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Hengstpräsentation der Privathengsthalter: INTERNATIONALES BLUT UND HOLSTEINER GENE


Pferd + Sport - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 28.02.2020

HOLSTEINER HENGSTPRÄSENTATION DER PRIVATHENGSTHALTER Zahlreiche Zuschauer freuten sich am 31. Januar über die 25 vorgestellten Hengste der privaten Hengsthalter. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach Elmshorn zur traditionellen Hengstvorführung in der Fritz-Thiedemann-Halle kamen knapp über 1.000 Zuschauer. Ihnen wurde ein vielfältiges Programm geboten.


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Der Diarado-Sohn Dialo ist nicht der Größte, seiner tollen Einstellung und seinem Vermögen tut das aber keinen Abbruch. Pheline Ahlmann ist mit ihm in Springen bis Klasse S*** erfolgreich.


Foto: Kiki Beelitz

Von jungen drei- und vierjährigen ...

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... Hengsten, bis zu im Sport schon jahrelang erfolgreichen, war für jeden Züchter etwas dabei. Neben den Springvererbern zeigte sich auch der Dressurhengst Franz Josef Junior v. Franziskus. Stellvertretend für den im Dressursport unter Ingrid Klimke erfolgreichen Franziskus brachte die Hengststation Holkenbrink diesen Nachkommen mit. Ein weiterer Hengst kam aus dem Stall von Bernd Mohr in Ellerhoop. Der Junghengst Crime is Collin v. Cornet Obolensky (Sascha Piotrowski, Senden) zeigte sein Vermögen am Sprung. Nach 41 Jahren verabschiedete sich Bernd Mohr mit seiner Hengststation an diesem Abend von allen Züchtern. Er lud zur Hofauktion seiner Pferde am 4. April 2020 ein.

Der vierjährige Hengst For Carsten erblickte am Geburtstag seines Züchters Carsten Lauck das Licht der Welt, weshalb der Name des For Pleasure-Nachkommen für Lauck eindeutig vorgegeben war. In Elmshorn absolvierte der typvolle Junghengst seine Aufgabe an den Hindernissen altersgemäß und vollkommen unbeeindruckt von der Kulisse.

Die Station Völz brachte, wie im vorherigen Jahr, sieben Hengste mit nach Elmshorn. Darunter waren Brantzau v. Baloubet du Rouet, Cornet’s Quaprice v. Cornet Obolensky, Diamant van Klapscheut Z v. Dia- mant de Semilly und For Treasure v. For Pleasure. Außerdem den Halbbruder zu Taloubet Z, Jaloubet K v. Baloubet du Rouet. Sowie den sechsjährigen Origi d’O v. Diamant de Semilly, der schon im vergangenen Jahr unter Christian Ahlmann auf dem Hamburger Derby präsentiert wurde. Seit diesem Jahr steht ein Kashmir van Schuttershof-Nachkomme im Stall der Hengststation Völz. Casanova de Beaufour DXB zeigte sich unter Reiterin Thea Jelčić, die alle sieben Hengste der Station Völz in Elmshorn präsentierte. Sven Völz bedankte sich bei Scheich Rashid bin Ahmed Al Maktoum aus Dubai, der ihm diesen Hengst anvertraut hat.

Mit fünf Pferden und dem Ponyhengst Mescal (Angelika Jahr, Sylt), der im vergangenen Jahr unter Johanna Beckmann Bundeschampion in Warendorf wurde, reiste das Team rund um die Familie Ahlmann an. Das hohe Niveau aller vorgestellten Hengste unterstrichen auch Dialo v. Diarado (Klaus-Peter Wiepert, Neuratjensdorf), Karajan v. Kannan und Charleston v. Cascadello I (Heiko Büttner, Schafstedt), der Siegerhengst der Holsteiner Körung 2015. Im Sattel von Denver v. Dinken (Johann Peter Lass, Leck) und Baloucan v. Baloubet du Rouet (Oliver Hartz, Vaalerfeld) saß Hannes Ahlmann. Von beiden Hengsten erhofft sich Familie Ahlmann Großes. „Denver begeistert als großes Pferd mit seiner Dynamik, Schnelligkeit im Vorderbein und Leichtigkeit beim Springen“, so Dirk Ahlmann. Baloucan bezeichnete er als kraftvoll und modern gezüchtet. „Dieses Pferd hat die Möglichkeit einen echten Parcours, wie beim CHIO Aachen, anzugehen“.

