / Akkulaufzeit: bis zu 19 Stunden mit aktiver ANC

WEARABLES

Wer stärker auf seine Gesundheit achten und sich daher mehr bewegen möchte, der kommt um einen Fitnesstracker nicht herum. Das nützliche Gadget misst Ihre Aktivitäten am Handgelenk und teilt Ihnen mit, ob Sie Ihr Tagessoll bereits erfüllt haben oder vor dem Feierabendbier noch eine Runde um den Block joggen sollten.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

Fitbit Charge 3

Preis: rund 150 Euro

Ausstattung: relativer SpO2-Sen- sor / 24/7-Pulsmessung / Graustufen-Touchdisplay / wasserfest /Push-Nachrichten / Wechselarmbänder

Darauf kommt es an: Ein guter Fitnesstracker sollte neben den üblichen Aktivitätsdaten, wie beispielsweise den gegangenen Schritten, der zurückgelegten Strecke sowie den verbrannten Kalorien, auch die erklommenen Etagen ermitteln. Die meisten Tracker verfügen außerdem über einen Herzfrequenzsensor, welcher ununterbrochen den Puls misst, sodass Sie beispielsweise während Ihrer sportlichen Aktivitäten kontrollieren können, ob sich Ihr Puls in der Fettverbrennungsphase befindet. Wenn Sie verschiedene Sportarten betreiben, dann ist es hilfreich, wenn ein Tracker mit einer automatischen Trainingserkennung für die häufigsten Aktivitäten ausgestattet ist. Zusätzlich sollte es möglich sein, das Erfassen weiterer Sportarten manuell zu starten. Eine Schlafanalyse sollte ein Tracker gleichfalls durchführen können – op- timalerweise aufgeschlüsselt nach Leichtschlaf-, Tiefschlaf- und REM-Phasen. Möchten Sie sich nicht nur mehr bewegen, sondern überdies Gewicht verlieren, sollte ein Tracker die Möglichkeit bieten, Ihre Ernährung detailliert zu erfassen. Hier gibt es Modelle, deren Apps eine solche Funktion bereits integriert haben. Andere bauen dagegen auf die Lösungen von Drittanbietern, die sich mit dem Tracker beziehungsweise der App verknüpfen lassen. Apropos App: Sie sollte Ihnen einen möglichst guten, schnell erreichbaren Überblick über alle erhobenen Daten geben, die einzelnen Punkte aber auch detaillierter aufschlüsseln. Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn ein Hersteller Ihre Daten über eine Webseite zur Verfügung stellt und eine Export-Funktion anbietet.
Auch am Display sollten sich möglichst viele der erhobenen Daten ablesen lassen, die Anzeige ist optimalerweise durch verschiedene Zifferblätter konfigurierbar.
Ein nützliches Feature, das allerdings nichts mit Fitness zu tun hat, ist die Weiterleitung von Nachrichten vom Smartphone: Erhalten Sie eine Chatnachricht, Mail oder SMS, so bekommen Sie eine Nachricht auf Ihren Tracker und haben bei manchen Modellen sogar die Möglichkeit, direkt zu antworten. Andere Geräte können die Musiksteuerung Ihres Smartphones übernehmen oder sind selbst mit Speicher für Musik ausgestattet. Wer seinen Fitnesstracker überdies als mo- disches Accessoire sieht, sollte ein Modell wählen, bei dem sich das Armband wechseln lässt. Manche Modelle, die lediglich aus einem Core bestehen, lassen sich auch in andere Schmuckstücke wie eine Halskette oder einen Armreif integrieren.
Das braucht der Technikfan: Wer gerne joggt und dabei das Smartphone zu Hause lassen will, der sollte darauf achten, dass sein künftiger Tracker über einen integrierten GPS-Empfänger verfügt – im Gegensatz zu dem sogenannten „Smartphone-assisted GPS“, das sich die GPS-Daten über die Smartphone-Verbindung holt. Wenn ein Tracker mit einem SpO2-Sensor ausgestattet ist, so kann er die Sauerstoffkonzentration im Blut messen. Diese kann in Verbindung mit der Schlafanalyse auf nächtliche Schlafstörungen wie beispielsweise Atemaussetzer aufmerksam machen. Eine weitere nützliche Funktion, die einige Tracker mitbringen, ist das kontaktlose Bezahlen. Allerdings sollten Sie sich hier vor dem Kauf informieren, welche Banken beziehungsweise Dienste unterstützt werden. Manche Modelle weiten die schon benannten Push-Funktionen ebenfalls auf den Kalender aus, sodass der Tracker Sie auch an Termine erinnern kann.
Schwimmen Sie gerne, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Tracker wasserfest ist. Hier hilft ein Blick in die technischen Daten, in denen jedoch häufig nur der Wert „ATM5“ zu finden ist. Der bedeutet, dass ein Gerät dem Druck einer Wassersäule von 50 Metern standhält, was manche Hersteller als „wasserfest“ bezeichnen, was von anderen Firmen aber nur als „spritzwassergeschützt“ ausgewiesen wird. Hier hilft nur eine weitere Recherche im Internet – etwa im Fragenund-Antworten-Abschnitt zum Produkt.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

Garmin Instinct

Preis: rund 300 Euro

Ausstattung: GPS, Glonass, Galileo / 3-Achsen-Kompass / 16 MB interner Speicher / wasserfest / bis zu 14 Tage Akkulaufzeit

DIGITALE ASSISTENTEN

Steuerung per Sprache ist das Ding im smarten Zuhause. Das beliebteste Produkt mit digitalem Assistenten ist weiterhin der Lautsprecher. Dank Zubehör lassen sich die Sprachbefehle auch an die Kaffeemaschine oder die Telefonanlage übermitteln.

