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HerFöhrragend!


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St.GEORG - epaper ⋅ Ausgabe 70/2022 vom 20.06.2022

PFERDEINSEL FÖHR

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Bunte Mischung am Strand: Viele Rassen sind auf Föhr beheimatet, alle haben Spaß an der ?Waterkant?.

„Vor den Holsteinern war Föhr ein Hauptzuchtgebiet der Schleswiger“

Ocke Riewerts, Holsteiner Züchter des Jahres, erinnert sich an Erzählungen seines Vaters

Ocke Riewerts steht auf der Weide zwischen seinen Pferden. Braune Stuten, braune Fohlen, wenig weiß, Holsteiner eben. Der Wind geht durch sein Haar. Wohltuender Wind, der den Pferden eine weitgehend insektenfreie Zeit auf der Weide beschert. Ocke Riewerts ist einer von vielen Pferdeleuten auf der Insel Föhr.

Aktuell ist er der Mann, der in der Gemeinde Nieblum, dem Vorzeigeörtchen der Nordseeinsel mit der großen roten Klinkerkirche St. Johannis – „dem Friesendom“, wie Riewerts schmunzelnd sagt – nach dem Rechten schaut.

Der gelernte Tischler ist ein Universalgenie, kann alles, macht alles. Heute hat er sich um die Strandkorbvermietung gekümmert. Dann hat er sich auf sein Fahrrad gesetzt und ist nach Hause gefahren, nach Alkersum ...

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... bei Nieblum.

Gibt’s auch Kleinbonum?

Der Asterix-Kenner fragt sich unverhohlen, ob auf der Landkarte von Föhr auch Babaorum, Aquarium oder Laudanum zu finden sind. Denn viele Orte enden hier auf „-um“. Keiner ist so schön wie Nieblum. Kopfsteinpflaster, reetgedeckte Häuser, die vom Wohlstand ihrer Erbauer zeugen, zumeist Kapitänen auf Walfangschiffen im 18. Jahrhundert.

Alte Bäume, ein kleiner Weiher.

Ocke Riewerts, schon der Name verrät den Insulaner, streichelt einer hellbraunen Schönheit, Imme v. Livello, den kräftigem, ideal angesetzten Hals.

Ihre wüchsige Diarado-Tochter fordert von der anderen Seite die Aufmerksamkeit ihres Züchters. Imme ist die Halbschwester der Mutter von London, dem Pferd, das Ocke Riewerts berühmt gemacht hat. Unter Laura Collett gewann der Braune Mannschaftsgold in der Vielseitigkeit bei den Olympischen Spielen 2021, im April siegten die beiden in Badminton. Den CCI5*-L von Pau hat der Landos-Sohn, der über Peter Thomsen den Weg in den Stall der Britin gefunden hat, auch schon gewonnen, 2020. Vor 13 Jahren ist London hier in Alkersum zur Welt gekommen.

Riewerts‘ Vater hatte in den 1970er-Jahren die Sacramento Song xx-Tochter Legenda aus dem Stamm 3200 erworben, Londons Urgroßmutter. Dass der Stamm noch immer auf Föhr beheimatet ist, ist Riewerts jüngerem Sohn zu verdanken. Der wollte zwar die Pferdezucht nicht fortführen, das macht sein älterer Bruder, aber als die Stute verkauft werden sollte, legte er sein Veto

ein. Zum Glück, denn Londons Mutter verstarb relativ früh. Der Stamm wäre weg gewesen.

Züchter des Jahres

Diesem Stamm verdankt Ocke Riewerts seinen Ruhm. „Bei anderen tröpfelt es ja mit den Ehrungen, bei mir rieselt es gerade“, bringt er es auf den Punkt. Holsteiner Züchter des Jahres ist er und auch „Züchter des Jahres“ im Bereich Vielseitigkeit der World Breeding Federation for Sport Horses (WBFSH). Für die Ehrung hat er die Insel verlassen, ist nach Mannheim gereist.

