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HIGHEND AUS DER ZWEITEN REIHE


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connect - epaper ⋅ Ausgabe 8/2022 vom 08.07.2022

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Bildquelle: connect, Ausgabe 8/2022

Der Markt für hochpreisige Smartphones ist fest in Apple-Hand. Kein anderer Hersteller kann so viele Geräte so teuer verkaufen, nicht einmal Samsung, die ja eigentlich Smartphone-Weltmarktführer sind. An der Spitze der meistverkauften Smartphones stand im Jahr 2021 mit 51,8 Millionen Stück aber kein Topgerät aus Samsungs S-Serie, sondern das 200-Euro-Modell Galaxy A12. Bei anderen Marken ist das Verhältnis von Einsteiger- zu Mittelzu Oberklasse noch ungünstiger. Dafür sind vor allem zwei Faktoren verantwortlich: Marketing und Innovationskraft.

Verbraucher, die viel Geld für ein Smartphone ausgeben möchten, greifen in der Regel zu einer bekannten Marke, der sie vertrauen. Diese schlichte Tatsache zwingt jeden Hersteller, der hochpreisige Smartphones in nennenswerten Stückzahlen verkaufen will, zunächst einmal Geld in die Hand zu nehmen, um seine Popularität mit Hilfe von ...

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... Marketingkampagnen aufzufrischen oder zu steigern.

Der zweite Faktor ist technischer Natur: Wer mehr Geld ausgibt, erwartet auch mehr als Durchschnitt. Es reicht aber nicht aus, einfach ein gutes Produkt zu bauen, die Hersteller müssen auch Extras im Bereich Display, Kamera, Akku oder Design bieten. Der damit einhergehende Zwang zur permanenten Innovation ist eine der stärksten Triebfedern der Smartphone-Entwicklung. Nicht jedes Unternehmen kann das leisten, weil die dafür erforderliche kritische Größe und die finanziellen Ressourcen fehlen oder weil das Geschäftsmodell ein anderes ist. Aber auch wenn der Oberklasse-Markt fest in der Hand von nur einigen wenigen großen Marken (vor allem Apple und Samsung) ist, haben auch andere Marken High-End-Produkte im Portfolio. Deren Smartphones sind lediglich nicht so präsent – dafür aber auch nicht so teuer. Die Frage ist nun, ob sie qualitativ mithalten und mit Alleinstellungsmerkmalen überraschen können.

Modelle und Preise

Bei unseren Testkandidaten handelt es sich um die Flaggschiffe der Marken Motorola, Xiaomi Poco und Realme. Man kann darüber streiten, ob für einen Traditionskonzern wie Motorola oder einen aufstrebenden Tech-Riesen wie Xiaomi die Zuschreibung „zweite Reihe“ passend ist. Fakt ist jedoch, dass beide Hersteller in Deutschland nicht für ihre Premium-Produkte bekannt sind, sondern im Einsteiger- und Mittelklassesegment zu Hause sind. Bei Xiaomi gehören die attraktiven Preise sogar zum Markenkern. Zudem wurden die Submarken Poco und Redmi formal bereits 2020 abgetrennt. Sie sollen künftig eigenständiger und losgelöst vom Mutterkonzern agieren.

Das Moto Edge 30 Pro steht an der Spitze der Edge-Serie, die Mitte 2020 eingeführt wurde, auch um nicht den Anschluss an die Oberklasse zu verlieren. Motorola hat hier langfristig gute Chancen, zum einen, weil die Marke stark und populär ist, zum anderen weil man mit Lenovo den größten PC-Hersteller der Welt im Rücken hat, der genügend Ressourcen und Know-how zuliefern kann.

Das gleiche gilt für Xiaomi, das nicht nur in China zu den größten und innovativsten Tech-Unternehmen gehört. Das F4 GT ist das aktuelle Spitzenmodell der Submarke Poco. Realme ist ebenfalls kein Nobody, auch wenn der Name in Deutschland nur Kennern der Szene ein Begriff ist. Die erst 2018 gegründete Marke wächst in atemberaubendem Tempo, in Europa zählt sie zu den Top 5 der Smartphone-Hersteller. Als Oppo-Tochter gehört man zudem zum BBK-Netzwerk, das mit Oppo, Vivo, IQOO und OnePlus in Summe mehr Smartphones verkauft als der Marktführer Samsung. Alle drei Geräte sind, obwohl als Topmodelle positioniert, mit Preisen zwischen 600 Euro (Poco F4 GT in der 128-GB-Variante) und 800 Euro (Edge 30 Pro) deutlich günstiger zu haben als die Pendants von Apple und Samsung.