PC-WELT-EMPFEHLUNG

Amazon Echo Plus (2. Gen.)

Preis: rund 150 Euro

Ausstattung: 20-Millimeter-Hochtonlautsprecher / 76-Millimeter-Woofer / Wi-Fi 802.11ac / Bluetooth / integrierter Zigbee-Smart-Hub zur Steuerung kompatibler Smart-Home-Geräte / Duale Lautsprecher mit Dolby-Sound / 3,5-Millimeter-Audioausgang

Darauf kommt es an: Eine Studie, die der Digitalverband Bitkom zusammen mit dem Beratungsunternehmen Deloitte 2018 kurz vor dem Start der IFA in Berlin veröffentlicht hat, bringt es auf den Punkt: Digitale Sprachassistenten erreichen den Massenmarkt. Mittlerweile verwendet jeder achte Bundesbürger ab 18 Jahren bereits einen intelligenten Lautsprecher. Außerdem haben vier von fünf Bundesbürgern von digitalen Sprachassistenten gehört. Und jeder Vierte kann sich vorstellen, zukünftig per Sprache ein Gerät zu steuern.
Wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen smarten Lautsprecher sind, dann entscheiden Sie sich mit dem Assistenten automatisch auch für ein bestimmtes Ökosystem, denn bislang unterstützt keiner der Smartspeaker mehrere intelligente Sprachdiener, auch wenn Sonos dazu eine Ankündigung gemacht hat. Derzeit haben Sie die Wahl zwischen Alexa, Google Assistant und Siri. Zusätzlich empfiehlt es sich zu bedenken, wie gut der Klang ausfallen sollte und welche Investition Sie tätigen wollen. Bei der Beschäftigung mit smarten Lautsprechern begegnen Ihnen als Erstes Amazon mit der Echo-Reihe, die auf „Alexa“ anspringt, und Google mit der Home-Serie, die auf „OK Google“ reagiert. Suchen Sie ein Gerät dieser Hersteller, können Sie sich über Neuheiten freuen: So gibt es nun den Amazon Echo Show mit Display in Deutschland (rund 230 Euro), den Echo der zweiten Generation in verschiedenen Ausführungen ab rund 100 Euro und den Echo Plus als Smart-Home-Hub für rund 150 Euro.
Letzteren zeichnet aus, dass er die Basisstationen für Philips-Hue-Lampen und weitere Smart-Home-Geräte, wie etwa von Netamo, Belkin und Innogy, eingebaut hat. Dadurch umgehen Sie das Standardchaos im Smart-Home-Bereich und steuern Ihre Geräte ganz einfach mittels Sprachbefehl. Im Falle von Google können Sie zwischen den smarten Lautsprechern Home ab rund 80 Euro, Home Mini für etwa 60 Euro und Home Max für rund 400 Euro wählen. Ist Ihre Geräteinfrastruktur auf Apple ausgelegt, so finden Sie im Homepod für rund 350 Euro einen intelligenten Lautsprecher, der bei „Hey Siri“ in Aktion tritt. Dieser Speaker stellt allerdings eine Ausnahme dar, denn er ist vergleichsweise eingeschränkt. So lässt er sich nur mit einem Apple-Gerät einrichten und betreiben. Außerdem können Sie ausschließlich Apple eigenen Musikstreamingdienst benutzen. Flexibler funktionieren hier nicht nur die Geräte von Amazon und Google, sondern auch die zahllosen Dritt-Lautsprecher, die die digitalen Assistenten integriert haben. Sie lassen sich mit Android- und iOS-Mobilgeräten betreiben. Allerdings unterscheiden sie sich darin, welches Musikstreaming-Angebot unterstützt wird. Haben Sie ein Abo von Youtube Music oder Play Music, so wählen Sie einen Google-Assistant-Lautsprecher. Sind Sie dagegen Kunde bei Amazon Music, dann empfiehlt sich eher ein Alexa-Smartspeaker. Spotify-Premium-User müssen zusätzlich aufpassen, denn der Dienst ist nicht Teil der Alexa-Plattform und muss von jedem Dritthersteller extra implementiert werden. Ein Check der unterstützten Dienste ist hier Pflicht.
Das braucht der Technikfan: Geht es um den Funktionsumfang der digitalen Assistenten, liegen Alexa und Google Assistant vor Siri. Bei einem Vergleich der beiden Plattformen macht derzeit Alexa das Rennen. Die Technik bietet die Erweiterungen als Skills, Google Assistant als Actions an. Damit steuern Sie nicht nur den Lautsprecher, sondern auch Ihren Fernseher oder die Leuchten in der Wohnung.
Aktuell erweitert Amazon mit eigenen Produkten gezielt den Anwendungsbereich der Sprachsteuerung. So bietet das Unternehmen mit Smart Plug zum Beispiel eine clevere WLAN-Steckdose für rund 30 Euro an, mit der sich bisher analoge Geräte wie Kaffeemaschinen ins Smart Home bringen und anschließend über Sprache steuern lassen. Echo Connect geht ebenfalls in diese Richtung. Mit dem Zusatzgerät für rund 40 Euro können Sie die Alexa-Fähigkeit auf Ihren Telefonanschluss ausweiten. Als Verbindungselement dient entweder ein Alexa-Produkt wie Echo, Fire-Tablet oder Fire-TV-Stick oder die Alexa-App.

PREIS-LEISTUNGS-TIPP

Google Home Mini

Preis: rund 60 Euro

Ausstattung: 360-Grad-Sound / Mikrofone mit Fernfeld-Spracherkennung / Micro-USB-Port / externes Netzteil / Wi-Fi 802.11ac / Textilabdeckung in den Farben Kreide, Asche oder Koralle / rutschfeste Basis aus Silikon / Google Home Actions zur Smart-Home-Steuerung