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Hardware: Tinte kaufen – Geld sparen!


PC Welt - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 04.10.2019

Der Preis für den Tintenstrahldrucker war fair, die Kosten pro Druckseite sind jedoch horrend. Das muss nicht sein. Denn mittlerweile gibt es zahlreiche Lösungen, wie Sie die Seitenpreise rapide senken. Damit können Sie beruhigt weiter drucken – ganz ohne Gefahr für Ihre Hardware durch Billigtinte und ohne Kompromiss bei der Druckqualität.


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Gerade bei Inkjetdruckern können die Kosten für die Patronen im Nachkauf sogar den Anschaffungspreis der Hardware übersteigen oder zumindest für so satte Beträge sorgen, dass Sie sie als Abzocke empfinden. Trotzdem müssen Sie nicht sofort ...

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... zu billiger Tinte aus Asien greifen, die eventuell aus dubiosen Quellen stammt und Ihren Drucker irreparabel schädigen kann. Denn es gibt Auswege aus dem Dilemma. Die Lösungen stammen oft von den Druckerherstellern. Damit erhalten Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Geräts, bekommen hochwertige Ausdrucke und bringen den Preis für die bedruckte Seite auf einen günstigen Level.


„Selbst die Druckerhersteller haben verstanden, dass Tinte im Nachkauf viel günstiger sein muss.“


Seitenpreise senken durch Patronen mit hoher Reichweite

Der erste Weg, um Ihre Druckkosten einzudämmen, führt zu Multi- oder Value-Packs: Das sind Komplettpakete, die alle Tinten für Ihr Druckermodell enthalten. Bei brandneuen Geräten ist dies auch die einzige Lösung, um die Kosten pro Seite zu senken. Denn es dauert immer eine Weile, bis Drittanbieter überhaupt günstigere Tinten für aktuelle Modelle anbieten können. Der Grund: Sie müssen zuerst die Patronen-Chips knacken und die Kartuschen dann nachbauen oder erneut befüllen. Von der Markteinführung einer neuen Tintengeneration bis zum Erscheinen von Alternativtinten müssen Sie im Schnitt ein Jahr überbrücken.
Die Druckerhersteller bieten Multipacks in Standard- und XL-Reichweiten an. Die Ersparnis steigt mit der Füllmenge. Als Basis für die Seitenangaben dienen die Normen ISO/IEC 24711/24712, denen ein standardisiertes Dokumentenset zugrunde liegt, auf das sich die Hersteller geeinigt haben. Dieses enthält sowohl Textpassagen als auch Grafikanteile und Abbildungen. Die Seiten mögen in vielen Fällen nicht den Inhalten entsprechen, die Sie drucken, helfen Ihnen aber, die Kosten für die Farb- und Monochromseiten der Patronen zu vergleichen. Bei einem Multipack teilen Sie dazu den Gesamtbetrag durch die Anzahl der Patronen, die enthalten sind. So erhalten Sie den Preis für eine Patrone. Daraufhin nehmen Sie diesen Betrag und teilen ihn durch die Seitenangabe vom Hersteller nach ISO. Die Reichweiten in A4-Seiten finden Sie in den technischen Angaben zum Druckermodell, im Handbuch oder direkt auf der Patronenverpackung. Bei Kartuschen mit mehreren Farbkammern errechnen Sie so die Kosten für die Schwarz- und Farbseiten. Bei Einzelpatronen müssen Sie die Ergebnisse der Farben zusammenzählen, um den Gesamtpreis für ein Farbblatt zu ermitteln. Das Einsparpotenzial bei Tinten-Multipacks zeigt Ihnen die Tabelle „Übersicht: Seitenpreise beliebter Drucker mit Nachkauftinten“ auf Seite 47. Hier wird deutlich, dass Sie bei einem Drucker mit einem sehr niedrigen Anschaffungspreis wie etwa dem Epson Expression Home XP-352 für mittlerweile nur rund 45 Euro am wenigsten bei der Tinte einsparen können. Mehr als zwei bis drei Cent pro Seite sind auch mit XLTinten aus dem Multipack nicht möglich.
Dass die Ersparnis mit der Flüssigkeitsmenge zunimmt, wird anhand des Canon Pixma TR8550 deutlich. Für diesen Drucker sind Patronensets in Standard-, XL- sowie XXLReichweiten erhältlich. Besonders die Farbseite profitiert von den unterschiedlichen Füllmengen: Verwenden Sie Standardtinten, kostet das Farbblatt fast 12 Cent. Bei XXL-Tinten sinkt der Seitenpreis immerhin auf 6,5 Cent und damit um fast die Hälfte. Ist ein Gerät von Haus aus auf höheren Durchsatz ausgerichtet, spiegelt sich das auch in der Tintenausstattung wider. So ist der Brother MFC-J5330DW für den Büroeinsatz gedacht. Der Multifunktionsdrucker kostet zwar in der Anschaffung mit derzeit rund 140 Euro etwas mehr, erzeugt aber im Betrieb bereits mit Standardpatronen sehr moderate Seitenkosten. Anhand von XL-Patronen lässt sich der Unterhalt zusätzlich senken, wie 0,76 Cent für das schwarzweiße und 4,61 Cent fürs farbige Blatt zeigen.

