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HARDWARE SPEZIAL ZUR E3: DIESE MESSE BALLERT ohne Ende


Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 14/2019 vom 21.06.2019

Auf derSpiele-Messe E3 war wieder die Hölle los. Im Spezial finden Sie die Highlights und passend dazu Gaming-Hardware im Test!


Artikelbild für den Artikel "HARDWARE SPEZIAL ZUR E3: DIESE MESSE BALLERT ohne Ende" aus der Ausgabe 14/2019 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 14/2019

CALL OF DUTY

Hersteller: Infinity Ward
Auch für: PC XONE PS4
USK: noch nicht bekannt
Preis: noch nicht bekannt
Erhältlich: 25. Oktober 2019

„Call of Duty – Modern Warfare“ ist eine Neuinterpretation des 2007 erschienenen Serienklassikers, in dem die Zocker möglichst realitätsnah ballern sollen. Außerdem versprechen die Entwickler eine ausgedehnte Kampagne mit den „CoD“-typischen, brachialen Wow-Momenten.

BORDERLANDS 3

Hersteller: Gearbox Software
Auch für: PC XONE PS4

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... noch nicht bekannt noch nicht bekannt 13. September 2019

Mit „Borderlands 3“ erobert der vielleicht bekannteste Looter-Shooter endlich den Weltraum: Über eine Sternenkarte steuern Sie bestimmte Planeten an, um verschiedenste Abenteuer zu erleben. Ansonsten bleibt fast alles beim Alten. Auch die Grafik bekommt leider kein größeres Update, dafür dürfte es wieder sehr witzig zugehen.

Frischer Stoff für Gamer: Die Spielemesse E3

In Los Angeles ging es wieder heiß her: Im Rahmen der E3, der weltweit größten Messe für Video- und Computerspiele, zeigten 200 hochkarätige Spieleentwickler wie Microsoft oder Nintendo ihre zukünftigen Games. Das Spektakel lockte dieses Jahr wieder 70 000 Besucher aus aller Welt.

Gamer-Herzen schlagen diesen Sommer höher, denn auf der Mega-Messe E3 haben Spieleentwickler einen Einblick in die Zukunft der Industrie gegeben: neue Gaming- Hardware, sexy Cosplayer, aber vor allem Trailer und Demos zu den heiß ersehnten Spiele-Hits von morgen. COMPUTER BILD war im sonnigen Los Angeles und zeigt im E3-Spezial die großen Games-Highlights.

Damit sich diese zukünftigen Kracher bei Ihnen nicht im Schneckentempo über den Bildschirm bewegen, brauchen Sie mächtig Rechenpower. Die verspricht Hersteller One für moderate 1000 Euro mit seinem neuesten Gaming-PC. Was der Premium AN12 wirklich draufhat, erfahren Sie aus dem Test ab Seite 104.

Das Gaming-Notebook: Mobile Power

Immer mehr Zocker wollen aber nicht mehr an den Schreibtisch gefesselt sein und setzen deshalb auf Mobilität – höchste Zeit also für ein Kräftemessen der neuesten Gaming- Notebooks. Im großen Vergleich von sechs Geräten verrät COMPUTER BILD, worauf es beim Kauf ankommt. Und das ist eine Menge: Ist der Grafikchip potent, taugt das Display und wie (schnell) tickt der Prozessor? Ist für die Spielesammlung genug Platz auf der SSD? Verfügt das Notebook über genügend Anschlüsse für Gaming-Maus, Tastatur & Co? Und das sind längst nicht alle Fragen, die sich Käufer stellen müssen …

ASUS ROG STRIX SCAR II


CYBERPUNK 2077

Hersteller: CD Projekt Red
Auch für: PC XONE PS4
USK: noch nicht bekannt
Preis: noch nicht bekannt
Erhältlich: 16. April 2020

„Cyberpunk 2077“ sorgte auf der E3 für gleich zwei Überra gleich zwei Überra - schungen: Zum einen gab es einen Starttermin, zum anderen die Enthüllung eines Stars: Keanu Reeves mimt im futuristischen First-Person- Rollenspiel eine Art Mentor für die Hauptfigur, die an seiner Seite eine Reihe brenzliger Missionen erledigt.

Der Top-Grafikchip RTX 2080 Max-Q 1 hat exakt 2944 Kerne und ist im Razer Blade und Lenovo Legion verbaut.


