Lesezeit ca. 9 Min.
arrow_back

HEIM-VORTEIL


Logo von RoadBike
RoadBike - epaper ⋅ Ausgabe 12/2022 vom 12.10.2022

KAUFBERATUNG ROLLENTRAINER

Artikelbild für den Artikel "HEIM-VORTEIL" aus der Ausgabe 12/2022 von RoadBike. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: RoadBike, Ausgabe 12/2022

Was spricht für das Rollentraining (im Winter)?

Natürlich kann man auch im Winter draußen fahren und trainieren. Zeit an der frischen Luft zu verbringen, schadet nie. Wer dazu im Herbst/Winter auf den Crosser, aufs Gravel- oder Mountainbike umsattelt, schult zudem seine Fahrtechnik. Dennoch gibt es viele gute Gründe, die für strukturiertes Indoor-Training sprechen: 1. Die eingesetzte Zeit lässt sich auf der Rolle besonders effizient nutzen, da es dafür fast keiner Vorbereitung bedarf: Die Zeit fürs Umziehen reduziert sich auf ein Minimum, die Anfahrt entfällt, es gibt keine Junkmiles unterwegs und kein lästiges Radputzen hinterher. Schon eine knappe Stunde reicht aus, um einen ordentlichen Trainingseffekt zu erzielen. 2. Frühmorgens um sechs oder abends nach der Arbeit: Auf der Rolle fährst du unabhängig vom Tageslicht und kannst dein Training so in den Tagesablauf ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von RoadBike. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 12/2022 von Lieb und teuer. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Lieb und teuer
Titelbild der Ausgabe 12/2022 von ROADBIKE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ROADBIKE
Titelbild der Ausgabe 12/2022 von Grand-Tour-Fakten. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Grand-Tour-Fakten
Titelbild der Ausgabe 12/2022 von TOP 10. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TOP 10
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Rose Pro SL 105
Vorheriger Artikel
Rose Pro SL 105
Indoor-Neuheiten
Nächster Artikel
Indoor-Neuheiten
Mehr Lesetipps

... integrieren, wie’s eben reinpasst. 3. Du bleibst vor Ort: Gerade Eltern wissen zu schätzen, wenn sie zum Trainieren das Haus nicht verlassen müssen, sondern im Bedarfsfall sofort erreichbar sind. 4. Sicherheit: Kein Verkehr, keine Schneeglätte, keine schlechte Sicht – auf der Rolle ist die Unfallgefahr viel geringer.

Wie viel Geld muss ich für einen Rollentrainer investieren?

Die einfachsten Rollentrainer sind Modelle, in die das Rad mitsamt Hinterrad eingespannt wird, sogenannte Wheel-on-Trainer. Günstige Modelle kosten ab ca. 150 Euro. Allerdings sind diese meist nicht interaktiv, der Widerstand muss dann manuell in der gewünschten Stufe angepasst werden. Auch das Fahrgefühl ist nicht sehr realistisch, zudem machen solche Trainer meist ordentlich Lärm. Aus ROADBIKE-Sicht empfiehlt es sich für ernsthaftes Training, in einen sogenannten Direct-Drive-Rollentrainer zu investieren. Dabei wird das Hinterrad ausgebaut (Bild unten), die Kette treibt eine fest mit dem Gerät verbundene Kassette an. So kann das Hinterrad nicht durchrutschen, das Fahrgefühl ist realistischer als bei Wheel-on-Geräten und sie sind deutlich leiser. Preislich starten Direct-Drive-Trainer ab ca. 500 Euro, wie z. B. der neue Zwift Hub (siehe S. 61). Weitere Vorteile: Direct-Drive-Rollentrainer haben in der Regel einen integrierten Leistungsmesser und arbeiten „smart“ oder interaktiv, d. h., der Widerstand kann über eine mit dem Rollentrainer verbundene Trainings-App gesteuert und automatisch angepasst werden.