Für manche Druckermodelle wie etwa den Canon Pixma TR8550 gibt es neben Standard- und XL-Patronen auch XXL-Tinten im Nachkauf. Damit lässt sich der Farbseitenpreis nahezu halbieren und Sie bringen die Folgekosten sogar mit Originaltinten vom Hersteller auf ein akzeptables Niveau.


Schon mit dem Griff zum Multipack mit allen Patronen für Ihr Druckermodell lassen sich die Kosten pro Seite teils erheblich senken.


Weiteres Sparpotenzial durch Alternativtinten

Eine beliebte Lösung, um Seitenkosten zu senken, sind Alternativtinten. In der Regel handelt es sich um nachgebaute Patronen, die mit Tinte befüllt sind. Da die angebrachten Chips genauso funktionieren wie bei Originaltinten, haben Sie keine Schwierigkeiten mit der Tintenstandsanzeige zu befürchten. Sie funktioniert wie gewohnt. Das Angebot ist dagegen riesig und aus diesem Grund auch unübersichtlich. Für etablierte Drucker werden Sie in der Regel unzählige passende Tintenpatronen finden, die nicht vom Hersteller stammen. Skeptisch sollten Sie werden, wenn Sie doppelte oder sogar dreifache Patronensätze für einen Bruchteil des Betrages angeboten bekommen, der beim Hersteller fällig ist. Häufig handelt es sich hier um Grauware aus Asien, bei der Sie nicht wissen können, welche Flüssigkeit tatsächlich in den Patronen steckt.
Grundsätzlich birgt der Einsatz von Drittanbietertinten ein gewisses Risiko. Immerhin können Sie das Gerät damit so schädigen, dass dieses sich nicht mehr reparieren lässt. Warten Sie deshalb zumindest ab, bis die Gerätegarantie abgelaufen ist. Wenn Sie vorher Alternativtinten einsetzen, können Sie sich nicht darauf berufen, falls ein Schaden am Druckkopf eintreten sollte. Genau die Tintenmarke zu finden, die mit Ihrem Drucker problemlos zusammenarbeitet, ist in gewisser Weise Glückssache. In unseren bisherigen Tests haben wir so unterschiedliche Erfahrungen gemacht, dass ein grundsätzliches Urteil kaum möglich ist. Es kann auf Anhieb gelingen und die Alternativtinten funktionieren reibungslos. Dann bringen sie schöne Farben auf das Papier und harmonieren wunderbar mit dem Drucker. Umgekehrt kann Ihnen auch bereits beim Abziehen der Schutzkappe Tinte entgegenspritzen, sodass Sie Kleidung und Tisch beschmutzen. Oder der Druckkopf verstopft derart, dass er überhaupt keine Tinte mehr auf das Papier bringt. In diesem Fall helfen oft nur ein Satz Originaltinte und sehr viele Spülgänge, um den Druckkopf zu retten.
Klappt das Zusammenspiel von Drucker und Alternativtinten, machen Sie ein echtes Schnäppchen. Selbst beim schon erwähnten Beispielmodell, dem Epson Expression Home XP-352, können Sie locker Preise von unter einem Cent für die Schwarzweiß- Seite sowie nicht einmal zwei Cent für das farbige Blatt erreichen. Weitere Beispiele finden Sie in der Tabelle „Übersicht: Seitenpreise beliebter Drucker mit Nachkauftinten“ auf dieser Seite unten.