Realme und Poco werden mit zwei verschiedenen Speicherstufen verkauft. Für unseren Vergleich haben wir uns, auch aus Gründen der Fairness, jeweils die 256-GB-Varianten angesehen. Die direkte Gegenüberstellung macht sofort einen Unterschied deutlich: Bei Motorola hat man aufgrund der schlankeren Benutzeroberfläche mit 238 GB ab Werk über 10 GB mehr Platz, was in Anbetracht der Tatsache, dass der Speicher bei keinem der drei Phones per microSD ausgebaut werden kann, nicht unerheblich ist.

Bitte mehr von diesem Design!

Beim Design beweisen die Hersteller jenen Mut, den wir bei Apple oder Samsung vermissen. Denn bei ihren Flaggschiffen setzen die Platzhirsche auf maximalen Konsens, um die Zahl der potenziellen Käufer möglichst groß zu halten – wenn auffällige Farben angeboten werden, ist schon das Höchste der Gefühle erreicht. Wer dagegen kleinere Brötchen backt, muss weniger Rücksichten nehmen und kann sich mehr erlauben. Das zeigt Realme, die für das GT 2 Pro erneut mit dem bekannten japanischen Industriedesigner Naoto Fukasawa zusammenarbeiten. Mit über 50 internationalen Auszeichnungen und mehrfacher Ausstellungspräsenz im New Yorker Museum of Modern Art gehört Fukasawa zu den Großen seines Fachs.

Für das GT 2 Pro setzt er voll auf das Trendthema Nachhaltigkeit, das auch in der Smartphone-Industrie immer wichtiger wird. Er verwendet einen Biokunststoff, der sich wie Papier anfühlt und zugleich äußert kratzfest ist. Das „Paper Tech Design“ vermittelt nicht nur eine neue (und sehr hochwertige) Haptik, es sorgt auch für Gesprächsstoff, wenn man das Phone auf den Tisch legt. Die uns vorliegende mattgrüne Variante ist sofort als etwas Besonderes zu erkennen. Wer es klassisch mag, greift zur schwarzen Variante mit Glasrückseite. Die ist allerdings 10 Gramm schwerer, womit wir bei einem weiteren Pluspunkt wären. Denn mit 189 Gramm ist dieser Testkandidat das leichteste Smartphone in diesem Vergleich. Realme baut auch besonders kompakt und fast randlos, das GT 2 Pro hat eine sehr gute Screen-to-Body-Ratio dank einer Vorderseite, die fast nur aus dem Display besteht.

Jeder Hersteller setzt eigene Schwerpunkte

Es reicht längst nicht mehr aus, einfach ein gutes Smartphone zu bauen. Der direkte Vergleich macht deutlich, wie die Hersteller potenzielle Käufer mit ihren Extras überzeugen möchten.

Einfache Verbindung mit externen Displays

Gaming-Tasten und turboschnelles Laden

Papiergehäuse vom Stardesigner

Für das Edge 30 Pro bietet Motorola einen Stylus samt Schutzcover für günstige 45 Euro an. Mit der tiefen Software-Integration von Samsungs S- und Note-Serie kann man zwar nicht mithalten, aber einfache Notizen und eine bequeme Navigation durch die Menüs sind möglich. Eine weitere Besonderheit ist die einfache Verbindung mit Displays und TV- Geräten mittels „Ready For“, sodass man Filme oder Spiele auf einem großen Bildschirm genießen kann. Xiaomi beeindruckt dagegen mit einem 120-Watt-Netzteil und speziellen Gaming-Tasten im Rahmen. Realme hält sich mit technischen Extras zurück, setzt aber mit einem Bio-Kunststoff in Papieroptik ein Ausrufezeichen.

DieRänder des Poco F4 GT sind breiter, aber dieses Smartphone adressiert auch eine andere Käuferschaft: Poco hat die wachsende Gruppe der Smartphone-Gamer im Blick, die ihre Leidenschaft auch im Design wiederfinden möchte.

Besonders in der leuchtend gelben Farbvariante ist das F4 GT genauso auffällig wie ein schnittiger Sportwagen. Die Rückseite besteht aus mattiertem Glas, das von einem dünnen glänzenden Streifen in zwei Bereiche getrennt wird. Von den äußeren Rändern laufen zwei ebenfalls glänzende Dreiecke auf die Mitte zu. Damit war der Spieltrieb der Designer aber noch nicht befriedigt: Die Gestaltung des zackenförmigen LED-Blitzlichts erinnert an einen Blitz. Dazu kommen noch zwei mehrfarbige LED-Streifen im Kameramodul, die eingehende Anrufe und Nachrichten signalisieren.