Wahoo Kickr Core

Preis: 799 Euro

Der Kickr Core ist der „kleine Bruder“ von Wahoos Top-Modell Kickr – und schlappe 500 Euro günstiger. Das Fahrgefühl ist dennoch vergleichbar und stellt auch anspruchsvolle Athleten zufrieden. Nur auf Extras wie einklappbare Füße oder einen Tragegriff muss man hier verzichten. Die Genauigkeit der Leistungsmessung erreicht ebenfalls nicht ganz High-End-Niveau, sie liegt laut Wahoo „nur“ bei +/−2 % , was für Hobbyfahrer aber ebenfalls zu verschmerzen ist . Und den maximalen Widerstand von 1800 Watt werden wohl nur die wenigsten wirklich ausreizen. Die breite Abstützung der Füße sorgt für sicheren Stand auch bei intensiven Intervallen, die Widerstandssteuerung ist sehr angenehm. Zudem arbeitet der Trainer sehr leise. Weiteres großes Plus: die Konnektivität. Auch mit eher etwas exotischeren Apps wie Bkool oder Kinomap harmoniert der Kickr Core prima.

+ sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

+ realistisches Fahrgefühl

- keine klappbaren Füße

- Messgenauigkeit nicht auf Top-Niveau

Wheel-on-Rollentrainer

+ günstigste Alternative, einfache Modelle kosten ab 150 Euro

+ bei Nichtgebrauch leicht zu verstauen, geringer Platzbedarf

- ein spezieller Rollenreifen ist sinnvoll (ca. 20 Euro), das Rad ist damit nicht sofort draußen einsetzbar

- Hinterrad kann durchrutschen, speziell bei hohen Widerständen Fahrgefühl ist nicht sehr realistisch, keine Bergab-Simulation, bei einfachen Modellen fehlt ein (massives) Schwungrad

- kommt ohne oder nur mit ungenauem integriertem Powermeter

- die günstigen Modelle sind nicht interaktiv, nur die teureren lassen sich mit Apps koppeln

- Fahrgeräusche meist recht laut, anfällig für Vibrationen

MODELL-TIPPS

Tacx Boost (249,99 Euro)

Wahoo Kickr Snap (399,99 Euro)

Elite Novo Force (167,99 Euro)

Was spricht für ein Indoor-Bike?

Sie sind die jüngste Entwicklung auf dem Trainermarkt: Komplette Fitness-Bikes wie das Kickr Bike von Wahoo (siehe Neuheiten, S. 64), das Neo Bike von Tacx, das Stages Bike oder das Smart Bike von Zycle. Preislich kosten solche Modelle ab ca. 1400 Euro (Zycle), für das Wahoo Kickr Bike werden gar rund 3800 Euro fällig – stolze Summen. Außerdem nehmen Indoor-Bikes viel Platz weg und lassen sich nicht mal eben unterm Sofa verstauen. Aber sie bieten auch Vorteile: Fitnessbikes lassen sich meist sehr gut auf die jeweiligen Nutzer einstellen, sodass sich die (Sitz-)Geometrie fast 1:1 vom eigenen Straßenrenner übernehmen lässt – praktisch, wenn mehrere Personen im Haushalt das Gerät nutzen wollen. Überdies ist das Indoor-Bike immer sofort einsetzbar, ein nerviger Aufbau des Systems, das Einspannen des Renners etc. entfällt. Das Fahrgefühl darauf ist sehr realistisch, zudem wird das Rennrad geschont.

Was heißt „smarte“ Rolle?

„Smarte“ Rollentrainer wie die meisten Direct-Drive- und höherwertigen „Wheel-on“-Trainer haben ANT+ und/oder Bluetooth-Schnittstellen. Sie lassen sich also mit einer Trainings-App auf dem Smartphone, Tablet oder dem Laptop verbinden. Die App übernimmt dann die Steuerung des Widerstands passend zum Workout oder den virtuellen Steigungsprozenten.

Muss ich Angst haben, dass mein Carbon-Rahmen beim Rollentraining kaputtgeht?

