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Heide Wilts – Ein Leben unter Segeln


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segeln - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 23.02.2022

Porträt Heide Wilts

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1991 Freydis gestrandet im Orkan. Heide am Bug im Schneesturm

Gemeinsam mit Erich hat sie rund 260.000 Seemeilen im Kielwasser – das entspricht in etwa dem zwölfmaligen Erdumfang. Vorzugsweise die hohen nördlichen und südlichen Breiten der Arktis und Antarktis, aber auch die Südsee haben sie gründlich erkundet und 13-mal das Kap Hoorn umrundet, Heide als erste deutsche Frau. Neben wunderbaren Glücksmomenten gab es natürlich mehr als genug Stürme und brenzlige Situationen und Havarien. Die zwei Schlimmsten: eine Strandung im Orkan, 1991 in der Antarktis, bei der sie ums nackte Überleben kämpfen mussten und am Ende nicht nur sich selbst, sondern sogar ihr Schiff retten konnten. Dann aber, 2011, der Totalverlust ihrer verstrahlten Yacht beim Tsunami in Fukushima, Japan. Und selbst das konnte die beiden nicht stoppen. Mit bereits über 70 bauten sie noch ein neues Schiff und segelten wieder los. Von Deutschland aus nach Japan, um die dort ...

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... unterbrochene Reise fortzusetzen, durch die Nordwestpassage von Alaska nach Grönland.

Was treibt sie dazu an? Heide selber sucht nach Worten: „Schwer zu fassen“, sagt sie, „es ist wohl eine Mischung aus Lust am Abenteuer, Neugier, Wissensdurst, Liebe zur Natur, eine Kraft, die uns wie ein Magnet in extreme Gebiete, zu einsamen Gestaden zieht. Es ist dasselbe, was Alpinisten auf Gipfel treibt. Das heißt aber keineswegs, dass wir tropische Segelreviere meiden.“ In einem ihrer Bücher schreibt sie: „Wärme, Sonne, Palmenstrände, schillernde Lagunen und freundliche Menschen – wer könnte da widerstehen! ... Aber unsere Herzenslandschaft ist die Südsee nicht – das bleiben die Antarktis und die subantarktischen und antarktischen Eilande ... Im Vergleich zur Barfußroute ist das Segeln in hohen Breiten gewiss mit einem erhöhten Quantum an Unwägbarkeiten und Strapazen verbunden, aber halt auch mit gesteigerten Empfindungen, intensiverem Lebensgefühl und tiefer Befriedigung. In der wilden Dramatik dieser Landschaft, ihren urweltlichen Eisbergszenerien und inmitten einer paradiesischen Einheit zwischen Mensch und Tier dürfen wir uns noch fühlen wie am Tag der Schöpfung – wie in einer Welt vor dem Sündenfall.“

Heide Wilts ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Fachärztin für Radiologie und arbeitete als Oberärztin an einer Klinik, bevor sie und Erich den Entschluss fassten, ihre Berufe aufzugeben, um künftig nur noch zu segeln. Sie liebte ihren Beruf und übt ihn in gewisser Weise auch heute noch aus. Nicht nur die Crewmitglieder der Freydis und anderer Yachten betreut sie ärztlich auf ihren Reisen, sondern auch Menschen in medizinisch unterversorgten Regionen der Welt – auf den antarktischen Stationen ebenso wie auf Pitcairn, auf Tikopia oder in Melanesien, wo sie auf abgelegenen Dörfern in den Frauenhütten Sprechstunden hielt, zusammen mit den Schamanen.

„Ohne meine berufliche Tätigkeit war aber doch eine große Lücke entstanden. Um sie auszufüllen und mein Leben auch an Bord wieder „rund“ zu machen, musste ich das Segeln mit einer kreativen Beschäftigung verbinden. Deshalb aktivierte ich meine alten Hobbys: Filmen und Schreiben. Das positive Echo Anfang der Achtzigerjahre auf Vorträge in kleinem Kreis, auf denen wir einen Film und ein paar Dias zeigten, hat mich dazu bewogen, mir eine 16-Millimeter-Filmkamera zu kaufen und aus meinem Tagebuch ein Buch zu machen. Weil das Buch ein Erfolg wurde, habe ich mich stärker aufs Schreiben verlegt, Irgendwann wurde mir das gleichzeitige Filmen und Schreiben zu viel und ich gab das Filmen auf. Ich habe dann nicht nur Bücher verfasst, sondern auch Reportagen geschrieben für internationale Segelmagazine und bekannte Zeitschriften. Es war die Basis, auf der wir finanziell weitermachen konnten; wir leben von den Buchtantiemen, Vortragshonoraren und Törngebühren der Mitsegler, die sich nicht zuletzt durch Erichs Vorträge und meine Publikationen bewarben.“