Pferde, beileibe nicht nur Holsteiner, gibt es wie – Achtung, Kalauer! – Sand am Meer auf Föhr. Früher war die Insel die wichtigste Zuchtstätte des Schleswiger Kaltbluts. „Einen ganzen Tag Hengstfohlen, am anderen Stutfohlen“, erinnert sich Ocke Riewerts an die Registrierungen, die damals in Nieblum stattfanden. Wenn die Insulaner dem Meer Land abgetrotzt haben, indem sie einen neuen Deich bauten, waren es die genügsamen Schleswiger, die durch die schweren Böden der Marsch stapften, Karren voller Aushub zum Deichbau zogen. Dann kamen die Trecker. Heute gibt es keine Schleswiger Züchter mehr auf Föhr. Dafür viele andere Pferde.

Im Warmblutbereich sind es vor allem Holsteiner. Der Holsteiner Verband hatte lange Zeit immer einen Hengst auf Föhr stationiert. Landos, Londons Vater, zum Beispiel. Aber auch Legenden wie Carthago und Cassini I haben hier in der guten Nordseeluft ihre Rente genossen. Bei Peter Diedrichsen, der auch das internationale Springpferd Chilli Willy gezüchtet hat, war die Station lange beheimatet. Ocke Riewerts hat eine Stute, die in diesem Jahr ein Caretino-Fohlen bei Fuß führt. Caretino? Baujahr 1983?

Der Casall-Vater? Ja, Tiefgefriersperma macht’s möglich. Das sei zwar qualitativ nicht mehr so gut, hatte es geheißen.

Aber auf Föhr war die Stute bei der ersten Besamung tragend.

Am vergangenen Wochenende war „Fohlenkieken“. Die Holsteiner Züchter fahren von Hof zu Hof und schauen nach den Fohlen des Jahrgangs. Das ist guter Brauch und stärkt auch die Gemeinschaft. „Wenn Sie bei mir anrufen und ein Fohlen kaufen wollen, hole ich Sie in Wyk an der Fähre ab“, sagt Ocke Riewerts, „und wenn Ihnen mein Fohlen nicht gefällt, dann fahren wir rum, bis Sie etwas gefunden haben. Sie sollen Föhr nicht ohne Fohlen verlassen. Auf dem Festland ist das anders, da fährt man ja nicht mal zum Nachbarn.“

Gemeinschaft ist wichtig auf der Insel, Zusammenhalt im rauen Klima in der Sturmzeit immer schon eine Selbstverständlichkeit. „Bei unserer letzten Versammlung der Föhrer Züchter waren mehr als 50 Leute, bei der Versammlung des Zuchtbezirks ,auswärtige Mitglieder‘ waren es nicht mal die Hälfte“, sagt Olaf Rörden aus dem Vorstand des „Holsteiner Pferdeclub Föhr“ nicht ohne Stolz. Auf der 82 Quadratkilometer großen Insel, Teil des Zuchtbezirks Nordfriesland, folgten also mehr Züchter der Einladung als im mitgliederstärksten Zuchtbezirk des Holsteiner Verbandes.

Föhr

Föhr ist die bevölkerungsreichste der nordfriesischen Inseln und liegt südlich von Sylt. Auf der 82 Quadratkilometer großen Insel wohnen gut 8000

Menschen. Wyk ist die einzige Stadt, hier legen auch die Fähren von Dagebüll kommend an. Die Überfahrt dauert eine knappe Stunde. Dagebüll liegt gut zwei Autostunden nördlich von Hamburg.

Wer mit seinem Pferd Urlaub auf Föhr machen möchte, sollte rechtzeitig buchen. Das gilt generell auch für die Fähre, wenn man sein Auto mit auf die Insel nehmen möchte.

NÜTZLICHE ADRESSEN:

Allgemeine Infos: foehr.de

Fährfahrten online buchen: fahre.de

Reitunterricht, Strandritte (mit eigenem Pferd): greveling-hof.de

Holsteiner Pferdeclub Föhr: pferdefoehr.de

Isländerzucht und -verkauf: islandpferde-vom-nieblumerfeld.de

Kur für Pferde: horsesupport.de

Rörden ist Tierzüchter durch und durch. Weit mehr als 100 Rinder stehen auf dem Hof am Sylvert in Witsum.