Eine Sorge, die so alt ist wie das Rollentraining. Früher haben einige Hersteller die Nutzung ihrer Räder auf der Rolle explizit von der Gewährleistung ausgeschlossen. Allerdings hat der Boom des Indoor-Cyclings mit der Pandemie ein Umdenken ausgelöst, weshalb immer mehr Hersteller die Nutzung freigeben und keine Sicherheitsbedenken mehr äußern. Aber auch schon vorher waren Rahmenschäden bei einer korrekten Nutzung des Rollentrainers extrem selten. Zumal die meisten Sportler ohnehin nicht ihren superleichten Carbon-Renner fürs Rollentraining nutzen, sondern ein älteres Rad. Aber selbst für leichte Top-Renner gilt: Gelegentliches Rollentraining schadet nicht. Allerdings sollte auch das Rollenrad regelmäßig gereinigt werden, denn Schweiß enthält Salz und kann Alu-Lenker, Komponenten und Lager angreifen und zu Korrosion führen.

Wahoo Kickr Rollr

Preis: 799 Euro

Ein großer Nachteil der festen Rollentrainer: Das eingespannte Rad reduziert das Training auf „stumpfes“ Treten, das Fahrgefühl auf dem Rad leidet. Mit dem Kickr Rollr greift Wahoo die alte Idee der freien Rolle auf, allerdings wird das Vorderrad mit einem Bügel fixiert – ein Umfallen ausgeschlossen. Während des Trainings kann sich das Heck des Rades deshalb frei bewegen, was das Fahrgefühl deutlich realistischer macht. Das Rad ist zudem in Sekunden montiert und bereit für eine schnelle Indoor-Einheit. Der Hinterreifen wird dabei nur vom Fahrergewicht auf die Rollen gedrückt, was aber in der Praxis sehr gut und ohne Durchrutschen funktioniert. Nachteil: Ein Leistungsmesser ist nicht integriert, für den vollen Funktionsumfang inkl. Widerstandssteuerung braucht es deshalb ein Rennrad mit Powermeter. Und wer regelmäßig harte Intervalle fährt, sollte besser zu einem Modell mit Direktantrieb greifen.

+ realistisches Fahrgefühl

+ kein Radumbau nötig

+ Rahmen wird geschont

+- etwas lauter

- kein integrierter Powermeter

Zwift Hub

Preis: 499 Euro

Der Preis ist eine Ansage: Es ist kein großes Geheimnis, dass Zwift mit dem sehr günstigen Hub vor allem darauf abzielt, neue Nutzer/Abonnenten für seine Online-Plattform zu gewinnen. Für 500 Euro gibt es den auf einem Jet-Back-Rollentrainer basierenden Hub, der sowohl von der Lautstärke als auch vom Fahrgefühl mit deutlich teureren Modellen mithalten kann. Nur auf praktische Details wie einklappbare Füße oder einen Tragegriff wird aus Kostengründen verzichtet. Das Gerät ist mit wenigen Handgriffen montiert, dank der mitgelieferten Kassette (nach Kundenwunsch, 8-fach bis 12-fach möglich) ist er in wenigen Minuten einsatzbereit. Für Hobbyfahrer, die alle aktuellen Apps nutzen, aber kein Vermögen für eine smarte Rolle ausgeben wollen, ist der Hub eine sehr gute Wahl.

+ relativ günstig

+ mit gängigen Trainings-Apps kompatibel

+ gutes Fahrgefühl

+ sehr leise

- Messgenauigkeit nur bei +/-2,5%

Zwift, TrainerRoad, Wahoo Systm etc.: Welche App soll ich nutzen?