Man mag das übertrieben finden, aber auch dann kommt man nicht drumherum anzuerkennen, dass sich hier jemand traut, den Smartphone-Einheitsbrei hinter sich zu lassen. Poco steht damit zwar nicht allein da, es gibt noch andere, ähnlich verspielte Gaming-Smartphones von Lenovo oder Asus ROG. Die sind aber so kompromisslos auf Gaming ausgerichtet, dass sie aufgrund ihrer Größe und dem Gewicht nicht mehr massentauglich sind. Poco wählt dagegen einen Mittelweg, den wir als sehr gelungen empfinden. Mit 210 Gramm tritt das Phone zwar in der Schwergewichtsklasse an, aber eben nicht darüber. Highend-Boliden wie Galaxy S22 Ultra oder iPhone 12 Pro Max sind noch schwerer.

In den breiten Rahmen aus glänzendem Aluminium sind zwei Tasten eingelassen, die von Magneten auf Abstand gehalten werden. Die Schalter fahren etwa einen Millimeter aus dem Ghäuse, wenn man die Schieberegler daneben umlegt, und geben so haptisches Feedback. Das ist besser als die Touch-Tasten, die zum Beispiel Asus ins ROG Phone 5 Ultimate einbaut. Spielt man mit dem F4 GT im Querformat, fungieren sie wie die Schultertasten eines Gaming-Controllers, was vor allem bei schnellen 3D-Spielen sehr praktisch ist.

Die fein geriffelte Oberfläche und der satte Ton beim Einrasten der Schieberegler machen klar, das Poco in puncto Verarbeitung nichts anbrennen lässt, sie liegt auf Topniveau. Das gilt für die Haptik ebenso: Sowohl Poco als auch Realme verwenden einen Rahmen aus Aluminium, der sich im Zusammenspiel mit der zu den Rändern gewölbten Rückseite aus Glas beziehungsweise aus „Paper Tech“ einfach hervorragend anfühlt.

IP68 ist ein Fremdwort

Motorola tanzt hier aus der Reihe. Beim Edge 30 Pro umspannt ein Rahmen aus Kunststoff eine Rückseite aus Glas, die mit einem feinen Farbverlauf und der mattierten Oberfläche zu überzeugen weiß. Der Kunststoff hinterlässt allerdings einen faden Beigeschmack, den selbst die IP-Zertifizierung, die Motorola als einziger Hersteller in diesem Vergleich zu bieten hat, nicht vertreiben kann. Das liegt unter anderem daran, dass IP52 lediglich Schutz vor Tropfwasser bedeutet, also im Alltag nicht viel bringt. Das Design hält im Gegensatz zu den Wettbewerbern keine Überraschungen bereit, im Gegenteil: Motorola wählt den klassischen Weg mit zwei unauffälligen Farben und elegantzurückhaltender Designsprache. Das Phone liegt gut in der Hand, irritiert anfangs aber mit sehr weit oben positioniertem Einschalter und Lautstärkewippe, die kurze Daumen vor Herausforderungen stellen werden.

Festzuhalten bleibt somit, dass die hier betrachteten Phones nicht nur optisch voll überzeugen können, sondern sich sogar als erfrischende Alternativen zum Design-Mainstream präsentieren können. Im Vergleich mit den Premium-Modellen von Apple und Samsung haben wir jedoch eine IP68-Zertifizierung vermisst, die dem Smartphone Wasserfestigkeit bis hin zum Untertauchen bescheinigt. Schade, denn was ein Hersteller wie Samsung sogar schon bei seinen Mittelklasse-Modellen schafft, sollte Realme doch wenigstens bei seinem Flaggschiff bieten können.

Schnelle Netzteile und SoCs

Im Gegenzug zeigt man sich beim Lieferumfang spendierfreudiger als iPhone & Co. Alle Hersteller legen schnelle Netzteile und Schutzhüllen bei, Poco und Realme kleben zusätzlich eine Schutzfolie auf. Poco unterstreicht mit dem USB-C-auf Klinke-Adapter und einem 90 Grad gewinkelten USB-C-Stecker (stört weniger beim Spielen im Querformat, wenn man gleichzeitig lädt) den Gaming-Schwerpunkt. Auch Pocos 120-Watt-Netzteil liegt auf einem rekordverdächtigen Niveau.

