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Hat ein Kennedy sie ermordet?


Frau im Spiegel - epaper ⋅ Ausgabe 30/2021 vom 21.07.2021

KULTUR

Artikelbild für den Artikel "Hat ein Kennedy sie ermordet?" aus der Ausgabe 30/2021 von Frau im Spiegel. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Frau im Spiegel, Ausgabe 30/2021

DIE TRAGÖDIE AM MORGEN des 5. August 1962 wird der Körper der Schauspielerin aus ihrer Villa in Brentwood abgeholt. Die offizielle Version lautete: Selbstmord durch Tabletten

Fast 60 Jahre ist eine der größten Leinwand- Legenden unserer Zeit jetzt schon tot und noch immer sind die Umstände ihres Todes rätselhaft. Da lässt das Buch „Bombshell“ des früheren Polizei-Ermittlers Mike Rothmiller, 70, die Bombe platzen. Der explosive Untertitel: „Die Nacht, in der Bobby Kennedy Marylin Monroe ermordete“ (bisher nur auf Englisch, Ad Lib Publishers, 10 Euro). Gerüchte, dass der einflussreiche Kennedy-Clan etwas mit dem Tod der göttlichen Schönheit zu tun hatte, gab es schon früh. Schließlich war es mehr als ein offenes Geheimnis, dass die platinblonde Film-Diva und der verheiratete US-Präsident John F. Kennedy († 1963) eine alles andere als angemessene Beziehung hatten. Spätestens seit ihrem erotisch aufgeladenen Ständchen im ...

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... Madison Square Garden zu seinem 47. Geburtstag, für das sie sich in ein hautenges, mit Brillanten übersätes Kleid hatte einnähen lassen, war die Anziehung zwischen den beiden charismatischen Persönlichkeiten offenkundig. Marylin durfte mit JFK anschließend die Nacht verbringen, in der Woche darauf ließ er sie jedoch durch seinen Mittelsmann(† 1984) eiskalt abservieren. Drei Monate später war Marylin Monroe tot. Und der Mörder, schreibt Mike Rothmiller jetzt in seinem Enthüllungsbuch, war niemand Geringeres als der jüngere Bruder von JFK, (†1968), selbst. Durch den Mord sollte der irisch-stämmige Clan vor einem Skandal geschützt werden, denn die abservierte Geliebte wollte sich die Abfuhr nicht bieten lassen und drohte mit der Presse.

1978 entdeckte der damals 27-jährige Detective Rothmiller in einem bombensicheren, fensterlosen Gebäude der Polizei Los Angeles eine wahre Fundgrube: Ein geheimes Archiv mit vertraulichen Informationen zu bekannten Persönlichkeiten, genannt „Fort Davis“. Beim Stöbern stieß der junge Ermittler auf zahlreiche Querverweise zwischen dem früheren US-Präsidenten und der Hollywood-Ikone. Und auf eine Kopie des Tagebuchs von Marylin Monroe, das bisher als verschollen galt. Ihr letzter Eintrag am Tag vor ihrem Tod: „Peter sagte, Robert kommt morgen. Ich weiß nicht, ob er es wirklich macht“.

Peter Lawford war mit einer Schwester von JFK und Robert verheiratet und Mitglied des legendären „Rat Pack“ um Frank Sinatra (†1998). Er war unter anderem auch dafür zuständig, den Kennedy-Brüdern diskret frische Gespielinnen zuzuführen. Aus den Tagebuchaufzeichnungen wurde deutlich, dass Bobby an die Stelle seines Bruders getreten und ein Verhältnis mit Marylin angefangen hatte. „Bobby ist sanft“, schrieb sie. „Er hört mir zu. Er ist netter als John... Bobby sagt, er liebt mich und möchte mich heiraten. Ich liebe ihn. John hat nicht angerufen. Bobby hat angerufen.“ Mike Rothmiller hatte damals keine Möglichkeit, seine sensationelle Entdeckung zu kopieren, stattdessen machte er handschriftliche Notizen. Und musste kurz darauf feststellen, dass nicht nur die Kennedys versuchten, die Wahrheit zu vertuschen. Im August 1982 wurde ein Attentat auf ihn verübt, das er schwer verletzt überlebte. Ein Grund dafür, warum er bis heute schwieg. Inzwischen sind die hochrangigen Polizisten, die bei der Vertuschung halfen, tot, und seine Frau Nancy erlaubte ihm, die schockierenden Enthüllungen zu veröffentlichen. Dabei hatte sich der Profi-Schnüffler nicht nur auf das Geheim-Archiv, das inzwischen aufgelöst wurde, verlassen. Durch Zufall bekam er 1982 Kontakt zu dem zu der Zeit schwer alkoholkranken Peter Lawford, der ihm seinen Verdacht bestätigte: Er und Bobby hatten Marylin 4. August besucht und wollten ihr Druckmittel, das Tagebuch, wegnehmen. Doch die 36-Jährige weigerte sich, wollte alles der Presse erzählen. Schnell entspann sich ein Streit und während Lawford das Haus nach dem Tagebuch durchwühlte, löste der damalige Justizminister Kennedy ein Pulver in Wasser auf und gab es der aufgebrachten Schauspielerin zu trinken. Als die beiden Männer nach erfolgloser Suche das Haus verließen, war Marylin schon bewusstlos. Zwei Zivilbeamte, vermutlich vom Secret Service, kamen diskret ins Haus, um die Spuren zu verwischen und alles nach Selbstmord aussehen zu lassen. Ethel Kennedy, 93, die Witwe von Robert Kennedy, oder seine Kinder haben sich noch nicht zum neuen Vorwurf geäußert.

ANNE PURKHART