Ihr Schreiben und ihre schon immer vorhandene Lust am Forschen und Entdecken, eröffnete ihren gemeinsamen Törns eine zusätzliche Dimension. Heide: „Standen zu Anfang für Erich vor allem sportliche Ambitionen und eine Mischung aus Neugier und Abenteuerlust im Vordergrund, so waren es später für uns beide die Naturerlebnisse, die wir mit dem kleinen Boot in allen Winkeln der Erde aufspüren konnten. Mit der Zeit näherten sich Erichs und meine treibenden Kräfte immer stärker einander an, und schließlich ergänzten sie sich in hervorragender Weise.“

Kindheit in Kolumbien

An Land ist Heide der Boss. Sie übernimmt die Initiative und macht Programmvorschläge. Vor allem knüpft sie die Kontakte zu fremden Menschen, denen sie auf ihren Landgängen rund um die Erde begegneten – und zwar völlig unabhängig von Kultur und sozialer Stellung. Wichtige Voraussetzung dafür sind zweifellos Respekt, Einfühlungsvermögen, Empathie und Erfahrung. Geholfen hat ihr sicherlich, dass sie als Heranwachsende vier Jahre in Kolumbien verbrachte, wo ihr Vater eine Universität aufbaute. Dort gab es nur Klosterschulen und alle sprachen Spanisch. Es war ein völlig anderer Kulturkreis. Sehr hilft ihr, dass sie mehrere Sprachen spricht – Englisch, Französisch, Spanisch. Und sicherlich hat auch ihre jahrzehntelange Erfahrung als Ärztin dazu beigetragen, dass sie schnell Kontakt bekommt.

Und das beschränkt sich keineswegs auf Menschen. Sie hat eine besondere Beziehung zu Tieren, selbst wilde Tiere legen bei ihr oft überraschend schnell ihre natürliche Scheu ab. „Das ist manchmal kaum nachvollziehbar“, sagt Erich, „es kommt mir so vor, als hätte sie eine bestimmte Aura um sich herum, die die Tiere spüren.“ In Französisch- Polynesien rettete sie bei der Eiablage gefangene, eigentlich unter Schutz stehende Meeresschildkrö- ten. Seit vielen Jahrzehnten setzt sie sich für Umwelt- , Natur- und Klimaschutz ein, und auf ihr Betreiben hin sind sowohl Heide als auch Erich bereits seit Mitte der Siebzigerjahre Fördermitglieder von Greenpeace und unterstützen andere Non- Profit-Organisationen, die den Schutz insbesondere der Meere zum Ziel haben, wie Sea-Shepherd und Avaaz.

Beim Segeln sind Heide und Erich ein eingespieltes Team und immer auf Augenhöhe. Kein Wunder, könnte man einwenden, wenn man seit 50 Jahren zusammen segelt. Aber um das überhaupt erst einmal so lange und so glücklich hinzubekommen, muss man schon einiges richtig machen. Auf die Frage, ob Heide oder auch das Zusammenspiel beider an Bord vielleicht auch anderen Frauen als Inspiration gedient und den Zugang zum Segeln erleichtert haben mag, antwortet sie nach einigem Nachdenken: „Das ist schwer zu sagen, weil wir stets als Paar auftreten: Wenn ich Leserbriefe und Meldungen zu unseren Törns richtig interpretiere, dann sind da einerseits diejenigen Frauen, für die wir als Paar Vorbilder sind – ähnlich wie für uns beide die Kochs Vorbilder waren (Anm.: Elga und Ernst-Jürgen Koch, segelten von 1964 bis 1967 um die Welt und lebten danach lange an Bord). Andererseits die Frauen, die vor allem mich darin bewundern, wie ich mit den Schwierigkeiten in einem männerdominierten Sport klarkomme. Dass auch meine Bücher dazu beitragen, Frauen zum Segeln zu motivieren, bestätigen die Rückmeldungen von Lesern. Zunehmend melden sich auch Frauen zu den Törns mit uns, etliche sind Wiederholungstäterinnen, und einige besitzen sogar selbst ein Boot.“

Arbeitsteilung an Bord

Das Seglerpaar ist über alle Ozeane zu zweit gesegelt. Sind sie allein, gibt es eine strikte Aufgabenteilung. Nachts wechseln sie sich ab, die eine Hälfte übernimmt Erich, die andere Heide: „Bei Manövern ruft der eine den anderen. Erich arbeitet dann am Mast, während ich im Cockpit die Winschen bediene und steuere. Ebenso beim Spi-Manöver, die schweren Bäume auf dem Vorschiff sind Erichs Aufgabe, ich bediene die Schoten und Achterholer. Das Großsegel reffen wir gemeinsam, das Vorsegel kann jeweils einer alleine ein- oder ausrollen.“ Maschinist ist vor allem Erich. Die Navigation teilen sie sich, und auch die Backschaft: Meist kocht Heide, Erich wäscht ab.