WLAN-Messung Motorola

In unseren WLAN-Messungen landet das Edge 30 Pro mit einem gemittelten Durchsatz von fast 1000 Mbit/s an der Spitze. Selbst wenn man nicht nahe beim Router steht, bleibt der Durchsatz mit 430 Mbit/s sehr hoch. Beim Upload werden etwa 400 Mbit/s erreicht, was ebenfalls sehr gut ist.

WLAN-Messung Realme

Realme liefert in der Spitze beinahe 900 Mbit/s, der gemittelte Wert ist jedoch mit 633 Mbit/s deutlich niedriger. Das Signal ist zudem stör- und richtungsanfälliger. Bei aktivierten Dämpfungsfeldern (entspricht 20 Meter Abstand zum Router) sinkt der Durchsatz in Richtung 200 Mbit/s ab.

WLAN-Messung Xiaomi Poco

Xiaomi hat die Antennen wie Motorola sehr gut eingestellt, mit dem Poco F4 GT ist man im WLAN-Netz sehr schnell unterwegs. Das Signal ist allerdings störanfälliger, wenn man sich vom Router weg bewegt, sinkt der Durchsatz stärker ab. 365 Mbit/s sind aber immer noch sehr gut.

Android 12 ist die große Gemeinsamkeit der Benutzeroberflächen

Während Motorola Android nur an einigen Stellen modifiziert, verpassen Realme und vor allem Xiaomi dem System eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit eigenen Diensten und Funktionen, die nicht nativ in Android enthalten sind. Die bunt-verspielte Optik von MIUI steht dabei im krassen Gegensatz zum eher nüchternen Android-Look von Motorola. Realme versucht eine Gratwanderung und bewegt sich zwischen diesen Gegensätzen.

Motorola orientiert sich an Googles Designrichtlinien für Android, die Oberfläche My UX erinnert daher mit der modernen, aufs Wesentliche reduzierten Optik an die Pixel-Phones.Das bedeutet aber nicht, dass man sich vollständig auf Google ausruht, einige clevere Tricks und Extras sind an Bord, etwa Drehund Schüttelbewegungen, die die Taschenlampe oder die Kamera aktivieren. Sie sind in der „Moto“-App gebündelt. Weniger übersichtlich geht es dagegen bei Realme zu, auch weil das Unternehmen einige Apps und Spiele zu Promotionszwecken vorinstalliert. Man kann aber darüber hinwegsehen, denn Realme gelingt es gut, die für chinesische Hersteller typische Unmenge von Extras und Eigenentwicklungen unterzubringen, ohne dass die Übersicht verloren geht. Bei Xiaomi kann man sich dagegen schon einmal in den Einstellungen verlieren. Das Design von MIUI ist dabei stärker an Apples iOS als an Android orientiert. Wer einmal den Durchblick gewonnen hat, wird dafür aber mit einer Fülle an Einstellungen und Anpassungen belohnt – es gibt praktisch für alles einen Schalter, eine Geste oder eine Doppelbelegung.

