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HAUSAPOTHEKE: Mehr Vitalität im Alter


natürlich gesund und munter - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 25.10.2018

Lässt im Alter die Leistung der Organe nach, können diese mit Schüßler-Salzen gezielt in ihren Funktionen unterstützt werden. Zudem helfen die Biomineralien bei vielen altersphysiologischen Veränderungen.


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Bildquelle: natürlich gesund und munter, Ausgabe 6/2018

ALT WERDEN? Ja! Alt sein? Nein! „Alter“, das verbindet man nach wie vor mit nachlassender körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, mit Krankheiten und Schmerzen. Diese Alterserscheinungen – auch Seneszenz genannt – entstehen letztlich in den kleinsten Funktionseinheiten des Organismus, den Zellen: durch verringerte Zellteilung, mehr Zellmutationen, mehr Abfallstoffe des zellulären Stoffwechsels ...

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... und nachlassende zelluläre Reparatursysteme. Hier setzt die Biochemie nach Dr. Schüßler an. Die Schüßler-Salze sollen die Zellfunktionen anregen und so altersgerechte Vitalität unterstützen. Darüber hinaus bieten die Biomineralien sanfte Hilfe bei vielerlei Beschwerden. Ihr Vorteil: Sie können zusätzlich zu jeder anderen Therapie angewendet werden, es sind keinerlei Wechselwirkungen bekannt.

Der Körper verändert sich

Die mit dem Alterungsprozess einhergehenden natürlichen Veränderungen führen dazu, dass „mehr abgebaut als aufgebaut“ wird:
Die Haut wird dünner und benötigt mehr Pflege.
Das Nervensystem wird empfindlicher. Die Herzleistung und die Darmtätigkeit lassen nach, depressive Verstimmungen nehmen zu.
Geruchs- und Geschmackssinn werden schwächer.
Im Bewegungsapparat häufen sich die Beschwerden. Muskeln und Knochendichte schwinden.
Die Gefahr für chronische Erkrankungen steigt. Der Grund: Mit zunehmenden Alter erschöpfen sich die basischen Puffersysteme, der Körper beginnt zu übersäuern. Insbesondere ältere Menschen sind deshalb auf eine Unterstützung des Säure-Basen-Haushalts angewiesen.

So helfen die Schüßler-Salze

Lässt im Alter die Leistung der Organe nach, können diese mit gezielt eingesetzten Biomineralien in ihren Funktionen wirkungsvoll angeregt werden. Zudem stärken Schüßler-Salze das Immunsystem und helfen bei Beschwerden, die sich in den Muskeln und Geweben manifestieren.
› Blase: Bei Harntröpfeln und Inkontinenz ist die Anwendung vonNr. 10 Natrium sulfuricum D6 sehr hilfreich. Bei Blasenentzündungen dient als „Erste-Hilfe-Mittel“ dieNr. 3 Ferrum phosphoricum D12 .

› Darm : Das Schüßler-SalzNr. 7 Magnesium phosphoricum D6 regt die Darmbewegung an und fördert eine regelmäßige Verdauung. Darmprobleme reguliert dieNr. 10 Natrium sulfuricum D6 . Sie wird bei Verstopfung und bei Durchfall angewendet.
› Geruchs- und Geschmackssinn :Nr. 8 Natrium chloratum D6 baut die Riechschleimhaut auf. Diese ist auch Voraussetzung für die Fähigkeit, Geschmacksnuancen zu differenzieren. Zusätzlich empfiehlt sich dieNr. 21 Zincum chloratum D6 , das Funktionsmittel der Sinneszellen.
› Haut und Schleimhäute :Nr. 1 Calcium fluoratum D12 , die äußerlich als biochemische Creme angewendet werden kann, pflegt die dünner werdende Körperhülle. DieNr. 8 Natrium chloratum D6 ist das Salz der Schleimhäute und des Flüssigkeitshaushalts. Wichtige Anwendungsgebiete sind: trockene Schleimhaut, Geschmacks- und Geruchsverlust, Anregung der Nierentätigkeit und Knorpelaufbau.
› Immunsystem :Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 ist das wichtigste Mittel überhaupt für das Immunsystem und kann in der Erkältungszeit mit fünf Tabletten täglich zur Prophylaxe eingenommen werden. Die zusätzliche Anwendung vonNr. 21 Zincum chloratum D6 hat sich sehr bewährt. Dieses Erweiterungsmittel erzielt gleichzeitig positive Effekte auf das Nerven- und Hormonsystem.
› Knochen und Gelenke:Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 ist das Hauptmittel bei Osteoporose und sollte bereits prophylaktisch zum Aufbau der Knochendichte angewendet werden. Eine sinnvolle Erweiterung hierzu stellt das RegenerationsmittelNr. 22 Calcium carbonicum dar, das insbesondere zur Stärkung der Hüftknochen und -gelenke angewendet wird. Das biochemische Hauptmittel der Gelenke ist allerdingsNr. 8 Natrium chlo ratum D6 . Die Anwendung braucht Geduld und sollte mindestens drei Monate mit täglich sieben Tabletten durchgeführt werden.