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Apps fürs Rollentraining, welche App du dabei nutzt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks – es empfiehlt sich, einige mal auszuprobieren. Allerdings: Für die allermeisten Apps wird nach einer kostenlosen Probezeit eine monatliche Abo-Gebühr fällig, die in der Regel zwischen 15 und 20 Euro beträgt. Die bekannteste und vielseitigste App ist Zwift. In verschiedenen virtuellen Welten fährt man online mit anderen Fahrern aus der ganzen Welt, es gibt Workouts und Trainingspläne, Online-Rennen oder auch gemeinsame Ausfahrten. Man kann auch mit Freunden private Rides selbst organisieren, hinzu kommen immer wieder Großevents wie die „Tour of Watopia“ oder die „Tour de Zwift“. Mit jedem Kilometer sammelt man zudem Erfahrungspunkte, für die sich (virtuell) bessere Ausrüstung / coole Bikes anschaffen lassen. Wer auf diese sozialen Aspekte verzichten kann und sich lieber ganz aufs Training konzentriert, kann zwischen Apps mit stärkerem Trainingsfokus wählen, beispielsweise TrainerRoad oder Wahoo Systm. Im Letztgenannten ist vor Kurzem das ehemalige „Road Grand Tours“ aufgegangen, d. h., damit lassen sich auch berühmte Strecken wie das Stilfser Joch oder Cap Formentor virtuell und online gemeinsam mit anderen Fahrern absolvieren. Natürlich geht es auch ganz ohne App, mache Radcomputer wie der Garmin Edge 1040 können die Steuerung eines Rollentrainers für ein Workout ebenfalls übernehmen.

Direct-Drive-Rollentrainer

- etwas höhere Anschaffungskosten, Modelle starten ab ca. 500 Euro wie der Zwift Hub

+ in der Regel smart und mit integriertem Powermeter: Steuerung durch Trainings-Apps via ANT+/ BLE möglich

+ realistisches Fahrgefühl

+ Montage des Rads mit etwas Übung problemlos

+ für jedes Training inkl. Intervalle sehr gut geeignet

+ hohe Widerstände möglich

+ sehr leise, bei guten Modellen nur Laufgeräusch der Kette zu hören

+ geringer Platzbedarf, insbesondere Top-Modelle haben Klappfüße

+ kein Rollenreifen nötig, das Rad bleibt für draußen einsetzbar

MODELL-TIPPS MITTELKLASSE

Zwift Hub (499 Euro)

Wahoo Kickr Core (799 Euro)

Elite Suito-T (575 Euro)

Tacx Flux 2 (799 Euro)

MODELL-TIPPS HIGH END

Tacx Neo 2T (1299 Euro)

Wahoo Kickr v6 (1299 Euro)

Elite Justo (990 Euro)

Leeze Boom Board Lite

Preis: 100 Euro Gewicht: 1,2 kg* Maße: 155,5 x 85,5 x 4,5 cm

Die Geräuschkulisse beim Rollentraining kann Familie und/oder Nachbarn schnell nerven. Je nach Bodenbelag und Bausubstanz sind die Vibrationen oft im gesamten Haus hörbar. Abhilfe verspricht das Boom Board Lite von Leeze. Die leichte und laut Hersteller zu 100 Prozent recyclebare PE-Schaumplatte besteht aus zwei Teilen, die puzzleartig zusammengesetzt unter Rad und Rolle platziert werden. Das Board ist schnell wieder verstaut, abwaschbar und kommt mit Gummi-Pads, die unter die Druckpunkte von Rolle und Vorderrad geklebt werden. Allerdings verträgt das Board wenig Last (maximal 120 kg), für Sportler über 90 kg ist inkl. Smarttrainer das Limit schnell erreicht. Leeze empfiehlt zudem, das Board nicht mit den Füßen zu betreten. Auf- und absteigen wird so zum Balanceakt, da das Rad etwa 5 cm höher steht. Mehr Fahrkomfort ist zudem kaum spürbar. Erfreulich dagegen: Fahrgeräusche werden merklich gedämpft.

+ dämpft Geräusche

+ leicht & platzsparend

+ abwaschbar

+- kaum Komfortplus

- nicht betretbar, auf- & absteigen schwierig

Was ist eine „freie Rolle“?