Für eine vollständige Ladung reicht es, das Phone etwa 20 Minuten anzustöpseln, nach 7 Minuten ist der Füllstand schon bei 50 Prozent. Das schnelle Laden mag kein Game Changer sein, aber es hat doch das Potenzial, den Smartphone-Alltag dauerhaft zu verändern. Statt das Phone über Nacht an die Steckdose zu hängen, reicht nun eine kurze Ladepause während des Duschens oder beim Frühstück. Eine weitere Gemeinsamkeit sind die sehr guten OLEDs, die alle plan aufliegen, also an den langen Rändern nicht gekrümmt sind. Es gibt ein paar Abstufungen – Motorola schraubt die Bildwiederholrate von 120 Hertz auf 144 Hertz hoch, und Realme geht über die erweiterte Full-HD-Auflösung hinaus – aber diese sind vor allem „nice to have“: nett, aber nicht ausschlaggebend. Schwerer wiegt da der Verzicht von Motorola auf ein Always-on-Display. Die permanente Einblendung von Uhrzeit und Benachrichtigungen auf dem deaktivierten Display ist Standard bis tief hinunter in die untere Mittelklasse. Bei der Performance herrscht dagegen wieder Einigkeit, alle drei Modelle setzen auf Qualcomms stärkstes Pferd im Stall, den Snapdragon 8 Gen 1, der im Android-Bereich die Oberkante markiert. Er wird jeweils flankiert von 12 GB RAM, was für jeden Einsatzzweck mehr als ausreichend ist. Für Gamer interessant ist, dass sowohl Realme als auch Poco die Wärme sehr gleichmäßig ableiten, sodass auch bei intensiven Spielesessions nur moderat gedrosselt wird. Bei der Connectivitiy gibt es ebenfalls kleine, aber feine Unterschiede. Alle drei Phones haben zwei SIM-Einschübe, und das moderne SoC von Qualcomm unterstützt nicht nur Dual 5G, also den Betrieb von zwei 5G-SIM-Karten, es stellt auch den aktuellen Bluetooth-Standard 5.2 (mit AptX HD) sowie Wi-Fi 6 bereit. Die neueste Erweiterung 6E wird aber nur von Poco und Motorola unterstützt. Motorola glänzt zudem mit einer USB-C-Buchse nach 3.2 Gen 1, die auch DisplayPort integriert. Der bidirektionale Verbindungsstandard ist nötig, damit „Ready For“ funktioniert, Motorolas Desktop-Erweiterung, die wie Samsungs DeX eine am Desktop orientierte Oberfläche aktiviert, wenn man das Phone mit einem Monitor oder TV verbindet. Wer auch Tastatur und Maus per Bluetooth koppelt, kann mit dem Smartphone arbeiten wie mit einem PC. Natürlich bestehen die Limitierungen des Android-Systems (keine x86-Programme), aber E-Mails, Excel oder Textverarbeitung auf PC-Niveau sind möglich. Außerdem machen Spiele und Filme auf einem großen Display viel mehr Spaß.

Motorola Edge 30 Pro im Kameratest

Motorola baut im Edge 30 Pro nur zwei Kameras ein – ein Weitwinkel- und ein Superweitwinkelmodul. Beide haben jedoch 50-MP-Sensoren.

Bei viel Licht bildet die Weitwinkelkamera mit 50 Megapixeln (2) die Motive etwas detailreicher ab als mit 12 Megapixeln (1). Der Unterschied ist nicht allzu groß. Die Signalverarbeitung arbeitet in beiden Fällen aggressiv und schärft kräftig nach – in den 12-MP-Aufnahmen zeigt sich in feinen Strukturen dadurch teilweise eine unschöne Zeichnung. Bei wenig Licht liefert die reduzierte Auflösung bessere Aufnahmen. Als Zweifachzoom leistet die Weitwinkelkamera deutlich weniger. An sich ist die 12-MP-Einstellung die bessere Wahl, doch sie produziert selbst bei viel Licht nur detailarme Bilder (3). Das Superweitwinkelmodul arbeitet ebenfalls besser mit der reduzierten Auflösung, und seine Qualität kommt bei viel Licht nah an die der Hauptkamera heran (4). Dieses Modul ist weniger leistungsstabil, wenn das Licht nachlässt.

■ Die Weitwinkelkamera

Die 12-MP-Bilder holen bei wenig Licht und bei Dunkelheit ein paar Punkte mehr und liegen insgesamt vor den 50-MP-Aufnahmen, doch die Gesamtwertung „gut“ schaffen beide Auflösungen. Bei viel Licht sind die 50-MP-Bilder noch etwas besser, die Fotos mit 12 Megapixeln, denen nur 1,5 Punkte zum „sehr gut“ fehlen, wirken teilweise überschärft und grob. Bei wenig Licht bauen die 12-MP-Bilder wenig ab und liefern weiterhin gute Ergebnisse. Die Signalverarbeitung arbeitet noch aggressiver. Im Dunkeln lässt die Bildqualität bei beiden Auflösungen nach, vor allem bei 50 Megapixeln.

■ Kurzes Tele / Zweifachzoom

Da es ohne optisches Zoom kommt, zoomt das Edge mit der Hauptkamera – wahlweise mit 50 oder 12 Megapixeln. Die 12-MP-Fotos schneiden zwar besser ab, doch auch sie überzeugen mit der Gesamtwertung „ausreichend“ nicht – der qualitative Abstand zum Weitwinkelmodul zeigt sich in allen drei Messungen deutlich.

■ Das Superweitwinkelmodul

Auch beim Superweitwinkelmodul liefert die geringere Auflösung die besseren Fotos, in Summe aber nur „befriedigend“. Bei viel Licht sind sie mit den Bildern aus der Weitwinkelkamera vergleichbar und liegen genau an der „sehr gut“-Grenze. Bei wenig Licht baut das Superweitwinkelmodul jedoch spürbar ab – Bilder sind nur teilweise nutzbar; Nachtaufnahmen gar nicht.

