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Heiße Eisen


ANGELSEE aktuell - epaper ⋅ Ausgabe 50/2021 vom 06.07.2021

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Zusatzreiz am Haken: Ein duftender Gummiwurm ergänzt die lockende Bewegung des Spoons (wie man hier sieht, mit Erfolg).

Manchmal gibt es Tage, da will beim Spoonangeln einfach nichts gelingen, und Du denkst in Rage an den Götz von Berlichingen oder an das legendäre HB Männchen aus den 1970er-Jahren: „Wer wird den gleich in die Luft gehen, greife lieber zu …“, nein nicht zur Zigarette, sondern zum Tuning Deines Spoons. Denn eine kleine Veränderung an Haken bringt doch noch den erhofften Erfolg.

FARBIGE HAKEN

Ein einfaches Tuning besteht darin, den normalen Haken gegen einen UV-aktiven zu wechseln. Solche Haken sind unter anderem in den Farben Gelb, Grün oder Orange von der Firma Balzer sowie in Orange von MB Fishing erhältlich (siehe AA 2/21, Seite 32). Es müssen aber nicht unbedingt UV-Haken sein, neue Haken in gelber, grüner oder roter Farbe können schon zum Erfolg beitragen.

Einige Hersteller bieten Spoons an, die bereits mit Federhaken für einen zusätzlichen ...

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... optischen Reiz versehen sind. Man sollte immer einige Spoons mit unterschiedlichen Federfarben in der Box haben, damit man gegebenenfalls auf eine andere Farbe wechseln kann.

GLITZER-EFFEKTE

Aus dem Shirasu Programm der Firma Balzer stammen sogenannte Lure Tuner. Hierbei handelt es sich um hakenlose Feder- bzw. Glittereinhänger. Erhältlich sind sie in den Farben Marabou-Rot und Rot-Silber. Sie werden einfach mittels eines Clips im Öhr des Spoonhakens oder im Sprengring befestigt. So lassen sie sich in Sekundenschnelle ergänzen bzw. wechseln. Sie sind in 3 Größen erhältlich, wobei für Spoons die Größe S ideal ist. Die Lure Tuner lassen sich sowohl mit normalen als auch mit UV-Haken kombinieren.

Mit Gold- oder Silberglitzerfäden versehene Haken findet man im Balzer Trout Attack Programm. Sie sind zudem UV-aktiv und können einfach gegen normale Haken getauscht werden. Erhältlich sind sie in den Größen 6 und 8. Der Tausch während des Angels kostet zwar etwas Zeit, ist aber immer eine Überlegung wert, wenn nichts geht.

BLECH PLUS GUMMI

Groß in Mode ist das Angeln mit nach Käse oder Knoblauch duftenden Gummiköder, die normalerweise an einem Haken mit Tungstenperle angeboten werden. Mit solchen Gummis lassen sich aber auch Spoons attraktiver gestalten. Wichtig bei der Wahl solcher Köder ist allerdings, dass sie nicht zu dick und zu schwer sind. Schlanke bis zu 5 cm lange Modelle behindern den Lauf des Spoons so gut wie nicht und lassen ihn für Forellen schmackhaft duften.

Ebenfalls aus dem Trout Attack Programm von Balzer stammt der Spoon Attractor. Hierbei handelt es sich um einen 5 cm langen, wurmähnlichen Gummiköder. Er wird auf den Hakenschenkel gezogen. Beim Angeln mit dieser Kombination sollte der Spoon allerdings nicht superleicht gewählt werden. Wem der Köder zu lang erscheint, der kann ihn einfach am dicken Ende etwas kürzen. Erhältlich sind diese Köder in einer Packung mit je 3 Stück und 5 unterschiedlichen Farben.

ZURÜCK ZUR NATUR

Blech gepaart mit Natur, auch das geht durchaus. Bienenmaden, kleine Wurmstücke, Mehlwürmer oder normale Maden sind als Zusatz-Bestückung für Spoons beliebt.

Haben sie keine Naturköder parat, können Sie auch künstliche Maden oder Bienenmaden auf den Hakenschenkel ziehen. Diese haben den Vorteil, dass sie in unterschiedlichen Farben erhältlich sind. Gleichermaßen eignen sich Minitwister oder der Duckspike bzw. der Duckfringe aus dem Iron Trout Programm der Firma Sänger für solche Kombi-Köder.

Das ‚Tuning‘ geht weiter: In der nächsten Ausgabe verrät uns Marc Bauer unter dem Motto ‚Pimp my rubber‘, wie er seine Gummiköder verändert.

Richtig anködern

DER TIPP ZUM THEMA

Bienenmaden und Wurmstücke sollte man einfach an einem Ende durchstechen, so dass sie lang herunterhängen. Auf diese Weise angeködert wedeln sie attraktiv hin und her. Wenn man sie dagegen auf den Hakenschenkel zieht oder gar versucht, sie L-förmig aufzuziehen, wirken sie dem Lauf des Spoons zu stark entgegen. Allerdings wird einem bei der losen Anköderung auch die eine oder andere Bienenmade „geklaut“.

Auf jeden Fall muss man den Lauf des Spoons im Wasser kontrollieren. Sehr kleine Modelle mit wenig Eigenbewegung vertragen den Zusatz häufig nicht. Größere „Bleche“ mit starken Ausschlägen sind dagegen wie geschaffen für dieses Experiment.

Größte Genauigkeit ist erforderlich bei kleinen Gummis am Haken. Diese müssen sehr gerade auf den Schenkel des Spoons gezogen werden, so dass sie in einer Flucht liegen. Steht das Gummi auch nur wenige Grad seitlich ab, wird das Laufverhalten des Metallköders deutlich schlechter und die Fische beißen nicht mehr. Vorteil: Während die Bienenmaden in der Regel nur einen Biss verkraften, kann man mit den Gummis oft mehrere Fische fangen.

M. Kahlstadt