Auf vielen, vor allem extremen Törns, werden sie von erfahrenen Freunden und Mitseglern begleitet, die ihre Leidenschaft teilen. Segeln sie lieber „alleine zu zweit“ oder mit Crew? „Je nachdem, das Entscheidende ist, dass wir oft in Regionen und Gewässern unterwegs sind, in denen man schon aus Sicherheitsgründen eine komplette Crew braucht“, sagt Heide. Und Erich ergänzt: „Wenn wir an entlegenen Inseln in Buchten ankern müssen, oft wenig geschützt und bei unsicherer Wetterlage, bleiben mindestens zwei erfahrene Leute an Bord, wenn die anderen anlanden. Denn wenn das Wetter umschlägt, was in den hohen Breitengraden oft geschieht, müssen die Leute an Bord sofort Anker auf gehen und das Schiff in Sicherheit bringen.“

Tatsächlich haben sie im Laufe der Jahre über 160, zum Teil schwere Stürme sowohl auf hoher See als auch in Küstengewässern abgewettert. Von ihren dabei in vivo erprobten Sturmtaktiken berichten sie im Doppelbuch (zwei Bände im Schuber) „Im Sturm“. Und von ihrem schlimmsten Unwetter, einem Blizzard auf der Antarktisinsel Deception, der ihre Freydis am Ufer stranden, mit Seewasser vollaufen und dort zu einem Eisblock gefrieren ließ, während sie sich mit knapper Not in eine Schutzhütte an Land retten konnten, berichtet Heide in dem Bestseller „Gestrandet in der weißen Hölle“.

Ein halbes Jahrhundert unterwegs

In den vergangenen 50 Jahren waren insgesamt wohl an die 1500 Menschen mit Heide und Erich an Bord der Freydis unterwegs, von zwei bis zu zehn Wochen lang, viele von ihnen auch mehrmals. Gelernt haben alle dabei, viele sind danach mit eigenen Schiffen um die Welt gesegelt und teilweise sogar mit den höchsten Fahrtenseglerpreisen ausgezeichnet worden.

Ein halbes Jahrhundert unterwegs. Was hat sich in dieser Zeit verändert? „Das geht schon bei der Navigation los“, sagt Heide. „Als wir 1981 das erste Mal in die Arktis segelten, haben wir noch wie Captain Cook navigiert. Damals waren die Gewässer völlig unzureichend kartographiert, es gab noch kein GPS oder Radar für Yachten. Beides haben wir in späteren Jahren angeschafft, und natürlich würden wir nicht darauf verzichten wollen, aber die Navigation wurde dadurch entzaubert. Das ist heute keine Kunst mehr, wie früher – gewachsen aus viel Übung und langjähriger Erfahrung. Das Glücksgefühl und der Stolz, wenn man sein Ziel genau dort auftauchen sah, wo man es erwartete, stellen sich heute nicht mehr ein.“

„Als wir 1981 das erste Mal in die Arktis segelten, haben wir noch wie Captain Cook navigiert.“

Und die Welt ändert sich weiter. Heide: „Als wir anfingen in die Antarktis zu segeln, gab es noch kaum Literatur darüber und wir haben uns gefühlt wie kleine Entdecker. Die Tiere waren nicht scheu, weil sie keine Menschen kannten. Das war schon einmalig, und ich kann verstehen, dass diese urtümliche Welt heutzutage geschützt werden muss. Aber jetzt, im Zuge der Erwärmung und der tückischen Versauerung, der maßlosen Verschmutzung und der Überfischung der Meere, sieht es dort für die Tierwelt auch nicht mehr so gut aus. Das zeigt uns die Migration von Fischen, Walrossen und Eisbären. Und wenn man mitbekommt, wie sich Robben, Delphine, Schildkröten und sogar Wale in schwimmenden Netzresten verstricken; wie Albatrosse die Plastikteile von der Meeresoberfläche aufsammeln und ihre Küken damit füttern, die dann jämmerlich zugrunde gehen, oder wie diese Vögel an vielen Haken der Fischtrawler festhingen und noch lebend über deren automatische Winschen gezogen wurden – wenn man dieses Sterben an allen Ecken und Enden mit ansehen muss, bekommt man ein ganz, ganz schlechtes Gewissen! Es sind Szenen, die sich tief eingraben, uns nicht nur die Freude an der Natur, sondern auch das Vertrauen auf ein entschiedenes Umdenken der Menschen nehmen und uns ohnmächtig und ratlos zurücklassen.“