■ Fazit

Gegen die Konkurrenz kann sich das Weitwinkelmodul nicht behaupten und kommt insgesamt nur auf ein schwaches „gut“. Bei viel Licht kann sich die 50-MP-Auflösung lohnen, sonst nicht. Als Zweifachzoom ist es nicht zu empfehlen. Die Superweitwinkelkamera kann im 12-MP-Modus bei viel Licht voll und bei nachlassendem noch eingeschränkt überzeugen.

Xiaomi Poco F4 GT im Kameratest

Fotografisch setzt das Poco F4 GT vor allem auf die Hauptkamera mit 64-MP-QUAD-Sensor. Ein Ultraweitwinkelmodul ist ebenfalls an Bord.

Die Hauptkamera verwandelt die hohe Sensorauflösung unter optimalen Lichtbedingungen in ausgezeichnete Bilder. Schon mit 16 Megapixeln Auflösung (1) zeigen die Aufnahmen ein hohes Detailniveau, sind aber zu aggressiv abgestimmt. Die 64-MP-Fotos (2) werden zwar ebenfalls optimiert, wirken aber natürlicher und zeigen auch eine feinere Detailzeichnung. Ohne optisches Zoom ist die Kameraelektronik auch fürs Zoomen zuständig, dabei zeigt sich die maximale Auflösung insgesamt als die bessere Option. Bei viel Licht (3) reicht die Leistung sogar für die Wertung „gut“. Der Abstand zum Weitwinkelmodul ist aber deutlich und wächst mit nachlassendem Licht. Das Superweitwinkelmodul liefert selbst bei viel Licht (4) detailarme Bilder – die Sensorauflösung ist schlicht zu klein.

■ Die Weitwinkelkamera

Dank QUAD-Sensors fotografiert die Hauptkamera mit 64 oder 16 Megapixeln. Beide Auflösungen liefern eine insgesamt sehr gute Bildqualität, die 64-MP-Fotos liegen knapp vorne. Bei viel Licht (5000 Lux) arbeitet sie unabhängig von der gewählten Auflösung „überragend“, doch die 64-MP-Aufnahmen sind viel detailreicher als Fotos mit 16 Megapixeln. Die Signalverarbeitung greift immer aggressiv ein, macht aber bei 64 Megapixeln weniger kaputt. Bei wenig Licht (200 Lux) übernehmen die 64-MP-Aufnahmen die Führung, dank Pixelbinnings bauen sie weniger ab. Bezeichnend: Bei wenig Licht sind die Fotos mit beiden Auflösungen „sehr gut“. Im Dunkeln bauen die 16-MP-Fotos ihre Führung weiter aus, doch auch sie lassen kräftig nach: Im Dunkeln ist die Weitwinkelkamera nur eingeschränkt nutzbar.

■ Kurzes Tele / Zweifachzoom

Als Zweifachzoom macht die Hauptkamera nur bei viel Licht und mit 64 Megapixeln gute Bilder, 16 Megapixel liefern nur ein befriedigendes Resultat. Schon bei nachlassendem Licht baut die Qualität unabhängig von der Auflösung zu stark ab.

■ Das Superweitwinkel

Die kleine Auflösung von 8 Megapixeln genügt bereits unter Topbedingungen nur für befriedigende Qualität. Mit nachlassendem Licht baut die Kamera zuerst moderat ab, im Dunkeln ist sie absolut nicht zu empfehlen.

■ Fazit

Die Hauptkamera des Xiaomi Poco F4 GT schwächelt im Dunkeln, ist aber sonst super: „überragend“ bei viel Licht und „sehr gut“ bei wenig Licht. Bei viel Licht lohnt sich die 64-MP-Auflösung. Als Zweifachzoom überzeugt das Weitwinkelmodul nur bei gutem Licht und nur mit maximaler Auflösung. Das Superweitwinkelmodul ist selbst unter besten Bedingungen nur eingeschränkt nutzbar.