Ein Hengst im Erhaltertyp ist der Baloubet du Rouet-Sohn Baloucan. Hannes Ahlmann traut dem Cancara-Enkel für die Zukunft viel zu.


Das hat mittlerweile Tradition: Die Holsteiner Privathengsthalter ehren die Züchter, die ihre Hengste erfolgreich eingesetzt haben.


Franz Josef Junior v. Franziskus und Johanna Klippert begeisterten die Dressurfans.


Fotos: Kiki Beelitz

Weit aus Bayern angereist war die Hengststation Rödl mit den Hengsten Diago v. Dinken (Timm Peters, Bargenstedt) und Cancun v. Cassini II (Hans Bock, Hartenholm). Ebenfalls aus Bayern nahm Tobias Bachl den Weg auf sich, er stellte zusammen mit Joachim Tietz die Hengste Limbothello B v. Limbus (Guiseppe Grimaldi, ITA-Rom) und Vingino v. Voltaire vor. Der 18 Jahre alte Vingino hat in seiner Karriere schon die ganz großen Plätze gesehen, zudem glänzt er durch herausragende Nachkommen.


„WIR HATTEN ALS TOLLES TEAM DER PRIVATHENGSTHALTER EINE GELUNGENE VERANSTALTUNG MIT HENGSTEN AUF ALLERHÖCHSTEM NIVEAU“.
DIRK AHLMANN


Cornetaro v. Cornet Obolensky hielt, was er mit dem sehr guten Ergebnis seiner Veranlagungsprüfung versprach. Johanna Weber setzte den Schimmel sehr gefühlvoll in Szene.


Das Gut Osterrade vertraten die Hengste Cornetaro v. Cornet Obolensky (Reimer Detlef Hennings, Bendorf), Claive Z v. Calvaro Z, der sich als erst dreijähriger Hengst als Remonte präsentierte, sowie Asterix de Couleur v. Aganix du Seigneur. Im Sattel des vierjährigen Fuchses saß erstmalig sein Besitzer Douglas Lindelöw. Anschließend kommentierte er: „Ich hatte ein sehr gutes Gefühl und das Pferd hat alles, was man heutzutage haben möchte.“ Die Witt Pferdezucht GbR präsentierte den selbstgezogenen Junghengst Corniolo v. Cornet Obolensky. Der Dunkelbraune zeigte den Zuschauern sein vermögendes Springen über den drei aufgebauten Hindernissen. Und Armison v. Armitage vom Zuchthof Klatte aus Klein Roscharden beeindruckte mit seinem Maß von 178 cm bei der Hengstvorführung.

MÄRTHA-LOUISE NEETH

Asterix de Couleur v. Aganix du Seigneur und sein Besitzer Douglas Lindelöw lernten sich in Elmshorn gewissermaßen erst kennen. Der schwedische Top-Reiter präsentierte seinen Hengst dort zum ersten Mal.


Wie der Name schon vermuten lässt, ist Diamant van Klapscheut Z ein Sohn des legendären Diamant de Semilly. Thea Jelčić stellte den jungen Hengst vor.


Weit gereist aus Bayern waren Limbothello B v. Limbus und das Team der Hengststation Bachl, um sich dem Holsteiner Publikum zu präsentieren.


Fotos: KIKI BEELITZ

Ein ganz interessanter Junghengst der Station Völz ist Cornet’s Quaprice v. Cornet Obolensky. Thea Jelčić saß im Sattel des Zangersheider Schimmels.


Den Halbbruder zu Taloubet Z, Jaloubet K, brachte Sven Völz aus Bienenbüttel mit nach Elmshorn.