Schwarz-weiße Promis sind hier zur Welt gekommen, etwa einer der besten Bullen Deutschlands, der im Jahr 65.000 Besamungen zu verzeichnen hatte. Was in der Pferdezucht langsam aufgebaut wird, Zucht über genomische Selektion, ist für Rörden Alltag im Kuhstall. „Die Anpaarung macht eigentlich schon fast der Computer“, so der Landwirt. Alle Tiere sind typisiert, ihre züchterisch relevanten Merkmale sind beschrieben, schon nach der Geburt steht aufgrund des Genprofils fest, wohin die Reise führt. „Erbkrankheiten“, so der passionierte Züchter, „lassen sich schnell wieder wegzüchten.“ Gesundheit sei ja auch bei Pferden wichtig, sagt Rörden und hofft, dass die Erfahrungen aus anderen Zuchten auch endlich bei Pferden genutzt werden. „Die Kliniken wissen doch, welches Pferd beispielsweise Chips hatte, diese Daten müssten Berücksichtigung finden.“

Rörden setzt auf Leistung, sein Pferdebestand ist ein Who’s who prominenter Gene: Vertreterinnen berühmter Holsteiner Stämme (318 D 2, 5421, 104 A) angepaart mit Top-Vätern, Cornet Obolensky, Diarado, Diamant de Semilly, Clarimo … Auch eine Vollschwester des Hengstes Million Dollar steht auf dem Hof am Sylvert. Und die Schwester von Contendro, dem Vater von Michael Jungs Chipmunk.

Reiten am Strand

Von Witsum bis zu Natalie Severins Grevelinghof sind es kaum zehn Auto-Minuten. Natalie betreibt eine Reitschule, ihre Mutter züchtet Pferde, Schecken. Bunt ist die Zusammensetzung der Rassen auf dem Grevelinghof unweit des Südstrandes von Föhr. An den Strand geht es mit einem mächtigen Freiberger, einem Tinker, einem Warmblut aus der Pferdeklappe, der Reporter bekommt einen Holsteiner. Natalie sitzt im Westernsattel.

Was der Festlandbewohner am Strand schnell merkt: Man achte auf die Gezeiten! Wenn die Ebbe das Watt freigelegt hat, ist es eine herrlich große Fläche mit festem Boden, der zum Galoppieren einlädt. Bei Flut hingegen äugen selbst einheimische Pferde skeptisch an der Wassserkante auf jede Welle, die ihnen an die Hufe schwappt, und sei sie noch so harmlos. Amrum scheint von hier aus zum Greifen nah und auch der Wald von weißen Windrädern auf dem nordfriesischen Festland ist schemenhaft zu erkennen.

Früher ist die Betreiberin des Grevelinghofs bis Klasse L im Turniersport unterwegs gewesen. Jedes Turnier eine Reise, bei der Unterkunft für Pferd und Reiter zu organisieren war. Die Pferdewirtin Schwerpunkt Haltung und Service ist Trainerin C und B im Westernreiten (FN). Reitunterricht wird aber „klassisch“, sprich nicht im Westernsattel erteilt. Der Familienbetrieb wird seit 2004 von Natalie Severin geleitet. Natalie Severin weiß, was es heißt, einen Pferdebetrieb auf Föhr zu haben.

Sie kennt die schönen Seiten, beispielsweise wenn man bei Ebbe über das weite Watt bis an die Fahrrinne heranreiten kann. Sie schätzt die gute Luft für ihre Pferde und bietet auch Kuren für hustengeplagte Pferde an.

Sie kennt aber auch das Gefühl, einen Koliker im Stall zu haben und keine Klinik erreichen zu können, weil nachts keine Fähren fahren. Immerhin gibt es mehrere Tierärzte auf Föhr. Ein deutlicher Vorteil gegenüber dem benachbarten Amrum. Stuten von dort werden in der Decksaison nach Föhr gebracht, um tierärztlich betreut werden zu können.

Auf dem Grevelinghof gibt es alles aus einer Hand. Das Raufutter wird selbst angebaut, Stroh kommt von der Insel, die Pferde stehen im Herdenverband auf den Weiden, deren blühenden Gräser sich im Rhythmus des Windes wiegen.

Täglich werden die Weiden abgeäppelt. Hinter den Stallungen neben der Reithalle bieten viele Paddocks Frischluft, gutes Heu und einen Leckstein – Pferdeherz, was willst du mehr?

Richtig Durchatmen!

Gute Luft satt – einer der Vorteile für Pferde auf Föhr. Das Nordseeklima tut gestressten Bronchien gut. Und mit gestressten Bronchien kennt sich May Britt Siegmund aus. Schon früh hat sie sich in den Dienst der Tiere gestellt, zunächst als „Feuerwehrfrau“, die einsprang, wo Not am Mann war. Bald schon fokussierte sie sich auf die Unterstützung von Pferdebesitzern, deren chronisch kranken Pferde zeitintensiv versorgt werden müssen. „Horse Support“ war geboren.

