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Hilfe, ich stecke in der Schufa-Falle!


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 28/2021 vom 07.07.2021

Topthema

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Artikelbild für den Artikel "Hilfe, ich stecke in der Schufa-Falle!" aus der Ausgabe 28/2021 von Lea. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lea, Ausgabe 28/2021

Haben Sie eigentlich eine Ahnung, wie kreditwürdig Sie laut Schufa sind? Viele wissen nicht, welche Daten die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung über sie speichert – bis ihnen der neue Handy-Vertrag versagt wird. Ja, sogar Vermieter winken manchmal ab: „Ihr Eintrag ist negativ!“ Zwei Frauen haben uns ihre Erlebnisse erzählt (siehe rechts). Und beide saßen in der Schufa-Falle.

Alles eine Frage des Scorings

Unsere Beispiele zeigen, welche Konsequenzen die Einschätzung von ...

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... Kreditauskunfteien haben kann. Anhand ihrer Wertungen (engl.: „Scorings“) entscheiden Banken und Unternehmen, ob und zu welchen Konditionen wir Verbraucher bestimmte Leistungen bekommen. Grundlage dafür ist eine Vorhersage: Menschen mit schlechtem Scoring können mit hoher Wahrscheinlichkeit Schulden gar nicht begleichen – oder zumindest unpünktlich.

Wahrscheinlicher Zahlungsverzug

Doch woher weiß etwa die Schufa das so genau? Grundlage ihrer Prognosen sind Daten und Hochrechnungen, deren genaue Methoden ihr „Betriebsgeheimnis“ sind. Was man weiß: Bestimmte Infos spielen eine Rolle. So werden Einkommen, Beruf oder Vermögenslage berücksichtigt, auch der Wohnort ist relevant, falls es wenig andere stichhaltige Daten gibt. Negativ können sich außerdem vermehrte Kreditanfragen in kurzen Zeiträumen auswirken. Die signalisieren scheinbar: Da ist jemand knapp bei Kasse. Pech, wenn man etwa für Baudarlehen nur mal Zinsen vergleichen wollte. Tipp: Kreditkonditionen nur anfragen.

Das beeinflusst den Score nicht. Sicher negativ wirken sich dagegen Mahnungen aus oder zu viele unnötige Kredite, ja sogar 0%-Finanzierungen. Und immer wieder speichert die Schufa auch fehlerhafte Daten: Deshalb sollte man diese Infos regelmäßig kontrollieren (siehe Kasten rechts). Per Richtigstellung befreite sich schon mancher aus der lästigen Schufa-Falle.

Wie viel man dank guter Bonität spart

Denn je positiver die persönliche Datenbilanz ist, desto höher ist unsere Zahlungskraft („Bonität“) in den Augen der Schufa. Auf www. meineschufa.de erklärt sie das so: „Beim Kreditscoring geht es um die Wahrscheinlichkeit, dass jemand seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.“ Dafür vergleicht uns die Schufa mit „statistischen Personengruppen ähnlicher Datenbasis“. Bedienten diese statistischen Doppelgänger ihre Kredite nicht oder nur unregelmäßig, bekommen wir wahrscheinlich auch keinen. Statistik lügt nicht – oder doch? Tatsächlich träumt die Auskunftei vom gläsernenBürger und würde am liebsten auf unsere aktuellen Kontodaten zurückgreifen. Hier wittern Verbraucherschützer Datenschnüffelei, weshalb die Schufa kürzlich ein Test-Angebot stoppte, für das man „freiwillig“ Kontodaten offenlegen sollte. Gut so!

Es gilt: nur wirklich wichtige Kredite abschließen, nicht über seine Verhältnisse leben, Rechnungen bezahlen. Und braucht man einen Kredit, macht sich der bessere Score bezahlt. Beispiel: Bei Top- Bonität bekommt man aktuell Kredite ab einem Prozent Zinsen im Jahr. Leiht man sich dafür über fünf Jahre Laufzeit 30.000 Euro, werden insgesamt 924 Euro Zinsen fällig. Steigt der Zinssatz aber auf teure zehn Prozent (wegen „schlechter Bonität“), verteuert sich der Kredit auf 11.658 Euro, die zusätzlich zur Tilgung fällig werden. Selbst bei fünf Prozent Zinsen wären es noch 5.135 Euro. Fazit: Eine gute Bonität spart viel Geld.