Eine „freie Rolle“ ist ein Trainer, auf dem das komplette Fahrrad auf drei Rollen fährt, zwei am Hinterrad und eine am Vorderrad. Das Rad selbst ist nicht fixiert und kann sich frei bewegen, daher der Name. Das Balancieren erfordert zunächst etwas Übung, lässt sich aber mit etwas Geschick innerhalb kurzer Zeit erlernen. Die freie Rolle ist praktisch, um indoor die Beine zu bewegen und sprichwörtlich ein bisschen zu rollen. Zudem lässt sie sich überall mit hinnehmen – z. B. zu einem Rennen, um sich vor dem Start warmzufahren. Es braucht Konzentration und Gleichgewichtsgefühl, um das Rad auf der Rolle zu halten, so wird auch der Kopf gefordert – im Gegensatz zur festen Rolle. Da die Widerstände auf der freien Rolle geringer sind und diese sich meist nicht interaktiv/ smart steuern lässt, eignet sich die freie Rolle nur bedingt, um harte Intervalle zu fahren.

„Mal gezieltes Intervalltraining, manchmal aber auch einfach nur mit Freunden durch virtuelle Welten rollen – Indoor-Training kann sehr abwechslungsreich sein und Spaß machen.“

Christian Brunker, RB-Redakteur

Tacx Neo 2T Smart

Preis: 1299 Euro

Natürlich sind 1299 Euro viel Geld für einen Rollentrainer – aber dafür bietet der Neo 2T von Tacx auch ein paar interessante und praktische Extras wie das „Road Feel“, das leichte Erschütterungen simuliert, wenn es auf Zwift beispielsweise über Schotter geht, oder die integrierte Beleuchtung, die den Neo zusammen mit dem gelungenen Design voll wohnzimmertauglich macht. Dank der einklappbaren Füße lässt sich der Neo 2T zudem problemlos verstauen. Wirklich beeindruckend ist aber die geringe Lautstärke: Weil der Widerstand bzw. das Schwungrad direkt und ohne weitere Transmission an der Kassette ansetzt, ist außer dem Kettengeräusch fast nichts zu hören. Dank der sehr hohen Messgenauigkeit (<1 % Abweichung) und des hohen maximalen Widerstands von 2200 Watt ist der Neo die perfekte Wahl für ambitionierte Hobbysportler, die ihn für ihr regelmäßiges Intervalltraining nutzen möchten.

+ Messgenauigkeit

+ extrem leise

+ viele Features

+ funktioniert auch ohne Strom

- Kassette nicht inkl.

Welches Zubehör brauche ich?

Neben dem Rollentrainer gehört ein Ventilator zur Grundausstattung – egal ob ein günstiger oder ein spezifisches Indoor-Modell, wie etwa Wahoos Headwind. RB-Tipp: Mit einem per Fernbedienung gesteuerten Ventilator lässt sich der Luftstrom bequem vom Sattel aus regeln. Weiteres nützliches Zubehör ist eine vibrationsdämpfende, schweißresistente Gymnastikmatte von etwa 2 x1 Meter, die den Boden vor Schweiß und/oder Kratzern schützt. Auch Schaumstoffplatten (z. B. Leeze Boomboard Lite) oder eine Waschmaschinenmatte aus dem Baumarkt leisten unter der Rolle gute Dienste, um Mitbewohner und Familienmitglieder vor nervigen Vibrationen und Geräuschen zu schützen. Ein ANT+-Dongle an einem langen, aktiven USB-Kabel nah am Smarttrainer verbessert die Verbindungsqualität zwischen Trainer und Software. Spezielle Tools wie Wahoos Kickr Climb, Elite Rizer oder eine Rocker Plate erzeugen ein noch realistischeres Fahrgefühl, sind aber aufgrund hoher Anschaffungskosten nur für hartgesottene Indoor-Fans sinnvoll.

Indoor-Bike

- teuerste Lösung, Indoor-Bikes kosten ab ca. 1500 Euro, teils bis über 3500 Euro

+ immer sofort einsetzbar, gleichzeitig wird das Straßenrad geschont

+ kann schnell auf unterschiedliche Fahrer eingestellt werden

+ sehr realistisches Fahrgefühl

+ je nach Modell viele Einstellmöglichkeiten, u.a. Schaltprinzip oder Übersetzung

- großer Platzbedarf und schlecht verstaubar (nur was für den Hobbyraum/-keller)