Unschlagbar günstig: Tintentank statt Tintenpatrone

Wollen Sie kein Risiko mit Tinten von Drittanbietern eingehen, dann bieten Ihnen die Druckerhersteller seit einigen Jahren mit Tankdruckern eine Alternative an. Bei die- sen Geräten befinden sich die Tinten in einzelnen Tanks, die Sie mit Flaschen wieder auffüllen. Das Verfahren ist nicht nur kostengünstig im Hinblick auf den Seitenpreis, sondern auch schonend für die Umwelt. Denn so reduzieren Sie den Abfall ausschließlich auf die Plastikflaschen, in denen sich die Tinte befindet. Kunststoff für Patronen oder auch Metalle für die angebrachten Chips entfallen. Der Druckkopf erhält die Tinte über ein Leitungssystem, das vom Tank zu ihm führt.

Drittanbieter-Patronen bieten ein enormes Einsparpotenzial im Vergleich zur Originaltinte. Mit dem Einsatz erlischt jedoch die Gerätegarantie.


Gerade bei günstigen Mitnahmedruckern wie dem Epson Expression Home XP-352 erreichen Sie mit Alternativtinten eine drastische Senkung der Seitenpreise. Die Verwendung ist nicht ganz ohne Risiko, denn es gibt keine Garantie, dass Drucker und Tinten auf Dauer harmonieren.


Pionier dieser Druckerkategorie in Deutschland ist Epson mit der Ecotank-Serie. Die ersten Geräte hatten die Tanks noch außen an das Gehäuse angebaut. Zum Befüllen musste man sie kippen. Dazu kam, dass die Flaschen keinen Auslaufstopp mitbrachten. Die Gefahr, Kleidung oder die Möbel zu verschmutzen, war also gegeben. Inzwischen sind die Tanks in das Druckergehäuse integriert und die Fläschchen mit gut funktionierenden Tropfstopps versehen. Zudem endet die Befüllung des Tanks automatisch. Damit geht der Auffüllprozess einfach und verbraucherfreundlich vonstatten.
Die Gerätepreise fallen bei Tankdruckern höher aus als bei vergleichbarer Patronenhardware. Allerdings verfügen Tankdrucker immer über einen gehörigen Tintenvorrat, während den Patronendruckern lediglich Starterkartuschen mit niedrigerer Befüllung beiliegen. So kommen Sie mit den mitgelieferten Flaschen eine Weile aus – die Hersteller versprechen zwei oder mehr Jahre. Das hängt jedoch sehr stark von Ihrem Druckverhalten ab.
Für einen Tankdrucker mit Scan- und Kopierfunktionen müssen Sie über 200 Euro investieren. Da mit den Tintenflaschen im Lieferumfang bei der ersten Inbetriebnahme das Leitungssystem befüllt wird, erreichen Sie mit dem ersten Flaschensatz nicht die angegebene Reichweite. Trotzdem kommen Sie bei den Seitenkosten günstiger weg als mit einem Patronendrucker. Inzwischen können Sie neben Epson-Modellen auch Geräte von Canon und ganz aktuell von HP erwerben. In der Tabelle „Übersicht: Tankdrucker und Seitenpreise im Nachkauf“ auf dieser Seite sehen Sie Beispielgeräte im Vergleich.
Die einzelnen Drucker unterscheiden sich in Punkten wie Ausstattung und Druckgeschwindigkeit, aber auch in ihren Tintenreichweiten. Beachten Sie deshalb den jeweiligen Tinten-Lieferumfang. Er variiert besonders deutlich bei der Schwarztinte. So liefert Epson beim Ecotank ET-2600 nur eine Flasche mit, während bei den Canon- Druckern satte drei Flaschen ab Werk beiliegen. Den Tintenstand kontrollieren Sie in der Regel über ein Sichtfenster. Wenn er unter die unterste Markierung sinkt, müssen Sie den Tank auffüllen. Im Schnitt bleiben Sie sowohl für die schwarzweiße Seite als auch für das farbige Blatt weit unter einem Cent pro Seite. Preisgünstiger können Sie mit Herstellertinte nicht drucken.