Calcium phosphoricum: „Jungbrunnen“

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 spielt bei der Neubildung der Zellen nach Dr. Schüßler die Hauptrolle. Es ist das Hauptmittel des Aufbaus und der permanenten Erneuerung des Organismus. Das ist besonders wichtig für ältere Menschen. Ein 75-Jähriger hat im Durchschnitt nur noch die Hälfte des Atemvolumens eines 30-Jährigen, die Handmuskelkraft beträgt nur noch 55 Prozent, der Mineralgehalt der Knochen zwischen 70 und 80 Prozent. Calcium phosphoricum stärkt die Regenerationskraft und unterstützt vor allem den Aufbau der Knochensubstanz, die willkürliche Muskulatur und die Schlagkraft des Herzens sowie die Belastungsfähigkeit des Nervensystems. Empfohlen wird die Einnahme von sieben Tabletten am Tag.

› Magen : Bei Sodbrennen hat sich das basische SalzNr. 9 Natrium phosphoricum D6 in der Anwendung sehr bewährt. Die Produktion von Magensäure wiederum wird mitNr. 8 Natrium chloratum D6 unterstützt.
› Nerven und Herz:Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 stärkt die Nervenkraft und die Herzleistung. Es ist zudem ein wichtiges Mittel bei depressiven Verstimmungen. In der Kombination mitNr. 2 Calcium phosphoricum D6 undNr. 7 Magnesium phosphoricum D6 werden zusätzliche Gesundheitseffekte erzielt. Die Biomineralien unterstützen nämlich nicht nur das Herz-Kreislauf-System. Sie regen auch die Neu-bildung von Zellen an und wirken außerdem einer nachlassenden Darmtätigkeit entgegen.
› Nieren, Muskulatur, Weichteilgewebe: Mit zunehmendem Alter schrumpfen die Nieren und verlieren damit ihre Fähigkeit, das basische Bicarbonat zurückzugewinnen. Der Körper übersäuert. Das führt unter anderem dazu, dass im Blut eine über die Normwerte erhöhte Konzentration an Harnsäure – eine Hyperurikämie – vorliegt. Bei Frauen vor der Menopause ist das bei einem Harnsäurewert über 5,7 mg/dl der Fall, bei Männern und bei Frauen nach den Wechseljahren bei mehr als 7 mg/dl Harnsäure im Blut.
Eine Hyperurikämie entwickelt sich oft schleichend und verläuft jahrelang symptomlos. Die Salze der Harnsäure werden an verschiedenen Stellen des Körpers abgelagert. Ein akuter Gichtanfall, anhaltende Schmerzen in Gelenken und Weichteilen, aber auch das moderne Krankheitsbild der Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) werden mit harnsauren Ablagerungen durch eine Hyperurikämie in Verbindung gebracht.Nr. 23 Natrium bicarbonicum D6 – sieben Tabletten am Tag kurweise eingenommen – kann helfen, Belastungen mit Harnsäure abzubauen und diese Entwicklung zu vermeiden. Dieses Biomineral wird traditionell bei chronischen Erkrankungen angewendet. Es unterstützt ein gesundes Altern und kann in Situationen, in denen eine hohe Säurebelastung vermutet wird, dazu beitragen, die Entwicklung von Krankheitsbildern wie Gicht oder Fibromyalgie zu verhüten. /Margit Müller-Frahling


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