„Die Durchquerung der Nordwestpassage war für mich ein spannendes Abenteuer mit ungewissem Ausgang, denn noch heute scheitern viele Yachten wegen des unberechenbaren Eises. Aber was das Tierleben angeht, war die Reise durchs Nordpolarmeer für mich eine Enttäuschung: Im zentralen Stück der Nordwestpassage zwischen der Beringstraße und Grönland bekamen wir innerhalb von 45 Tagen ganze drei Tiere zu Gesicht: Zwei Moschusochsen an Land und eine Robbe auf dem Eis, und das obwohl wir Tag und Nacht Ruder und Ausguck mit zwei Personen besetzt hatten. So etwas wie „heile Welt“ spürt man noch in den Nationalparks an der Alaska-Halbinsel, in denen wir uns in einem Zeitraum von zehn Jahren oft aufgehalten haben. Bären, Lachse, Wölfe, Wale, Vögel, Robbenkolonien.“

„Aber das Beringmeer wird systematisch durch die Fangflotten der Amerikaner leergefischt (und damit auch vielen Tierarten die Lebensgrundlage entzogen). Es droht ein Kollaps, wie ihn Kanada vor drei Jahrzehnten auf den Neufundlandbänken erlebt hat, die einmal zu den fischreichsten Gewässern der Erde gehörten. Der Raubbau endete nach intensiver Überfischung mit dem Zusammenbruch der Fischerei im Jahre 1992. Und alle Beteiligten, Fischer, Fischindustrie, der Staat und die breite Öffentlichkeit haben vorher Bescheid gewusst, aber nichts dagegen unternommen.“

Wo kann man denn heute überhaupt noch hinsegeln? Heide und Erich zögern etwas und sagen dann: „Es gibt noch viele schöne Plätze. In der Südsee, Neuseeland, Australien, im Indischen Ozean oder in Patagonien und Feuerland, aber selbst dort ist die Zeit nicht stehen geblieben. Touristische, zu stark erschlossene und reglementierte Reviere, wie die Karibik oder das Mittelmeer, haben uns dagegen nie gereizt.“

Text: Detlef Jens

Mehr über die beiden erfahren Sie auf dem aktuellen Blog www.freydis.de

Ein Segelleben

Von 1969 bis 1975 auf den eigenen Jollen (Elvström-Finn-Dingi und französische Windy) im Ostfriesischen Watt und an der Costa Brava sowie als Mitsegler auf den Dickschiffen von Freunden.

1976 bis 1978 FREYDIS I (Stahl, Reinke Super-Secura) 1979 bis 2011 FREYDIS II (Stahl, Reinke, modifizierte Hydra mit Schwenkkiel)

In diesen Jahren:

1981/82 erste deutsche Segelyacht in der Antarktis

1986 erste deutsche Segelyacht im Scoresby Sound, dem größten Fjord der Erde, Ostgrönland 1987 Umrundung Spitzbergens, noch im Jahresurlaub 1991 erste Überwinterung einer deutschen Segelyacht in der Antarktis

1992 bis 1998 erste und bis heute einzige deutsche Umrundung der Antarktis mit Besuch fast aller an ihrem Rande liegenden antarktischen und subantarktischen Inseln und Archipele (weltweit als zweite Yacht überhaupt) 1998 bis1999 GEO Expedition durch Melanesien

2012 bis 2022 FREYDIS III (Alu, Reinke 16 M ICE mit Schwenkkiel) 2017 Nordwestpassage von Alaska nach Grönland 2018 Grönland West bis Ost von Polarkreis zu Polarkreis Heide Wilts veröffentlichte bis jetzt zwölf Bücher über ihre Segelreisen, von denen einige zu Bestsellern wurden. Hinzu kommen noch vier Text-/Bildbände mit den Fotografien von Erich. Alle Bücher sind im Buchhandel oder über die Webseite Freydis.de erhältlich.