Bei einem Drucker mit eingebauten Tintentanks kontrollieren Sie den Füllstand über ein Sichtfenster. Die untere Markierung des jeweiligen Tanks sollten Sie nicht unterschreiten, damit keine Luft ins Leitungssystem eindringt. Inzwischen ist der Nachfüllprozess einfach: Denn die Tintenflaschen sind mit einem Tropfstopp versehen, der verhindert, dass Flüssigkeit austreten kann, wenn Sie die Flasche kopfüber halten. Der Drucker erkennt außerdem automatisch, wann der Tank voll ist.


Wer richtig viel druckt, kauft zum Epson-Ecotank-Drucker die „Unbegrenzt drucken“-Karte. Damit sind alle Tinten abgedeckt, die Sie zwei Jahre benötigen.


Neben Epson und Canon startet neuerdings auch HP mit Tankdruckern in Deutschland. Die neue Serie läuft unter der Bezeichnung „Smart Tank Plus“. Wie bei der Konkurrenz bleiben die Seitenpreise selbst für das Farbblatt weit unter einem Cent. Zwei Flaschen Schwarzweiß-Tinte werden mitgeliefert.


Epson „unbegrenzt drucken“: Zwei Jahre Tinte frei Haus

Wenn Sie sich für einen Ecotank-Drucker von Epson entscheiden, können Sie gleichzeitig mit der Hardware eine Karte erwerben, die Ihnen kostenfreie Tinte für die nächsten zwei Jahre sichert. Das Angebot nennt sich „unbegrenzt drucken“ und kostet rund 40 Euro extra. Innerhalb von 14 Tagen müssen Sie sich dafür beim Hersteller registrieren. Geht Ihre Tinte zur Neige, melden Sie sich per Mail und bekommen den Nachschub per Post zugesandt.
Ob sich dieses Angebot für Sie lohnt, hängt nicht nur von Ihrem Druckverhalten, sondern auch stark vom jeweiligen Ecotank- Modell ab. Denn zum einen sind beispielsweise die A3-Geräte nicht mit einbezogen. Zum anderen haben Sie eventuell bereits mit dem Ecotank so viel Tinte erhalten, dass Ihr Druckbedarf für die nächsten zwei Jahre komplett abgedeckt ist. Für ausgesprochene Vieldrucker kann das Angebot aber durchaus lukrativ sein.

Herstellertinten im Abo-Bezug – das Angebot HP Instant Ink

Ist das Nachfüllen per Flasche nichts für Sie, gibt es weitere Lösungen, wie Sie zu günstigerer Originaltinte kommen. Ein Beispiel ist etwa HPs Abo-Modell Instant Ink, das sich schon seit einigen Jahren buchen lässt. Hier entscheiden Sie sich für eine bestimmte Anzahl an Druckseiten, die Sie pro Monat bezahlen. Waren anfangs lediglich bestimmte Druckermodelle zugelassen, so umfasst das Abo inzwischen beinahe alle Endkundenmodelle und eine Vielzahl von Geräten, die für das berufliche Umfeld gedacht sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihren Drucker aus den Reihen Deskjet, Envy und Officejet in der Modellliste finden, ist sehr hoch – vorausgesetzt, der Drucker hat eine Internetverbindung per LAN oder WLAN. Denn diese ist erforderlich, um die Seiten über den HP-Server erfassen zu können. Ausgenommen sind jedoch alle A3-Druckermodelle des Herstellers, da die Abrechnung nur auf A4-Basis funktioniert. Das Abo ist nach bedruckten Seitenzahlen gestaffelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Seite farbig oder schwarzweiß bedruckt ist. Auch ein ausgedrucktes Foto zählt somit als eine bedruckte Seite – ein echter Kostenvorteil, wenn Sie oft Fotos drucken. Zur Wahl stehen Seitenkontingente von 15 bis 700 Seiten pro Monat. Das Einstiegs-Abo bis 15 Seiten ist sogar kostenfrei. Schöpfen Sie Ihr Seitenkontingent in einem Monat nicht aus, dann können Sie es auf den nächsten Monat schieben. Allerdings lassen sich Seiten nicht über mehrere Monate hinweg ansammeln. Sollten Sie in einem Monat aber ein höheres Kontingent benötigen, können Sie Seiten dazubuchen. Auch der Wechsel in eine andere Abo-Stufe ist möglich.
Damit Instant Ink funktioniert, benötigen Sie spezielle Patronen, die Sie in den Drucker einsetzen. An den Hersteller übermit- telt werden nur gedruckte Seiten, nicht deren Inhalt, versichert HP. In der Tabelle „HP-Drucker: Günstigere Seiten mit Instant Ink“ auf dieser Seite sehen Sie, ab wann sich das Abo lohnt. Haben Sie beispielsweise einen Einstiegsdrucker wie das Modell HP Deskjet 2630, kommen Sie im Grunde mit jedem Seitenkontingent günstiger weg als mit den üblichen Nachkaufkartuschen. So ist bereits ein Preis von rund 6 Cent pro Seite bei einem Abo bis 50 Seiten pro Monat durchaus fair. Hinzu kommt, dass die Patronen automatisch ins Haus geliefert werden. Sie müssen somit nicht selbst für Nachschub sorgen.
Bei einem Bürogerät wie etwa dem HP Officejet Pro 8710 hingegen gilt es, den eigenen Druckbedarf gut zu kennen. Der Grund: Die reine Textseite produzieren Sie mit der XL-Schwarzpatrone günstiger als über Instant Ink. Auch ein Vergleich zu Marken-Alternativtinten lohnt sich, weil Sie darüber ebenfalls Seitenpreise erzielen, die mit dem Tinten-Abo konkurrieren können. Allerdings ohne den Bequemlichkeitsfaktor, dass Sie die Tinte bei Instant Ink automatisch und kostenfrei ins Haus geliefert bekommen.