Bei der Kamera wird gespart

Das Kamerasystem überrascht mit einer Gemeinsamkeit, die wir so nicht erwartet hätten: Alle drei Hersteller verzichten auf eine Telebrennweite, sodass man auf den Digitalzoom angewiesen ist, wenn man näher an ein Motiv heran will. Damit die Rückseite trotzdem mit drei statt nur zwei Kameraaugen beeindrucken kann, behilft man sich mit unterschiedlichen Lückenfüllern: Motorola baut eine Bokeh- Optik ein, Poco setzt auf eine Makrolinse und Realme auf eine Mikroskopkamera mit bis zu 40-facher Vergrößerung. Das sind nette Spielereien, nicht mehr. Wichtiger ist der Blick auf das Superweitwinkel, das nirgendwo überzeugt, sei es aufgrund der niedrigen Auflösung, sei es aufgrund der bescheidenen Qualität. Am besten ist man mit der Hauptkamera unterwegs, die solide Fotos liefert, bei Poco ist die Qualität sogar absolute Spitzenklasse. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das Kamerasystem nicht auf Augenhöhe mit einem iPhone 13 Pro oder einem Galaxy S22 Ultra bewegt. Bei Videos wird das noch deutlicher, wo vor allem Apple eine überragende Qualität und den Kinomodus in die Waagschale legen kann, bei dem man nachträglich die Tiefenschärfe ändern kann. Motorola, Realme und Poco bieten zwar ebenfalls ein großes Paket mit Software-Funktionen (etwa RAW und Porträtmodus) aber, diese sind bei den Premium-Herstellern besser umgesetzt. Für die Selfie-Kamera gilt das nicht, hier überzeugt vor allem Realme. Motorola kann dagegen die hohe Auflösung nicht in eine Top-Bildqualität übersetzen.

Realme GT 2 Pro im Kameratest foto

Weitwinkel- und das Superweitwinkelmodul des Realme GT 2 Pro haben QUAD-Sensoren mit 50 Megapixeln. Ein optisches Zoom fehlt leider.

Beide Kameras lassen dem Fotografen die Wahl zwischen 12 und 50 Megapixeln, und das sogar beim digitalen Zoomen mit der Hauptkamera. Doch die Fotos mit maximaler Auflösung unterliegen qualitativ stets denen, die mit reduzierter Auflösung aufgenommen wurden. Das Weitwinkelmodul liefert die detailreichsten Bilder. Erfreulich: Die Bildqualität der Hauptkamera bei nachlassendem Licht (2) ist nur wenig schwächer als bei viel Licht (1). Wird die Hauptkamera als Zweifachzoom verwendet, versucht das Gerät, die Verluste mit einer aggressiveren Abstimmung auszugleichen. Doch das gelingt selbst unter besten Lichtbedingugen nicht (3): Die Feinzeichnung des Zweifachzooms reicht bei Weitem nicht an die des Weitwinkelmodul heran. Auch die Superweitwinkelkamera kann nicht wirklich überzeugen: Ihre Aufnahmen wirken oft defokussiert (4).

■ Die Weitwinkelkamera

Die Hauptkamera arbeitet in der 12-MP-Einstellung am besten: Die Gesamtwertung „sehr gut“ verpasst sie nur um einen Punkt, verdient sie sich aber bei viel und bei wenig Licht. Die Signalverarbeitung des Realme-Phones lässt zwar Rauschen übrig, bearbeitet die Kontraste und Kanten aber vorsichtig. So wirken die Aufnahmen natürlich, und feine Strukturen haben eine gute Zeichnung. Selbst bei nachlassendem Licht sinkt die Bildqualität nur moderat. Im Dunkeln kostet die Rauschreduktion aber feine Details, und es reicht lediglich noch für die Note „befriedigend“.

■ Kurzes Tele / Zweifachzoom

Die 12-MP-Einstelllung ist auch beim Zweifachzoom die bessere Wahl und erzielt die Gesamtnote „befriedigend“. Die Signalverarbeitung ist übertrieben aggressiv. Bei viel Licht reicht es trotz allem für ein „gut“ – schön sehen die Bilder aber nicht aus. Bei nachlassendem Licht werden sogar größere und kontrastreiche Strukturen nicht mehr sauber wiedergegeben.

■ Das Superweitwinkelmodul

Erneut schneiden Bilder mit 12 Megapixeln besser ab als die mit Maximalauflösung. Das eigentliche Problem der Superweitwinkelkamera ist aber der heftige Randabfall: Bildbereiche außerhalb der Bildmitte werden schnell „weich“ gezeichnet. So ist die Kamera kaum nutzbar.

■ Fazi

Unterm Strich ist die Hauptkamera des Realme GT 2 Pro zwar kein Spitzenweitwinkelmodul, arbeitet aber bei viel und wenig Licht sehr gut. Im Dunkeln ist sie nur teilweise nutzbar. Als Zweifachzoom ist das Modul aufgrund der zu aggressiven Signalverarbeitung wenig überzeugend. Die Superweitwinkeleinheit holt sich zwar insgesamt ein „befriedigend“, doch der Randabfall der Optik ist viel zu stark, als dass er fotografisch akzeptabel wäre.