Mittlerweile ist May Britt Siegmund auf Föhr zuhause. Sie verleiht Inhalatoren, damit Menschen ihren Pferden im eigenen Stall helfen können. Sie bietet aber auch die Möglichkeit an, die Pferde auf Föhr unterzubringen. Dort erhalten sie im „Recovery Stall“ den Rundum-Service für Asthmatiker. Bedampftes Heu wird in den Boxen, die mit Waldboden eingestreut sind, angeboten. Die Pferde haben eine „Terrasse“, an die sich ein Gemeinschaftsauslauf anschließt mit unterschiedlichen Freizeitangeboten, vom Holzknabbern bis zum Scheuer- und Kratzbalken. Gefüttert wird genauso individuell wie notwendige Medikamente verabreicht und mit Kräutermischungen oder Tees das Wohlbefinden des Pferdes unterstützt wird.

Isis vor der Haustür

May Britt Siegmunds Stalltrakt liegt in Alkersum unweit von Nieblum.

Fährt man etwas weiter nordöstlich ins Landesinnere, kommt man in die Marsch. Plattes Land, grüne Flächen.

Die sind aber reichlich kurz gefressen:

Erst vor kurzem haben die Wildgänse ihr Winterquartier verlassen. Sie schätzen die Insel und deren Weiden. Wenn sie sich verabschieden, hinterlassen sie kurz gefressene Flächen, die jeden Mähroboter neidisch machen. Nicht jeder auf der Insel sieht die großen Vögel gern, für die große Teile im Norden als Schutz- (und damit auch Beobachungs-)

Gebiete ausgewiesen sind.

Die Marschweiden sind das Sommerdomizil von Marion Rethwischs kleiner Isländerzucht. Ursprünglich stammt Rethwisch von Amrum, nach Föhr kam sie wegen des Gymnasiums und blieb der Liebe wegen. Neben ihrer Familie hat sie noch eine Herzensangelegenheit: Isländer! Anfangs nur als Reiterin ist sie mittlerweile auch in die Zucht eingestiegen.

In den Wintermonaten steht ihre Herde auf einem Areal am Ortseingang von Nieblum quasi vor der eigenen Haustür.

Hier kommen auch die Fohlen zur Welt.

Gerade haben zwei Stuten gefohlt. Eine Mausfalbenstute führt einen kleinen kecken schwarzen Hengst, der wenige Tage alt im Pass über die Weide flitzt.

Noch frecher ist eine kleine Fuchsstute, die Fotograf Thomas Hellmann nicht nur neugierig beäugt, als er sich mit ihr auf Augenhöhe begeben hat, sondern kurzerhand zum Spielen motivieren möchte.

In der Marsch grast der Rest der Herde. Die Areale sind abgesteckt, kilometerlange weiße Litzen teilen die Weideflächen auf. U-förmig sind die Weiden angelegt, um zum Saufen zu gelangen, müssen die Pferde sich so immer etwas bewegen.

Auf einer extra Weide steht gemeinsam mit einem Jährling der Fuchs, der in Marion Rethwisch die Liebe zum Isländer entfacht hat. 35 Jahre ist der Wallach mittlerweile alt und dürfte damit sicherlich eines der ältesten Pferde auf Föhr sein. Wobei man ihm sein Alter nicht ansieht, Seeluft scheint zu konservieren.

Allmählich senkt sich die Sonne, die Fähre um 18.40 Uhr wartet im Hafen von Wyk. Auf dem Weg ein letztes Mal durch Nieblum, wo sich die ersten Touristen in den Cafés ein Stück Kuchen gegönnt haben und die Sonne den „Friesendom“ in warmes Licht taucht.

Die friesische Karibik trumpft noch einmal richtig auf zum Abschied. Auf Wiedersehen? Ja, ganz sicher!

Autor

Jan Tönjes

war erst einmal zuvor auf Föhr, zu Silvester in einem kalten Winter. Hatte damals das „Rummelpott-Laufen“, eine Art Silvester-Halloween (mit Schnäpsen für Erwachsene), ihn durchaus fasziniert, war es diesmal die schlichte Schönheit der nordfriesischen Insel.