Das Tinten-Abo HP Instant Ink lohnt sich besonders, wenn Sie ein Einstiegsgerät aus der Deskjet-Serie haben. Der Grund: Diese Drucker nutzen kleine Patronen mit geringem Tinteninhalt, die üblicherweise sehr hohe Seitenpreise verursachen.


Tankdrucker wie den DCP-T310 bietet Brother in Deutschland offiziell nicht an. Findige Anwender suchen ihn im Internet und erhalten so einen günstigen Drucker mit super niedrigen Seitenpreisen.


Das Tintenprogramm Instant Ink von HP umfasst nahezu alle Druckermodelle für den Heim- und Home-Office- Bereich. Setzen Sie die speziellen Patronen ein, erhalten Sie eine Meldung, dass Sie mit dem Abo beginnen können. Sind diese Patronen ab Werk im Lieferumfang, haben Sie nur sieben Tage Zeit für die Registrierung.


Brother Inkbenefit – ein auslaufendes Angebot

Unter der Bezeichnung „Inkbenefit“ haben Sie bis vor Kurzem auch bei Brother Druckermodelle gefunden, mit denen Sie günstige Seitenpreise erreichen. Wie üblich waren die Anschaffungskosten für die Geräte entsprechend höher. Allerdings läuft das Projekt bei Brother derzeit aus. Es umfasste mit dem DCP-J785DW und dem MFCJ985DW sowieso nur zwei Multifunktionsdrucker zu UVPs von 340 und 399 Euro. Die Tinten im Nachkauf sind weiterhin erhältlich und auf hohe Reichweiten ausgelegt. Sie erzeugen mit 0,52 Cent für die schwarzweiße Seite und 3,12 Cent für das farbige Blatt wirklich niedrige Folgekosten.
Das Angebot „Inkbenefit Plus“ will Bro- ther ebenfalls nicht in Deutschland einführen. Es umfasst Tintentankdrucker, die Sie beispielsweise in Osteuropa als DCP-T310, DCP-T510W, DCP-T710W oder DCP-T910W kaufen können. Interessiert es Sie dennoch, wird Ihre Internetrecherche ergeben, dass die Anschaffungspreise etwa in Polen deutlich unter einer Investition für Tankdrucker hierzulande liegen. Die Tintenflaschen zum Nachfüllen sind preislich vergleichbar. Insgesamt ist Inkbenefit Plus ein rundes Paket, mit dem Sie die Seitenpreise absolut niedrig halten – vorausgesetzt, Sie sind bereit, etwas Detektivarbeit zu leisten.