Software und Updates

Mit Blick auf die Software hat der Nutzer eine breite Auswahl, das Spektrum reicht von einer zurück- haltend-modernen, an Google orientierten Oberfläche ohne Schnickschnack (Motorola My UX) bis hin zu einer opulent-verspielten Optik mit einer verwirrenden Vielfalt von Einstellungen und Funktionen (Xiaomi MIUI). Als Systembasis dient immer Android 12, auch bei Realme, das sich mit seiner an Oppos Color OS angelehnten Realme UI irgendwo zwischen Motorola und Poco bewegt, was uns am besten gefällt. Realme bietet im Vergleich auch den längsten Software-Support: Für das GT 2 Pro soll es „3+4“ geben, also drei neue Android-Versionen und vier Jahre lang Sicherheitspatches. Motorola garantiert für das Edge 30 Pro immerhin noch 2+3, also zwei Android-Versionen und drei Jahre lang Sicherheitspatches. Bei Poco ist der Support dagegen mit Unsicherheiten belastet. Es gibt keinen Update-Fahrplan. Für die Flaggschiffe der 11er- und 12er-Serie verspricht Xiaomi 3+4, also ein gutes Niveau wie Realme. Aber das F4 GT ist nicht das Flaggschiff von Xiaomi, sondern von Poco. Hier fehlt eine entsprechende Aussage und man stochert im Dunkeln. Generell lässt sich sagen, dass Xiaomi die MIUI-Oberfläche permanent mit Updates versorgt. Wir halten Android 13 für das Poco daher für sehr wahrscheinlich. Aber darüber hinaus? Man weiß es nicht und das ist ein Nachteil.

Messwerte im Testlab

Bei der Akkulaufzeit hat Realme die Nase vorn, zwölf Stunden im genormten connect-Testverfahren sind überragend und bedeuten, dass man auch bei intensiver Nutzung locker einen Tag schafft. Poco ist nicht ganz so ausdauernd, mit elf Stunden ist aber ebenfalls ein Tag ohne Steckdose drin, selbst wenn es ein langer Tag ist. Motorola fällt hier zurück, mit 8:50 Stunden kann es zum Abend hin schon mal knapp werden. An der hohen Bildwiederholrate des Displays kann es eigentlich nicht liegen, denn der Vorgänger Edge 20 Pro, ebenfalls mit einem 144-Hertz-Display ausgestattet, hat mit 10:50 Stunden länger durchgehalten. Beim Aufladen ist man mit dem Edge 30 Pro dagegen flexibler als die Wettbewerber und kann neben dem Schnellladenetzteil auch eine beliebige Qi-Ladestation benutzen. Das kabellose Aufladen funktioniert in beide Richtungen, sodass man auch Peripheriegeräte wie Kopfhörer über das Edge 30 Pro versorgen kann. Die Funkeigenschaften sind bei Motorola sehr gut, nicht nur im LTE-Netz, auch im WLAN ist man optimal angebunden. Das Poco schließt hier nahtlos an. Realme kann da nicht ganz mithalten, was vor allem dem 800er-LTE-Band geschuldet ist, das bei der Empfindlichkeit und bei der Sendeleistung abfällt. Grund zur Sorge besteht aber nicht, das erreichte Niveau ist immer noch gut. Bei der Akustik dreht sich das Bild um, hier liefert Realme mit hoher Lautstärke, natürlichem Klang und einer sehr guten Geräuschunterdrückung ein überdurchschnittliches Ergebnis. Das Bild setzt sich fort, wenn man über die Stereolautsprecher Musik hört, unsere Messungen bescheinigen dem GT 2 Pro das ausgewogenste Klangbild mit einem guten Volumen auch im Bassbereich. Motorola fällt hier im direkten Vergleich etwas zurück, der Abstand ist aber minimal. Alle drei Phones überzeugen mit einem sehr guten Stereosound. Es sind willkommene Alternativen zu den Premium-Modellen der großen Marken. Man spart ein paar Hundert Euro und muss nur punktuell Abstriche machen. Zum Geheimtipp reicht es aber nicht. Denn dieser Vergleich zeigt auch, dass die Großen am Ende mehr bieten: Das Kamerasystem ist besser und die Modelle sind wasserdicht. Wer darauf keinen Wert legt, kann in der zweiten Reihe zugreifen – als Bonus gibt es ein schnelles Netzteil obendrauf.