Klasse: Beim Asus TUF lässt sich sowohl der Arbeitsspeicher erweitern als auch eine Festplatte oder SSD nachrüsten.


Heiße Prozessoren

… denn auch das Design spielt eine große Rolle. Die Hersteller pressen mittlerweile extrem starke Hardware in ein Notebook, aber die will auch gekühlt werden. Und das ist in den engen Gehäusen ein Problem. So wie beim geprüften Medion Erazer X15805: Nach zwei Stunden Betrieb steigt die Temperatur an der Rückseite um 33,3 Grad.

Für die Hitze hauptverantwortlich ist unter anderem der Prozessor: Intels Oberklasse-Modell Core i9- 8950HK – ein Sechskerner, der mit 2,9 Gigahertz Basistakt arbeitet. Einen so starken Motor hat kein anderes Notebook im Testfeld. Um eine Kernschmelze zu vermeiden, geben die Lüfter Vollgas: Dann brummt der Erazer so laut wie ein sechs Meter weit entfernter fahrender Pkw – das nervt. Kaum nervig ist dagegen das Razer Blade Advanced (2019). Sein Gehäuse ist aus einem Stück gefräst, und es ist mit zwei Zentimeter Bauhöhe das dünnste Notebook im Testfeld. Trotz starker Prozessor- Grafikchip-Kombi blieb es im Test selbst unter Volllast recht kühl und leise. Und zwar so leise wie das Medion im Normalbetrieb.

Das Razer und drei weitere Notebooks im Vergleich arbeiten mit einem Intel Core i7-8750H. Der Test zeigte: Diese CPU reicht völlig aus – sie liefert ein sehr hohes Arbeitstempo bei halbwegs moderatem po Energiebedarf. Im Vergleich zum Medion mit seiner Core-i9-CPU sind die Notebooks bei Office- und Videoarbeiten nur um etwa sieben Prozent langsamer. Netter Nebeneffekt: Sie brauchen weniger Frischluft durch schnell rotierende Lüfter und arbeiten daher leiser.

Einen Sonderling gibt es immer. In diesem Vergleich das Asus TUF. Darin steckt kein Intel-Prozessor, sondern mit dem Ryzen 5 3550H eine neue AMD-CPU. Der Intel-Konkurrent hat sie erst Anfang des Jahres auf den Markt gebracht. Das heißt aber nicht automatisch, dass die CPU am schnellsten ist. Der AMDProzessor ist nicht in der Spitzen-, sondern eher in der Mittelklasse angesiedelt. Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass das Asus TUF Officeaufgaben und Videobearbeitungen um rund 13 Prozent langsamer erledigt als das Medion-Notebook mit seinem Super-Prozessor. Gut dafür: Kein anderes Notebook blieb so cool und arbeitete so leise wie das Asus TUF. Das hat aber noch einen anderen Grund.

Noch heißere Grafikchips

Denn mit dem AMD Radeon RX 560X (4 Gigabyte Grafikspeicher) sorgt für die Bildwiedergabe ein Mittelklasse-Grafikchip, der erstaunlich cool bleibt. Und er macht seinen Job gut: Spiele liefen im Test selbst in Full HD bei voller Detailwiedergabe mit flüssigen 51 Bildern pro Sekunde übers 17,3 Zoll große Display. In 4K-Auflösung auf einem externen Monitor klappte das nicht – hier ruckelte die Wiedergabe heftig. Aber wem das Zocken in Full HD reicht, ist mit dem vergleichsweise günstigen Asus TUF (1150 Euro) gut bedient.

Wer höhere Ansprüche hat, steht vor der Qual der Wahl: Reicht Nvidias Grafikchip RTX 2060 Max-Q, oder muss es ein RTX 2070 Max-Q sein? Und was schafft das Top-Modell, der RTX 2080 Max-Q? Der ganze Stolz aus Nvidias Mobiler-Grafikchip- Schmiede arbeitet im Razer Blade Advanced sowie im Lenovo Y740-17ICHg – und ist keinesfalls nur eine abgespeckte Version der Desktopvariante: Sieht man von der niedrigeren Taktung ab, ist der RTX 2080 Max-Q fast identisch mit seinem PC-Pendant.

Das ist auch der Grund, warum die beiden Notebooks Bestwerte bei den Messungen des Spieltempos erzielten: Mit bis zu 179 Bildern pro Sekunde flitzten grafisch opulente Games wie „Battlefield 5“ über den Schirm. Auch die kleineren Geschwister RTX 2060 Max-Q und RTX 2070 Max-Q sind, zumindest bei Full-HD-Spielen, kaum schwächer als ihre Desktopvorbilder und können mit dem Primus RTX 2080 Max-Q durchaus mithalten: Zocken in 4K auf einem externen Monitor ist sogar bei hoher Detailwiedergabe möglich. Klar: Während das Asus ROG Strix Scar II mit dem RTX 2060 ins Schwitzen kommt, laufen sich das Razer und das Lenovo gerade erst warm.

Scharfe Displays

Ob es ein Gaming-Notebook mit 15,6 oder 17,3 Zoll großem Display sein soll? Geschmacksache. Im Testfeld sind pro Konfektionsgröße drei Geräte vertreten. Käufer sollten darauf achten, dass ein Display mit einer Bildwiederholrate von 144 Hertz verbaut ist – wie es alle Testkandidaten mit Ausnahme des Asus TUF bieten. Sie zeigen Bewegungen von Spielfiguren viel geschmeidiger als ein 60-Hertz-Bildschirm, wie ihn besagtes Asus-Modell besitzt. Zudem erledigen sie den Bildwechsel in unter sechs Millisekunden. Das garantiert eine schlierenfreie Wiedergabe, selbst in schnellen Actionszenen. Das Asus TUF benötigte für den Bildwechsel mehr als doppelt so lang, Schlieren waren aber immerhin nicht zu sehen.

Natürlich müssen die fantasievollen Gaming-Welten auch knallig aussehen. Hier kommen die Auflösung und die Farbwiedergabe ins Spiel. Alle Kandidaten zeigen Spiele in Full HD (1920x1080 Bildpunkte), Geräte mit 4K-Bildschirm gibt’s im Testfeld nicht. Und zwar aus folgendem Grund: 4K-Displays saugen den Akku schnell leer. Außerdem sind die Unterschiede zwischen Full-HD- und 4K-Wiedergabe auf den im Vergleich zu PC-Monitoren kleinen Displays häufig kaum erkennbar. Die schlechteste Note in Bildqualität erhielt das Lenovo, weil sein Display Spiele mit verfälschten Farben darstellt.

Akku und Ausstattung

Spiele müssen aber nicht nur gut aussehen, sondern auch schnell laden. Deshalb ist SSD-Speicher Pflicht – am besten vom Typ M.2, mit flinkem PCI-Express-Anschluss. Und davon bitte reichlich, schließlich genehmigen sich Titel wie „Battlefield 5“ gern mal rund 50 Gigabyte. Hier fällt erneut das Lenovo negativ auf: Die verbaute 238-Gigabyte-SSD reicht für zwei, drei Spiele, Windows 10, ein paar Filme und Fotos – schon ist sie randvoll. Das Lenovo hat zwar noch eine Festplatte mit 932 Gigabyte Speicher an Bord. Aber wenn Zocker ihre Spiele darauf installiert haben, müssen sie mit längeren Ladezeiten leben.

„Je länger, desto besser“ ist hingegen das Motto bei der Akkulaufzeit. Hier schaffen das Asus ROG und das Razer trotz starker Hardware dreieinhalb Stunden ohne Steckdose. Stark! Zwar hält das Asus TUF genauso lange durch. Aufgrund der schwächeren Prozessor-Grafikchip-Kombi hätte aber mehr drin sein müssen. Alle anderen Kandidaten packen ohne Steckdose ungefähr zwei Stunden.[pn/il]

FAZIT

Überraschung: Die Leistungsunterschiede zwischen Notebooks mit Nvidias TuringGrafikchip sind erstaunlich gering. So ist mit dem One Gaming K738NBL sogar ein Notebook Testsieger, das mit dem MittelklasseModell RTX 2070 statt mit dem TopModell RTX 2080 arbeitet. Das One ist richtig flink, umfangreich ausgestattet und hat ein TopDisplay – kostet aber fast 2000 Euro. Für 1150 Euro gibt’s den PreisLeistungsSieger Asus TUF Gaming FX705DY. Wer nur in Full HD zockt, braucht auch gar nicht mehr Leistung.